Notebookcheck

Test HP Elitebook x360 1040 G5 (i7-8650U, FHD) Convertible

Allen Ngo, 👁 Allen Ngo, Felicitas Krohn (übersetzt von Marius S.), 16.02.2019

Besser als das Spectre 13. Das neueste EliteBook hat fast alles, was man sich von einem Ultrabook wünschen kann: Einen Tablet-Modus, ein extrem helles Display, 4G-LTE, Thunderbolt 3, NFC, eine klasse Tastatur, schmale Displayränder, lange Akkulaufzeiten und vieles mehr. Die vollständige Konfiguration schlägt aber auch mit einem stolzen Preis zu Buche.

Wenn man sich Ultrabooks oder 2-in1-Laptops vorstellt, denkt man vermutlich nicht sehr oft an die HP-EliteBook-x360-Reihe. Das ist etwas schade, schließlich besteht sie aus einigen der besten Subnotebooks auf dem Markt, sowohl für Heimanwender als auch für Business-Nutzer. EliteBook-Modelle landen immer wieder auf den oberen Plätzen in unseren Top Ten der Business-Notebooks, Ultrabooks und Subnotebooks.

Unser heutiges Testmodell ist das 14 Zoll große EliteBook x360 1040 G5 und der Nachfolger des EliteBook 1040 G4 aus dem letzten Jahr. Die größte Neuerung ist das 360-Grad-Scharnier, mit dem das System besser in die 13,3-Zoll EliteBook-x360-1030-Reihe passt. Wir empfehlen an dieser Stelle einen Blick auf unsere Testberichte zum EliteBook x360 1030 G3, da sich die beiden Modelle sowohl innerlich als auch äußerlich sehr ähnlich sind.

Im Vergleich zu vielen anderen Ultrabooks steht hier eine größere Auswahl von SKUs zur Verfügung. Die Konfigurationen reichen von der Einstiegsklasse-CPU Core i5-8250U mit einer 256 GB NVMe-SSD, 8 GB DDR4-RAM und einem FHD-Touchscreen bis hin zu einer i7-8650U-CPU mit 2 TB Speicherplatz, 32 GB Arbeitsspeicher, 4G LTE und einem 4K-UHD-Touchscreen. Je nach Konfiguration liegt der Preis zwischen 1500 US-Dollar (~1328 Euro) und über 2350 US-Dollar (~2080 Euro).

In der Flaggschiff-Klasse der 14-Zoll-Business-Convertibles gibt es nur wenige Konkurrenten. Dafür gibt es umso mehr 13-Zoll-Business-Convertibles und 14-Zoll-Convertibles für Heimanwender, die als Alternative in Frage kommen wie die Lenovo ThinkPad-X1-Carbon-Reihe, das ThinkPad X380, das Yoga C930, Samsung's Notebook 9 Pen, Microsoft's Surface Book 2 und LG Gram 14.

Weitere HP-EliteBook-Tests:

HP Elitebook x360 1040 G5 (EliteBook x360 Serie)
Grafikkarte
Intel UHD Graphics 620, Kerntakt: 300 MHz, Speichertakt: 1200 MHz, DDR4, 24.20.100.6222
Hauptspeicher
16384 MB 
, 1200 MHz, 17-17-17-39, Dual-Channel
Bildschirm
14 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 157 PPI, 10-point capacitive, Native Unterstützung für die Stifteingabe, AU Optronics AUO533D, IPS, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel Kaby Lake-U + iHDCP 2.2 Base PCH
Massenspeicher
Soundkarte
Intel Kaby Lake-U/Y PCH - High Definition Audio
Anschlüsse
4 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 2 USB 3.1 Gen2, 2 Thunderbolt, 1 HDMI, 2 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: 3.5 mm combo, 1 Fingerprint Reader, Helligkeitssensor, Sensoren: Accelerometer
Netzwerk
Intel Dual Band Wireless-AC 8265 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 5, LTE
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 16.9 x 321.4 x 215
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Pro 64 Bit
Kamera
Webcam: 1080p FHD
Sonstiges
Lautsprecher: Quad speakers, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, USB Type-C to RJ-45 adapter, USB Type-C to Type-A adapter, Windows 10 Pro installation DVD, HP Client Security, JumpStart, SoftPaq, ePrint SW, 36 Monate Garantie
Gewicht
1.35 kg, Netzteil: 333 g
Preis
2350 USD
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

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Gehäuse

Da das EliteBook x360 1040 G5 im Großen und Ganzen eine 14-Zoll-Version des 13,3 Zoll großen EliteBook x360 1030 G3 ist, gelten viele unserer existierenden Anmerkungen auch hier. Das Unibody-Gehäuse aus CNC-Aluminium ist stabil und gibt bei Druck auf die Oberflächen und Verwindungsversuchen nur minimal nach. Obwohl es nicht ganz so starr ist wie das XPS 13, ist das Dell auch kleiner und weniger gut ausgestattet als unser HP. Die 360-Grad-Scharniere halten das Display bis zum maximalen Öffnungswinkel gleichmäßig fest und die mattsilbernen Oberflächen weisen Fingerabdrücke deutlich besser ab als die üblichen dunkleren Farbkonzepte von Konkurrenten. Der Deckel knarzt zwar beim Verwinden sehr leise, bei normaler Nutzung spielt dies jedoch keine Rolle.

Die Verarbeitung ist bei unserer Testeinheit perfekt und es gibt keine unbeabsichtigten Abstände, Spalten oder Unebenheiten. Wenn man mit der Spectre-x360-13-Reihe vertraut ist, kann man sich ein gutes Bild davon machen, wie es sich anfühlt, das EliteBoox x360 zu halten.

Verglichen mit dem EliteBook 1040 G4 aus der letzten Generation ist das EliteBook x360 1040 G5 etwas dicker und hat etwas schmalere Displayränder, wodurch der Grundriss insgesamt etwas kleiner ist. Mit ca. 1,4 kg wiegt es ungefähr so viel wie das Lenovo Yoga C930. Andere 14-Zoll-Laptops wie das Asus Zenbook UX430 und UX433 sind etwas leichter als unser HP und bieten dabei eine dedizierte Grafikkarte. Für den Tablet-Modus ist das System für unseren Geschmack auf Dauer etwas zu schwer, weshalb man einen Blick auf das leichtere EliteBook x360 1030 G3 werfen sollte, wenn das Gewicht eine Rolle spielt.

Das CNC-Gehäuse wurde so konstruiert, dass es bestimmten Mil-Spezifikationen genügt
Das CNC-Gehäuse wurde so konstruiert, dass es bestimmten Mil-Spezifikationen genügt
Die Platine wurde hinter dem Panel platziert, um das "Kinn" des Displays zu verkleinern
Die Platine wurde hinter dem Panel platziert, um das "Kinn" des Displays zu verkleinern
Das natürliche Satin-Finish kann Fingerabdrücke sehr gut verstecken
Das natürliche Satin-Finish kann Fingerabdrücke sehr gut verstecken
Ein-/Ausschaltknopf an der linken Seite
Ein-/Ausschaltknopf an der linken Seite
328.9 mm 232.8 mm 15.9 mm 1.5 kg321.4 mm 215 mm 16.9 mm 1.4 kg322 mm 227 mm 14.9 mm 1.4 kg304 mm 217 mm 14.6 mm 1.3 kg302 mm 199 mm 11.6 mm 1.2 kg292 mm 201 mm 8.5 mm 781 g

Ausstattung

Es stehen die gleichen Anschlüsse wie beim EliteBook 1040 G4 zur Verfügung, die Anordnung wurde allerdings leicht verändert. Der Nano-SIM-Slot befindet sich jetzt zum Beispiel auf der linken Seite, auf der sich zuvor Lüftergitter befanden. Wenn wir etwas an den Anschlüssen ändern könnten, würden wir einen der zwei Thunderbolt-3-Anschlüsse nach links verschieben, sodass sich - ähnlich wie beim Razer Blade Stealth - auf beiden Seiten ein Ladeanschluss befindet.

Von einem integrierten SD-Kartenleser fehlt weiterhin jede Spur. Konkurrenten wie das XPS 13 und das Samsung Notebook 9 Pen sind zumindest mit einem MicroSD-Kartenleser ausgestattet.

