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Capcom: Resident Evil Remakes finanzieren neue Spiele wie Pragmata

Nahaufnahme von Claire Redfield aus Resident Evil
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Nahaufnahme von Claire Redfield aus Resident Evil
Laut Capcom ermöglichen hochwertige Resident-Evil-Remakes jährliche Veröffentlichungen und erwirtschaften zugleich die Mittel für neue Serienteile sowie eigenständige Marken wie Pragmata. Produzent Masachika Kawata ergänzte, dass Projekte wie Requiem und künftige Remakes derzeit Vorrang vor Spin-offs haben. Eine Neuinterpretation von Code Veronica soll Berichten zufolge für 2027 geplant sein.

Capcom hat kürzlich erklärt, dass die Resident-Evil-Remakes fast jährliche Veröffentlichungen innerhalb der Serie ermöglichen. Die damit erzielten Einnahmen fließen zugleich in experimentellere Projekte und neue Konzepte wie Pragmata. Ohne diese Remakes wären jährliche Resident-Evil-Titel und die Entwicklung neuer IPs laut Produzent Masachika Kawata "eine erhebliche Herausforderung".

Kawata zufolge trägt ein stetiger Nachschub an Resident-Evil-Remakes, die keine Abstriche bei der Qualität machen und ein rundes Gesamtpaket bieten, zur wirtschaftlichen Stabilität von Capcom bei. Zugleich kann das Unternehmen die Resident-Evil-Serie dadurch kontinuierlich fortführen.

Kawata arbeitet bereits seit vielen Jahren für Capcom und ist Produzent des neuesten Serienteils Resident Evil Requiem. In einem aktuellen Interview hat er die praktischen Vorteile erläutert, ältere Spiele mit einem neuen Ansatz wieder aufzugreifen und gleichzeitig neue, eigenständige Titel zu entwickeln, die die Hintergrundgeschichte von Resident Evil erweitern.

Gegenüber Game Informer erklärte Kawata: "Einer der Gründe für die Entwicklung von Remakes ist, dass jedes Jahr einen neuen Teil der Resident-Evil-Serie zu produzieren, einen enormen Aufwand und eine schwierige Aufgabe darstellen würde. Ältere Spiele erneut aufzugreifen und neu zu entwickeln, hilft Capcom dabei, das Ziel einer jährlichen Resident-Evil-Veröffentlichung zu erreichen. Gleichzeitig kann sich das Team immer wieder neuen Herausforderungen stellen und sein handwerkliches Können weiterentwickeln."

RE-Remakes als wichtige finanzielle Grundlage

Weiter sagte er: "Das bedeutet nicht, dass die Remakes weniger wichtig sind. Tatsächlich haben sie denselben Stellenwert wie die Hauptteile. Capcom hat das Glück, einen Kreislauf gefunden zu haben, der uns fortlaufend die finanziellen Mittel für neue Resident-Evil-Spiele und vollständig neue IPs wie Pragmata bereitstellt. Dieser Zusammenhang besteht also durchaus."

Kawata äußerte sich außerdem dazu, warum zuletzt keine Spin-offs wie Resident Evil Resistance aus dem Jahr 2020 oder der 2016 veröffentlichte Taktik-Shooter Umbrella Corps erschienen sind. Beide Spiele haben kein größeres Publikum erreicht, während Capcoms Entwicklungskapazitäten derzeit bereits stark ausgelastet sind.

"Vielleicht wünschen sich viele Menschen weitere Spin-offs oder ähnliche Spiele", sagte Kawata. "Das Team gibt derzeit jedoch alles und arbeitet an neuen Serienteilen wie Requiem sowie an Remakes. Darauf konzentrieren sich unsere Anstrengungen momentan. Wir stecken so viel Energie in diese Projekte, dass für ein Spin-off derzeit kaum noch Kapazitäten übrig sind."

Als nächstes Remake der Serie ist Resident Evil Veronica vorgesehen, eine vollständige Neuinterpretation des im Jahr 2000 für die PS2 veröffentlichten Code Veronica. Die Veröffentlichung ist für 2027 geplant.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-07 > Capcom: Resident Evil Remakes finanzieren neue Spiele wie Pragmata
Autor: Rahim Amir Noorali, 29.07.2026 (Update: 28.07.2026)