Battlefield 6: Trotz neuer Season kaum Spieler – das sind die Gründe

Einer der größten Kritikpunkte der Community seit dem Release von Battlefield 6 sind die Karten. Viele Spieler empfinden die bisherigen Schlachtfelder als zu klein, was den Spielfluss immer wieder in die gleichen Engstellen zwingt. Die neue Map „Contaminated“ könnte hier für Entlastung sorgen. Sie ist mittelgroß, bietet ausreichend Raum für Fahrzeuge und kombiniert offenes Gelände mit engen Häuserkämpfen sowie markanten Höhenunterschieden.
Zumindest im Test von GameStar fällt der Ersteindruck überraschend gut aus – insbesondere die Balance wird gelobt: Scharfschützen profitieren von erhöhten Hügelpositionen, Infanterie findet ausreichend Deckung zwischen Bäumen und Felsen, und Fahrzeuge wirken stark, ohne die Gefechte zu dominieren. Besonders in den Modi Eroberung und Eskalation kann das Design laut der Redaktion überzeugen.
Neben der neuen Karte bringt Season 2 auch zusätzliche Ausrüstung ins Spiel. Highlight ist der Little Bird, ein leichter Kampfhelikopter mit Geschütz, Raketen und Platz für vier Soldaten. Dazu kommen drei neue Waffen: die halbautomatische GRT-CS mit hoher Feuerrate und großem Magazin, das VR2-Sturmgewehr mit extrem hoher Kadenz sowie das leichte Maschinengewehr M121 A2 mit niedriger Feuerrate, aber hohem Schaden.
Spielerzahlen schwächeln
Battlefield 6 konnte im Oktober einen außerordentlich erfolgreichen Release mit bis zu 747.440 gleichzeitigen Spielern allein auf Steam feiern. Eine Woche nach dem Start der neuen Season zeigt sich jedoch ein deutlich anderes Bild: Laut SteamDB erreichte der Shooter in den vergangenen 24 Stunden einen Peak von 68.491 Spielern – ein Rückgang von über 90 Prozent im Vergleich zum Launch. Konkurrent Arc Raiders kommt aktuell auf einen 24-Stunden-Peak von 250.532 Spielern bei einem Allzeithoch von 481.966. Während Battlefield 6 zum Release noch klar die Nase vorn hatte, ist der Titel inzwischen spürbar zurückgefallen.
Community-Reaktionen zeichnen ein klares Bild
Die Stimmung in den Kommentaren zum GameStar-Video vom 19. Februar ist eindeutig: Viele Fans wirken nicht nur verärgert, sondern resigniert. Den meisten Spielern fällt es nicht schwer, den Ursprung der Probleme von Battlefield 6 klar zu benennen – das Live-Service-Modell. Immer wieder ist von künstlicher Content-Streckung, Battle-Pass-Druck und dem Gefühl die Rede, nur belohnt zu werden, wenn man permanent spielt. Mehrere Nutzer vergleichen das aktuelle Modell mit dem früheren Premium- und DLC-System und wünschen sich größere Inhaltspakete zurück.
Hinzu kommt der Vorwurf, Season 2 liefere trotz Verschiebung schlicht zu wenig Inhalte. Auch technische Probleme dominieren weiterhin die Diskussion: Netcode- und Hitreg-Schwächen, Audio-Probleme wie lautlose Panzer oder zu leise Schritte sowie Schwierigkeiten bei der Sichtbarkeit bestehen nach wie vor. Mehrere Spieler betonen, von den angekündigten Fixes kaum etwas zu merken.
Quelle(n)
Bildquelle: Electronic Arts