Vorderseite: Keine Anschlüsse
Vorderseite: Keine Anschlüsse
Rechts: Lautstärkewippe, 2x USB Typ-C mit Thunderbolt 3, HDMI 1.4, USB 3.1 Typ-A
Rechts: Lautstärkewippe, 2x USB Typ-C mit Thunderbolt 3, HDMI 1.4, USB 3.1 Typ-A
Rückseite: Keine Anschlüsse
Rückseite: Keine Anschlüsse
Links: USB 3.1 Typ-A, 3,5-mm-kombinierter-Audioanschluss, Ein-/Ausschaltknopf, Nano-Sicherheitsschloss-Slot, Nano-SIM-Slot (optional)
Links: USB 3.1 Typ-A, 3,5-mm-kombinierter-Audioanschluss, Ein-/Ausschaltknopf, Nano-Sicherheitsschloss-Slot, Nano-SIM-Slot (optional)

Kommunikation

Das Intel 8265 bietet übliches 867-MBps-WLAN mit integriertem Bluetooth 4.2. Dagegen sind neuere Ultrabooks schon auf das Intel 9260 bzw. 9560 für Transferraten von bis zu 1,73 GBps und integriertem Bluetooth 5 umgestiegen. Auch wenn es etwas seltsam ist, bei einem Flaggschiff-EliteBook keine solche Option zu haben, haben wir bei der Verbindungsqualität unseres Testgeräts ansonsten nichts zu beanstanden.

Für Gigabit-Cat-9- und Cat-16-4G-LTE-Verbindungen sind die Intel-XMM-Module 7360 und 7560 verfügbar. Obwohl diese in unserem Testgerät nicht verbaut sind, ist die Konfigurationsmöglichkeit dennoch ein charakteristisches Merkmal des EliteBook x360 1040 G5, das bei den meisten Ultrabooks für Heimanwender fehlt. Die Zielgruppe der Business-Nutzer, die oft unterwegs sind, weiß das Feature sicher zu schätzen. Es wäre toll, wenn zukünftige Modelle Embedded-SIM-kompatibel (eSIM) wären.

Leerer M.2-Steckplatz für das Intel-XMM-WAN-Modul. Leider wird die Antenne nicht mitgeliefert, wenn das Gerät nicht mit LTE konfiguriert wurde.
Leerer M.2-Steckplatz für das Intel-XMM-WAN-Modul. Leider wird die Antenne nicht mitgeliefert, wenn das Gerät nicht mit LTE konfiguriert wurde.
Das verlötete WLAN-Modul kann nicht entfernt werden
Das verlötete WLAN-Modul kann nicht entfernt werden
Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Huawei Matebook X Pro i5
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
660 MBit/s ∼100% +1%
HP Elitebook x360 1040 G5
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
654 MBit/s ∼99%
HP Elitebook 1040 G4-2XU40UT
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
630 MBit/s ∼95% -4%
Microsoft Surface Pro 6, Core i7, 512 GB
Marvell AVASTAR Wireless-AC Network Controller
593 (min: 560, max: 611) MBit/s ∼90% -9%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Microsoft Surface Pro 6, Core i7, 512 GB
Marvell AVASTAR Wireless-AC Network Controller
559 (min: 519, max: 577) MBit/s ∼100% +17%
Huawei Matebook X Pro i5
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
513 MBit/s ∼92% +8%
HP Elitebook x360 1040 G5
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
477 MBit/s ∼85%
HP Elitebook 1040 G4-2XU40UT
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
412 MBit/s ∼74% -14%

Sicherheit

Die HP-EliteBook-Reihe ist mit Hardware- und Software-Sicherheitsfunktionen vollgepackt. Nutzern stehen ein Fingerabdruckscanner, IR-Sensor, Sure View Gen 2 Privacy Screen zur Reduzierung der Blickwinkel und ein dedizierter Sure-Start-Chip zur "Selbstheilung" zur Verfügung. Letzterer kann das BIOS reparieren kann, wenn er verdächtige Manipulationen feststellt.

Zubehör

Im Lieferumfang sind ein USB-Typ-C-zu-RJ-45-Adapter, ein USB-Typ-C-zu-Typ-A-Adapter, eine Windows-10-Pro-Installations-DVD, die übliche Garantiekarte und eine Schnellstartanleitung enthalten. Zu beachten ist, dass der HP Active Pen Stylus nicht zum Lieferumfang gehört, sondern separat für 76 US-Dollar erworben werden kann. Im Gegensatz dazu legt Microsoft den Surface Pen jedem Surface Pro bei.

Wartung

Für das Entfernen der Abdeckung auf der Unterseite werden, da diese am Rand sehr fest sitzt, eine scharfe Kante und ein T5-Torxschlüssel benötigt. Da Arbeitsspeicher und WLAN-Modul verlötet sind, sind die Aufrüstoptionen auf den M.2-2280- und WWAN-Slots beschränkt. Die SSD liegt geschützt hinter einer Aluminiumblende.

Das interne Layout ist dem des 13,3 Zoll großen EliteBook x360 1030 G3 sehr ähnlich
Das interne Layout ist dem des 13,3 Zoll großen EliteBook x360 1030 G3 sehr ähnlich

Garantie

Für das 1500-US-Dollar-Basismodell gilt die standardmäßige, eingeschränkte einjährige Garantie. Bei höheren Konfigurationen beträgt die Standardgarantiezeit drei Jahre.

Eingabegeräte

Tastatur

Die beleuchtete Tastatur dieses EliteBooks ist eine der besten, die wir bei einem Ultrabook je vorgefunden haben. HP wirbt hier bei unverändertem 1,3-mm-Tastenhub mit leiseren Tippgeräuschen und weniger schrägen und wackeligen Tasten. Obwohl uns zum objektiven Überprüfen dieser Angaben die Messgeräte fehlen, kann man den Unterschied deutlich spüren. Die Tasten fühlen sich besser an, haben ein deutlicheres Feedback als bei der Konkurrenz und sind dabei leiser als erwartet.

Unser einziger Kritikpunkt ist, dass sich die kleineren Pfeiltasten und die F-Tastenreihe spürbar weicher und schwammiger als die QWERTY-Standardtasten anfühlen. Glücklicherweise hat dies natürlich keine Auswirkungen auf das normale Tipperlebnis.

Touchpad

Das Precision-Touchpad (~11,1 x 6,5 cm) ist von der Größe und Textur her das gleiche, das auch beim 13,3-Zoll EliteBook x360 1030 G3 zum Einsatz kommt. Der Zeiger reagiert zuverlässig und hat auch bei sehr niedriger Geschwindigkeit keine Aussetzer oder plötzliche Sprünge. Multi-Toucheingaben wie die Pinch-to-Zoom-Geste funktionieren ebenfalls zuverlässig und werden mit minimaler Verzögerung registriert. Die Bedienung dieses Touchpads fühlt sich verglichen mit anderen Business-Laptop-Touchpads mit am flüssigsten an.

Das Urteil über die integrierten Maustasten fällt etwas durchwachsener aus. Manche Nutzer mögen das leise akustische Feedback zwar schätzen, wir hätten uns jedoch ein deutlicheres haptisches Feedback oder sogar vollwertige dedizierte "Klick"-Tasten wie bei einigen klassischen EliteBook-Modellen gewünscht, um die Präzision zu verbessern. Apropos ältere Modelle: auf die Rückkehr des Gummi-Trackpoints sollte man bei der x360-Reihe auch nicht warten.

QWERTY-Layout mit seitlichen Lautsprechern und einem Fingerabdruckscanner
QWERTY-Layout mit seitlichen Lautsprechern und einem Fingerabdruckscanner
Die Tasten wackeln fast überhaupt nicht und das Feedback ist eines der deutlichsten aller von uns getesteten Ultrabooks
Die Tasten wackeln fast überhaupt nicht und das Feedback ist eines der deutlichsten aller von uns getesteten Ultrabooks

Display

Um die Position der Webcam beizubehalten, bleibt der obere Displayrand ziemlich breit
Um die Position der Webcam beizubehalten, bleibt der obere Displayrand ziemlich breit

Während es bei den meisten konkurrierenden Modellen nur maximal zwei bis drei Displayoptionen gibt, darf man hier zwischen fünf sehr unterschiedlichen IPS-Panels wählen. Diese unterscheiden sich in Auflösung, Reflexionsgrad, Helligkeit und auch Bildwiederholrate. Die untere Tabelle fasst die verfügbaren Optionen zusammen und wir empfehlen, sich die Entscheidung gut zu überlegen, da jedes Touchscreen-Panel einzigartige Vorteile bietet.

Unabhängig davon integrieren alle Panels Corning Gorilla Glass 5 und auch die matten Displayoptionen decken den sRGB-Farbraum zu 100 Prozent ab. Matte Touchscreens sind bei Heimanwendergeräten selten (das Toshiba Portégé X20W sei an dieser Stelle genannt), HP verspricht jedoch, dass die matt geätzte Glaslösung eine verbesserte Beständigkeit gegenüber Stift- und Toucheingaben aufweist.

