Canon PowerShot Flaggschiff-Kompaktkamera soll Sensor-Upgrade und neues Design erhalten

Nachdem im April bereits erste Gerüchte zu Canons Flaggschiff-Kompaktkamera der nächsten Generation aufgetaucht sind, konnte CanonRumors nun einige neue Informationen zum mutmaßlichen Nachfolger der PowerShot G7 X Mark III aus dem Jahr 2019 in Erfahrung bringen. Und es gibt gute Nachrichten, denn es soll sich dabei nicht nur um eine Neuauflage der sieben Jahre alten Kompaktkamera handeln, sondern um eine komplette Neuentwicklung.
Die Kamera soll kaum Gemeinsamkeiten mit der PowerShot G7 X Mark III haben. Canon verbaut angeblich einen gestapelten CMOS-Sensor, der größer als bei der PowerShot G7 X Mark III ist, aber kleiner als bei der PowerShot V1 (ca. 840 Euro auf Amazon), also zwischen 1 Zoll und 1,4 Zoll. Dieser Sensor wird angeblich mit einem lichtstarken Zoom-Objektiv kombiniert, wobei noch keine näheren Details zu den technischen Daten dieses Objektivs bekannt sind. Zur Einordnung: Die PowerShot G7 X Mark III war mit einem 24 – 100 mm f/1.8 – 2.8 Zoom-Objektiv ausgestattet, die neuere PowerShot V1 nutzt ein weniger lichtstarkes 16 – 50 mm f/2.8 – 4.5.
Im Vergleich zu früheren Gerüchten hat sich der Zeitplan verschoben, denn Canon soll nun einen Launch zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 planen, wobei die Kamera spätestens bis Ende Februar offiziell vorgestellt werden soll. Mit einem Preis von unter 1.000 Euro soll diese Kompaktkamera nicht mit Flaggschiff-Modellen wie der Panasonic Lumix L10 oder der Leica D-Lux 8 konkurrieren, sondern vor allem mit der Sony RX100-Serie. Zeitgleich soll Canon auch eine günstigere Einsteiger-Kompaktkamera entwickeln.








