Arduino-kompatibel und auf Vision AI optimiert: Das kann die Neuro N6

Die Neuro N6 ist eine neue Entwicklerplatine, welche speziell auf die Bilderkennung optimiert sein soll. Dabei müssen sich Kunden darüber im Klaren sein, dass die Platine mit einer absolut gesehen beschränkten Rechenkapazität kommt. Eine NPU etwa zur lokalen Beschleunigung großer Sprachmodelle ist dementsprechend nicht vorhanden. Stattdessen soll der ST Neural-ART Accelerator eine Leistung von 600 GOPS (also 0,6 TOPS) bieten. Damit lassen sich beispielsweise Objekte erkennen. Als Beispiel gibt der Hersteller Ohmlab LTD an, wie eine Kamera Mitarbeiter aufzeichnet und fehlende persönliche Schutzausrüstung erkennt. Nutzer sollen sich damit nicht unbedingt extrem tief mit der Programmierung beschäftigen müssen, so gibt es schon fertige Projekte.
Angegeben werden Abmessungen von 53,04 x 22,83 x 8,85 Millimetern, dementsprechend lässt sich die Platine auch in relativ kompakte Projekte integrieren. Die Programmierung ist über die Arduino IDE möglich. Damit können Nutzer auf eine gewohnte Programmierumgebung mit vielen Möglichkeiten und umfangreicher Dokumentation zugreifen. Nutzbar ist das Modell im Feather-Modus und es soll dann vollständig den Adafruit Feather-Spezifikationen entsprechen.
Sensoren und Aktoren lassen sich ansprechen, damit könnte sich ganz einfach gesprochen etwa eine Sirene aktivieren lassen. Unterstützt wird die Anbindung einer Kamera mit einer Auflösung von bis zu 5 Megapixeln über MIPI-CSI. Die Programmierung und Versorgung mit elektrischer Energie erfolgt über USB Typ C, allerdings kann auch ein Akku genutzt werden. Im Rahmen der Crowdfunding-Kampagne wird die Platine aktuell für einen Preis von mindestens 80 Euro angeboten, dazu kommen noch Versandkosten in Höhe von rund 17 Euro. Gegen Aufpreis gibt es etwa auch Kameras. Die Auslieferung soll erst im November erfolgen, es gelten die für Crowdfunding-Kampagnen üblichen Risiken.