Unser heutiges Testgerät ist mit der günstigen ersten Paneloption ausgestattet. Zur Reduzierung von blendenden Reflexionen besitzt es eine matte, geätzte Glasschicht. Das verbaute AU-Optronics-AUO533D-IPS-Panel kommt bei keinem anderen Laptop in unserer Datenbank zum Einsatz. Mit etwas über 1400:1 ist das Kontrastverhältnis ausgezeichnet und unsere unabhängigen Messungen konnten HPs Helligkeitsangabe von 400 cd/m² bestätigen.

Leider hat das Panel mit der hohen Farbgenauigkeit zwei wesentliche Nachteile. Erstens sind die Schwarz-zu-Weiß- und Grau-zu-Grau-Reaktionszeiten sehr langsam, wodurch Ghosting deutlich häufiger auftritt als bei vielen konkurrierenden Modellen. Zweitens erzeugt die matte Glasschicht eine erkennbare Bildkörnung, die bei der spiegelnden Standardoption nicht vorhanden ist. Unsere Mikroskopbilder unten zeigen die resultierende Lichtstreuung des matten Panels im Vergleich mit einem spiegelnden Panel.

Eine weitere interessante Eigenschaft ist, dass Pulsweitenmodulation auch bei der maximalen Helligkeitsstufe aktiv ist. Diese ist zwar nicht niederfrequent genug, um besorgniserregend zu sein, aber trotzdem erwähnenswert, da diese Technik bei LED-Laptopbildschirmen fast nie eingesetzt wird.

Ein kleiner, aber störender Fehler bei unserem Testgerät lässt die Helligkeits- und Laustärkehotekeys nach dem Aufwachen aus dem Sleep-Modus für ca. 5 Sekunden nicht reagieren.

Die Hintergrundbeleuchtung ist ansonsten gleichmäßig und ungleichmäßiges Backlight-Bleeding ist an den Rändern und in den Ecken nur in sehr geringem Ausmaß zu beobachten.

Option 1Option 2 ("Outdoor-tauglich")Option 3
Auflösung
1920 x 10801920 x 10803840 x 2160
Helligkeit
400 cd/m²700 cd/m²500 cd/m²
Matt (Anti-glare) oder spiegelnd (BrightView)Beide Optionen verfügbar
Beide Optionen verfügbar
Nur spiegelnd
Refresh Rate60 Hz120 Hz60 Hz
Sure-View-KompatibilitätNein
Ja
Nein
Die seitlichen Displayränder sind schmaler als beim EliteBook 1040 G4 aus der letzten Generation
Die seitlichen Displayränder sind schmaler als beim EliteBook 1040 G4 aus der letzten Generation
Sehr schwaches, kaum erkennbares, ungleichmäßiges Backlight-Bleeding am unteren Bildschirmrand
Sehr schwaches, kaum erkennbares, ungleichmäßiges Backlight-Bleeding am unteren Bildschirmrand
Subpixel: Hier sieht man die körnige, matte Schicht
Subpixel: Hier sieht man die körnige, matte Schicht
Spiegelndes EliteBook x360 1030 G3 zum Vergleich
Spiegelndes EliteBook x360 1030 G3 zum Vergleich
404.6
cd/m²
421.2
cd/m²
401.4
cd/m²
396.7
cd/m²
416.3
cd/m²
415.9
cd/m²
375.4
cd/m²
386.3
cd/m²
385.5
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 421.2 cd/m² Durchschnitt: 400.4 cd/m² Minimum: 33.95 cd/m²
Ausleuchtung: 89 %
Helligkeit Akku: 416.3 cd/m²
Kontrast: 1436:1 (Schwarzwert: 0.29 cd/m²)
ΔE Color 2.69 | 0.4-29.43 Ø6.2, calibrated: 2.13
ΔE Greyscale 2.9 | 0.64-98 Ø6.4
94.5% sRGB (Argyll 3D) 60.1% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.4
HP Elitebook x360 1040 G5
AU Optronics AUO533D, IPS, 14, 1920x1080
HP Elitebook 1040 G4-2XU40UT
Chi Mei CMN14D7, IPS, 14, 1920x1080
Lenovo Yoga C930-13IKB
B139HAN03_0, IPS, 13.9, 1920x1080
Huawei Matebook X Pro i5
Tianma XM, IPS, 13.9, 3000x2000
Dell XPS 13 9380 2019
ID: AUO 282B B133ZAN Dell: 90NTH, IPS, 13.3, 3840x2160
Microsoft Surface Pro 6, Core i7, 512 GB
LGPhilips LP123WQ112604, IPS, 12.3, 2736x1824
Response Times
1168%
31%
35%
7%
986%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
70.8 (34.8, 36)
34.4 (16.4, 18)
51%
40.8 (20.4, 20.4)
42%
40.4 (19.2, 21.2)
43%
58 (26, 32)
18%
43 (21, 22)
39%
Response Time Black / White *
34.4 (18.8, 15.6)
30 (11.2, 18.8)
13%
27.6 (15.6, 12)
20%
25.6 (11.6, 14)
26%
36 (20, 16)
-5%
25 (13, 12)
27%
PWM Frequency
735.3 (100)
26040 (59)
3441%
22000 (50)
2892%
Bildschirm
-17%
-51%
-19%
-18%
-7%
Helligkeit Bildmitte
416.3
295.9
-29%
316
-24%
442.7
6%
404
-3%
484
16%
Brightness
400
287
-28%
291
-27%
428
7%
389
-3%
473
18%
Brightness Distribution
89
87
-2%
83
-7%
84
-6%
85
-4%
91
2%
Schwarzwert *
0.29
0.23
21%
0.36
-24%
0.31
-7%
0.37
-28%
0.33
-14%
Kontrast
1436
1287
-10%
878
-39%
1428
-1%
1092
-24%
1467
2%
DeltaE Colorchecker *
2.69
2.83
-5%
5.9
-119%
2.24
17%
3.72
-38%
4.29
-59%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
4.95
7.34
-48%
12.9
-161%
7.19
-45%
7.38
-49%
6.46
-31%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
2.13
1.3
39%
1.11
48%
2.06
3%
1.34
37%
DeltaE Graustufen *
2.9
5.2
-79%
8.6
-197%
9.7
-234%
4.44
-53%
4.3
-48%
Gamma
2.4 92%
2.28 96%
2.1 105%
1.42 155%
2.34 94%
2.51 88%
CCT
6623 98%
7056 92%
6854 95%
6227 104%
7095 92%
7315 89%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
60.1
63
5%
60.7
1%
61.6
2%
60
0%
62
3%
Color Space (Percent of sRGB)
94.5
97
3%
94.5
0%
95
1%
93
-2%
95
1%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
576% / 256%
-10% / -38%
8% / -11%
-6% / -14%
490% / 206%

* ... kleinere Werte sind besser

Die Farbraumabdeckung liegt bei 60 Prozent und 95 Prozent für den AdobeRGB- bzw. den sRGB-Standard, womit sie mit der von Konkurrenten vergleichbar ist. Wenn man noch genauere Farben benötigt, lohnt sich ein Blick auf das ThinkPad X1 Carbon, bei dem HDR-Panels verfügbar sind.

vs. sRGB
vs. sRGB
vs. AdobeRGB
vs. AdobeRGB

Weitere Messungen mit einem X-Rite-Farbmessgerät bestätigen dem EliteBook ein ab Werk sehr genaues Display. Die durchschnittlichen Delta-E-Werte sind noch niedriger als beim Surface Pro 6. Unsere Kalibrierungsversuche konnten sowohl die Graustufen als auch die Farben nur minimal weiter verbessern. Wenn wir kleinlich sein wollten, könnten wir die Farbe Blau kritisieren, die bei höheren Sättigungsstufen weniger genau dargestellt wird als andere Farben.

Graustufen vor der Kalibrierung
Graustufen vor der Kalibrierung
Sättigungswerte vor der Kalibrierung
Sättigungswerte vor der Kalibrierung
ColorChecker vor der Kalibrierung
ColorChecker vor der Kalibrierung
Graustufen nach der Kalibrierung
Graustufen nach der Kalibrierung
Sättigungswerte nach der Kalibrierung
Sättigungswerte nach der Kalibrierung
ColorChecker nach der Kalibrierung
ColorChecker nach der Kalibrierung

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
34.4 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 18.8 ms steigend
↘ 15.6 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 89 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.5 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
70.8 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 34.8 ms steigend
↘ 36 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 98 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (40.7 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 735.3 Hz ≤ 100 % Helligkeit

Das Display flackert mit 735.3 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 100 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 735.3 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Im Vergleich: 52 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9802 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Die Lesbarkeit des Displays im Freien ist sehr gut, solange man sich im Schatten befindet. Ansonsten ist trotz des matten Panels mit Reflexionen zu rechnen, wie man unten sieht. Obwohl diese durch den matten Bildschirm besser vermieden werden können, wirken die Farben an einem hellen, bewölkten Tag trotzdem verwaschen. Wir vermuten, dass die hellere 700-cd/m²-SKU verglichen mit unserer 400-cd/m²-Standard-SKU hier bessere Resultate erzielen kann.

