Notebookcheck

Test Dell Latitude 7400 2-in-1 (i7-8665U) Convertible

Steve Schardein / Sebastian Jentsch, 👁 Allen Ngo, Felicitas Krohn (übersetzt von Marius S.), 02.09.2019

Heißer Kandidat. Dells hochwertige Business-Modelle waren den XPS-Modellen zwar noch nie ähnlicher, dafür verursachen die weitläufigen Änderungen auch einige neue Herausforderungen. Mit einem Core i7-8665U, 16 GB RAM und einer NVMe-SSD ist das 2.800-Euro-teure Latitude 7400 2-in-1 sicherlich nicht langsam, aber bekommt es auch die Wärme in den Griff? Das und vieles mehr werden wir im folgenden Test klären. Update: i5-Version passt besser zum Kühlsystem

Durch unsere Tests von hochwertigen Business-Laptops aus den letzten paar Generationen zieht sich ein deutlich erkennbarer Trend: Sie kommen Geräten für Privatnutzer immer näher. Von dieser Evolution erhoffen sich Hersteller, den eleganten Stil der XPS/Spectre/Yoga-Reihe beibehalten zu können, ohne dabei die grundlegenden Funktionen eines soliden Bürobegleiters aufgeben zu müssen. Schlank/attraktiv und praktisch/vielseitig schließen einander zwar nicht aus, einen guten Kompromiss zu finden ist für den zuständigen Ingenieur jedoch keine einfache Aufgabe.

Auf dem Weg zur luxuriösen Businessklassen-Utopie war zwar kaum ein Hersteller transparenter als Dell, doch bis jetzt kam aus dem Hause Dell nur das Latitude 7390 2-in-1 einem größeren, hochwertigen Business-Convertible nahe. Vor einigen Monaten haben die Laptops der Latitude-7000er-Reihe eine schicke Aluminium-Gehäuseoption bekommen, was den Vorsprung ihrer XPS-Cousins ein weiteres Stück verkleinert hat.

Unser heutiges Testgerät, das Latitude 7400 2-in-1 ist der nächste, massive Fortschritt bei dieser vorsichtigen Vereinigung der Design-Philosophien. Das (im Gegensatz zum vormaligen matten, schwarz gefärbten Magnesium) ebenfalls in Aluminium gekleidete 7400 ist mit einem 14"-Display ausgestattet und besitzt damit die bisher größte Bildschirmdiagonale in der Dell-Latitude-Familie. Unser Testgerät verfügt außerdem über die Whiskey-Lake-CPU Intel Core i7-8665U, 16 GB LPDDR3-RAM und eine 512 GB große NVMe-SSD. Eine Konfiguration mit dedizierter Grafikkarte gibt es zwar nicht, das System sollte mit technischen Daten dieser Größenordnung alltägliche Büroarbeiten jedoch problemlos bewältigen können. Außerdem verspricht Dell lange Akkulaufzeiten und stellt die gewagte ExpressSign-in-Funktion vor, die beim Annähern und Entfernen vom Gerät mithilfe von Sensoren und der Gesichtserkennung ein nahtloses An- und Abmelden ermöglichen soll. Der hohe Preises von 2.800 US-Dollar rechtfertigt hier hohe Erwartungen.

Die weitläufigen Neuerungen bringen jedoch definitiv auch einige Herausforderungen mit sich. In unserem umfangreichen Test werden wir heute, wie immer, die Ergebnisse unserer rigorosen, systematischen Messungen und Benchmarks präsentieren, um zu prüfen, was mit dem Latitude 7400 2-in-1 funktioniert und was nicht. Legen wir los!

(Update vom 7. Juni 2019: Wir haben einige der Leistungstests wie CineBench R15, PCMark 10 und Prime 95 auf einem anderen Testgerät durchgeführt und stabilere Ergebnisse erhalten. Unsere Anmerkungen und Messwerte wurden mit den neuen Daten aktualisiert.)

Update vom 2. September 2019: Nachdem die Core i7-Variante das offenbar schwache Kühlsystem schnell überfordert, haben wir uns die Core i5-Version ebenfalls angesehen. Wir haben den PC-Mark 10 und den Cinebench R15-Loop erneut ausgeführt. Die Ergebnisse sind in den jeweiligen Leistungskapiteln ergänzt.

Dell Latitude 7400 2-in-1 (Latitude 7400 Serie)
Grafikkarte
Intel UHD Graphics 620, Kerntakt: 300 - 1150 MHz, 25.20.100.6577
Hauptspeicher
16384 MB 
, LPDDR3
Bildschirm
14 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 157 PPI, 10-point multitouch, Native Unterstützung für die Stifteingabe, SHP14A2, IPS, spiegelnd: ja
Mainboard
Intel Cannon Point-LP
Massenspeicher
Toshiba XG6 KXG60ZNV512G, 512 GB 
Soundkarte
Realtek ALC295 @ Intel Sunrise Point-LP PCH - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 2 USB 3.1 Gen2, 2 Thunderbolt, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: 3.5 mm combo audio, Card Reader: microSD, Helligkeitssensor, Sensoren: proximity sensor for Dell ExpressSign-in, gyroscope, accelerometer,
Netzwerk
Intel Wireless-AC 9560 (a/b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 5.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 15 x 320 x 202
Akku
78 Wh Lithium-Polymer, ExpressCharge capable
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Pro 64 Bit
Kamera
Webcam: 720p
Primary Camera: 1 MPix
Sonstiges
Lautsprecher: 2.0 bottom-mounted, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 12 Monate Garantie
Gewicht
1.512 kg, Netzteil: 356 g
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Das Latitude 7400 2-in-1 ist optisch attraktiv, das lässt sich kaum bestreiten. Manch einer mag sogar sagen, dass es atemberaubend aussieht. Dank dem schweren, gebürsteten Aluminiumgehäuse ist dieser Dell-Laptop ein ernstzunehmender Businessklasse-MacBook-Pro-Konkurrent. Die Oberfläche ist zwar hauptsächlich matt, die glänzenden Scharnierabdeckungen sind jedoch mehr fürs Auge, als wir vom professionellen Segment gewohnt sind. Trotz des angedeuteten Prunks ist es für Besprechungsräume zweifellos geeignet.

Wie auch bei den anderen Laptops der Latitude-7000er-Reihe kann das Gehäuse überall nur minimal eingedrückt werden und dank der horizontalen Gummifüße steht das System stabil auf dem Schreibtisch; die insgesamt hohe Robustheit ist mit der des XPS 15 vergleichbar. Der Displaydeckel weist eine hohe Stabilität auf, widersteht jeglichen Verwindungsversuchen und ist mit zwei Scharnieren, die nur bei Vibrationen durch festes Tippen und beim Reisen leichtes Wippen zulassen, gesichert. Das Convertible kann fast einhändig geöffnet werden, das letzte Stück erfordert jedoch etwas Druck auf die Unterseite, um das Abheben von der Unterlage zu verhindern.

Mit 1,512 kg (mit dem größeren 6-Zellenakku) kommt das Gewicht den 1,561 kg des Vorgängers Latitude 7490 nahe. Dagegen ist die Grundfläche erheblich geschrumpft: Mit nur 320 mm x 202 mm ist sie fast 12 % kleiner als zuvor. Das 7400 ist außerdem ein ganzes Stück schlanker (15 mm, gegenüber 17,9 mm beim Vorgänger).

333 mm 229 mm 17.05 mm 1.4 kg324 mm 224 mm 20 mm 1.6 kg327 mm 226 mm 13.9 mm 1.4 kg321.4 mm 215 mm 16.9 mm 1.4 kg323 mm 217 mm 15 mm 1.1 kg320 mm 202 mm 15 mm 1.5 kg

Ausstattung

Das Gehäuse ist zwar geschrumpft, bei der Anschlussausstattung gibt es jedoch nur wenige erwähnenswerte Änderungen. Der Ethernet-Anschluss fehlt hier komplett - das Gehäuse ist schlicht und ergreifend zu dünn, um den Anschluss unterbringen zu können, selbst mit dem ausklappbaren Design der Vorgänger. Außerdem wurde einer der zwei USB-3.0-Anschlüsse auf der linken Seite des Systems zu einem Thunderbolt-3-Anschluss gemacht (aufgerüstet?), der jedoch gleichzeitig den Ladeanschluss ersetzt. Manche werden das "Vorwärtsdenken" loben und die ThunderBolt-Zukunft willkommen heißen, andere werden die Reduzierung der insgesamt verfügbaren USB-A-Anschlüsse und die Doppelfunktion des vierten Anschlusses beklagen. Zumindest sind nun beide Typ-C-Anschlüsse DisplayPort-fähig, wodurch man theoretisch bis zu drei Monitore ohne Docking-Station anschließen kann (allerdings könnte der Laptop dann nicht geladen werden).

Das Anschlusslayout ist mit dem des 7490/7480 quasi identisch. Die Anschlüsse liegen relativ nahe beieinander, wurden jedoch ansonsten logisch auf die Seiten verteilt. Bis auf die Möglichkeit, dass größere Stecker benachbarte Anschlüsse blockieren könnten, haben wir hier wenig zu bemängeln.

