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Anker veröffentlicht Video-Türklingel mit 360-Grad-Sichtfeld und KI-Tracking

Im VR-Modus lässt sich der Bildausschnitt der Live-Übertragung durch Bewegen des Smartphones oder Headsets verschieben. Wird die Türklingel betätigt, erscheint auf dem Smartphone eine Benachrichtigung wie bei einem eingehenden Videoanruf
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Im VR-Modus lässt sich der Bildausschnitt der Live-Übertragung durch Bewegen des Smartphones oder Headsets verschieben. Wird die Türklingel betätigt, erscheint auf dem Smartphone eine Benachrichtigung wie bei einem eingehenden Videoanruf
Anker hat die kabelgebundene eufy Video Doorbell S4 als Teil seiner Edge-5.0-Reihe vorgestellt, zu der auch die SoloCam E50 gehört. Die Türklingel kombiniert eine 3K-Kamera mit 9 Megapixeln und einem Blickwinkel von 180 x 180 Grad mit einem VR-Ansichtsmodus, KI-Tracking, Radar, zwei PIR-Sensoren und einem 2.600mAh-Notstromakku. Sie soll bis Ende Oktober 2026 zusammen mit einem Chime 2 ausgeliefert werden. Auch ein Paket mit zwei SoloCam-E50-Kameras und einer HomeBase S380 ist erhältlich.

Anker hat die eufy Video Doorbell S4 als Teil seines neuen Sicherheitssystems Edge 5.0 vorgestellt, zusammen mit der Außenkamera SoloCam E50, über die wir erst kürzlich berichtet haben. Die Türklingel kann mit dem mitgelieferten eufy Chime 2 für umgerechnet rund 263 Euro vorbestellt werden. Die Auslieferung soll bis Ende Oktober 2026 beginnen.

Ein Paket aus der Türklingel, zwei SoloCam-E50-Kameras und einer HomeBase S380 kostet umgerechnet rund 835 Euro exklusive Mehrwertsteuer. Die SoloCam E50 ist einzeln für umgerechnet rund 200 Euro erhältlich. Offizielle Euro-Preise für den deutschen Markt gibt es derweil noch nicht.

Zur Edge-5.0-Reihe gehören fünf Geräte: die S4, die SoloCam E50, die TrackLight Cam S1, die eufyCam E52 und die Window Camera E10. Frank Zhu, General Manager bei Anker eufy, erklärte, Hausbesitzer betrachteten ihr Grundstück als "einen zusammenhängenden Bereich, den sie schützen müssen". Alle Geräte der Reihe lassen sich laut Zhu mit der HomeBase S380 verbinden, um Aufnahmen lokal und ohne monatliches Abonnement zu speichern. Anker hatte die S4 erstmals im Januar auf der CES gezeigt.

Die Türklingel zeichnet HDR-Videos mit bis zu 24 Bildern pro Sekunde in einer quadratischen Auflösung von 3072 x 3072 Pixeln auf, was 9 Megapixeln entspricht. Das Objektiv erfasst horizontal wie vertikal jeweils 180 Grad. Laut eufy reicht der Bildausschnitt dadurch vom Boden bis zur Decke und von Wand zu Wand; Besucher sind vollständig zu sehen. Hinzu kommen ein bis zu achtfacher Zoom und zwei Strahler für farbige Nachtaufnahmen.

Anker bezeichnet die S4 als weltweit erste "VR-Türklingel". Im VR-Modus lässt sich durch Bewegen des Smartphones oder eines Headsets jeder Ausschnitt des Panoramabilds betrachten. Betätigt ein Besucher die Klingel, erscheint die Benachrichtigung auf dem Smartphone wie ein eingehender Videoanruf. Wird er angenommen, öffnet sich die Übertragung im bildschirmfüllenden VR-Modus mit Gegensprechfunktion.

Das KI-Trackingsystem namens "eufy OmniTrack" erfasst Personen im Bild. Anschließend passt die automatische Bildauswahl den Ausschnitt des Panoramas so an, dass die erkannte Person mittig bleibt und das Ereignis näher zu sehen ist.

Für die Erkennung auf größere Entfernung nutzt die S4 Radar, während zwei PIR-Sensoren den breiteren Bereich unmittelbar vor der Tür abdecken. Laut eufy kann die Türklingel dadurch menschliche Bewegungen von Störungen durch Insekten oder Regen unterscheiden. Innerhalb eines 120-Grad-Bereichs und auf bis zu 8 Meter Entfernung lassen sich eigene Erkennungszonen festlegen. Die S4 erkennt Personen, Bewegungen, Pakete und Gesichter. Nähert sich jemand, schaltet sich zudem ein integriertes Licht mit warmem Farbton ein.

Die S4 benötigt für den Betrieb eine vorhandene Türklingelverkabelung mit 16 bis 24 Volt Wechselspannung. Akku- oder Solarbetrieb im Alltag ist nicht vorgesehen. Bei einem Stromausfall übernimmt ein integrierter 2.600mAh-Akku vorübergehend die Versorgung. Der mitgelieferte Chime 2 ersetzt den bisherigen mechanischen Türgong.

Die Verbindung erfolgt per WLAN 6 auf 2,4GHz oder 5GHz. Für 3K-Streaming empfiehlt eufy eine Uploadgeschwindigkeit von mindestens 8 Mbit/s. Aufnahmen werden ohne monatliche Gebühr im integrierten 4GB-Speicher abgelegt. In Verbindung mit einer HomeBase S380 sind laut eufy außerdem eine durchgehende Aufzeichnung und die KI-Erkennung von Personen, Fahrzeugen, Haustieren und Paketen möglich.

Die S4 unterstützt Amazon Alexa, Google Home und Apple Home. Für Apple Home ist eine HomeBase S380 erforderlich. Auf diesen Plattformen steht laut eufy lediglich eine feste Live-Ansicht zur Verfügung; der VR-Modus und OmniTrack bleiben der eufy-App vorbehalten.

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Autor: Antony Muchiri, 27.09.2026 (Update: 27.09.2026)