Die Blickwinkel sind hervorragend und Kontrast und Farben werden bei unterschiedlichen Ausrichtungen nicht erheblich verfälscht. Vor allem im Porträt-Modus wirkt der Bildschirm jedoch dunkler, wenn man sich nicht direkt davor befindet.

Im Freien an einem bewölkten Tag
Im Freien an einem bewölkten Tag
Im Freien im Schatten
Im Freien im Schatten
Im Freien an einem bewölkten Tag
Im Freien an einem bewölkten Tag
Große IPS-Blickwinkel
Große IPS-Blickwinkel

Leistung

Es sind insgesamt vier Kaby-Lake-R-CPU-Optionen verfügbar (i5-8250U, i5-8350U, i7-8550U, i7-8650U), von Whiskey Lake-U fehlt jede Spur. Da Whiskey Lake-U gegenüber Kaby Lake-R aber ohnehin nur geringfügig mehr Leistung bietet, sind wir von dieser Entscheidung nicht enttäuscht.

Dass man den Core i7-8650U hier vorfindet, ist überraschend, da diese CPU bei Ultrabooks normalerweise nicht üblich ist. Modelle wie das Zenbook 14 UX433 und das Samsung Notebook 9 können maximal mit einem Core i7-8550U oder i7-8565U ausgerüstet werden.

Dedizierte Grafikkarten stehen hier nicht zur Auswahl, da das EliteBook als besonders dünn und leicht konzipiert wurde. Trotzdem hätten wir hier gern eine Ryzen-5-2500U- oder Ryzen-7-2700U-APU-Option gesehen, da diese AMD APUs mit Intel's Kaby Lake-R Generation vergleichbar sind.

 

Prozessor

CineBench R15
CineBench R15

Der Core i7-8650U in unserem HP kann seine theoretische Leistung hier nicht vollständig entfalten und ist ca. 10 Prozent langsamer als ein durchschnittlicher i7-8650U in unserer Datenbank, in der sich 16 weitere Laptops mit der gleichen CPU befinden. Tatsächlich liegt die Leistung in der Praxis eher auf dem Niveau eines Core i5-8250U, obwohl der i7-8650U als schnellere Option beworben wird. Die Leistung des vermeintlich langsameren Core i7-8550U im konkurrierenden Lenovo Yoga C930 liegt in CineBench R15 ca. 18 Prozent über unserem HP.

Das begrenzte Tubo-Boost-Potenzial ist für die enttäuschende CPU-Leistung des HP-Ultrabooks verantwortlich. In der CineBench-R15-Multi-Thread-Schleife erreicht es im ersten Durchlauf 563 Punkte, das Yoga C930 mit i7-8550U erreicht im ersten Durchlauf 651 Punkte. Wie sich im Stresstest-Abschnitt herausstellt, liegt die stabile Taktfrequenz bei hoher CPU-Last bei nur 2,0 bis 2,1 GHz. Die Single-Thread-Leistung ist dafür aber erwartungsgemäß gut, was man HP anrechnen muss. Für CPU-intensive Lasten ist das EliteBook x360 1040 G5 jedoch vermutlich nicht die beste Wahl.

Weitere technische Details und Benchmarkvergleiche finden Sie auf unserer Seite zum Core i7-8650U.

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660670680Tooltip
HP Elitebook x360 1040 G5 UHD Graphics 620, 8650U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ; CPU Multi 64Bit: Ø525 (511.81-563.88)
Dell XPS 13 9380 2019 UHD Graphics 620, 8265U, SK hynix PC401 HFS256GD9TNG; CPU Multi 64Bit: Ø614 (574.66-670.36)
Huawei Matebook X Pro i5 GeForce MX150, 8250U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP; CPU Multi 64Bit: Ø465 (452.33-537.54)
Lenovo Yoga C930-13IKB 81C4 UHD Graphics 620, 8550U, SK hynix PC401 HFS256GD9TNG; CPU Multi 64Bit: Ø588 (570.26-651.27)
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Razer Blade Stealth i7-8565U
Intel Core i7-8565U
174 Points ∼80% +1%
HP Elitebook x360 1040 G5
Intel Core i7-8650U
172 Points ∼79%
Lenovo Yoga C930-13IKB 81C4
Intel Core i7-8550U
168 Points ∼77% -2%
HP Elitebook 1040 G4-2XU40UT
Intel Core i7-7820HQ
166 Points ∼76% -3%
Lenovo Legion Y730-15ICH i5-8300H
Intel Core i5-8300H
166 Points ∼76% -3%
Durchschnittliche Intel Core i7-8650U
  (128 - 178, n=17)
165 Points ∼76% -4%
Dell XPS 13 9360 FHD i7 Iris
Intel Core i7-7560U
153 Points ∼70% -11%
Dell XPS 13 9380 2019
Intel Core i5-8265U
148 Points ∼68% -14%
Lenovo ThinkPad 13 20J1005TPB
Intel Core i7-7500U
146 Points ∼67% -15%
Huawei Matebook X Pro i5
Intel Core i5-8250U
146 Points ∼67% -15%
HP EliteBook 755 G5 3UN79EA
AMD Ryzen 7 2700U
134 Points ∼61% -22%
HP x2 210 G2
Intel Atom x5-Z8350
28 Points ∼13% -84%
CPU Multi 64Bit
Lenovo Legion Y730-15ICH i5-8300H
Intel Core i5-8300H
818 Points ∼19% +53%
Dell XPS 13 9380 2019
Intel Core i5-8265U
666 Points ∼15% +25%
HP Elitebook 1040 G4-2XU40UT
Intel Core i7-7820HQ
663 Points ∼15% +24%
Razer Blade Stealth i7-8565U
Intel Core i7-8565U
651 Points ∼15% +22%
Lenovo Yoga C930-13IKB 81C4
Intel Core i7-8550U
629 Points ∼14% +18%
HP EliteBook 755 G5 3UN79EA
AMD Ryzen 7 2700U
623 Points ∼14% +17%
Durchschnittliche Intel Core i7-8650U
  (447 - 675, n=19)
580 Points ∼13% +9%
HP Elitebook x360 1040 G5
Intel Core i7-8650U
534 Points ∼12%
Huawei Matebook X Pro i5
Intel Core i5-8250U
516 Points ∼12% -3%
Lenovo ThinkPad 13 20J1005TPB
Intel Core i7-7500U
338 Points ∼8% -37%
Dell XPS 13 9360 FHD i7 Iris
Intel Core i7-7560U
336 Points ∼8% -37%
HP x2 210 G2
Intel Atom x5-Z8350
97 Points ∼2% -82%
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
172 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
534 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
55.66 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
97.8 %
Hilfe

System Performance

In den meisten PCMark-Benchmarks liegt unser HP knapp über der Konkurrenz, einschließlich dem Surface Pro 6 Core i7 und dem XPS 13 9380. Wir vermuten, dass die schnelle Samsung PM981 SSD zumindest teilweise für die guten Benchmarkergebnisse verantwortlich ist. Während unserer Tests sind bei unserem Testgerät weder Hardware- noch Softwareprobleme aufgetreten.