Links: Thunderbolt 3 x 2 + Ladeanschlüsse, HDMI, Stromversorgungs-USB-3.1
Links: Thunderbolt 3 x 2 + Ladeanschlüsse, HDMI, Stromversorgungs-USB-3.1
Rechts: kombinierter 3,5-mm-Audioanschluss, MicroSD, SIM-Kartenschublade, Stromversorgungs-USB-3.1, Kensington Lock
Rechts: kombinierter 3,5-mm-Audioanschluss, MicroSD, SIM-Kartenschublade, Stromversorgungs-USB-3.1, Kensington Lock

SD-Kartenleser

Mit 172,1 MB/s in unserem JPG-Kopiertest und 209,62 MB/s im sequenziellen Lesetest von AS SSD ist der integrierte MicroSD-Kartenleser sehr schnell und erreicht in unserer Datenbank fast den Spitzenwert.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2018-20LES01W00
  (Toshiba Exceria Pro M501)
191.1 MB/s ∼100% +11%
Dell Latitude 7400 2-in-1
  (Toshiba Exceria Pro M501 UHS-II)
172.1 MB/s ∼90%
HP Pavilion x360 14-cd0002ng
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
68.2 MB/s ∼36% -60%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (7.5 - 197, n=131)
61.9 MB/s ∼32% -64%
Asus ZenBook Flip 14 UX461UA
  (Toshiba Exceria Pro M501 microSDXC 64GB)
33.2 MB/s ∼17% -81%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2018-20LES01W00
  (Toshiba Exceria Pro M501)
223.9 MB/s ∼100% +7%
Dell Latitude 7400 2-in-1
  (Toshiba Exceria Pro M501 UHS-II)
209.62 MB/s ∼94%
HP Pavilion x360 14-cd0002ng
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
83.2 MB/s ∼37% -60%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (19.2 - 246, n=128)
77.1 MB/s ∼34% -63%
Asus ZenBook Flip 14 UX461UA
  (Toshiba Exceria Pro M501 microSDXC 64GB)
36.5 MB/s ∼16% -83%

Kommunikation

Nochmal zur Erinnerung: Es gibt hier ohne Adapter keine Ethernet-Verbindung - dafür ist die WLAN-Verbindung erstklassig. Mit dem Intel Wireless-AC 9560 und WLAN-Sende- und Empfangsraten von bis zu 600 MB/s (wir sind derzeit durch einen 1-GBps-Server begrenzt, das WLAN-Modul 9560 kann theoretisch noch etwas mehr) kann das 7400 2-in-1 die WLAN-Übertragungsgeschwindigkeiten der meisten Konkurrenten überbieten.

Im Intel-Modul ist zudem Bluetooth 5.0 integriert.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Dell Latitude 7400 2-in-1
Intel Wireless-AC 9560
655 MBit/s ∼100%
HP Elitebook x360 1040 G5
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
654 MBit/s ∼100% 0%
Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2018-20LES01W00
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
633 MBit/s ∼97% -3%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon G6-20KG0025UK
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
540 MBit/s ∼82% -18%
Asus ZenBook Flip 14 UX461UA
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
491 MBit/s ∼75% -25%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (28.7 - 688, n=147)
490 MBit/s ∼75% -25%
HP Pavilion x360 14-cd0002ng
RealTek Semiconductor, Device ID: C821
271 (min: 261, max: 290) MBit/s ∼41% -59%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Asus ZenBook Flip 14 UX461UA
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
668 MBit/s ∼100% +10%
Dell Latitude 7400 2-in-1
Intel Wireless-AC 9560
607 MBit/s ∼91%
Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2018-20LES01W00
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
511 MBit/s ∼76% -16%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (36.4 - 743, n=147)
495 MBit/s ∼74% -18%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon G6-20KG0025UK
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
494 MBit/s ∼74% -19%
HP Elitebook x360 1040 G5
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
477 MBit/s ∼71% -21%
HP Pavilion x360 14-cd0002ng
RealTek Semiconductor, Device ID: C821
325 (min: 314, max: 340) MBit/s ∼49% -46%

Sicherheit

Wie üblich gibt es für das Latitude 7400 2-in-1 verschiedene hardwareseitige Authentifizierungspakete. Das wahre Highlight ist jedoch ganz klar Dells neue ExpressSign-in-Funktion, die das System durch die clevere Kombination des Annäherungssensors und der IR-Gesichtserkennung automatisch sperren/entsperren soll. Wir werden diese Funktion in einem separaten Artikel testen, sobald wir von Dell ein Ersatzgerät erhalten.

Beide dieser Funktionen können in Windows über das ExpressSign-in-Taskleistensymbol problemlos deaktiviert oder beim Verbinden mit einer Docking-Station oder einem externen Display automatisch außer Kraft gesetzt werden.

Zubehör

Im Lieferumfang des Latitude 7400 befindet sich einzig und allein das 90-W-USB-C-Netzteil, das 356 g wiegt. Die Umstellung vom proprietären 19,5-W-Dell-Ladeanschluss bedeutet, dass alle älteren Netzteile mit diesem Modell nicht kompatibel sind.

Dell hat uns außerdem einen Dell Active Pen (separat für ~42 Euro erhältlich) zur Verfügung gestellt, der sich nahtlos in die Bedienung vom Display des Latitude 7400 2-in-1 einfügt. Wir haben diesen Stylus in der Vergangenheit schon mehrfach getestet, aber um es nochmal kurz zusammenzufassen, können wir sagen, dass das Schreibgefühl nicht ganz so natürlich wie bei Microsofts Surface-Produkten ist. Die Spitzen fühlen sich hier weniger authentisch an und die seitlichen Knöpfe besitzen ein weniger klar definiertes Feedback als die des Surface Pen.

Das 90-W-USB-C-Netzteil
Das 90-W-USB-C-Netzteil
Der Dell Aktivstylus
Der Dell Aktivstylus

Wartung

Wie von einem hochwertigen Business-Laptop zu erwarten gestaltet sich die Wartung des Latitude 7400 2-in-1 relativ einfach. Die Abdeckung der Unterseite kann nach dem Lösen der 10 Kreuzschrauben, durch die sie gesichert ist, (vorsichtig!) von einem der Scharnier-Hohlräume aus entfernt werden und gewährt dann Zugriff auf die internen Komponenten. Diese bestehen unter anderem aus dem Akku, der M.2-SSD, der CMOS-Batterie, dem Kühlkörper/Lüfter, den Lautsprechern und dem WLAN/WWAN-Modul. Da der Arbeitsspeicher fest auf der Platine verlötet ist, kann er weder aufgerüstet noch gewechselt werden.

Die internen Komponenten
Die internen Komponenten

Garantie

Laut Datenblatt gibt es auf das Latitude 7400 2-in-1 nur eine einjährige Servicecenter-Garantie, auf unser Testgerät (und alle Geräte, die auf Dells Webseite gelistet sind) gibt es allerdings drei Jahre Vor-Ort-Garantie, was für die Systeme der Latitude-7000er-Reihe üblich ist. Es scheint, als seien hier drei Jahre Vor-Ort-Garantie (erwartungsgemäß) der Standard.

Eingabegeräte

Tastatur

Die Tastatur des Latitude 7400 2-in-1 erweckt einen insgesamt sehr guten Eindruck. Der Tastenhub ist hier nur minimal kleiner als bei den Vorgängern (und damit immer noch relativ groß), die für das Auslösen der Taste erforderliche Kraft ist einen Tick größer als zuvor und obwohl die Tastenanschläge leise sind, ist das Feedback recht deutlich. Dadurch ist das Tippgefühl, das dem früherer Latitude-7000er-Laptops und ThinkPad-AccuType-Tastaturen nahe kommt, fast universell komfortabel.

Darüber hinaus wurden zwar manche Tasten verschoben, um oben rechts Platz für die Druck-S-ABF-, Home-, Ende-, Einfg- und die Entfernen-Taste zu schaffen - aus unserer Sicht ein Fortschritt, da Home und Ende zuvor nur als sekundäre Funktionen der linken und rechten Pfeiltaste zur Verfügung standen - abgesehen davon ist jedoch auch das Layout mit dem früherer Modelle eng verwandt. Apropos, die halbhohen Pfeiltasten sind auch hier nur halbhoch, können aber trotzdem ohne Verkrampfungen verwendet werden. Die Bild-auf- und Bild-ab-Tasten befinden sich seitlich von der Pfeil-nach-oben-Taste, was unserer Meinung nach eine sinnvolle Position für sie ist.

Die Tasten sind gleichmäßig beleuchtet und erreichen dank weißer Beschriftung auf dunklem Hintergrund einen hohen Kontrast und damit eine gute Lesbarkeit. Die Tastaturbeleuchtung besitzt 3 Stufen (aus, gedimmt und hell).

Im Hellen ...
Im Hellen ...
... und im Dunkeln gut zu erkennen
... und im Dunkeln gut zu erkennen

Touchpad

Finger gleiten mühelos über das Glas-Touchpad
Finger gleiten mühelos über das Glas-Touchpad

Das Latitude 7400 2-in-1 übernimmt nun endlich auch das Glas-Touchpad seiner XPS-Cousins. Unserer Meinung nach ist dies gegenüber den vorherigen, matten Plastik-Touchpads, die einen höheren Reibungswiderstand als die Glasvarianten und eine Oberfläche besitzen, die sich im Laufe der Zeit unweigerlich abnutzt, definitiv ein Fortschritt.

Das Touchpad erstreckt sich über eine Fläche von 104 mm x 59 mm, womit es in Anbetracht der Bildschirmgröße und -auflösung groß genug ist. Die integrierten Tasten erreichen die Zuverlässigkeit ihrer separaten, physikalischen Gegenstücke zwar nicht, sie sind jedoch trotzdem hochwertig und funktionierten im Verlauf unserer Tests einwandfrei. Zeigerbewegungen werden dank Microsofts Precision-Treibern sehr genau und fast verzögerungsfrei ausgeführt.

Display

Subpixel
Subpixel

Für das Latitude 7400 2-in-1 existiert nur eine einzige Displayoption: Ein 14 Zoll großer IPS-FHD-Touchscreen mit verspiegeltem Corning-Gorilla-Glas-5-Überzug. Das Display unterstützt außerdem einen Aktivstylus. Die Touch-Oberfläche unseres Testgeräts reagierte präzise auf Eingaben mit und ohne Dell Active Pen.

Mit 157 DPI ist die FHD-Auflösung eine gute Wahl für ein Convertible dieser Größe; schließlich gibt es für größere, hochwertigere Displays mit einer noch besseren Farbwiedergabetreue ja noch die XPS-Reihe. Büroanwender werden die im Zuge der geringeren Panelauflösung längere Akkulaufzeit überdies sicher zu schätzen wissen, diese Konfiguration hat also auch von den Kosten abgesehen Vorteile.

Das Farbspektrum, die Sättigung und der Kontrast unseres Testgeräts erwecken einen subjektiv guten Eindruck. Die Helligkeit ist zwar eher niedrig, für den Alltag und in Innenräumen jedoch ausreichend. Weiterhin konnten wir auch im Dunkeln bei einem gänzlich schwarzen Bild kein störendes Ghosting oder Backlight-Bleeding feststellen. Insgesamt sieht das Display toll aus, es reflektiert Licht jedoch sehr stark (mehr dazu später).

