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Android-Nutzer in der EU erhalten bald eine freiere Suchmaschinen-Auswahl

Android-Nutzer können beim Setup eines Smartphoens künftig ihre Lieblings-Suchmaschine auswählen. (Bild: Google)
Android-Nutzer können beim Setup eines Smartphoens künftig ihre Lieblings-Suchmaschine auswählen. (Bild: Google)
Bislang mussten Suchmaschinen-Anbieter bezahlen, damit sie beim Einrichten eines Android-Smartphones als Google-Alternative angeboten wurden. Das ändert sich nun, zumindest für Kunden innerhalb Europas – wohl nicht zuletzt ein Resultat der Rekordstrafe, die Google vor wenigen Jahren an die EU zahlen musste.
Hannes Brecher,
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Google hat in einem Blogeintrag angekündigt, dass Suchmaschinen-Anbieter innerhalb von Europa ab September nicht mehr dafür bezahlen müssen, um beim Einrichten eines Android-Smartphones als Alternative zu Google angeboten zu werden.

Konkret geht es um den Auswahl-Bildschirm, der beim ersten Einschalten eines neuen oder zurückgesetzten Android-Smartphones angezeigt wird, über den ausgewählt werden kann, ob die Suchleiste am Homescreen und in Google Chrome das Netz über Google, über Bing, über DuckDuckGo oder über eine andere Suchmaschine durchsucht.

Derzeit bietet dieser Auswahlbildschirm nur vier Optionen an – eine davon ist Google, die anderen drei Plätze werden an die Höchstbietenden versteigert. Die jeweiligen Anbieter geben dabei an, wie viel ihnen jede einzelne Suche wert ist, die von Chrome oder vom Android-Homescreen getätigt wird, Google wählt die profitabelsten aus und kassiert anschließend den entsprechenden Betrag. Nach der Änderung wird Google zwölf Suchmaschinen anzeigen, wobei die ersten fünf Plätze an die beliebtesten Suchmaschinen im jeweiligen Land gehen, abgesehen davon soll die Reihenfolge aber zufällig gewählt werden.

Dass dies nur in Europa geändert wird spricht dafür, dass die Maßnahme vor allem dazu dienen soll, weitere Rekordstrafen zu verhindern, nachdem Google für ähnliche Vorgehensweisen im Jahr 2018 beachtliche 4,3 Milliarden Euro an die EU bezahlen musste. Gabriel Weinberg, der CEO von DuckDuckGo, begrüßt diesen Schritt, er kritisiert aber die Umsetzung: Seiner Meinung nach sollte diese Auswahl nicht nur beim Einrichten und weltweit statt nur in Europa verfügbar sein.

Quelle(n)

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Hannes Brecher
Hannes Brecher - Senior Tech Writer - 5516 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2018
Seit dem Jahr 2009 schreibe ich für unterschiedliche Publikationen im Technologiesektor, bis ich im Jahr 2018 zur News-Redaktion von Notebookcheck gestoßen bin. Seitdem verbinde ich meine langjährige Erfahrung im Bereich Notebooks und Smartphones mit meiner lebenslangen Leidenschaft für Technologie, um unsere Leser über neue Entwicklungen am Markt zu informieren. Mein Design-Hintergrund als Art Director einer Werbeagentur erlaubt mir darüber hinaus tiefe Einblicke in die Eigenheiten dieser Branche.
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Autor: Hannes Brecher,  9.06.2021 (Update:  9.06.2021)