Wie YouTuber smill erklärt, hat Minecraft für ihn den Reiz verloren. Er würde gerne an frühere Zeiten anknüpfen, in denen er das Game auf schwacher Hardware spielte – und es noch eine echte Herausforderung war. Ihm fiel auch eine Lösung dafür ein – die allerdings alles andere als naheliegend ist. Der YouTuber wollte Minecraft bis zum Enderdrachen spielen – aber mit einem typischen Kassenbon-Drucker als Monitor. Das dazugehörige Short-Video hat auf YouTube mehr als 3,5 Millionen Aufrufe.
Technisch gesehen läuft das Spiel ganz normal auf dem PC. Ein Skript bzw. eine selbst entwickelte App konvertiert das Bild in Graustufen und verschickt kontinuierliche Screenshots an den Drucker. So wird das Spiel immerhin mit 0,5 bis 1 FPS pro Sekunde wiedergegeben. Damit sich das Papier nicht im Zimmer verteilt, hat der YouTuber sogar einen Papieraufroller aus K’NEX-Bausteinen gebaut.
Spielerisch ist das Projekt eine Tortur: Die Verzögerung beträgt rund zwei Sekunden und das Bild besteht aus groben Schemen, die das Inventar meist als schwarzen Klecks erscheinen lassen. Trotzdem gelang es smill, Minecraft bis zum Enderdrachen durchzuspielen – gecoacht von den zwei bekannten Speedrunnern Johnny A. und Fulham. Die Community feiert das Projekt als wahnsinnig kreativ. Allerdings finden sich auch ironische oder kritische Kommentare, weil der YouTuber das Spiel in ein physisches Projekt verwandelt hat – und sich nicht eindeutig bestätigen lässt, dass das Spiel tatsächlich komplett mit dem Kassenbon-Drucker gespielt wurde.
Quelle(n)
Smillgames via YouTube




