263.3
cd/m²
262.5
cd/m²
250.8
cd/m²
291
cd/m²
277.2
cd/m²
278
cd/m²
253.6
cd/m²
242.1
cd/m²
252.5
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
SHP14A2
X-Rite i1Pro Basic 2
Maximal: 291 cd/m² Durchschnitt: 263.4 cd/m² Minimum: 12.52 cd/m²
Ausleuchtung: 83 %
Helligkeit Akku: 277.2 cd/m²
Kontrast: 1386:1 (Schwarzwert: 0.2 cd/m²)
ΔE Color 2.1 | 0.6-29.43 Ø6, calibrated: 1.03
ΔE Greyscale 3.4 | 0.64-98 Ø6.2
100% sRGB (Argyll 3D) 64% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.241
Dell Latitude 7400 2-in-1
SHP14A2, IPS, 14, 1920x1080
HP Pavilion x360 14-cd0002ng
Chi Mei CMN14D9, IPS, 14, 1920x1080
Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2018-20LES01W00
Lenovo 40AE / B140QAN02.0, IPS Dolby Vision HDR, 14, 2560x1440
Asus ZenBook Flip 14 UX461UA
BOE NV140FHM-N62, IPS, 14, 1920x1080
HP Elitebook x360 1040 G5
AU Optronics AUO533D, IPS, 14, 1920x1080
Lenovo ThinkPad X1 Carbon G6-20KG0025UK
Lenovo LEN40A9 / AUO B140HAK02.3, IPS, 14, 1920x1080
Response Times
29%
18%
-18%
-24%
32%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
56 (31.6, 24.4)
44 (24, 20)
21%
56.8 (21.2, 35.6)
-1%
44 (24, 20)
21%
70.8 (34.8, 36)
-26%
40 (18, 22)
29%
Response Time Black / White *
38 (22.8, 15.2)
30 (17, 13)
21%
24 (6.8, 17.2)
37%
33 (19, 14)
13%
34.4 (18.8, 15.6)
9%
25 (14, 11)
34%
PWM Frequency
1667 (24)
2439 (30)
46%
200 (90)
-88%
735.3 (100)
-56%
Bildschirm
-51%
17%
-42%
-4%
3%
Helligkeit Bildmitte
277.2
225
-19%
562
103%
302
9%
416.3
50%
298
8%
Brightness
263
195
-26%
522
98%
288
10%
400
52%
287
9%
Brightness Distribution
83
72
-13%
86
4%
90
8%
89
7%
91
10%
Schwarzwert *
0.2
0.14
30%
0.3
-50%
0.57
-185%
0.29
-45%
0.2
-0%
Kontrast
1386
1607
16%
1873
35%
530
-62%
1436
4%
1490
8%
DeltaE Colorchecker *
2.1
5.44
-159%
2.8
-33%
5.17
-146%
2.69
-28%
2.19
-4%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
5.91
20.38
-245%
5.8
2%
7.68
-30%
4.95
16%
4.39
26%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
1.03
2.13
-107%
1.67
-62%
DeltaE Graustufen *
3.4
3.98
-17%
4.5
-32%
3.26
4%
2.9
15%
1.97
42%
Gamma
2.241 98%
2.32 95%
2.16 102%
2.45 90%
2.4 92%
2.43 91%
CCT
6030 108%
6163 105%
7205 90%
7142 91%
6623 98%
6571 99%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
64
39
-39%
88.9
39%
55
-14%
60.1
-6%
62
-3%
Color Space (Percent of sRGB)
100
62
-38%
100
0%
85
-15%
94.5
-5%
95
-5%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-11% / -32%
18% / 17%
-30% / -37%
-14% / -9%
18% / 7%

* ... kleinere Werte sind besser

Die von uns gemessene Helligkeit lag im Schnitt bei 263,4 cd/m² und damit unter dem von Dell angegebenen Wert von 300 cd/m². Die Helligkeitsverteilung betrug bei unserem Testgerät 83 %, die Abweichung war bei der Benutzung jedoch nicht auffällig. Basierend auf dem von uns gemessenen Schwarzwert von 0,2 cd/m² haben wir ein Kontrastverhältnis von 1386:1 errechnet - ein sehr gutes Ergebnis.

Unseren Messungen zufolge deckt das Display den sRGB-Farbraum zu 100 % und den AdobeRGB-Farbraum zu 64 % ab. Von den Konkurrenten im heutigen Vergleichsfeld schlägt diese Werte nur das Lenovo ThinkPad X1 Yoga. Es ist an dieser Stelle zwar nicht aufgeführt, doch diese Ergebnisse entsprechen in etwa den Messwerten des Latitude 7490 aus dem letzten Jahr.

Vs. sRGB
Vs. sRGB
Vs. AdobeRGB
Vs. AdobeRGB
Vs. HP EliteBook x360 1040 G5
Vs. HP EliteBook x360 1040 G5
Vs. Lenovo X1 Carbon G6
Vs. Lenovo X1 Carbon G6
Vs. ZenBook Flip 14
Vs. ZenBook Flip 14
Vs. ThinkPad X1 Yoga
Vs. ThinkPad X1 Yoga

Auch die Farbwiedergabetreue kann sich sehen lassen. Die ColorChecker- und Graustufen-DeltaE-Werte liegen im Schnitt bei 2,1 bzw. 3,4, was auf eine ab Werk sehr geringe Abweichung hindeutet, die mit bloßem Auge wohl kaum zu erkennen ist. Trotzdem ist eine Kalibrierung sinnvoll, da dadurch die Delta-E-Werte auf 1,67 bzw. 1,5 gesenkt werden können. Die gemessene durchschnittliche Farbtemperatur von 6.030 (ideal: 6.500) und der durchschnittliche Gammawert von 2,241 (ideal: 2,2) sind ebenfalls nicht weit von den Idealwerten entfernt.

Farbanalyse (vor der Kalibrierung)
Farbanalyse (vor der Kalibrierung)
Sättigungswerte (vor der Kalibrierung)
Sättigungswerte (vor der Kalibrierung)
Graustufenanalyse (vor der Kalibrierung)
Graustufenanalyse (vor der Kalibrierung)
Farbanalyse (nach der Kalibrierung)
Farbanalyse (nach der Kalibrierung)
Sättigungswerte (nach der Kalibrierung)
Sättigungswerte (nach der Kalibrierung)
Graustufenanalyse (nach der Kalibrierung)
Graustufenanalyse (nach der Kalibrierung)

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
38 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 22.8 ms steigend
↘ 15.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 95 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (24.9 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
56 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 31.6 ms steigend
↘ 24.4 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 91 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (39.7 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 1667 Hz ≤ 24 % Helligkeit

Das Display flackert mit 1667 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 24 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 1667 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9352 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Es sollte keine Überraschung sein, dass die Reaktionszeiten des Displays langsam und für professionelles Gaming ungeeignet sind - dafür ist der Laptop ohnehin nicht gedacht. Wir konnten bei sehr niedrigen Helligkeitsstufen (24 % und weniger) außerdem PWM feststellen, allerdings ist die Frequenz mit 1.667 KHz hoch genug, um auch für sensible Nutzer nicht störend zu sein.

Das Display hat im Freien Schwierigkeiten und wird in hellen Lichtverhältnissen kaum lesbar. Das liegt an dem hohen Reflexionsgrad der Oberfläche und an der unterdurchschnittlichen Helligkeit. Im Schatten, bei geschickter Ausrichtung ist das Bild annehmbar. Wie immer würden wir uns eine reflexionsarme Version wünschen, für sehr wahrscheinlich halten wir eine solche allerdings nicht.

In der Sonne
In der Sonne
Im Schatten
Im Schatten
LCD-Blickwinkel
LCD-Blickwinkel

Leistung

Die Konfigurationen des Latitude 7400 2-in-1 beinhalten Intel-Prozessoren der 8. Generation, beginnen beim Core i5-8265U und reichen bis zum i7-8665U. Man kann zwischen 8 und 16 GB LPDDR3-RAM wählen, wobei man von Anfang an die benötigte Menge an RAM auswählen und beachten sollte, dass der Arbeitsspeicher nach dem Kauf nicht aufgerüstet werden kann, da er fest auf dem Mainboard verlötet ist. Die Speicherlösung besteht zu 100 % aus M.2-NVMe-Solid-State-Drives, die über eine Kapazität von 128 GB bis 1 TB verfügen (Dell verspricht, dass im Spätsommer bis zu 2 TB möglich sein werden). Unsere Konfiguration beinhaltet mit dem Core i7-8665U das leistungsfähigste SoC, 16 GB LPDDR3-RAM und eine 512-GB-NVMe-SSD.

LatencyMon erkennt bei unserem System sofort einige DPC-Latenzspitzen, die unabhängig vom Status der kabellosen Netzwerke (WLAN, Bluetooth) auftreten. Möglicherweise kann ein zukünftiges Treiberupdate dies beheben.

CPU-Z CPU
CPU-Z CPU
CPU-Z Caches
CPU-Z Caches
CPU-Z Mainboard
CPU-Z Mainboard
CPU-Z Memory
CPU-Z Memory
GPU-Z
GPU-Z
HWiNFO
HWiNFO
Geekbench 4.1
Geekbench 4.1
LatencyMon
LatencyMon

Prozessor

Das Intel Core i7-8665U ist das neueste SoC der 8. Intel-Prozessorgeneration, die im April 2019 erstmals vorgestellt wurde. Hierbei handelt es sich um einen Chip der Whiskey-Lake-Generation, der mithilfe eines verbesserten 14-nm-Fertigungsverfahrens (14 nm++) hergestellt wurde und sehr hohe theoretische Turbo-Boost-Frequenzen von bis zu 4,8 GHz erreichen kann. Letzteres verdankt das SoC einer neuen Funktion, die sich Thermal Velocity Boost nennt und laut Intel opportunistisch und automatisch die Kernfrequenz erhöht, solange es die Prozessortemperatur und das Turbo-Budget erlauben.