PCMark 10 Standard
PCMark 10 Standard
PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 10
Digital Content Creation
Dell XPS 13 9380 2019
UHD Graphics 620, 8265U, SK hynix PC401 HFS256GD9TNG
3125 Points ∼28% +2%
HP Elitebook 1040 G4-2XU40UT
HD Graphics 630, 7820HQ, Toshiba XG4 NVMe (THNSN5512GPUK)
3108 Points ∼28% +1%
HP Elitebook x360 1040 G5
UHD Graphics 620, 8650U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
3069 Points ∼27%
Microsoft Surface Pro 6, Core i7, 512 GB
UHD Graphics 620, 8650U, Toshiba KBG30ZPZ512G
2952 Points ∼26% -4%
Durchschnittliche Intel Core i7-8650U, Intel UHD Graphics 620
  (2117 - 3174, n=10)
2868 Points ∼26% -7%
Lenovo Yoga C930-13IKB
UHD Graphics 620, 8250U, SK hynix PC401 HFS256GD9TNG
2795 Points ∼25% -9%
Huawei Matebook X Pro i5
GeForce MX150, 8250U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
2735 Points ∼24% -11%
Productivity
HP Elitebook 1040 G4-2XU40UT
HD Graphics 630, 7820HQ, Toshiba XG4 NVMe (THNSN5512GPUK)
6835 Points ∼71% +2%
HP Elitebook x360 1040 G5
UHD Graphics 620, 8650U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
6670 Points ∼69%
Durchschnittliche Intel Core i7-8650U, Intel UHD Graphics 620
  (5271 - 7142, n=10)
6457 Points ∼67% -3%
Dell XPS 13 9380 2019
UHD Graphics 620, 8265U, SK hynix PC401 HFS256GD9TNG
6101 Points ∼63% -9%
Huawei Matebook X Pro i5
GeForce MX150, 8250U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
5727 Points ∼59% -14%
Lenovo Yoga C930-13IKB
UHD Graphics 620, 8250U, SK hynix PC401 HFS256GD9TNG
5715 Points ∼59% -14%
Microsoft Surface Pro 6, Core i7, 512 GB
UHD Graphics 620, 8650U, Toshiba KBG30ZPZ512G
5353 Points ∼55% -20%
Essentials
HP Elitebook x360 1040 G5
UHD Graphics 620, 8650U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
8992 Points ∼84%
HP Elitebook 1040 G4-2XU40UT
HD Graphics 630, 7820HQ, Toshiba XG4 NVMe (THNSN5512GPUK)
8446 Points ∼79% -6%
Lenovo Yoga C930-13IKB
UHD Graphics 620, 8250U, SK hynix PC401 HFS256GD9TNG
8355 Points ∼78% -7%
Dell XPS 13 9380 2019
UHD Graphics 620, 8265U, SK hynix PC401 HFS256GD9TNG
8033 Points ∼75% -11%
Durchschnittliche Intel Core i7-8650U, Intel UHD Graphics 620
  (6877 - 8992, n=10)
7944 Points ∼74% -12%
Huawei Matebook X Pro i5
GeForce MX150, 8250U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
7083 Points ∼66% -21%
Microsoft Surface Pro 6, Core i7, 512 GB
UHD Graphics 620, 8650U, Toshiba KBG30ZPZ512G
7039 Points ∼66% -22%
Score
HP Elitebook x360 1040 G5
UHD Graphics 620, 8650U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
4078 Points ∼53%
HP Elitebook 1040 G4-2XU40UT
HD Graphics 630, 7820HQ, Toshiba XG4 NVMe (THNSN5512GPUK)
4043 Points ∼52% -1%
Dell XPS 13 9380 2019
UHD Graphics 620, 8265U, SK hynix PC401 HFS256GD9TNG
3835 Points ∼49% -6%
Durchschnittliche Intel Core i7-8650U, Intel UHD Graphics 620
  (2403 - 4078, n=10)
3686 Points ∼47% -10%
Microsoft Surface Pro 6, Core i7, 512 GB
UHD Graphics 620, 8650U, Toshiba KBG30ZPZ512G
3448 Points ∼44% -15%
Huawei Matebook X Pro i5
GeForce MX150, 8250U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
3445 Points ∼44% -16%
Lenovo Yoga C930-13IKB
UHD Graphics 620, 8250U, SK hynix PC401 HFS256GD9TNG
2603 Points ∼34% -36%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
HP Elitebook 1040 G4-2XU40UT
HD Graphics 630, 7820HQ, Toshiba XG4 NVMe (THNSN5512GPUK)
5161 Points ∼79% +13%
Lenovo Yoga C930-13IKB
UHD Graphics 620, 8250U, SK hynix PC401 HFS256GD9TNG
4854 Points ∼75% +6%
Durchschnittliche Intel Core i7-8650U, Intel UHD Graphics 620
  (3926 - 5200, n=8)
4789 Points ∼74% +5%
HP Elitebook x360 1040 G5
UHD Graphics 620, 8650U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
4558 Points ∼70%
Huawei Matebook X Pro i5
GeForce MX150, 8250U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
4339 Points ∼67% -5%
Dell XPS 13 9380 2019
UHD Graphics 620, 8265U, SK hynix PC401 HFS256GD9TNG
4302 Points ∼66% -6%
Microsoft Surface Pro 6, Core i7, 512 GB
UHD Graphics 620, 8650U, Toshiba KBG30ZPZ512G
4262 Points ∼65% -6%
Home Score Accelerated v2
HP Elitebook 1040 G4-2XU40UT
HD Graphics 630, 7820HQ, Toshiba XG4 NVMe (THNSN5512GPUK)
4186 Points ∼69% +27%
Lenovo Yoga C930-13IKB
UHD Graphics 620, 8250U, SK hynix PC401 HFS256GD9TNG
3774 Points ∼62% +14%
Durchschnittliche Intel Core i7-8650U, Intel UHD Graphics 620
  (3216 - 4103, n=10)
3722 Points ∼61% +13%
Dell XPS 13 9380 2019
UHD Graphics 620, 8265U, SK hynix PC401 HFS256GD9TNG
3519 Points ∼58% +6%
Huawei Matebook X Pro i5
GeForce MX150, 8250U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
3478 Points ∼57% +5%
HP Elitebook x360 1040 G5
UHD Graphics 620, 8650U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
3308 Points ∼54%
Microsoft Surface Pro 6, Core i7, 512 GB
UHD Graphics 620, 8650U, Toshiba KBG30ZPZ512G
3281 Points ∼54% -1%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3308 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4558 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Aufgrund von mangelndem Platz steht nur ein einzelner M.2-PCIe-4x-Schacht zur Verfügung. Unser Testgerät ist mit einer 512 GB Samsung SSD PM981 ausgestattet, die man für gewöhnlich bei High-End Ultrabooks und Gaming-Laptops wie dem Razer Blade 15 vorfindet.

Samsung SSDs sind normalerweise schneller als konkurrierende Laufwerke. Laut CrystalDiskMark ist die PM981 in unserem HP schneller als die SK hynix PC401 und Toshiba XG4 im EliteBook x360 1040 G4 aus der letzten Generation. Besonders die sequenziellen Schreibraten sind mit mehr als 1700 MB/s sehr hoch, bei anderen Herstellern sind diese nur halb so hoch oder noch niedriger.

Weitere Benchmarkvergleiche finden Sie in unserer Festplatten- und SSD-Tabelle.

AS SSD
AS SSD
CDM 5.5
CDM 5.5
HP Elitebook x360 1040 G5
Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
HP Elitebook 1040 G4-2XU40UT
Toshiba XG4 NVMe (THNSN5512GPUK)
Lenovo Yoga C930-13IKB
SK hynix PC401 HFS256GD9TNG
Huawei Matebook X Pro i5
Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Microsoft Surface Pro 6 i5 256GB
Toshiba KBG30ZPZ256G
Dell XPS 13 9380 2019
SK hynix PC401 HFS256GD9TNG
AS SSD
-45%
-52%
-25%
-111%
-42%
Copy Game MB/s
1024.32
394.2
-62%
340.01
-67%
486.26
-53%
165.26
-84%
617.61
-40%
Copy Program MB/s
450.29
133.7
-70%
209.69
-53%
312.26
-31%
218.13
-52%
287.93
-36%
Copy ISO MB/s
2034.38
534
-74%
539.41
-73%
739.44
-64%
231.93
-89%
893.32
-56%
Score Total
3790
2299
-39%
1373
-64%
2575
-32%
911
-76%
1479
-61%
Score Write
1440
848
-41%
427
-70%
620
-57%
231
-84%
471
-67%
Score Read
1569
979
-38%
657
-58%
1329
-15%
476
-70%
704
-55%
Access Time Write *
0.035
0.038
-9%
0.056
-60%
0.036
-3%
0.276
-689%
0.051
-46%
Access Time Read *
0.043
0.105
-144%
0.069
-60%
0.058
-35%
0.069
-60%
0.061
-42%
4K-64 Write
1208.83
661.6
-45%
266.32
-78%
399.62
-67%
130.47
-89%
300.07
-75%
4K-64 Read
1341.64
781.7
-42%
434.3
-68%
1039.05
-23%
329.95
-75%
460.96
-66%
4K Write
104.06
100.06
-4%
94.98
-9%
103.13
-1%
83.7
-20%
105.65
2%
4K Read
46.25
38.49
-17%
38.04
-18%
48.33
4%
29.51
-36%
39.74
-14%
Seq Write
1269.89
862.7
-32%
661.05
-48%
1169.65
-8%
171.01
-87%
657.79
-48%
Seq Read
1815.96
1584.7
-13%
1849.93
2%
2415.81
33%
1168.96
-36%
2034.83
12%

* ... kleinere Werte sind besser

Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
CDM 5/6 Read Seq Q32T1: 3380 MB/s
CDM 5/6 Write Seq Q32T1: 1869 MB/s
CDM 5/6 Read 4K Q32T1: 313.2 MB/s
CDM 5/6 Write 4K Q32T1: 470.6 MB/s
CDM 5 Read Seq: 2392 MB/s
CDM 5 Write Seq: 1725 MB/s
CDM 5/6 Read 4K: 46.57 MB/s
CDM 5/6 Write 4K: 122.7 MB/s

Grafikkarte

Die integrierte UHD Graphics 620 ist keine große Überraschung, da sie in Ultrabooks eine sehr verbreitete Lösung ist. Nachdem wir nun mehr als 100 Laptops mit dieser GPU getestet haben, möchten wir betonen, dass die Leistung dieser GPU unabhängig von der CPU immer fast exakt die gleiche ist. Zum Beispiel ist der neue Whiskey Lake-U Core i7-8565U bis zu ca. 25 Prozent schneller als unser Core i7-8650U und trotzdem ist dessen GPU-Leistung mit der UHD Graphics 620 in unserem HP vergleichbar.

