Notebookcheck

Test Razer Blade Stealth (i7-8565U, GeForce MX150) Laptop

Ein Ultrabook für Gamer. Das neue Blade Stealth beweist, dass nicht alle GeForce-MX150-GPUs identisch sind. Es handelt sich um das bisher schnellste 13,3-Zoll-Ultrabook mit der Grafikleistung knapp unterhalb der GTX 960M und der Größe eines MacBook Pro 13.
Allen Ngo, 👁 Allen Ngo, Felicitas Krohn (übersetzt von Andreas Osthoff),

Das Blade Stealth ist Razers Version eines Ultrabooks. Während es sich bei den Modellen Blade 14, Blade 15 und Blade Pro vorrangig um dünne Gaming-Laptops handelt, verwendet das Blade Stealth ULV-CPUs, um direkt gegen andere Flagship-Modelle zu konkurrieren. Dazu gehören Geräte wie das Dell XPS 13HP Spectre 13Huawei MateBook X ProAsus Zenbook UX433Lenovo Yoga C930Samsung Series 9 NP900X3N oder auch das MacBook Pro 13.

Der große Unterschied zwischen dem Blade Stealth und den Konkurrenten ist aber nicht das neue Design mit schmaleren Bildschirmrändern, denn das können die anderen Laptops auch. Stattdessen verbaut Razer eine dedizierte GeForce-MX150-Grafikkarte für einen deutlichen Leistungsschub. Wer ein schlankes Gerät sucht und hauptsächlich eSports-Titel spielt, sollte sich das neue Blade Stealth genauer ansehen.

Das Basismodell verwendet einen neuen Whiskey-Lake-U-Prozessor (Core i5-8265U) in Verbindung mit 8 GB RAM, einer integrierten UHD Graphics 620, einer 256 GB großen M.2-SATA-SSD und einem 1080p-Display für 1.400 US-Dollar (1.499 Euro). Das teuerste Modell bekommt den schnelleren Core i7-8565U mit 16 GB RAM, der GeForce MX150, einer NVMe-SSD mit 512 GB und einem 4K-Touchscreen für 1.900 US-Dollar (Grafik-Modell 4K, 1.999 Euro). Unser US-Testgerät (1.599 US-Dollar) ist die mittlere Version mit dem Core i7, der MX150 und dem matten 1080p-Panel, die in Deutschland für 1.699 Euro angeboten wird (Grafik-Modell).

Weitere Testberichte von Razer-Laptops:

(Quelle: Razer)
(Quelle: Razer)
Razer Blade Stealth i7-8565U (Blade Stealth Serie)
Prozessor
Intel Core i7-8565U 4 x 1.8 - 4.6 GHz (Intel Core i7)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce MX150 - 4096 MB, Kerntakt: 1468 MHz, Speichertakt: 6008 MHz, GDDR5, 416.34, Optimus
Hauptspeicher
16384 MB 
, 1200 MHz, 10-10-10-28, Dual-Channel, Soldered
Bildschirm
13.3 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 166 PPI, Sharp LQ133M1JW41, IPS, SHP14B8, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel Cannon Lake-U PCH-LP Premium
Massenspeicher
Lite-On CA3-8D256-Q11
Soundkarte
Intel Cannon Lake-LP - cAVS
Anschlüsse
4 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 USB 3.1 Gen2, 1 Thunderbolt, 2 DisplayPort, Audio Anschlüsse: 3.5 mm combo, Helligkeitssensor
Netzwerk
Intel Wireless-AC 9560 (a/b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 5
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 14.8 x 304.6 x 210
Akku
53.1 Wh Lithium-Polymer
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: 720p, Windows Hello
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo, 4 Speakers + Smart Amp, Tastatur: Chiclet, Chroma, Tastatur-Beleuchtung: ja, Razer Synapse, 12 Monate Garantie
Gewicht
1.31 kg, Netzteil: 284 g
Preis
1600 USD
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Das Blade Stealth mit dem Whiskey-Lake-U-Prozessor hat ein komplett neues Gehäuse spendiert bekommen. Wie wir bereits in unserem Vorschau-Artikel gesehen haben, hat Razer im Endeffekt das Gehäuse des 15,6-Zoll Blade 15 geschrumpft, um einen 13,3-Zoll-Bildschirm aufzunehmen. Sowohl die Oberflächenbeschaffenheit als auch das Material und das Design sind daher praktisch identisch mit dem Blade 15, ebenso wie der Wechsel zu einem farblosen Logo.