Dass das genau wie Turbo Boost klingt, ist kein Zufall, denn es handelt sich hier prinzipiell um die gleiche Technologie, allerdings reagiert diese ähnlich wie Nvidias Max-Q-Design - nur umgekehrt - hier noch sensibler auf die Systemparameter. Sie ermöglicht eine kurzzeitige Erhöhung der CPU-Taktfrequenz um einige Hundert MHz über der Turbo-Boost-Frequenz, wenn die jeweiligen Bedingungen erfüllt sind. Da die meisten alltäglichen Aufgaben ohnehin aus kurzer, intensiver Last bestehen, sollte das theoretisch für ein pfeilschnelles Benutzererlebnis sorgen.

Der i7-8665U kann dank der neuen TVB-Technologie theoretisch eine maximale Taktfrequenz von 4,8 GHz erreichen. Bei den anderen Zahlen hat sich hingegen wenig verändert: Die TDP beträgt weiterhin 15 W und es ist auch weiterhin eine Intel UHD Graphics 620 @ 300 - 1.150 MHz mit an Bord. Wir hatten hier erstmalig die Gelegenheit, den i7-8665U zu testen, das Leistungsniveau sollte jedoch eigentlich (hoffentlich) das des Core i7-8565U übersteigen, da die Taktfrequenz hier unter optimalen Bedingungen um bis zu 200 MHz höher ist.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Durchschnittliche Intel Core i7-8665U
  (176 - 199, n=5)
184 Points ∼84% +5%
Lenovo ThinkPad E590-20NB0012GE
Intel Core i7-8565U
181 Points ∼83% +3%
Dell Latitude 7490
Intel Core i7-8650U
176 Points ∼81% 0%
Dell Latitude 7400 2-in-1
Intel Core i7-8665U
176 Points ∼81%
HP Elitebook x360 1040 G5
Intel Core i7-8650U
172 Points ∼79% -2%
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02E00
Intel Core i7-8550U
170 Points ∼78% -3%
Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2018-20LES01W00
Intel Core i7-8550U
168 Points ∼77% -5%
Lenovo ThinkPad T480-20L6S01V00
Intel Core i7-8550U
161 Points ∼74% -9%
Dell Latitude 7400 2-in-1 i5-8265U
Intel Core i5-8265U
159 Points ∼73% -10%
Dell Inspiron 14 5000 5482 2-in-1
Intel Core i7-8565U
158 Points ∼72% -10%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon G6-20KG0025UK
Intel Core i5-8350U
150 Points ∼69% -15%
Asus Zenbook 14 UX433FA-A6018T
Intel Core i5-8265U
149 Points ∼68% -15%
Dell Latitude 14 5495
AMD Ryzen 7 2700U
148 Points ∼68% -16%
Asus ZenBook Flip 14 UX461UA
Intel Core i5-8250U
144 Points ∼66% -18%
HP Pavilion x360 14-cd0002ng
Intel Core i3-8130U
139 Points ∼64% -21%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (19 - 179, n=302)
105 Points ∼48% -40%
CPU Multi 64Bit
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02E00
Intel Core i7-8550U
723 Points ∼17% +38%
Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2018-20LES01W00
Intel Core i7-8550U
699 Points ∼16% +33%
Dell Latitude 14 5495
AMD Ryzen 7 2700U
670 Points ∼15% +28%
Lenovo ThinkPad T480-20L6S01V00
Intel Core i7-8550U
657 Points ∼15% +25%
Asus Zenbook 14 UX433FA-A6018T
Intel Core i5-8265U
654 Points ∼15% +25%
Asus Zenbook 14 UX433FA-A6018T
Intel Core i5-8265U
647 Points ∼15% +23%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon G6-20KG0025UK
Intel Core i5-8350U
631 Points ∼14% +20%
Durchschnittliche Intel Core i7-8665U
  (524 - 701, n=5)
624 Points ∼14% +19%
Dell Latitude 7490
Intel Core i7-8650U
618 Points ∼14% +18%
Asus ZenBook Flip 14 UX461UA
Intel Core i5-8250U
558 Points ∼13% +6%
Dell Inspiron 14 5000 5482 2-in-1
Intel Core i7-8565U
550 Points ∼13% +5%
HP Elitebook x360 1040 G5
Intel Core i7-8650U
534 Points ∼12% +2%
Lenovo ThinkPad E590-20NB0012GE
Intel Core i7-8565U
527 Points ∼12% +1%
Dell Latitude 7400 2-in-1
Intel Core i7-8665U
524 Points ∼12%
Dell Latitude 7400 2-in-1 i5-8265U
Intel Core i5-8265U
457 Points ∼10% -13%
HP Pavilion x360 14-cd0002ng
Intel Core i3-8130U
320 Points ∼7% -39%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (33 - 830, n=310)
300 Points ∼7% -43%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Dell Latitude 7490
Intel Core i7-8650U
2.01 Points ∼82% +20%
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02E00
Intel Core i7-8550U
1.94 Points ∼80% +16%
Dell Inspiron 14 5000 5482 2-in-1
Intel Core i7-8565U
1.93 Points ∼79% +16%
Asus Zenbook 14 UX433FA-A6018T
Intel Core i5-8265U
1.73 Points ∼71% +4%
Dell Latitude 7400 2-in-1
Intel Core i7-8665U
1.67 Points ∼68%
Durchschnittliche Intel Core i7-8665U
 
1.67 Points ∼68% 0%
Asus ZenBook Flip 14 UX461UA
Intel Core i5-8250U
1.65 Points ∼68% -1%
Lenovo ThinkPad T480-20L6S01V00
Intel Core i7-8550U
1.43 Points ∼59% -14%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (0.24 - 2.13, n=220)
1.128 Points ∼46% -32%
CPU Multi 64Bit
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02E00
Intel Core i7-8550U
7.84 Points ∼18% +61%
Asus Zenbook 14 UX433FA-A6018T
Intel Core i5-8265U
7.22 Points ∼16% +48%
Dell Latitude 7490
Intel Core i7-8650U
6.96 Points ∼16% +43%
Lenovo ThinkPad T480-20L6S01V00
Intel Core i7-8550U
6.92 Points ∼16% +42%
Dell Inspiron 14 5000 5482 2-in-1
Intel Core i7-8565U
5.94 Points ∼13% +22%
Asus ZenBook Flip 14 UX461UA
Intel Core i5-8250U
5.93 Points ∼13% +22%
Dell Latitude 7400 2-in-1
Intel Core i7-8665U
4.88 Points ∼11%
Durchschnittliche Intel Core i7-8665U
 
4.88 Points ∼11% 0%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (0.45 - 9.37, n=229)
2.85 Points ∼6% -42%
Cinebench R10
Rendering Single 32Bit
Lenovo ThinkPad E590-20NB0012GE
Intel Core i7-8565U
6968 Points ∼64% +4%
Durchschnittliche Intel Core i7-8665U
  (6716 - 7028, n=2)
6872 Points ∼63% +2%
Dell Latitude 7490
Intel Core i7-8650U
6727 Points ∼62% 0%
Dell Latitude 7400 2-in-1
Intel Core i7-8665U
6716 Points ∼62%
Dell Inspiron 14 5000 5482 2-in-1
Intel Core i7-8565U
6648 Points ∼61% -1%
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02E00
Intel Core i7-8550U
6437 Points ∼59% -4%
Asus Zenbook 14 UX433FA-A6018T
Intel Core i5-8265U
5841 Points ∼54% -13%
Asus ZenBook Flip 14 UX461UA
Intel Core i5-8250U
5523 Points ∼51% -18%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (466 - 7508, n=243)
3389 Points ∼31% -50%
Rendering Multiple CPUs 32Bit
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02E00
Intel Core i7-8550U
22188 Points ∼34% +34%
Dell Latitude 7490
Intel Core i7-8650U
20349 Points ∼31% +23%
Asus Zenbook 14 UX433FA-A6018T
Intel Core i5-8265U
20179 Points ∼31% +22%
Durchschnittliche Intel Core i7-8665U
  (16602 - 20251, n=2)
18427 Points ∼28% +11%
Dell Inspiron 14 5000 5482 2-in-1
Intel Core i7-8565U
17276 Points ∼26% +4%
Lenovo ThinkPad E590-20NB0012GE
Intel Core i7-8565U
16725 Points ∼26% +1%
Dell Latitude 7400 2-in-1
Intel Core i7-8665U
16602 Points ∼25%
Asus ZenBook Flip 14 UX461UA
Intel Core i5-8250U
15292 Points ∼23% -8%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (706 - 26481, n=239)
7884 Points ∼12% -53%
wPrime 2.0x - 1024m
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (233 - 3227, n=114)
805 s * ∼10% -88%
Dell Latitude 7400 2-in-1
Intel Core i7-8665U
429.319 s * ∼5%
Durchschnittliche Intel Core i7-8665U
 
429 s * ∼5% -0%
Asus Zenbook 14 UX433FA-A6018T
Intel Core i5-8265U
371.408 s * ∼4% +13%
Dell Inspiron 14 5000 5482 2-in-1
Intel Core i7-8565U
277.395 s * ∼3% +35%
Super Pi Mod 1.5 XS 32M - ---
Durchschnittliche Intel Core i7-8665U
  (8 - 6528, n=5)
2656 Seconds * ∼12% -410%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (0.046 - 64540, n=1377)
1583 Seconds * ∼7% -204%
Asus Zenbook 14 UX433FA-A6018T
Intel Core i5-8265U
590.085 Seconds * ∼3% -13%
Dell Inspiron 14 5000 5482 2-in-1
Intel Core i7-8565U
582.988 Seconds * ∼3% -12%
Dell Latitude 7400 2-in-1
Intel Core i7-8665U
521 Seconds * ∼2%

* ... kleinere Werte sind besser

Das Benchmark wPrime 2.0 1024m, welches nur einen Kern auslastet, dauerte mit 429 s 55 % länger als beim Dell Inspiron 14 5000 2-in-1. Aufgrund der hohen Benchmarkdauer, durch die Ausreißer statistisch gesehen geglättet werden, bewirken Abkühlpausen hier wenig. Jedenfalls beschränken sich die Probleme mit der CPU-Leistung des Latitude klar auf Situationen, die ein anhaltend hohes Leistungsniveau erfordern - vor allem wenn es dabei um mehr als ein paar Sekunden geht und dazwischen keine Abkühlpausen von einigen Minuten liegen. Das Latitude ist sicherlich leise, dies wurde jedoch in Anbetracht der Gesamtleistung des Prozessors - und wie wir später sehen werden, der Oberflächentemperaturen - teuer erkauft.

