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Lenovo ThinkPads, HP Elitebooks & Dell Latitudes: Coronavirus-Pandemie führt zu Preisanstieg bei Business-Laptops

Lenovo ThinkPads, HP Elitebooks & Dell Latitudes: Coronavirus-Pandemie führt zu Preisanstieg bei Business-Laptops (Bildquelle: pixabay.com)
Lenovo ThinkPads, HP Elitebooks & Dell Latitudes: Coronavirus-Pandemie führt zu Preisanstieg bei Business-Laptops (Bildquelle: pixabay.com)
Zahlreiche Firmen mussten ihre Mitarbeiter in den letzten Wochen ins Home-Office schicken. Diese Konsequenz der Coronavirus-Pandemie hat auch Auswirkungen auf den Laptop-Markt, denn schließlich braucht man für das Home-Office ein Laptop. Die Folge: Business-Notebooks sind teurer geworden.
Benjamin Herzig,

Die Auswirkungen der Pandemie des Corona-Viruses SARS-CoV-2, der die Krankheit COVID-19 auslöst, sind fast überall spürbar. Auch der Laptop-Markt ist betroffen und zwar gleich doppelt: Die Ausbreitung in China führte zu Produktionsstopps und somit einer Verknappung an verfügbaren Laptops. Und die Ausbreitung in den Industriestaaten führt gleichzeitig zu einem starken Nachfrage-Anstieg. Der Grund: Zahlreiche Firmen haben ihre Mitarbeiter ins Home-Office geschickt und mussten sie für diesen Zweck mit PCs bzw. Notebooks ausstatten.

Die Kombination dieser beiden Faktoren haben dazu geführt, dass die Gesetze von "Angebot & Nachfrage" bei Laptops, insbesondere Laptops für den Einsatz in Firmen, voll durchgeschlagen haben und es zu einem nicht zu vernachlässigenden Preisanstieg gekommen ist. Anhand von Preisvergleichsseiten lässt sich das für einige beliebte Business-Laptops gut nachvollziehen.

Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2019 (Bildquelle: geizhals.de)
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2019 (Bildquelle: geizhals.de)
Lenovo ThinkPad T490 (Bildquelle: geizhals.de)
Lenovo ThinkPad T490 (Bildquelle: geizhals.de)
Dell Latitude 7400 2-in-1 (Bildquelle: geizhals.de)
Dell Latitude 7400 2-in-1 (Bildquelle: geizhals.de)

So stieg zum Beispiel der Preis des Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2019, Platz 1 auf unserer Top-10-Business-Liste, in der Konfiguration mit i7, 16 GB RAM, 512-GB-SSD und Full-HD-Display vom 29.03.2020 auf den 30.03.2020 von 2.109 Euro auf 2.163 Euro und verharrt seitdem auf diesem Niveau. Damit kostet es sogar noch rund 10 Euro mehr als zum Markstart.

Auch beim günstigeren Lenovo ThinkPad T490 mit ähnlicher Ausstattung gibt es einen Preisanstieg: Kostete es am 24.03.2020 noch 1.692 Euro, sind es Stand Anfang April 1.723 Euro.

Dass sich dieses Phänomen nicht auf Lenovo beschränkt, zeigt zum Beispiel das Dell Latitude 7400 2-in-1. Dessen Modell mit i5, 16 GB RAM und 256-GB-SSD kostete am 11.03.2020 noch 1.640 Euro, Anfang April 2020 schlägt es mit 1.849 Euro zu Buche. Ein nicht zu vernachlässigender Preisanstieg von rund zwölf Prozent.

Möglicherweise entspannt sich die Situation aber gerade auch schon wieder. Das reguläre Dell Latitude 7400 mit i7, 16 GB RAM und 512-GB-SSD verzeichnete ebenfalls einen starken Preisanstieg, von 1.568 am 08.03.2020 auf 1.849 am 03.04.2020. Zuletzt hat der Preis aber wieder nachgeben, auf nun 1.659 Euro.

Etwas ähnliches passierte beim HP Elitebook 840 G6 mit i5. 16 GB RAM und 512-GB-SSD: Am 18.03.2020 musste man für dieses Modell mindestens 1.745 Euro bezahlen, einen Tag später war der Preis auf 1.806 Euro geklettert. Seid gestern ist der Preis wieder auf den Ursprungswert gefallen.

Dell Latitude 7400 (Bildquelle: geizhals.de)
Dell Latitude 7400 (Bildquelle: geizhals.de)
HP Elitebook 840 G6 (Bildquelle: geizhals.de)
HP Elitebook 840 G6 (Bildquelle: geizhals.de)

Freilich kann man all das nicht verallgemeinern, je nach Modell und Ausstattung können Nachfrage und damit auch Preise schwanken. Ob die Preise jetzt wieder schnell sinken oder doch etwas länger oben stecken bleiben, das wird man wohl in den kommenden Wochen sehen.

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Autor: Benjamin Herzig,  7.04.2020 (Update: 19.05.2020)
Benjamin Herzig
Benjamin Herzig - Editor
Ab 2010 habe ich mich mehr und mehr mit Technologie beschäftigt, insbesondere Notebooks haben es mir seitdem angetan. Klar, dass ich sehr schnell auf die detaillierten Tests von Notebookcheck stieß. Mit der Zeit habe ich mehr und mehr über Notebooks gelernt und angefangen, in Foren und Blog-Seiten kleine Reviews zu Notebooks zu schreiben. Um während des Studiums Geld dazu zu verdienen habe ich mein Hobby dann zum Beruf gemacht und stieß 2016 zum Team von Notebookcheck hinzu, mein persönliches Interesse liegt insbesondere bei Business-Notebooks.