Die Stabilität fällt sehr gut aus und weder die Baseunit noch der Bildschirmdeckel produzieren Knarzgeräusche. Vor allem im Vergleich zu Geräten wie dem Asus ZenBook UX3430 sind wir von der Stabilität der dünnen Baseunit beeindruckt. Durch Druck auf die Tastatur können wir die Oberfläche ein wenig eindrücken, aber nur minimal. Der Bildschirmdeckel ist hingegen etwas weniger stabil als beim XPS 13 oder dem Zenbook UX433, aber es ist keinesfalls so flexibel wie beim Samsung Notebook 9 NP900 oder dem LG Gram 13. Das lange zentrale Scharnier ist ausreichend straff, um ein Nachwippen beim Tippen oder dem Transport zu verhindern.

Die Verarbeitung ist auf einem sehr hohen Niveau, denn es gibt keine unregelmäßigen Spaltmaße oder optischen Defekte. Perfekt ist aber auch das Blade Stealth nicht, denn wir hatten ein Problem mit dem Laden des Akkus, dazu aber später noch mehr. Der Laptop sieht sehr gut aus, was wir von Razer-Produkten aber auch erwarten. Die sichtbaren Fingerabdrücke, die bei den glatten und eloxierten Oberflächen kaum zu verhindern sind, lassen sich mit dem beiliegenden Tuch leicht wieder entfernen.

Die Laptops von Razer erinnern immer recht stark an die Produkte von Apple, und ein kurzer Blick auf die Dimensionen zeigt warum. Das neue Blade Stealth ist fast genauso groß und schwer wie das MacBook Pro 13. Die schmalen Bildschirmränder reduzieren die Gehäusebreite um 16 Millimeter im Vergleich zum alten Blade Stealth. Das neue Notebook ist allerdings 1 mm dicker, was vermutlich an der neuen dedizierten GPU liegt.

Das eloxierte Aluminium kennen wir schon vom Blade 15
Das eloxierte Aluminium kennen wir schon vom Blade 15
Der Power-Button in der Ecke erinnert uns an viele Asus-Laptops. Einen Fingerabdruckscanner gibt es aber nicht.
Der Power-Button in der Ecke erinnert uns an viele Asus-Laptops. Einen Fingerabdruckscanner gibt es aber nicht.
Auf den glatten und matten Oberflächen sieht man sehr schnell Fingerabdrücke
Auf den glatten und matten Oberflächen sieht man sehr schnell Fingerabdrücke
Der maximale Öffnungswinkel des Bildschirms liegt bei 150 Grad
Der maximale Öffnungswinkel des Bildschirms liegt bei 150 Grad
321 mm 206 mm 13.8 mm 1.4 kg307 mm 218 mm 13.8 mm 1.3 kg304.6 mm 210 mm 14.8 mm 1.3 kg304.1 mm 212.4 mm 14.9 mm 1.4 kg304 mm 217 mm 14.6 mm 1.3 kg302 mm 199 mm 11.6 mm 1.2 kg

Ausstattung

Mit der Ausnahme des HDMI-Ausgangs, der durch einen USB-Type-C-Anschluss (Gen. 2) ersetzt wurde, entspricht die Anschlussausstattung dem alten Blade Stealth. Wenn man einen externen Monitor verwenden möchte, kommt man um einen Adapter also kaum herum.

Beide USB-C-Anschlüsse können zum Laden des Laptops verwendet werden, allerdings unterstützt nur der Stecker auf der rechten Seite Thunderbolt 3, beispielsweise um Dockingstationen wie den Razer Core zu verwenden.