Cinebench R10 Shading 32Bit
9678
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
16602
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
6716
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
4.88 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
33.63 fps
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.67 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
176 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
97.8 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
54.01 fps
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
524 Points
Hilfe

Die Cinebench-R15-Multi-CPU-Schleife veranschaulicht, was für eine Herausforderung dauerhafte Rechenlast für den Laptop darstellt. Sogar in den ersten Durchläufen ist die Leistung hier geringer als bei vielen weniger gut ausgestatteten Konkurrenten wie dem Asus Zenbook 14 (i5-8265U) und dem Dell Latitude 7490 (i7-8650U). In den darauffolgenden Durchläufen sackt die Leistung dann noch weiter ab und pendelt sich auf dem Niveau des Zenbook Flip (i5-8250U) und des ThinkPad X1 Carbon G6 (i5-8350U) ein.

Die Leistungs des Latitude 7400 ist trotz allem nicht niedrig, sondern lediglich in Anbetracht der Leistung verwandter Core-i5-Varianten und des Status dieses SoCs enttäuschend. Die Auswertung hat sich zwar etwas in die Länge gezogen, aber alles in allem würden wir definitiv empfehlen, auf die Core-i7-Optionen dieses Systems zu verzichten. Ganz offensichtlich kann man nicht erwarten, dass sie eine spürbar (bzw. überhaupt) höhere Leistung als ihre theoretisch leistungsschwächeren und deutlich günstigeren Gegenstücke entfalten können.

i5-8265U - Temperaturen, Takt und Leistungsaufnahme während der R15 Schleife
i5-8265U - Temperaturen, Takt und Leistungsaufnahme während der R15 Schleife

Update 2.09.2019: Der i5-8265U ist der Einsteiger in die Welt des Latitude-7000-Convertibles. Das Gerät ist dann schon für 1.500 Euro zu haben, eine 512-GB-SSD ist in diesem Fall an Bord. Weil das andere Ausstattungsniveau identisch bleibt, steht natürlich die Frage, ob ein Core i7 den hohen Aufpreis rechtfertigt. Wie groß ist der Leistungsunterschied tatsächlich? Kommt der Core i5 vielleicht mit dem Kühlsystem effizienter klar?

Im R15 Multi ist der Core i7 gerade mal 15 % schneller als der i5-8265U. R15 Single sind es auch nur 11 Prozent. Der Basis-Takt des i5-8265U liegt bei 1600 MHz, er kann die einzelnen Kerne bis auf 3900 MHz hochfahren. Das klappt auch in der Praxis, im Cinebench Single-Test läuft der einzelne Kern mit 3800 MHz. Im Multi-Test schaut das natürlich anders aus, hier arbeiten die Kerne mit 2300 MHz. Das liegt alles sehr deutlich im Turbo-Bereich. 

Während Dauerbelastung liegen gerade mal 75 Punkte zwischen Core i5 und i7, 550 bzw. 475 Punkte stehen während der R15-Schleife auf der Haben-Seite der beiden Latitude 7400-Varianten. Während der Core i7 nach dem ersten Durchlauf gleich mal 9 % seiner Leistung einbüßt, drosselt der i5 gar nicht, sondern legt sogar noch ein klein wenig zu. Siehe dazu unseren R15-Loop-Vergleich. Die beiden Latitude-Varianten stehen untereinander.

Summa summarum bleibt es bei unserer Aussage: Der Core i7 ist definitiv den höheren Aufpreis nicht wert, ein i5 rechnet fast genauso schnell und er drosselt bei Belastung nicht. Anders gesagt: Der Core i5 überfordert das Kühlsystem nicht. Dies belegt auch unser R15-Logfile: Der Takt steht durchschnittlich bei 2,3 GHz während die Temperatur bei knapp 90° verweilt.

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660670680Tooltip
Lenovo ThinkPad X1 Carbon G6-20KG0025UK UHD Graphics 620, 8350U, Lenovo LENSE20256GMSP34MEAT2TA; CPU Single 64Bit: Ø480 (455.19-630.99)
Dell Latitude 7400 2-in-1 UHD Graphics 620, 8665U, Toshiba XG6 KXG60ZNV512G; CPU Multi 64Bit: Ø550 (527.93-598.95)
Dell Latitude 7400 2-in-1 i5-8265U UHD Graphics 620, 8265U; CPU Multi 64Bit: Ø472 (457.73-474.6)
Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2018-20LES01W00 UHD Graphics 620, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ; CPU Multi 64Bit: Ø607 (551.32-678.21)
Asus ZenBook Flip 14 UX461UA UHD Graphics 620, 8250U, SanDisk SD8SN8U256G1002; CPU Multi 64Bit: Ø514 (499.85-558.16)
HP Elitebook x360 1040 G5 UHD Graphics 620, 8650U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ; CPU Multi 64Bit: Ø525 (511.81-563.88)
Dell Latitude 7490 UHD Graphics 620, 8650U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP; CPU Multi 64Bit: Ø583 (509.4-665.68)
Asus Zenbook 14 UX433FA-A6018T UHD Graphics 620, 8265U, WDC PC SN520 SDAPNUW-256G; CPU Multi 64Bit: Ø504 (494.08-654.12)
Asus Zenbook 14 UX433FA-A6018T UHD Graphics 620, 8265U, WDC PC SN520 SDAPNUW-256G; CPU Multi 64Bit; BIOS 204: Ø571 (557.17-647.21)
Dell Latitude 14 5495 Vega 10, 2700U, Intel SSDSCKKF256G8; CPU Multi 64Bit: Ø620 (605-670)

Anmerkung: Im Anschluss an unsere ursprüngliche Testphase haben wir Dells Energieverwaltungssoftware neu installiert und statt "Optimized" das Wärmeprofil "Ultra Performance" gewählt. Beim Profil "Ultra Performance" wird zwar vor höheren Oberflächentemperaturen gewarnt, bei unserem Testgerät konnten wir dieses Verhalten jedoch nicht feststellen. Was wir in manchen CPU-Benchmarks messen konnten, war eine auf Dauer bessere Leistung auf Kosten von etwas stäkeren Geräuschemissionen. Die Ergebnisse waren im Schnitt zwar besser, wiesen jedoch eine hohe Varianz auf. In einem Durchlauf lagen die Werte konstant über 500 und im nächsten schwankten sie zwischen ~520 und ~480 - besser als mit dem Standardprofil "Optimized", aber immer noch weit weg vom Optimum. Hier scheinten Abkühlpausen übrigens keinen Einfluss zu haben.

In unseren Testergebnissen werden wir uns weiterhin auf die ursprünglichen Standardeinstellungen konzentrieren, da sich darauf auch die Temperatur- und Geräuschemissionsmessungen beziehen, aber wenn man die Anschaffung dieses Convertibles in Betracht zieht, kann man durch das Ändern des Energieverwaltungsprofils auf "Ultra Performance" einige der oben im Test beschriebenen Leistungseinschränkungen mindern.

Abgesehen von den unten aufgeführten, separat ermittelten Ergebnissen der zweiten Cinebench-R15-Schleife haben sich auch die Ergebnisse anderer Benchmarks etwas verbessert. Beispielsweise fiel die für wPrime 1024m benötigte Zeit auf minimal bessere 411 Sekunden (von 429), was einer Verbesserung von 4 % entspricht. In den Single-Core-Benchmarks und in kürzeren Benchmarks wie Super Pi gab es keine statistisch signifikanten Unterschiede.

System Performance

Was bedeutet all das aber für die allgemeine Systemleistung? Die Leistung des Latitude 7400 2-in-1 ist dort, wo wir sie von einem Laptop mit dieser CPU erwarten würden. Mit der PCMark-10-Gesamtpunktzahl von 4.060 Punkten liegt es in etwa gleichauf mit dem EliteBook x360 1040 G5 und etwas über dem ThinkPad X1 Yoga. PCMark 8 liefert - relativ zu den konkurrierenden Systemen - ähnliche Ergebnisse, nur das Latitude 7490 erzielt hier einen Vorsprung von 9 %.

(Update vom 6. Juni 2019: Wir haben das PCMark-10-Benchmark erneut durchgeführt und die Testergebnisse unten mit den neuen Werten ergänzt. Die Punktzahlen liegen nun auf einem für diese CPU und Laptop-Klasse üblichen Niveau.)

Update 2.09.2019: Wir haben den PCMark-10 auf dem i5-Modell erneut durchgeführt und die Testergebnisse unten mit den neuen Werten ergänzt. Die Punktzahlen des i5 liegen in der Gesamtwertung 10 % unter dem Core i7, im Digital Content Creation führt der i5 sogar ganz knapp.

