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DDR5-RAM-Preise fallen um bis zu 30%, aber Speicherkrise noch lange nicht vorbei

Corsair Vengeance 32GB DDR5 RAM wurde in den USA wieder etwas günstiger
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Corsair Vengeance 32GB DDR5 RAM wurde in den USA wieder etwas günstiger
Wenn es so wie in Asien läuft, dann könnten die Speicherpreise auch in anderen Teilen der Welt weiter sinken. Nachdem Käufer in den USA und Europa bereits Preisschwankungen bemerkt hatten, stellte TrendForce in China deutliche Rückgänge der Verkaufspreise für DDR5-RAM fest. Dennoch bestehen wichtige DRAM-Hersteller darauf, dass die Nachfrage aus KI-Rechenzentren stabil bleibt.

In letzter Zeit sind die DDR5-Preise in mehreren Onlineshops leicht gesunken, zumindest in manchen Ländern. Zudem wurde spekuliert, dass Googles TurboQuant den Speichermangel entschärfen wird. Ein neuer Artikel von TrendForce zeigt, dass die Preisrückgänge in China noch deutlicher ausfallen. Analysten warnen jedoch, dass es sich dabei nur um eine vorübergehende Schwankung handeln könnte.

Wie sich der Speichermarkt entwickelt

TrendForce erklärt, dass Käufer in den USA und Europa inzwischen sinkende DRAM-Kosten bemerken. In einem Fall fiel ein Corsair Vengeance 32GB DDR5-RAM-Kit auf umgerechnet 330 Euro, den niedrigsten Amazon-Preis seit Monaten. Dennoch sind die Speicherpreise in einigen asiatischen Märkten noch deutlich stärker zurückgegangen.

In China werden 16GB-DDR5-5600- und DDR5-6000-Module bekannter Marken für 25 bis 30 Prozent unter ihren Höchstständen verkauft. Bei einem 32GB-Modul fiel der Preis in einer besonders starken Korrektur von 3.000 auf 1.950 Yuan. Umgerechnet lag der Preis also bei 245 Euro.

Aktien von Chipgiganten wie SK Hynix und Samsung sind in den vergangenen Tagen gefallen. Dennoch heißt es in dem Bericht, dass die Hersteller von diesen Entwicklungen nicht beunruhigt seien. Laut Quellen aus Taiwan seien „die Vertragspreise der großen Speicheranbieter vollständig stabil geblieben“.

Nutzer benötigen DRAM für ihre PCs, die Nachfrage wird jedoch vor allem vom KI-Boom getrieben. Die in Rechenzentren laufenden Modelle benötigen große Mengen an High Bandwidth Memory (HBM). Festpreisverträge mit langer Laufzeit mit Unternehmen wie Nvidia geben den Anbietern eine gewisse Sicherheit.

Hoffnung auf günstigeren DRAM

Trotz ihres Vertrauens bewerten einige Beobachter die Nachrichten rund um OpenAI als positive Entwicklung. Dem Unternehmen, das angeblich 40 Prozent des weltweiten Bestands sichern wollte, wurde vorgeworfen, den Speichermangel ausgelöst zu haben. Neue Berichte deuten jedoch darauf hin, dass die Bestellungen im Vergleich zu einem früheren Treffen mit Zulieferern zurückgefahren werden.

Die durch TurboQuant ermöglichte Optimierung könnte Anleger ebenfalls zum Zögern veranlassen. Der KI-Algorithmus von Google soll den Verbrauch von DRAM und HBM deutlich senken. Gleichzeitig besteht jedoch die Sorge, dass Modelle komplexer werden und dadurch eine noch größere Zahl von Modulen binden.

TrendForce kommt zu dem Schluss, dass die Preisrückgänge bei DDR5 eine „verbrauchergetriebene, kurzfristige Anpassung“ seien. Analysten werden auf Anzeichen für eine breitere Marktverschiebung achten.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-03 > DDR5-RAM-Preise fallen um bis zu 30%, aber Speicherkrise noch lange nicht vorbei
Autor: Adam Corsetti,  1.04.2026 (Update:  1.04.2026)