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Besser als die Garmin Fenix 9? Warum die Garmin Enduro 4 nicht für jeden die beste Wahl ist

Die Garmin Enduro 4 ist ausdauernd, lässt bestimmte Features der Fenix 9 aber vermissen
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Die Garmin Enduro 4 ist ausdauernd, lässt bestimmte Features der Fenix 9 aber vermissen
Garmin bietet mit der Enduro 4 eine neue und besonders ausdauernde Smartwatch an. Dabei zeigt sich in Tests und Vergleichen, dass die Enduro nach wie vor starke Verkaufsargumente mitbringt, aber nicht unbedingt ein Update erforderlich macht - und es auch starke Konkurrenz von Garmin selbst gibt.

Garmin bietet eine sehr große Auswahl an Smartwatches an und hat erst kürzlich das eigene Angebot um die Enduro 4 erweitert. Man kann sich der Enduro-Reihe von der Fenix-Serie aus nähern. Die Enduro-Smartwatches sind dementsprechend stark ausgestattete Multisport-Smartwatches, die auch ganz ohne Smartphone zur Navigation eingesetzt werden können. Bei dem Namen wenig überraschend: Die Enduro-Smartwatches sollen sich eben durch eine besonders lange Akkulaufzeit auszeichnen. Für den Freizeitsportler, der eben keine mehrtägigen Trekking-Touren oder Ultraläufe plant, ist das in der Praxis wahrscheinlich eher ein Komfort-Feature, da die Uhr damit weniger häufig geladen werden muss.

In einem recht ausführlichen Video vergleicht DC Rainmaker die Enduro 4 (im Preisvergleich) mit der Enduro 3. Dabei zeigen sich durchaus Unterschiede, wobei sich auch Unterschiede bei der Gestaltung nicht nur des Gehäuses, sondern auch beim Armband ergeben.

Im Vergleich zur Enduro 3 ist der interne Speicher der Enduro 4 mit 64 Gigabyte nun doppelt so groß. Primär relevant ist das für die Speicherung von Karten, wobei meiner Einschätzung und Erfahrung 32 Gigabyte schon einen mehr als nur ausreichend großen Speicherplatz darstellen. Abgesehen vom Speicher ist die Rechenleistung der Enduro 4 auch höher. So ist der Arbeitsspeicher 50 Prozent größer und der in der Garmin Fenix 9 genutzte Prozessor beschleunigt auch die Enduro 4.

DC Rainmaker stellt durchaus signifikante Verbesserungen bei den Ladezeiten fest - allerdings eher im Rahmen eines provozierten Benchmarks wie extrem langen, auf der Uhr erstellten Laufrouten. In der Praxis dürften sich durchaus Unterschiede ergeben, dann aber eher im Bereich weniger Sekunden. Praxisrelevant könnten hingegen durchaus das schnellere Nachladen der Karte etwa beim Zoomen sein, ebenso wie eine neue, leicht gekippte Ansicht bei der Kartendarstellung. Diese wird es auch nicht auf der Enduro 3 geben.

Ein Update von der Garmin Enduro 3 zur Enduro 4 dürfte damit im Regelfall für zufriedene Nutzer der Enduro 3 nicht nötig sein, zumal sich insgesamt auch die Frage stellt, ob die Fenix 9 bei einem Neukauf (im Preisvergleich) nicht die bessere Wahl sein könnte - diese ist auch in verschiedenen Größen und nicht nur in 51 Millimeter erhältlich und bietet etwa ein Mikrofon und Tauchfunktion. Gleichwohl bietet die Garmin Enduro 4 ein MiP und kein AMOLED-Display. Solche Displays bieten inzwischen nur noch wenige Garmin-Smartwatches und auch Smartwatches insgesamt, gleichwohl hat die Technologie sowohl Vorteile als auch Fans.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-10 > Besser als die Garmin Fenix 9? Warum die Garmin Enduro 4 nicht für jeden die beste Wahl ist
Autor: Silvio Werner, 11.10.2026 (Update: 11.10.2026)