Weitere technische Details und Benchmarkvergleiche finden Sie in unserer Seite zur UHD Graphics 620.

3DMark 11
3DMark 11
Cloud Gate
Cloud Gate
3DMark 11
1280x720 Performance Combined
Razer Blade Stealth i7-8565U
NVIDIA GeForce MX150, 8565U
4394 Points ∼24% +135%
Huawei Matebook X Pro i5
NVIDIA GeForce MX150, 8250U
3538 Points ∼20% +89%
Lenovo ThinkPad 25
NVIDIA GeForce 940MX, 7500U
2975 Points ∼16% +59%
HP Elitebook x360 1040 G5
Intel UHD Graphics 620, 8650U
1869 Points ∼10%
Lenovo Yoga C930-13IKB 81C4
Intel UHD Graphics 620, 8550U
1862 Points ∼10% 0%
Microsoft Surface Pro 6, Core i7, 512 GB
Intel UHD Graphics 620, 8650U
1858 Points ∼10% -1%
Dell XPS 13 9360 FHD i7 Iris
Intel Iris Plus Graphics 640, 7560U
1838 Points ∼10% -2%
HP EliteBook 755 G5 3UN79EA
AMD Radeon RX Vega 10, 2700U
1837 Points ∼10% -2%
HP Elitebook 1040 G4-2XU40UT
Intel HD Graphics 630, 7820HQ
1829 Points ∼10% -2%
Dell XPS 13 9380 2019
Intel UHD Graphics 620, 8265U
1795 Points ∼10% -4%
Lenovo Yoga C930-13IKB
Intel UHD Graphics 620, 8250U
1524 Points ∼8% -18%
Durchschnittliche Intel UHD Graphics 620
  (959 - 1968, n=132)
1517 Points ∼8% -19%
Lenovo ThinkPad 13 20J1005TPB
Intel HD Graphics 620, 7500U
1193 Points ∼7% -36%
HP x2 210 G2
Intel HD Graphics 400 (Braswell), Z8350
392 Points ∼2% -79%
1280x720 Performance GPU
Razer Blade Stealth i7-8565U
NVIDIA GeForce MX150, 8565U
4905 Points ∼10% +158%
Huawei Matebook X Pro i5
NVIDIA GeForce MX150, 8250U
3483 Points ∼7% +83%
Lenovo ThinkPad 25
NVIDIA GeForce 940MX, 7500U
2849 Points ∼6% +50%
HP EliteBook 755 G5 3UN79EA
AMD Radeon RX Vega 10, 2700U
2728 Points ∼5% +43%
Dell XPS 13 9360 FHD i7 Iris
Intel Iris Plus Graphics 640, 7560U
2124 Points ∼4% +12%
Microsoft Surface Pro 6, Core i7, 512 GB
Intel UHD Graphics 620, 8650U
1977 Points ∼4% +4%
Lenovo Yoga C930-13IKB 81C4
Intel UHD Graphics 620, 8550U
1911 Points ∼4% 0%
HP Elitebook x360 1040 G5
Intel UHD Graphics 620, 8650U
1902 Points ∼4%
Dell XPS 13 9380 2019
Intel UHD Graphics 620, 8265U
1815 Points ∼4% -5%
Lenovo Yoga C930-13IKB
Intel UHD Graphics 620, 8250U
1734 Points ∼3% -9%
HP Elitebook 1040 G4-2XU40UT
Intel HD Graphics 630, 7820HQ
1732 Points ∼3% -9%
Durchschnittliche Intel UHD Graphics 620
  (1235 - 1979, n=132)
1696 Points ∼3% -11%
Lenovo ThinkPad 13 20J1005TPB
Intel HD Graphics 620, 7500U
1489 Points ∼3% -22%
HP x2 210 G2
Intel HD Graphics 400 (Braswell), Z8350
349 Points ∼1% -82%
3DMark - 1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Razer Blade Stealth i7-8565U
NVIDIA GeForce MX150, 8565U
21755 Points ∼12% +101%
Huawei Matebook X Pro i5
NVIDIA GeForce MX150, 8250U
16553 Points ∼9% +53%
Lenovo ThinkPad 25
NVIDIA GeForce 940MX, 7500U
13362 Points ∼7% +24%
Dell XPS 13 9360 FHD i7 Iris
Intel Iris Plus Graphics 640, 7560U
11232 Points ∼6% +4%
HP Elitebook x360 1040 G5
Intel UHD Graphics 620, 8650U
10804 Points ∼6%
HP EliteBook 755 G5 3UN79EA
AMD Radeon RX Vega 10, 2700U
10578 Points ∼6% -2%
Lenovo Yoga C930-13IKB 81C4
Intel UHD Graphics 620, 8550U
10490 Points ∼6% -3%
Microsoft Surface Pro 6, Core i7, 512 GB
Intel UHD Graphics 620, 8650U
10213 Points ∼6% -5%
Dell XPS 13 9380 2019
Intel UHD Graphics 620, 8265U
10126 Points ∼5% -6%
Lenovo Yoga C930-13IKB
Intel UHD Graphics 620, 8250U
10003 Points ∼5% -7%
HP Elitebook 1040 G4-2XU40UT
Intel HD Graphics 630, 7820HQ
9921 Points ∼5% -8%
Durchschnittliche Intel UHD Graphics 620
  (6910 - 11294, n=118)
9024 Points ∼5% -16%
Lenovo ThinkPad 13 20J1005TPB
Intel HD Graphics 620, 7500U
7285 Points ∼4% -33%
HP x2 210 G2
Intel HD Graphics 400 (Braswell), Z8350
1841 Points ∼1% -83%
3DMark 11 Performance
2131 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
9217 Punkte
Hilfe

Emissionen

Geräuschemissionen

Die Kühllösung besteht aus zwei ca. 30 mm großen Lüftern, die mit zwei Heatpipes verbunden sind und ein symmetrisches Layout bilden, das dem des EliteBook x360 1030 G3 sehr nahe kommt.

Bei sehr geringen Lasten wie Textverarbeitung und Surfen stehen die Lüfter im Energiesparprofil still, wodurch das Ultrabook im Betrieb praktisch geräuschlos ist. Bei längerer Nutzung des Laptops im Hochleistungsmodus erhöht sich die Lüfterlautstärke auf den 30,6-bis-32,6-dB(A)-Bereich, auch wenn nur Videos gestreamt werden. Das ist zwar immer noch sehr leise, wenn man jedoch gänzlich verhindern möchte, dass die Lüfter anspringen, sollte man den Hochleistungsmodus meiden.

Bei höheren Lasten wie Gaming kann die Lüfterlautstärke auf bis zu 39 dB(A) ansteigen, wonach sie abfällt und zwischen 33,4 und 36,6 dB(A) schwankt. Die Lüftergeschwindigkeit ändert sich etwas häufiger als uns lieb ist und ist dadurch in Lastsituationen auffälliger. Hier hätten wir eine festere Lüftergeschwindigkeit bevorzugt.

Unter Last treten elektronische Geräusche bzw. Spulenfiepen in sehr schwachem Ausmaß auf. Glücklicherweise ist das jedoch vernachlässigbar und nur hörbar, wenn man das Ohr direkt an die Tastatur hält.