Obwohl es moderne Stecker gibt, vermissen wir einen integrierten SD-Kartenleser, ein Kensington Lock oder HDMI. Konkurrierende Ultrabooks wie das HP Spectre x360 13 haben in dieser Hinsicht einen Vorteil.

Vorn: Keine Anschlüsse
Vorn: Keine Anschlüsse
Rechts: USB Typ-A 3.1, Thunderbolt 3
Rechts: USB Typ-A 3.1, Thunderbolt 3
Hinten: Keine Anschlüsse
Hinten: Keine Anschlüsse
Links: USB Typ-C 3.1 Gen. 2, USB Typ-A 3.1
Links: USB Typ-C 3.1 Gen. 2, USB Typ-A 3.1

Kommunikation

Razer verbaut das 9560-WLAN-Modul von Intel, welches Bluetooth 5.0 und eine maximale Transferrate von 1,73 Gbit/s unterstützt. Unser Testserver ist durch ein 1-Gbit/s-Verbindung limitiert, die Leistung kann also höher sein als in unserem Test. Im Gegensatz zum Killer-1550-Modul bietet der Intel-Chip keine speziellen Software-Lösungen für Gamer. Im Test konnten wir keine Probleme mit der kabellosen Netzwerkverbindung erkennen.

Austauschbares M.2-WLAN-Modul
Austauschbares M.2-WLAN-Modul
Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Apple MacBook Pro 13 2018 Touchbar i5
802.11 a/b/g/n/ac
752 (651min - 774max) MBit/s ∼100% +18%
Dell XPS 13 9370 i7 UHD
Killer Wireless-n/a/ac 1435 Wireless Network Adapter
665 MBit/s ∼88% +4%
Lenovo Yoga C930-13IKB
Intel Wireless-AC 9260
638 (401min - 679max) MBit/s ∼85% 0%
Razer Blade Stealth i7-8565U
Intel Wireless-AC 9560
638 MBit/s ∼85%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Lenovo Yoga C930-13IKB
Intel Wireless-AC 9260
657 (602min - 709max) MBit/s ∼100% +2%
Razer Blade Stealth i7-8565U
Intel Wireless-AC 9560
643 MBit/s ∼98%
Apple MacBook Pro 13 2018 Touchbar i5
802.11 a/b/g/n/ac
598 (271min - 625max) MBit/s ∼91% -7%
Dell XPS 13 9370 i7 UHD
Killer Wireless-n/a/ac 1435 Wireless Network Adapter
504 MBit/s ∼77% -22%

Zubehör

Zu den mitgelieferten Extras gehören einige Razer-Aufkleber und ein kleines Reinigungstuch, doch wir hätten uns noch einen USB-C-Adapter für HDMI oder Ethernet gewünscht. Die übliche Schnellstartanleitung und eine Garantiekarte gibt es natürlich auch.

Die Razer-Core-eGPU ist auch mit dem neuen Blade Stealth kompatibel. Da der i7-8565U im neuen Modell seine Leistung besser entfalten kann als der Core i7-8550U im Vorgänger, dürfte auch die Leistung mit der externen Grafikkarte besser ausfallen.

Wartung

Wie bei den anderen Laptops von Razer benötigt man einen T5-Schraubendreher, um die untere Abdeckung zu entfernen. Der Zugang ist sehr einfach, allerdings kann man nicht sehr viel aufrüsten.

2018er Blade Stealth
2018er Blade Stealth
2016er Blade Stealth zum Vergleich
2016er Blade Stealth zum Vergleich

Garantie

Der standardmäßige Garantiezeitraum liegt in Deutschland bei nur einem Jahr, allerdings gilt natürlich die zweijährige gesetzliche Gewährleistung.

Eingabegeräte

Tastatur

Das Tippgefühl der Haupttasten entspricht dem größeren Blade 15. Das ist allerdings nicht unbedingt positiv, denn schon die Tasten des Blade 15 waren für unseren Geschmack zu seicht und leichtgängig, vor allem für ein Gaming-Laptop. Konkurrierende Ultrabooks wie das Spectre x360 13 oder MateBook X Pro bieten dem Nutzer ein strafferes Feedback und damit eine angenehmere Eingabe.

