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Coronavirus: Betrugsmaschen haben Konsumenten bereits Millionen gekostet

Auch in Zeiten einer weltweiten Pandemie sollte man aufpassen, wofür man sein Geld ausgibt. (Bild: Martin Sanchez, Unsplash)
Auch in Zeiten einer weltweiten Pandemie sollte man aufpassen, wofür man sein Geld ausgibt. (Bild: Martin Sanchez, Unsplash)
Die Federal Trade Commission (FTC) in den USA hat einen Bericht über Betrugsfälle veröffentlicht, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus stehen. Die Behörde hat seit Beginn des Jahres bereits mehr als 7.800 Beschwerden über entsprechende Betrugsmaschen erhalten, im Durchschnitt verlieren Konsumenten knapp 600 US-Dollar (ca. 550 Euro).
Hannes Brecher,
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Dem Bericht der FTC zufolge verbreiten sich Betrugsmaschen rund um den Coronavirus fast genauso schnell wie der Virus selbst. Seit Beginn des Jahres hat die Federal Trade Commission mehr als 7.800 Beschwerden von Konsumenten erhalten, die Hälfte davon alleine in der vergangenen Woche.

Offenbar werden Konsumenten vor allem in Bereichen abgezockt, die für Konsumenten gerade besonders wichtig sind. Dazu gehören Nachrichten zu Stornierungen und Rückzahlungen bei Reisen, Mails zu Problemen beim Online-Shopping, betrügerische SMS sowie Betrüger, die sich als Behörde oder als fremdes Unternehmen ausgeben.

Insgesamt haben Konsumenten dabei bisher 4,77 Millionen US-Dollar (ca. 4,4 Millionen Euro) verloren, der durchschnittliche Verlust entspricht beachtlichen 598 US-Dollar (ca. 547 Euro). Diese Zahlen gelten zwar nur für die USA, es ist aber davon auszugehen, dass ähnliche Betrugsfälle auch regelmäßig in Europa stattfinden. 

Wer eine verdächtig aussehende oder unerwartete E-Mail oder SMS erhält sollte also dringend vermeiden, auf irgendwelche Links zu klicken. Im Zweifelsfall sollte man selbst auf die Webseite des vermeintlichen Absenders gehen und so in Kontakt treten. Wie üblich ist dringend davon abzuraten, Kreditkartendaten anzugeben oder Überweisungen durchzuführen, ohne sicher zu sein, den Empfänger zu kennen.

Der Coronavirus (COVID-19) hat mittlerweile weltweit bereits mehr als 883.000 Menschen infiziert und über 44.000 Leben gefordert, die Wirtschaft wird durch diverse Ausgangssperren und Quarantäne-Maßnahmen ebenfalls enorm belastet. Gerade in solchen Zeiten sollte man vorsichtiger denn je sein, um nicht auf eine neue Betrugsmasche hereinzufallen.

Quelle(n)

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Hannes Brecher
Hannes Brecher - Senior Tech Writer - 7478 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2018
Seit dem Jahr 2009 schreibe ich für unterschiedliche Publikationen im Technologiesektor, bis ich im Jahr 2018 zur News-Redaktion von Notebookcheck gestoßen bin. Seitdem verbinde ich meine langjährige Erfahrung im Bereich Notebooks und Smartphones mit meiner lebenslangen Leidenschaft für Technologie, um unsere Leser über neue Entwicklungen am Markt zu informieren. Mein Design-Hintergrund als Art Director einer Werbeagentur erlaubt mir darüber hinaus tiefe Einblicke in die Eigenheiten dieser Branche.
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Autor: Hannes Brecher,  1.04.2020 (Update:  1.04.2020)