Der kleine Lüfterdurchmesser ist für die etwas hochfrequenteren Lüfter verantwortlich
Der kleine Lüfterdurchmesser ist für die etwas hochfrequenteren Lüfter verantwortlich
Die Lüfterlautstärke ist der des EliteBook 1040 G4 sehr ähnlich und lauter als beim Yoga C930
Die Lüfterlautstärke ist der des EliteBook 1040 G4 sehr ähnlich und lauter als beim Yoga C930
HP Elitebook x360 1040 G5
UHD Graphics 620, 8650U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
HP Elitebook 1040 G4-2XU40UT
HD Graphics 630, 7820HQ, Toshiba XG4 NVMe (THNSN5512GPUK)
Lenovo Yoga C930-13IKB
UHD Graphics 620, 8250U, SK hynix PC401 HFS256GD9TNG
Huawei Matebook X Pro i5
GeForce MX150, 8250U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Microsoft Surface Pro 6, Core i7, 512 GB
UHD Graphics 620, 8650U, Toshiba KBG30ZPZ512G
Geräuschentwicklung
0%
-1%
-5%
-4%
aus / Umgebung *
28.3
28.2
-0%
29.3
-4%
27.9
1%
30.3
-7%
Idle min *
28.3
28.2
-0%
29.3
-4%
27.9
1%
30.3
-7%
Idle avg *
28.3
28.2
-0%
29.3
-4%
27.9
1%
30.3
-7%
Idle max *
28.3
28.2
-0%
29.7
-5%
27.9
1%
30.3
-7%
Last avg *
32.6
33.3
-2%
31.8
2%
36.2
-11%
33.5
-3%
Last max *
36.6
35.3
4%
32.7
11%
45.2
-23%
33.5
8%
Witcher 3 ultra *
45

* ... kleinere Werte sind besser

Lautstärkediagramm

Idle
28.3 / 28.3 / 28.3 dB(A)
Last
32.6 / 36.6 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 28.3 dB(A)

Temperatur

Zwei Abluftgitter auf der Rückseite (hohe Last)
Zwei Abluftgitter auf der Rückseite (hohe Last)

Die Wärmeentwicklung auf den Oberflächen ist im Allgemeinen symmetrisch und im hinteren Bereich des Systems höher, ähnlich wie beim EliteBook x360 1030 G3. Beim Gaming oder anderen prozessorintensiven Lasten können die wärmsten Stellen auf der Ober- und Unterseite bis zu 38 °C bzw. 49 °C erreichen, beim ThinkPad X1 Carbon sind es mehr als 50 °C. Die Tastatur und die Handballenablagen sind nie zu warm, wodurch das Tippgefühl unabhängig von der Systemlast angenehm bleibt.

Leerlauf (oben)
Leerlauf (oben)
Leerlauf (unten)
Leerlauf (unten)
Maximallast (oben)
Maximallast (oben)
Maximallast (unten)
Maximallast (unten)

Stresstest

Um potenzielles Drosseln und mögliche Stabilitätsprobleme festzustellen, setzen wir das Notebook synthetischen Lasten aus. Beim Ausführen von Prime95 erreicht die CPU in den ersten paar Sekunden eine Spitzenfrequenz von 2,8 GHz, wonach die Kerntemperatur 91 °C erreicht. Kurz darauf fällt die Taktfrequenz kontinuierlich ab und pendelt sich im Bereich von 2,0 bis 2,1 GHz ein, um eine kühlere Kerntemperatur von 73 °C zu halten. Da der Basistakt des Core i7-8650U bei 1,9 GHz liegt, kann der Prozessor im HP-Notebook also nur einen Turbo Boost von +100 bis +200 MHz aufrechterhalten. Im Vergleich dazu schafft es das Lenovo Yoga C930 mit der günstigeren Core-i7-8550U-CPU unter den gleichen Hochlastbedingungen mit einer stabilen Frequenz von 2,5 GHz zu takten.

Der Akkumodus beeinflusst sowohl die CPU- als auch die GPU-Leistung. In einem 3DMark-11-Durchlauf im Akkumodus werden Physik- und Grafikpunktzahlen von 4791 bzw. 1130 Punkten erreicht, die 7062 bzw. 1902 Punkten im Netzbetrieb gegenüberstehen.

Leerlauf
Leerlauf
Prime95-Stress
Prime95-Stress
Prime95-+FurMark-Stress
Prime95-+FurMark-Stress
CPU Clock (GHz) GPU Clock (MHz) Average CPU Temperature (°C)
System Idle -- -- 40
Prime95 Stress 2.0 - 2.1 -- 73
Prime95 + FurMark Stress 1.0 748 70
Max. Last
 31.2 °C38.2 °C35.8 °C 
 28.8 °C37 °C29.6 °C 
 26.8 °C26 °C26.8 °C 
Maximal: 38.2 °C
Durchschnitt: 31.1 °C
31 °C48 °C30.6 °C
28.2 °C32.2 °C30.4 °C
26.8 °C27.6 °C27.4 °C
Maximal: 48 °C
Durchschnitt: 31.4 °C
Netzteil (max.)  30.2 °C | Raumtemperatur 20 °C | Fluke 62 Mini IR Thermometer
(+) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 31.1 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Office auf 29.4 °C.
(+) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 38.2 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 33.9 °C (von 21.2 bis 62.5 °C für die Klasse Office).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 48 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 36.4 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 22.6 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 29.4 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 26.8 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(±) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.2 °C (+1.4 °C).

Lautsprecher

Subnotebooks sind aufgrund ihrer geringen Größe und Dicke nicht gerade für ihre gute Audioqualität bekannt. Das EliteBook x360 1040 G5 stellt dieses Vorurteil mit vier Lautsprechern und für die Größenkategorie überraschend gleichmäßigem Sound in Frage. Sogar der Bass ist überraschend gut und beginnt erst bei ca. 200 Hz abzufallen, wie unser Pink-Noise-Diagramm unten zeigt. Bei der hohen maximalen Lautstärke tritt kein Rauschen oder größere Unausgewogenheiten auf. Das Gehäuse vibriert bei der maximalen Lautstärke jedoch etwas.

Sowohl nach oben als auch nach unten gerichtete Lautsprecher
Sowohl nach oben als auch nach unten gerichtete Lautsprecher
Überraschend lauter und ausgewogener Sound für ein Business-Laptop
Überraschend lauter und ausgewogener Sound für ein Business-Laptop
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2039.241.32536.838.93135.436.44035.836.25036.335.66335.336803536.310032.544.512531.553.816031.264.920030.769.225030.772.831529.370.94002967.150028.268.563028.771.180027.376.7100027.477.4125027.27516002775.9200026.975.325002778.9315026.573.9400026.673.1500026.478.4630026.580.7800026.480.91000026.174.71250026711600026.166.8SPL39.288.9N3.583.8median 27.2median 73.1Delta1.54.235.335.132.931.831.83236.535.132.428.93328.936.328.848.32761.52752.924.860.92462.822.763.32269.521.267.82174.82075.919.472.718.97117.770.117.86917.671.817.668.117.671.417.673.717.670.417.571.617.671.617.669.617.459.717.583.630.662.51.5median 69.6median 17.84.62.4hearing rangehide median Pink NoiseHP Elitebook x360 1040 G5Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
HP Elitebook x360 1040 G5 Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (80.92 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 10.4% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (4.9% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 4.2% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (7.3% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (12.1% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 4% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 2% vergleichbar, 94% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 51%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 7% aller getesteten Geräte waren besser, 2% vergleichbar, 92% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.6 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 11.3% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (9.3% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 2% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 2% vergleichbar, 97% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 20%, das schlechteste Gerät hat 50%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 2% aller getesteten Geräte waren besser, 1% vergleichbar, 98% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Das Notebook ist mit einem Verbrauch von 2,7 W im Energiesparprofil extrem energieeffizient, was die lange Akkulaufzeit im Akkumodus im nächsten Abschnitt erklärt. Die maximale Helligkeitsstufe steigert den Verbrauch um zusätzliche 4 W und bei der 700-cd/m²-SKU vermutlich um noch mehr.

Bei hohen Lasten wie Gaming werden relativ konstante 39 W aus der Steckdose gezogen, beim leistungsfähigeren MateBook X Pro sind es 54 W. Der maximale Verbrauch, der dem kleinen (~7,5 x 7,3 x 2,9 cm) 65-W-Netzteil abverlangt wurde, lag bei 50,5 W und trat unter extremer Last auf, wie man unten sieht. Da die CPU den maximalen Turbo Boost nicht dauerhaft aufrechterhalten kann, fällt die Energieaufnahme schon nach wenigen Sekunden, was sich mit unseren CineBench-Schleifentests oben deckt.

