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Artemis 2: NASA setzt im Kampf gegen Spechte an der Startrampe auf ICE-Agenten

Operation Specht-Schreck
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Operation Specht-Schreck
Erinnerungen an die Space-Shuttle-Mission STS-70 werden wach. Die NASA hat an der Startrampe der Artemis-2-Rakete erneut mit einer Spechtplage zu kämpfen. Um Schäden an der Isolierung zu verhindern, ergreift die Weltraumbehörde nun drastische Maßnahmen und fordert ungewöhnliche Verstärkung an.

Im Jahr 1995 verzögerte sich der Start der Raumfähre Discovery um Wochen, nachdem Goldspechte über siebzig Löcher in die Schaumstoffisolierung des externen Treibstofftanks gehackt hatten. Damals versuchte die NASA das Problem verzweifelt mit Eulenattrappen zu lösen, während die Astronauten zur Aufheiterung Besuch von der Zeichentrickfigur Woody Woodpecker bekamen. Am Wochenende vor dem geplanten Start mussten damals sogar Sekretärinnen auf der Startrampe stehen und die Vögel mit Signalhörnern verscheuchen. 

Bei den aktuellen Vorbereitungen für die erste bemannte Mondmission seit über fünfzig Jahren wiederholt sich die Geschichte am Kennedy Space Center nun offenbar. Es wird auch in den USA Frühling und wieder suchen Spechte nach Nistplätzen am Launchpad 39B. Um die gigantische SLS-Rakete vor den hartnäckigen Vögeln zu schützen, setzt die Behörde dieses Mal auf extremes Personal. Speziell abkommandierte Agenten der US-Einwanderungs- und Zollbehörde ICE wurden rekrutiert, um das Areal zu sichern. Die Beamten haben die strikte Anweisung, bis zur allerletzten Sekunde vor der Zündung der Haupttriebwerke direkt auf der Startrampe auszuharren und jeden anfliegenden Specht physisch zu vertreiben. Intern wurde als alternative Lösung angeblich auch ein lukratives Kopfgeld auf die gefiederten Störenfriede diskutiert. Dieser drastische Vorschlag scheiterte jedoch knapp am Veto der lokalen Naturschutzbehörden in Florida, weshalb nun die hochriskante Taktik der menschlichen Vogelscheuchen in der Gefahrenzone zum Einsatz kommen muss. 

Glücklicherweise müssen jedoch weder Agenten noch Vögel um ihr Leben fürchten, da es sich bei dieser Meldung lediglich um einen Aprilscherz handelt. Die NASA setzt mittlerweile auf eine Automatik mit Signalhörnern, um Vögel in der Gefahrenzone zu vertreiben. 

Sollten keine Spechte den Start der Rakete stören, könnte die Artemis II bereits am frühen Donnerstagmorgen um 0:24 Uhr deutscher Zeit starten. Die ESA stellt einen Livestream dazu bereit.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-04 > Artemis 2: NASA setzt im Kampf gegen Spechte an der Startrampe auf ICE-Agenten
Autor: Marc Herter,  1.04.2026 (Update:  1.04.2026)