Asus steigt mit ROG-zertifiziertem RAM-Programm in den Speichermarkt ein

Asus hat in China gerade ein vergleichsweise großes Launch-Event abgehalten, auf dem mehrere neue Produkte vorgestellt wurden – darunter auch der aktualisierte ROG NUC Gaming-Mini-PC. Im Rahmen der Veranstaltung kündigte das Unternehmen außerdem das sogenannte ROG-Certified-Memory-Programm an.
Der Zeitpunkt der Ankündigung kommt nicht überraschend, vor allem mit Blick auf ein Gerücht von Ende 2025. Damals hieß es, Asus könnte bis zum zweiten Quartal 2026 eigenen RAM herstellen. Zwar wies das Unternehmen diese Behauptung zurück, mit dem ROG-Certified-Programm steigt Asus nun aber doch in den Speichermarkt ein.
Auf dem Event zeigte Asus ein 48-GB-DDR5-CL26-Kit, das vom chinesischen Flash-Speicher- und Storage-Spezialisten BIWIN entwickelt wurde. Das Kit ist derzeit in China für 5.999 Yuan erhältlich, umgerechnet rund 881 US-Dollar oder etwa 810 Euro. Zum Vergleich: Das G.Skill Trident Z5 mit 2 x 32 GB DDR5 kostet aktuell 845 Euro auf Amazon. Laut Asus soll der ROG-gebrandete RAM in Kombination mit ROG-Mainboards eine stabile und höhere Leistung liefern.
Das erste ROG-Kit nutzt SK-Hynix-M-Die-ICs und unterstützt sowohl Intel-XMP- als auch AMD-EXPO-Profile. Asus betont außerdem, dass weitere Speicher-Kits mit ROG-Branding folgen sollen. Diese stammen von insgesamt 14 verschiedenen Partnern, darunter Adata, Corsair, G.Skill, Lexar, Silicon Power und Apacer.
Einen globalen Start des Programms hat Asus bislang nicht bestätigt. Da die beteiligten Partner jedoch international vertreten sind, ist es möglich, dass ROG-Speicher-Kits künftig auch offiziell außerhalb Chinas erhältlich sein werden. Weitere Details zum ersten Asus-ROG-RAM-Kit zeigt das unten eingebundene Video.







