Hinter Warhammer 40,000: Darktide steht das schwedische Studio Fatshark, das mit Warhammer: Vermintide und Vermintide 2 bereits die Fantasy-Variante des düsteren Universums erfolgreich umgesetzt hat. Darktide erschien im November 2022 und überträgt die Erfolgsformel in die brutale Zukunft des 41. Jahrtausends. Die Milliardenstadt Tertium wird von den endlosen Horden des Seuchengottes bedroht – und nur die Inquisition stellt sich ihnen entgegen.
Spieler übernehmen die Kontrolle über eine Gruppe von vier Häftlingen, die von der Inquisition zwangsrekrutiert wurden. Um die mutierten Schergen des Chaos aufzuhalten, kämpfen sie sich durch verfallene Kathedralen, verseuchte Industriekomplexe und die klaustrophobischen Wohnbereiche Tertiums. Im Grundspiel stehen vier Klassen zur Wahl: der auf Fernkampf spezialisierte Veteran, der massige Ogryn, der fanatische Zelot und der an einen klassischen Magier erinnernde Psioniker. Jede Klasse lässt sich über einen umfangreichen Skill-Tree flexibel an den eigenen Spielstil anpassen.
Spielerisch setzt der Titel auf brutale Koop-Gefechte, die laut IGN zu den besten seit Left 4 Dead 2 zählen. Im Vergleich zu den Vermintide-Spielen legt Darktide einen größeren Fokus auf den Fernkampf, wobei neben 40K-Klassikern wie Bolter und Lasergewehr auch Sturmgewehre, Schrotflinten und Flammenwerfer zum Einsatz kommen. Der Nahkampf bleibt dennoch eine der größten Stärken des Spiels: Die Kombination aus Ausweichen, Blocken und Zuschlagen spielt sich wuchtig und präzise, und das umfangreiche Waffenarsenal bietet jede Menge Abwechslung. Energieschwerter sind beispielsweise auf das Dezimieren großer Gegnerhorden spezialisiert, während die Kettenaxt schwer gepanzerte Widersacher effektiv ausschaltet.
In 17 verschiedenen Missionen gilt es, den verseuchten Horden zu widerstehen und spezifische Missionsziele zu erfüllen. Dazu zählen etwa das Ausschalten von Bossgegnern, die Inbetriebnahme verfallener Industrieanlagen oder auch das Stoppen eines mit Sprengstoff beladenen Zuges. Bei erfolgreichem Abschluss winken bessere Ausrüstung und wertvolle Ressourcen, die dank eines umfangreichen Crafting-Systems in mächtige Waffen verwandelt werden können.
IGN hat Warhammer 40,000: Darktide zum Release getestet und dabei vor allem das intensive Koop-Gameplay, das hervorragende Nahkampfsystem und die dichte Atmosphäre gelobt. Auch die klar definierten Klassen und die hohe Gegnervielfalt kamen bei den Redakteuren gut an. Kritik gab es hingegen für die eher schwache Geschichte und einen mangelhaften technischen Zustand – letzterer ist inzwischen jedoch weitestgehend behoben. Auch das zum Release noch schwächelnde Endgame wurde mittlerweile deutlich ausgebaut.
Auf Metacritic steht Darktide bei einem soliden Metascore von 74 und einem deutlich schwächeren User Score von 5.5. Dieser fällt vor allem deshalb so niedrig aus, weil viele frühe Spielerbewertungen den unausgereiften technischen Zustand zum Release kritisierten. Die Steam-Community urteilt mit einem zu 71 Prozent positivem Schnitt aus über 120.000 Bewertungen deutlich wohlwollender.
75 Prozent Rabatt auf Steam
Auf Steam wird Darktide normalerweise zu einem Preis von rund 40 Euro angeboten. Bis zum 11. Dezember ist der Koop-Shooter allerdings um 75 Prozent reduziert und damit für knapp 10 Euro erhältlich. Laut SteamDB markiert der aktuelle Deal den bisher günstigsten Preis – frühere Rabatte lagen nicht über 60 Prozent. Auf dem Steam Deck (erhältlich auf Amazon für 455 Euro) ist der Titel als „Spielbar“ eingestuft und sollte mit einigen Anpassungen auch unterwegs gut funktionieren.
Preisänderungen vorbehalten. Das Angebot war zum Veröffentlichungszeitpunkt des Artikels verfügbar, kann aber zeitlich oder mengenmäßig beschränkt sein. Alle Angaben ohne Gewähr.
