Prime95 bei der 20s-Marke initialisiert. Man beachte die kurzzeitig erhöhte Energieaufnahme, die dann abfällt und sich bei 32,6 W stabilisiert.
Prime95 bei der 20s-Marke initialisiert. Man beachte die kurzzeitig erhöhte Energieaufnahme, die dann abfällt und sich bei 32,6 W stabilisiert.
Energieaufnahme beim Ausführen von 3DMark 06
Energieaufnahme beim Ausführen von 3DMark 06
Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.3 / 0.7 Watt
Idledarkmidlight 2.7 / 6.5 / 11.5 Watt
Last midlight 38.7 / 50.5 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
HP Elitebook x360 1040 G5
8650U, UHD Graphics 620, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ, IPS, 1920x1080, 14
HP Elitebook 1040 G4-2XU40UT
7820HQ, HD Graphics 630, Toshiba XG4 NVMe (THNSN5512GPUK), IPS, 1920x1080, 14
Lenovo Yoga C930-13IKB
8250U, UHD Graphics 620, SK hynix PC401 HFS256GD9TNG, IPS, 1920x1080, 13.9
Huawei Matebook X Pro i5
8250U, GeForce MX150, Samsung PM961 MZVLW256HEHP, IPS, 3000x2000, 13.9
Dell XPS 13 9380 2019
8265U, UHD Graphics 620, SK hynix PC401 HFS256GD9TNG, IPS, 3840x2160, 13.3
Microsoft Surface Pro 6, Core i7, 512 GB
8650U, UHD Graphics 620, Toshiba KBG30ZPZ512G, IPS, 2736x1824, 12.3
Stromverbrauch
-24%
-6%
-23%
-19%
0%
Idle min *
2.7
5.1
-89%
3.3
-22%
3.5
-30%
4.8
-78%
3.2
-19%
Idle avg *
6.5
7
-8%
6.8
-5%
8.9
-37%
8.6
-32%
8.7
-34%
Idle max *
11.5
11.7
-2%
9.5
17%
12.3
-7%
10.4
10%
10.4
10%
Last avg *
38.7
41.2
-6%
40.8
-5%
54.2
-40%
37.9
2%
29.2
25%
Last max *
50.5
56.9
-13%
57
-13%
52.1
-3%
48.5
4%
40.8
19%
Witcher 3 ultra *
42.4

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeiten sind sehr lange und für die Geräteklasse überdurchschnittlich. In der Praxis kann man mit fast 10,5 Stunden WLAN-Nutzung bzw. ein oder zwei Stunden mehr als bei konkurrierenden 13-Zoll-Ultrabooks wie dem XPS 13 und dem MateBook X Pro rechnen. Anzumerken ist, dass die Akkukapazität hier zwar geringer ist als beim EliteBook 1040 G4 aus der letzten Generation (56 Wh vs. 67 Wh), die Akkulaufzeit wird dadurch jedoch nicht maßgeblich beeinflusst, da im gleichen Zug der Wechsel zu einer energieeffizienteren Intel-U-CPU erfolgt ist.

Den leeren Akku vollständig aufzuladen, dauert zwischen 2 und 2,5 Stunden, bei den meisten Laptops sind es 1,5 Stunden. Beide USB-C-Ports auf der rechten Seite können zum Laden benutzt werden. Das Netzteil kann außerdem dazu verwendet werden, andere USB-C-Geräte zu laden.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
27h 53min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
10h 23min
Last (volle Helligkeit)
3h 07min
HP Elitebook x360 1040 G5
8650U, UHD Graphics 620,  Wh
HP Elitebook 1040 G4-2XU40UT
7820HQ, HD Graphics 630, 67 Wh
Lenovo Yoga C930-13IKB
8250U, UHD Graphics 620, 60 Wh
Huawei Matebook X Pro i5
8250U, GeForce MX150, 57.4 Wh
Dell XPS 13 9380 2019
8265U, UHD Graphics 620, 52 Wh
Microsoft Surface Pro 6, Core i7, 512 GB
8650U, UHD Graphics 620, 45 Wh
Akkulaufzeit
-20%
-20%
-22%
-28%
-28%
Idle
1673
1349
-19%
1432
-14%
1243
-26%
1032
-38%
1083
-35%
WLAN
623
665
7%
550
-12%
557
-11%
498
-20%
509
-18%
Last
187
96
-49%
124
-34%
133
-29%
141
-25%
131
-30%

Fazit

Pro

+ Oberflächen nicht anfällig für Fingerabdrücke
+ Touchpad reagiert ausgezeichnet
+ umfangreiche Sicherheitsfunktionen
+ sehr helle Displaykonfigurationen
+ zweifach-Thunderbolt 3
+ optional mit 4G LTE und NFC
+ klares Tastenfeedback
+ laute integrierte Lautsprecher
+ 120-Hz-Panel-Konfigurationsmöglichkeiten
+ sehr lange Akkulaufzeit
+ Laden über USB-C möglich

Contra

- enttäuschende Core i7-Leistung; schwacher CPU-Turbo-Boost
- langsame Displayreaktionszeiten; auffälliges Ghosting
- schwache GPU-Leistung; keine dedizierte Grafikkarte
- entspiegelte, matte Konfiguration; sehr körnig
- HP Active Pen Stylus muss separat erworben werden
- oberer Bildschirmrand relativ breit
- RAM nicht aufrüstbar; verlötet
- kleine, hochfrequente Lüfter
Im Test: HP EliteBook x360 1040 G5 5NW10UT#ABA. Testgerät zur Verfügung gestellt von HP
Im Test: HP EliteBook x360 1040 G5 5NW10UT#ABA. Testgerät zur Verfügung gestellt von HP

Das EliteBook x360 1040 G5 hat alles, was uns am EliteBook x360 1030 G3 gefallen hat und zusätzlich ein größeres 14-Zoll-Display. "Spectre x360 13 plus" beschreibt den Funktionsumfang und die Sicherheitsfunktionen vermutlich am besten. Ein 14-Zoll-Convertible mit einer besseren Tastatur zu finden, das ebenfalls mit Thunderbolt 3, 4G LTE, klasse Lautsprechern, einem extrem hellen Display mit 700 cd/m² und einer sehr langen Akkulaufzeit aufwarten kann, ist schwer. Wenn es ein ultimatives Windows-Convertible für Vielreisende gibt, kommt ihm dieses EliteBook sehr nahe.

Allerdings gibt es auch ein paar erwähnenswerte Schwächen, die beachtet werden müssen. Erstens verringert der entspiegelte matte Touchscreen blendende Reflexionen auf Kosten einer sichtbaren Displaykörnung. Das mag manche Nutzer zwar nicht stören, wird aber vielen, die klare spiegelnde Displays mit kurzen Reaktionszeiten gewohnt sind, ein Dorn im Auge sein. Glücklicherweise gibt es auch die normale spiegelnde (BrightView) Displayoption.

Zweitens ist die CPU-Leistung aufgrund des beschränkten Turbo Boosts wieder einmal unterdurchschnittlich. Da wir beim EliteBook x360 1030 G3 ein ähnliches Verhalten feststellen konnten, hoffen wir, dass dies bei der EliteBook-x360-Reihe nicht zu einem Trend wird. Dass der günstigere Core i7-8550U im Lenovo Yoga C930 fast 20 Prozent mehr Leistung bietet als der vermeintlich schnellere Core i7-8650U in unserem HP, ist ärgerlich.

Außerdem sind die Lüftergeräusche hochfrequenter als man es von einem Ultrabook erwartet. Wir vermuten, dass dafür die kleinen Lüfter mit einem Durchmesser von nur ca. 30 mm verantwortlich sind, da die Tonlage sich üblicherweise mit abnehmendem Durchmesser erhöht. Das heißt nicht, dass das Laptop an sich laut ist, die Lüfter sind jedoch hörbar, sobald sie anspringen.

Wir empfehlen das EliteBook x360 1040 G5 nicht nur Business-Nutzern, die oft unterwegs sind, sondern auch Heimanwendern, die die Anschaffung eines Ultrabooks in Betracht ziehen. Schon die günstigste SKU bietet alles, was man von einem Convertible erwarten kann. Wenn man auf die Core-i7-SKUs verzichtet und stattdessen eine Core-i5-SKU wählt, kann man ein paar Hundert Euro sparen. Das System kann das volle Potenzial der Core-i7-Reihe aufgrund des beschränkten Turbo Boosts ohnehin nicht ausschöpfen.

Es ist das 14-Zoll-Convertible, das es zu schlagen gilt. Die wenigen Schwachstellen überwiegen hier nicht die vielen Funktionen und Hardwareoptionen, die bei vielen Subnotebooks nicht verfügbar sind, wie 4G LTE und dem Touchscreen mit 700 cd/m². Wenn die GPU-Leistung ausschlaggebend ist, ist das Acer Swift 7 oder Surface Book 2 aber möglicherweise eine bessere Alternative.

HP Elitebook x360 1040 G5 - 16.02.2019 v6
Allen Ngo

Gehäuse
93 / 98 → 95%
Tastatur
92%
Pointing Device
93%
Konnektivität
72 / 80 → 90%
Gewicht
71 / 20-67 → 100%
Akkulaufzeit
93%
Display
90%
Leistung Spiele
65 / 68 → 96%
Leistung Anwendungen
89 / 92 → 96%
Temperatur
92%
Lautstärke
94%
Audio
80%
Kamera
57 / 85 → 67%
Durchschnitt
83%
92%
Office - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Allen Ngo, 16.02.2019 (Update: 10.03.2019)