PCMark 10
PCMark 10
PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
i5-8265U - PCMark 10
i5-8265U - PCMark 10
PCMark 10
Digital Content Creation
Durchschnittliche Intel Core i7-8665U, Intel UHD Graphics 620
  (2859 - 3506, n=5)
3118 Points ∼26% +9%
HP Elitebook x360 1040 G5
UHD Graphics 620, 8650U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
3069 Points ∼26% +7%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon G6-20KG0025UK
UHD Graphics 620, 8350U, Lenovo LENSE20256GMSP34MEAT2TA
3024 Points ∼25% +6%
Dell Latitude 7400 2-in-1 i5-8265U
UHD Graphics 620, 8265U
2956 Points ∼25% +3%
Dell Latitude 7400 2-in-1
UHD Graphics 620, 8665U, Toshiba XG6 KXG60ZNV512G
2859 Points ∼24%
Asus ZenBook Flip 14 UX461UA
UHD Graphics 620, 8250U, SanDisk SD8SN8U256G1002
2739 Points ∼23% -4%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (605 - 4342, n=100)
2492 Points ∼21% -13%
HP Pavilion x360 14-cd0002ng
UHD Graphics 620, 8130U, Toshiba KBG30ZMV256G
2232 Points ∼19% -22%
Dell Latitude 7490
UHD Graphics 620, 8650U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
2117 Points ∼18% -26%
Productivity
Durchschnittliche Intel Core i7-8665U, Intel UHD Graphics 620
  (6870 - 7281, n=5)
7084 Points ∼73% 0%
Dell Latitude 7400 2-in-1
UHD Graphics 620, 8665U, Toshiba XG6 KXG60ZNV512G
7077 Points ∼73%
HP Elitebook x360 1040 G5
UHD Graphics 620, 8650U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
6670 Points ∼69% -6%
Dell Latitude 7490
UHD Graphics 620, 8650U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
6521 Points ∼67% -8%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon G6-20KG0025UK
UHD Graphics 620, 8350U, Lenovo LENSE20256GMSP34MEAT2TA
6140 Points ∼63% -13%
Asus ZenBook Flip 14 UX461UA
UHD Graphics 620, 8250U, SanDisk SD8SN8U256G1002
5830 Points ∼60% -18%
Dell Latitude 7400 2-in-1 i5-8265U
UHD Graphics 620, 8265U
5636 Points ∼58% -20%
HP Pavilion x360 14-cd0002ng
UHD Graphics 620, 8130U, Toshiba KBG30ZMV256G
5525 Points ∼57% -22%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (1121 - 7179, n=102)
5266 Points ∼54% -26%
Essentials
HP Elitebook x360 1040 G5
UHD Graphics 620, 8650U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
8992 Points ∼82% 0%
Dell Latitude 7400 2-in-1
UHD Graphics 620, 8665U, Toshiba XG6 KXG60ZNV512G
8980 Points ∼82%
Durchschnittliche Intel Core i7-8665U, Intel UHD Graphics 620
  (8199 - 9790, n=5)
8978 Points ∼82% 0%
Dell Latitude 7400 2-in-1 i5-8265U
UHD Graphics 620, 8265U
8078 Points ∼73% -10%
Dell Latitude 7490
UHD Graphics 620, 8650U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
7929 Points ∼72% -12%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon G6-20KG0025UK
UHD Graphics 620, 8350U, Lenovo LENSE20256GMSP34MEAT2TA
7799 Points ∼71% -13%
Asus ZenBook Flip 14 UX461UA
UHD Graphics 620, 8250U, SanDisk SD8SN8U256G1002
7124 Points ∼65% -21%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (2489 - 9678, n=102)
6963 Points ∼63% -22%
HP Pavilion x360 14-cd0002ng
UHD Graphics 620, 8130U, Toshiba KBG30ZMV256G
6902 Points ∼63% -23%
Score
Durchschnittliche Intel Core i7-8665U, Intel UHD Graphics 620
  (4005 - 4515, n=5)
4176 Points ∼54% +3%
HP Elitebook x360 1040 G5
UHD Graphics 620, 8650U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
4078 Points ∼53% 0%
Dell Latitude 7400 2-in-1
UHD Graphics 620, 8665U, Toshiba XG6 KXG60ZNV512G
4060 Points ∼52%
Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2018-20LES01W00
UHD Graphics 620, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
3829 Points ∼49% -6%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon G6-20KG0025UK
UHD Graphics 620, 8350U, Lenovo LENSE20256GMSP34MEAT2TA
3764 Points ∼48% -7%
Dell Latitude 7400 2-in-1 i5-8265U
UHD Graphics 620, 8265U
3673 Points ∼47% -10%
Asus ZenBook Flip 14 UX461UA
UHD Graphics 620, 8250U, SanDisk SD8SN8U256G1002
3473 Points ∼45% -14%
Dell Latitude 7490
UHD Graphics 620, 8650U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
3429 Points ∼44% -16%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (872 - 4677, n=103)
3180 Points ∼41% -22%
HP Pavilion x360 14-cd0002ng
UHD Graphics 620, 8130U, Toshiba KBG30ZMV256G
3153 Points ∼41% -22%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Dell Latitude 7490
UHD Graphics 620, 8650U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
5155 Points ∼79% +9%
Durchschnittliche Intel Core i7-8665U, Intel UHD Graphics 620
  (4696 - 5195, n=4)
4932 Points ∼76% +4%
Dell Latitude 7400 2-in-1
UHD Graphics 620, 8665U, Toshiba XG6 KXG60ZNV512G
4743 Points ∼73%
Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2018-20LES01W00
UHD Graphics 620, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
4719 Points ∼72% -1%
Asus ZenBook Flip 14 UX461UA
UHD Graphics 620, 8250U, SanDisk SD8SN8U256G1002
4700 Points ∼72% -1%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon G6-20KG0025UK
UHD Graphics 620, 8350U, Lenovo LENSE20256GMSP34MEAT2TA
4600 Points ∼71% -3%
HP Elitebook x360 1040 G5
UHD Graphics 620, 8650U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
4558 Points ∼70% -4%
HP Pavilion x360 14-cd0002ng
UHD Graphics 620, 8130U, Toshiba KBG30ZMV256G
4412 Points ∼68% -7%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (1007 - 5281, n=230)
3744 Points ∼57% -21%
Home Score Accelerated v2
Dell Latitude 7490
UHD Graphics 620, 8650U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
4029 Points ∼66% +13%
Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2018-20LES01W00
UHD Graphics 620, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
3824 Points ∼63% +8%
Durchschnittliche Intel Core i7-8665U, Intel UHD Graphics 620
  (3547 - 4211, n=5)
3818 Points ∼63% +8%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon G6-20KG0025UK
UHD Graphics 620, 8350U, Lenovo LENSE20256GMSP34MEAT2TA
3690 Points ∼61% +4%
Asus ZenBook Flip 14 UX461UA
UHD Graphics 620, 8250U, SanDisk SD8SN8U256G1002
3660 Points ∼60% +3%
Dell Latitude 7400 2-in-1
UHD Graphics 620, 8665U, Toshiba XG6 KXG60ZNV512G
3550 Points ∼58%
HP Elitebook x360 1040 G5
UHD Graphics 620, 8650U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
3308 Points ∼54% -7%
HP Pavilion x360 14-cd0002ng
UHD Graphics 620, 8130U, Toshiba KBG30ZMV256G
3198 Points ∼52% -10%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (741 - 4741, n=278)
2801 Points ∼46% -21%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3550 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4743 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Wie zuvor bereits erwähnt kann das Latitude 7400 2-in-1 ab Werk mit einer Vielzahl an NVMe-Solid-State-Drives, deren Kapazitäten von 256 GB bis zu 1 TB (und bald 2 TB) reichen, ausgestattet werden. In unserem Testgerät kommt eine 512 GB große Toshiba KXG60ZNV512G M.2-NVMe-SSD zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um ein neues Modell in unserer Datenbank, das wir noch nicht getestet haben.

Die sequenziellen Geschwindigkeiten der SSD sind sehr hoch und liegen laut AS SSD bei 2288 MB/s und 1163 MB/s für das sequenzielle Lesen bzw. Schreiben. Die 4K-QD32-Leistung liegt hingegen weit hinter der der PM981 (die zum Beispiel im HP EliteBook x360 zum Einsatz kommt) zurück - das wirkt sich natürlich auf die insgesamt wahrgenommene Systemleistung aus.

Der Zugriff auf und das Ersetzen des Laufwerks sind ein Leichtes, weshalb sich Nutzer, die eine kleinere Variante wählen und später zu einem Drittanbieterlaufwerk ihrer Wahl wechseln möchten, darum keine Sorgen machen sollten.

AS SSD
AS SSD
CrystalDiskMark
CrystalDiskMark
Dell Latitude 7400 2-in-1
Toshiba XG6 KXG60ZNV512G
Asus ZenBook Flip 14 UX461UA
SanDisk SD8SN8U256G1002
HP Elitebook x360 1040 G5
Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
Lenovo ThinkPad X1 Carbon G6-20KG0025UK
Lenovo LENSE20256GMSP34MEAT2TA
AS SSD
-27%
136%
29%
Copy Game MB/s
1055.12
186.06
-82%
1024.32
-3%
Copy Program MB/s
379.42
118.61
-69%
450.29
19%
Copy ISO MB/s
1767.39
324.09
-82%
2034.38
15%
Score Total
1300
908
-30%
3790
192%
1443
11%
Score Write
345
236
-32%
1440
317%
405
17%
Score Read
667
441
-34%
1569
135%
718
8%
Access Time Write *
0.143
0.086
40%
0.035
76%
0.144
-1%
Access Time Read *
0.122
0.123
-1%
0.043
65%
0.108
11%
4K-64 Write
199.5
146.36
-27%
1208.83
506%
195.84
-2%
4K-64 Read
415.58
368.32
-11%
1341.64
223%
446.09
7%
4K Write
28.92
50.7
75%
104.06
260%
87.56
203%
4K Read
22.29
26.93
21%
46.25
107%
35.67
60%
Seq Write
1162.98
388.17
-67%
1269.89
9%
1219.53
5%
Seq Read
2288.68
459.86
-80%
1815.96
-21%
2364.51
3%
CrystalDiskMark 5.2 / 6
30%
168%
122%
Write 4K
35.06
52.4
49%
122.7
250%
116.4
232%
Read 4K
23.64
27.91
18%
46.57
97%
45.75
94%
Write Seq
1537
428.2
-72%
1725
12%
455.1
-70%
Read Seq
1782
435.9
-76%
2392
34%
1818
2%
Write 4K Q32T1
100.3
246
145%
470.6
369%
248.9
148%
Read 4K Q32T1
62.73
255.6
307%
313.2
399%
358
471%
Write Seq Q32T1
2698
455.6
-83%
1869
-31%
1191
-56%
Read Seq Q32T1
1073
554.3
-48%
3380
215%
2755
157%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
2% / -6%
152% / 148%
76% / 68%

* ... kleinere Werte sind besser

Toshiba XG6 KXG60ZNV512G
CDM 5/6 Read Seq Q32T1: 1073 MB/s
CDM 5/6 Write Seq Q32T1: 2698 MB/s
CDM 5/6 Read 4K Q32T1: 62.73 MB/s
CDM 5/6 Write 4K Q32T1: 100.3 MB/s
CDM 5 Read Seq: 1782 MB/s
CDM 5 Write Seq: 1537 MB/s
CDM 5/6 Read 4K: 23.64 MB/s
CDM 5/6 Write 4K: 35.06 MB/s

Grafikkarte

Das Latitude wird von der integrierten Intel UHD Graphics 620 angetrieben. Sie reicht für alltägliche Büroaufgaben völlig aus und besitzt noch dazu einen niedrigen Energieverbrauch. Die Grafikleistung bleibt zwar weiterhin annehmbar, deutliche Fortschritte seit dem Core i7-8550U/i5-8350U gibt es hier aber nicht. Die in 3DMark Fire Strike erreichte Punktzahl von 1245 Punkten liegt nur 3 % unter den 1288 des Lenovo X1 Yoga (i7-8550U) und den 1283 des X1 Carbon (i5-8350U). Diese Unterschiede verdeutlichen sich im Cloud-Gate- und in den 3DMark-11-Grafikbenchmarks (siehe unten), da hier die Ergebnisse mit 6 bis 7 Prozent noch weiter auseinander liegen. Selbstverständlich tut sich das 7400 bei den kombinierten und den Gesamtpunktzahlen, auf welche die CPU-Leistung ebenfalls einen starken Einfluss hat, noch schwerer.

