Apple Watch 12 und Ultra 4 Teardown zeigt Akku- und Reparatur-Upgrades

Während die Google Pixel Watch 5 überraschend einfach repariert werden kann, haben sich Reparaturen einer Apple Watch in der Vergangenheit vergleichsweise aufwändig gestaltet. iFixit hat nun die brandneue Apple Watch Series 12 (ca. 440 Euro auf Amazon) und die Apple Watch Ultra 4 auseinandergenommen, um zu sehen, ob Apple im Vergleich zu den Smartwatches aus dem Vorjahr Verbesserungen vorgenommen hat.
Zumindest bei der Apple Watch Ultra 4 gibt es keine nennenswerten Reparatur-Upgrades. Sowohl das Display als auch die Rückseite sind verklebt, wobei die Rückseite zusätzlich mit vier Schrauben im Gehäuse befestigt wird. Um den Akku zu tauschen, muss wie gehabt das Display abgenommen werden, was sich durch den hartnäckigen Klebstoff schwieriger als nötig gestaltet. Immerhin verbaut Apple eine größere Batterie als noch im Vorjahr – der Akku wächst von 2,313 Wh auf 2,444 Wh, speichert also 5,7 Prozent mehr Energie als beim direkten Vorgängermodell.
Die Apple Watch Ultra 4 erhält wie schon die Apple Watch Ultra 3 eine Reparatur-Bewertung von 4 aus 10 möglichen Punkten. Überraschend ist, dass die Apple Watch Series 12 aufschließt, und erstmals ebenfalls vier Punkte auf der iFixit Reparatur-Skala erhält. Das liegt an zwei konkreten Verbesserungen. Erstens kann der Klebstoff, der den Akku im Gehäuse hält, durch eine neue Lasche deutlich einfacher als zuvor entfernt werden.
Und zweitens hat Apple den Stecker überarbeitet, der das Display mit dem Mainboard verbindet, wodurch sich der Display-Tausch etwas einfacher gestaltet. Alles in allem ist die Apple Watch Series 12 durch das verklebte Display aber nach wie vor keine besonders reparaturfreundliche Smartwatch. Der Akku der kleineren 40 Millimeter Version, die iFixit zerlegt hat, ist von 1,403 Wh auf 1,461 Wh gewachsen, also um 4,1 Prozent.