Ein deutlich spürbarer Nachteil der Tastatur des neuen Blade Stealth ist die geringe Breite, was an den seitlich angebrachten Lautsprechergittern liegt. Einige Tasten wie Enter oder Shift sind daher deutlich schmaler und insgesamt fühlt sich das Tastaturlayout ein wenig gedrängt an. Zumindest sind die Pfeiltasten normal groß, was bei einem Subnotebook eher ungewöhnlich ist.

Im Gegensatz zum bisherigen Blade Stealth, bei dem jede Taste einzeln beleuchtet werden konnte, bietet das neue Modell nur eine Beleuchtungszone. Laut Razer war dieser Schritt nötig, um die Akkulaufzeit zu verbessern. Zumindest sind im Gegensatz zum Blade 15 alle Tastensymbole beleuchtet.

Touchpad

Das Touchpad (11,1 x 7,1 mm) ist größer als beim XPS 13 (10,5 x 6,0 cm), aber kleiner als beim MateBook X Pro (12,0 x 7,8 cm). Die Oberfläche ist vollkommen glatt und selbst bei langsamen Bewegungen bleiben die Finger nicht an der Oberfläche hängen. Auch bei Druck auf die Oberfläche gibt diese kaum nach.

Die integrierten Maustasten haben nur einen sehr kurzen Hubweg mit einem schwammigen Anschlag und einem leisen Klickgeräusch. Hier hätte die Eingabe von einem strafferen Klick profitierten können.

Die Lautsprechergitter schränken den Platz für die Tastatur ein
Die Lautsprechergitter schränken den Platz für die Tastatur ein
Tastenhub und -anschlag sind vergleichbar mit dem Blade 15
Tastenhub und -anschlag sind vergleichbar mit dem Blade 15

Display

Als Käufer hat man die Wahl zwischen einem matten Full-HD-Panel und einem 4K-UHD-Touchscreen. Der Hersteller verspricht bei beiden Modelle eine werksseitige Kalibrierung. Unser Testgerät ist mit einem 1080p-IPS-Panel von Sharp (LQ133M1JW41) ausgerüstet, das wir bislang noch nicht getestet haben. Sowohl die Helligkeit als auch der Kontrast sind mit rund 400 cd/m² bzw. 1.300:1 überdurchschnittlich gut. Die Konkurrenz liegt meist im Bereich von 300 cd/m² und ~1.000:1. Die dargestellten Farben sind satt und es gibt keine Probleme mit einem körnigen Bildeindruck. Wir können uns vorstellen, das der optionale 4K-Touchscreen ein noch schärferes Bild produziert.

So weit so gut, allerdings gibt es auch einen großen Nachteil. Die Reaktionszeiten sind sehr hoch, was zu sichtbarem Ghosting (Nachzieh-Effekten) beim Spielen führt. Der Fairness halber müssen wir erwähnen, dass viele andere Ultrabooks ebenfalls mit hohen Reaktionszeiten (Grau-zu-Grau) zu kämpfen haben, doch da das Razer Blade Stealth auch als Gaming-Laptop verwendet werden kann, sind schnelle Reaktionszeiten einfach wichtiger. Vor allem bei schnellen Titeln wie Overwatch muss man mit Ghosting rechnen, während die Einflüsse bei Titeln wie League of Legends oder DOTA 2 geringer sind.

In unseren Messungen konnten wir PWM bis zu einer Helligkeit von 24 Prozent feststellen. Die Frequenz ist allerdings sehr hoch und sollte damit kein Problem darstellen. Die Hintergrundbeleuchtung der Tastatur scheint im Gegensatz zum größeren Blade Pro kein PWM zu verwenden.

Die Ausleuchtung ist bei unserem Testgerät sehr gleichmäßig und es gibt keine großen Probleme mit Lichthöfen.