Die Grafikleistung ist ausreichend, um weniger anspruchsvolle und ältere Spiele auf niedrigeren Detailstufen flüssig darzustellen. Vor allem aufgrund der thermischen Einschränkungen ist das Latitude 7400 2-in-1 nicht fürs Gaming gemacht.

3DMark Fire Strike
3DMark Fire Strike
3DMark Cloud Gate
3DMark Cloud Gate
3DMark 11
3DMark 11
3DMark 06
3DMark 06
3DMark 11
1280x720 Performance Combined
Lenovo ThinkPad E590-20NB0012GE
AMD Radeon RX 550X (Laptop), 8565U
4957 Points ∼22% +220%
Lenovo ThinkPad T480-20L6S01V00
NVIDIA GeForce MX150, 8550U
4211 Points ∼19% +172%
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02E00
NVIDIA GeForce MX150, 8550U
3547 Points ∼16% +129%
Dell Latitude 14 5495
AMD Radeon RX Vega 10, 2700U
1945 Points ∼9% +25%
HP Elitebook x360 1040 G5
Intel UHD Graphics 620, 8650U
1869 Points ∼8% +21%
Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2018-20LES01W00
Intel UHD Graphics 620, 8550U
1752 Points ∼8% +13%
Asus ZenBook Flip 14 UX461UA
Intel UHD Graphics 620, 8250U
1669 Points ∼7% +8%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon G6-20KG0025UK
Intel UHD Graphics 620, 8350U
1632 Points ∼7% +5%
Dell Latitude 7400 2-in-1
Intel UHD Graphics 620, 8665U
1550 Points ∼7%
Durchschnittliche Intel UHD Graphics 620
  (959 - 2084, n=169)
1536 Points ∼7% -1%
HP Pavilion x360 14-cd0002ng
Intel UHD Graphics 620, 8130U
1193 Points ∼5% -23%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (185 - 7304, n=326)
1162 Points ∼5% -25%
1280x720 Performance GPU
Lenovo ThinkPad E590-20NB0012GE
AMD Radeon RX 550X (Laptop), 8565U
5332 Points ∼10% +200%
Lenovo ThinkPad T480-20L6S01V00
NVIDIA GeForce MX150, 8550U
4300 Points ∼8% +142%
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02E00
NVIDIA GeForce MX150, 8550U
3551 Points ∼7% +100%
Dell Latitude 14 5495
AMD Radeon RX Vega 10, 2700U
3080 Points ∼6% +73%
HP Elitebook x360 1040 G5
Intel UHD Graphics 620, 8650U
1902 Points ∼4% +7%
Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2018-20LES01W00
Intel UHD Graphics 620, 8550U
1869 Points ∼4% +5%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon G6-20KG0025UK
Intel UHD Graphics 620, 8350U
1868 Points ∼4% +5%
Dell Latitude 7400 2-in-1
Intel UHD Graphics 620, 8665U
1778 Points ∼3%
Asus ZenBook Flip 14 UX461UA
Intel UHD Graphics 620, 8250U
1764 Points ∼3% -1%
Durchschnittliche Intel UHD Graphics 620
  (1235 - 2006, n=169)
1714 Points ∼3% -4%
HP Pavilion x360 14-cd0002ng
Intel UHD Graphics 620, 8130U
1451 Points ∼3% -18%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (173 - 7483, n=327)
1275 Points ∼3% -28%
3DMark
2560x1440 Time Spy Graphics
Lenovo ThinkPad E590-20NB0012GE
AMD Radeon RX 550X (Laptop), 8565U
1051 Points ∼7%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (85 - 1682, n=32)
485 Points ∼3%
Asus ZenBook Flip 14 UX461UA
Intel UHD Graphics 620, 8250U
364 Points ∼2%
Durchschnittliche Intel UHD Graphics 620
  (299 - 431, n=31)
355 Points ∼2%
1920x1080 Fire Strike Graphics
Lenovo ThinkPad E590-20NB0012GE
AMD Radeon RX 550X (Laptop), 8565U
3678 Points ∼9% +195%
Lenovo ThinkPad T480-20L6S01V00
NVIDIA GeForce MX150, 8550U
3585 Points ∼9% +188%
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02E00
NVIDIA GeForce MX150, 8550U
2807 Points ∼7% +125%
Dell Latitude 14 5495
AMD Radeon RX Vega 10, 2700U
1835 Points ∼5% +47%
Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2018-20LES01W00
Intel UHD Graphics 620, 8550U
1288 Points ∼3% +3%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon G6-20KG0025UK
Intel UHD Graphics 620, 8350U
1283 Points ∼3% +3%
Dell Latitude 7400 2-in-1
Intel UHD Graphics 620, 8665U
1245 Points ∼3%
Asus ZenBook Flip 14 UX461UA
Intel UHD Graphics 620, 8250U
1180 Points ∼3% -5%
Dell Latitude 7490
Intel UHD Graphics 620, 8650U
1163 Points ∼3% -7%
Durchschnittliche Intel UHD Graphics 620
  (557 - 1401, n=137)
1125 Points ∼3% -10%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (132 - 5965, n=238)
1016 Points ∼3% -18%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Lenovo ThinkPad T480-20L6S01V00
NVIDIA GeForce MX150, 8550U
21893 Points ∼12% +115%
Lenovo ThinkPad E590-20NB0012GE
AMD Radeon RX 550X (Laptop), 8565U
19931 Points ∼11% +96%
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02E00
NVIDIA GeForce MX150, 8550U
17743 Points ∼10% +75%
HP Elitebook x360 1040 G5
Intel UHD Graphics 620, 8650U
10804 Points ∼6% +6%
Dell Latitude 14 5495
AMD Radeon RX Vega 10, 2700U
10773 Points ∼6% +6%
Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2018-20LES01W00
Intel UHD Graphics 620, 8550U
10493 Points ∼6% +3%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon G6-20KG0025UK
Intel UHD Graphics 620, 8350U
10234 Points ∼6% +1%
Dell Latitude 7400 2-in-1
Intel UHD Graphics 620, 8665U
10165 Points ∼6%
Dell Latitude 7490
Intel UHD Graphics 620, 8650U
9730 Points ∼5% -4%
Asus ZenBook Flip 14 UX461UA
Intel UHD Graphics 620, 8250U
9214 Points ∼5% -9%
Durchschnittliche Intel UHD Graphics 620
  (6910 - 11436, n=155)
9136 Points ∼5% -10%
HP Pavilion x360 14-cd0002ng
Intel UHD Graphics 620, 8130U
7357 Points ∼4% -28%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (1023 - 37388, n=289)
6753 Points ∼4% -34%
1920x1080 Ice Storm Extreme Graphics
Asus ZenBook Flip 14 UX461UA
Intel UHD Graphics 620, 8250U
49254 Points ∼7%
Lenovo ThinkPad E590-20NB0012GE
AMD Radeon RX 550X (Laptop), 8565U
45271 Points ∼6%
Durchschnittliche Intel UHD Graphics 620
  (29002 - 59483, n=39)
43712 Points ∼6%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (1618 - 81315, n=74)
37357 Points ∼5%
3DMark 06 Standard
10985 Punkte
3DMark 11 Performance
1964 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
8781 Punkte
3DMark Fire Strike Score
1133 Punkte
Hilfe
min. mittel hoch max.
BioShock Infinite (2013) 56342817fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Ist das Latitude 7400 2-in-1 leise? Absolut. Der Laptop ist im Leerlauf vollständig lautlos und auch im Lastzustand liegt die Lautstärke nur minimal über dem Umgebungsniveau - 28,8 dB(A) versus 28,2 dB(A). In Anbetracht der hohen Kerntemperaturen, deren Folgen wir im nächsten Abschnitt näher untersuchen werden, wirkt das wie eine extrem auf (niedrige) Lautstärke getrimmte Firmwareeinstellung.

Diese Einstellungen im Dell-Power-Manager-Programm zu ändern, scheint auch keine große Wirkung zu zeigen; obwohl die Lüfterlautstärke in den Profilen "Cool" und "Ultra Performance" etwas höher ist, macht sich das im Alltag kaum bemerkbar. Die CPU-Taktfrequenz kann mithilfe des "Cool"-Profils künstlich/manuell beschränkt werden, um die Gehäusetemperatur auf einem niedrigeren Niveau zu halten (was, wenn man plant den Laptop auf Reisen mitzunehmen und ihn auf dem Schoß zu verwenden höchstwahrscheinlich notwendig ist). Wir finden, dass Dell das Lüfterverhalten mit einem Firmwareupdate, das die Lüfter-RPM im "Optimized"-Profil bei geringeren Temperatur-Schwellenwerten erhöht, besser ausbalancieren könnte. Niedrigere Lüftergeräusche sind zwar schön und gut, doch vorzugsweise kann man ihnen bei Bedarf selbst Priorität geben, vor allem wenn der Werkszustand die Oberflächentemperaturen und die Leistung in der Praxis so stark beeinflusst wie hier.

Im Bereich des Ladeanschlusses werden im Netzbetrieb leise elektronische Geräusche erzeugt, diese sind jedoch nur in unmittelbarer Nähe hörbar und klingen eher wie ein gedämpftes Rauschen. Die meisten Nutzer werden sie vermutlich nur in extrem leisen Umgebungen als störend empfinden.

Update 2.09.2019: Das Lüfterverhalten der i5-Version ist durchweg positiv. In der Einstellung Ultra-Leistung läuft der Lüfter konstant mit einem dezenten Hintergrundrauschen. Dieses wird bei Belastung etwas stärker aber nicht störend. Elektronische Geräusche im Bereich des Ladeanschlusses, wie beim i7, haben wir beim i5 nicht festgestellt.

Profil der Lüfterlautstärke
Profil der Lüfterlautstärke

Lautstärkediagramm

Idle
28.2 / 28.2 / 28.3 dB(A)
Last
28.2 / 28.8 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   BK Precision 732A (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 28.2 dB(A)

Temperatur

Die Kühllösung ist mit der CPU schlicht und ergreifend überfordert
Die Kühllösung ist mit der CPU schlicht und ergreifend überfordert

Es ist zwar nichts Neues, doch das Latitude 7400 2-in-1 wird unter Last ganz schön warm. Die Durchschnittstemperaturen sind zwar von denen des 7490 nicht allzu weit weg - 35,4 °C/37,6 °C auf der Ober-/Unterseite - diese Werte sind jedoch nicht repräsentativ. Die Hitze konzentriert sich nämlich auf nur einige wenige Quadranten; während die heißen Stellen auf der Ober- und Unterseite noch bei 45,2 °C/51,6 °C lagen, sind die Temperaturen hier auf brennend heiße 49,6 °C bzw. 60,2 °C gestiegen. Das Dell-Power-Manager-Profil scheint keinen nennenswerten Einfluss auf diese Werte zu haben.

Die Leerlauftemperaturen sind jedoch drastisch gesunken. Hier konnten wir Durchschnittswerte messen, die nur ein bis zwei Grad Celsius über der Umgebungstemperatur (21,5 °C/22 ° auf der Ober-/Unterseite) lagen, was gegenüber der vorigen Generation ein großer Fortschritt ist.

Stresstest

Unter vollständiger CPU-Auslastung mit Prime95 schießt die Temperatur des Latitude in wenigen Sekunden auf die 100-°C-Marke, danach fällt die Taktfrequenz von ca. 4,2 GHz auf 2,4 GHz und bleibt dort dauerhaft. Die Temperatur liegt dann bei konstanten 89 °C. GPU-Stress mit FurMark resultiert in einer GPU-Taktfrequenz von 950 MHz und Temperaturen von 95 °C.

Kombinierter Stress führt zu einem Sprung auf gute 80 °C, wonach die Temperatur langsam auf 90 °C und mehr steigt. Dabei liegt die CPU-Taktfrequenz im gesamten Verlauf der kombinierten Auslastung bei 1,2 GHz und damit knapp unter dem Basistakt der CPU. Die GPU-Taktfrequenz bewegt sich stetig auf 700 MHz zu, wo sie dann einige Zeit bleibt und steigt nach einiger Zeit wieder auf 2,0-2,1 GHz.

Der Akkumodus beeinflusst die Systemleistung nicht; ein zweiter 3DMark-11-Durchlauf ergab sogar ein minimal besseres Ergebnis als das ursprüngliche - 2004 versus 1964 im ersten Durchlauf.

(Update vom 7. Juni 2019: Wir haben Prime95 und FurMark auf einem zweiten Testgerät durchgeführt und mit diesem stabilere Werte als mit unserem ersten Testgerät erhalten. Die Taktfrequenz der CPU pendelte sich beim Ausführen von Prime95 bei 2,5 GHz ein, allerdings war die Kerntemperatur von mehr als 90 °C dabei sehr hoch, wie unsere aktualisierten Screenshots unten zeigen.)

(i7-8665U) Vollständige CPU-Auslastung mit Prime95
(i7-8665U) Vollständige CPU-Auslastung mit Prime95
(i7-8665U) Vollständige CPU-Auslastung, nach ~15 Minuten
(i7-8665U) Vollständige CPU-Auslastung, nach ~15 Minuten
(i7-8665U) Vollständige GPU-Auslastung mit FurMark
(i7-8665U) Vollständige GPU-Auslastung mit FurMark
(i7-8665U) Kombinierte Auslastung
(i7-8665U) Kombinierte Auslastung

Wie arbeitet der i5-8265U im Stresstest?

Update 2.09.2019: Der Prime 95 Stresstest nimmt den i5 stark ran, 1700-1900 MHz kann er sich dann auf allen Kernen leisten. Das ist immer noch oberhalb des Basis-Taktes und mehr als das was der i7 leistet. Unterhalb Basis-Takt fällt der Prozessor nur, wenn zeitgleich Furmark die integrierte Grafikkarte belastet.

Unser R15-Logfile zeigt: Die Temperatur des CPU-Package bleibt mit knapp 85° im grünen Bereich während der Basis-Takt stets leicht überschritten bleibt.

i5-8265U - Stresstest gestaffelt: 10 min Furmark, 10 min Furmark + Prime95, 10 min Prime95
i5-8265U - Stresstest gestaffelt: 10 min Furmark, 10 min Furmark + Prime95, 10 min Prime95
CPU Clock (GHz) GPU Clock (MHz) Average CPU Temperature (°C) Average GPU Temperature (°C)
Prime95 Stress 2.4 - 89 -
FurMark Stress - 95 - 950
Prime95 + FurMark Stress 1.2 700 94 94

i7-8665U

Max. Last
 49.6 °C42.4 °C30.2 °C 
 42.6 °C38 °C27.8 °C 
 33.8 °C27.6 °C26.8 °C 
Maximal: 49.6 °C
Durchschnitt: 35.4 °C
29.8 °C39 °C60.2 °C
28.6 °C38.4 °C46 °C
27.6 °C32 °C36.4 °C
Maximal: 60.2 °C
Durchschnitt: 37.6 °C
Netzteil (max.)  32.4 °C | Raumtemperatur 20.4 °C | Fluke 62 Mini IR Thermometer
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 35.4 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Convertible v7 auf 30.3 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 49.6 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.4 °C (von 21.8 bis 55.7 °C für die Klasse Convertible v7).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 60.2 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 36.5 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 21.5 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.3 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich erreichen maximal 33.8 °C und damit die typische Hauttemperatur und fühlen sich daher nicht heiß an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.9 °C (-4.9 °C).

i5-8265U

Max. Last
 46.3 °C47.1 °C35.5 °C 
 44.2 °C40.7 °C31.8 °C 
 35.1 °C31.1 °C30.4 °C 
Maximal: 47.1 °C
Durchschnitt: 38 °C
31.7 °C47.5 °C48.4 °C
30.2 °C38 °C41.6 °C
29.7 °C34 °C35.4 °C
Maximal: 48.4 °C
Durchschnitt: 37.3 °C
Netzteil (max.)  38 °C | Raumtemperatur 23.6 °C | FIRT 550-Pocket
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 38 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse auf 33.3 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 47.1 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 39.1 °C (von 24.6 bis 47.1 °C für die Klasse ).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 48.4 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 39.4 °C).
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich erreichen maximal 35.1 °C und damit die typische Hauttemperatur und fühlen sich daher nicht heiß an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 32.6 °C (-2.5 °C).
Wärmebild, Oberseite der Basiseinheit (Leerlauf)
Wärmebild, Oberseite der Basiseinheit (Leerlauf)
Wärmebild, Unterseite der Basiseinheit (Leerlauf)
Wärmebild, Unterseite der Basiseinheit (Leerlauf)
i7-8665U - Wärmebild, Oberseite der Basiseinheit (Maximallast)
i7-8665U - Wärmebild, Oberseite der Basiseinheit (Maximallast)
i7-8665U - Wärmebild, Seite (Maximallast)
i7-8665U - Wärmebild, Seite (Maximallast)
i7-8665U - Wärmebild, Unterseite (Maximallast)
i7-8665U - Wärmebild, Unterseite (Maximallast)
i5-8265U - etwas geringere Oberflächen-Temperaturen beim Stresstest (Oberseite)
i5-8265U - etwas geringere Oberflächen-Temperaturen beim Stresstest (Oberseite)
i5-8265U - etwas geringere Oberflächen-Temperaturen beim Stresstest (Unterseite)
i5-8265U - etwas geringere Oberflächen-Temperaturen beim Stresstest (Unterseite)
 

Lautsprecher

Bei den Lautsprechern gibt es den Vorgängern gegenüber deutliche Fortschritte
Bei den Lautsprechern gibt es den Vorgängern gegenüber deutliche Fortschritte

Die Lautsprecher wurden gegenüber den Laptops aus den letzten Generationen der Dell-Latitude-7000er-Reihe deutlich verbessert. Einer unserer Hauptkritikpunkte am Latitude 7490/7390 war, dass die Audiohardware des Systems schwach und schlichtweg schlecht war. Die Lautstärke war niedrig, der Frequenzbereich klein und der Bass quasi nicht vorhanden. Das war zwar kein K.O.-Kriterium, schließlich handelt es sich hier um Business-Laptops - und damit eigentlich um ein Mittel zum Zweck - doch den Luxus von qualitativ höherwertigen Lautsprechern wird wohl trotzdem jeder Nutzer zu schätzen wissen.

Beim Latitude 7400 2-in-1 wurden die Lautsprecher von vorne unten (wo sie zuvor in einen winzigen Freiraum gequetscht wurden und rein physikalisch nicht groß genug hätten sein können, um auch nur ein annähernd gutes Klangerlebnis zu ermöglichen) auf die Seiten der Unterseite verfrachtet. Das ermöglicht größere Treiber, die auch eine deutlich höhere Lautstärke erzeugen können. Auch das Gehäusematerial und die Gehäusevibrationen des neuen Modells begünstigen das Audioerlebnis und sorgen dafür, dass es dem des XPS 15 ein ganzes Stück näherkommt. An niedrigen Frequenzen fehlt es allerdings weiterhin, obwohl es auch hier Fortschritte gibt. Mit ausbalancierten Mitten und Höhen und einem Gesamtergebnis, das besser als das von 76 % aller von uns getesteten Laptops ist, ist die Linearität des Klangs nun durchschnittlich.

Audioprofil der Lautsprecher
Audioprofil der Lautsprecher
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2043.242.643.22539.839.839.83137.438.537.44037.937.437.95038.437.638.46338.935.838.98034.936.334.91003634.13612543.533.743.516053.533.653.520054.332.254.325057.33257.331562.931.662.940067