Kaum Screen-Bleeding in den Ecken bzw. an den Kanten
Kaum Screen-Bleeding in den Ecken bzw. an den Kanten
Subpixel-Anordnung (166 DPI)
Subpixel-Anordnung (166 DPI)
391.8
cd/m²
396.3
cd/m²
404.5
cd/m²
383.1
cd/m²
429.8
cd/m²
389.9
cd/m²
402.7
cd/m²
421.4
cd/m²
410.2
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Sharp LQ133M1JW41
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 429.8 cd/m² Durchschnitt: 403.3 cd/m² Minimum: 17.48 cd/m²
Ausleuchtung: 89 %
Helligkeit Akku: 429.8 cd/m²
Kontrast: 1343:1 (Schwarzwert: 0.32 cd/m²)
ΔE Color 1.08 | 0.6-29.43 Ø5.8, calibrated: 1.21
ΔE Greyscale 1.3 | 0.64-98 Ø6
96.3% sRGB (Argyll 3D) 61.4% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.23
Razer Blade Stealth i7-8565U
Sharp LQ133M1JW41, IPS, 13.3, 1920x1080
Razer Blade Stealth QHD i7-7500U
Sharp SHP142F (LQ125T1JW02), , 12.5, 2560x1440
Dell XPS 13 9370 i7 UHD
ID: Sharp SHP148B, Name: LQ133D1, Dell P/N: 8XDHY, IPS, 13.3, 3840x2160
Apple MacBook Pro 13 2018 Touchbar i5
APPA03E, IPS, 13.3, 2560x1600
HP Spectre x360 13t-ae000
LGD0588, IPS, 13.3, 3840x2160
Lenovo Yoga C930-13IKB
B139HAN03_0, IPS, 13.9, 1920x1080
Response Times
-20%
-44%
148%
8%
24%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
57.6 (29.2, 28.4)
37 (19, 18)
36%
69.6 (32.4, 37.2)
-21%
46 (21, 25)
20%
51.6 (25.6, 26)
10%
40.8 (20.4, 20.4)
29%
Response Time Black / White *
34 (17.6, 16.4)
33.4 (13.2, 20.2)
2%
44 (24.4, 19.6)
-29%
32 (17, 15)
6%
32.4 (16.4, 16)
5%
27.6 (15.6, 12)
19%
PWM Frequency
22730 (24)
200 (30)
-99%
3759 (20)
-83%
118000 (75, 150)
419%
Bildschirm
-64%
-37%
3%
-27%
-123%
Helligkeit Bildmitte
429.8
402
-6%
478.5
11%
519
21%
329.8
-23%
316
-26%
Brightness
403
382
-5%
466
16%
504
25%
318
-21%
291
-28%
Brightness Distribution
89
88
-1%
86
-3%
95
7%
74
-17%
83
-7%
Schwarzwert *
0.32
0.45
-41%
0.43
-34%
0.33
-3%
0.25
22%
0.36
-13%
Kontrast
1343
893
-34%
1113
-17%
1573
17%
1319
-2%
878
-35%
DeltaE Colorchecker *
1.08
3.6
-233%
3.09
-186%
1.4
-30%
2.37
-119%
5.9
-446%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
3.96
7.5
-89%
5.94
-50%
2.8
29%
4.08
-3%
12.9
-226%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
1.21
2.06
-70%
1.3
-7%
DeltaE Graustufen *
1.3
4.3
-231%
2.4
-85%
2.2
-69%
2.8
-115%
8.6
-562%
Gamma
2.23 99%
2.1 105%
2.063 107%
2.22 99%
2.145 103%
2.1 105%
CCT
6452 101%
6572 99%
6883 94%
6908 94%
6441 101%
6854 95%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
61.4
62.3
1%
69.47
13%
77.3
26%
67
9%
60.7
-1%
Color Space (Percent of sRGB)
96.3
95.7
-1%
98.36
2%
99.99
4%
98
2%
94.5
-2%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-42% / -54%
-41% / -38%
76% / 36%
-10% / -21%
-50% / -100%

* ... kleinere Werte sind besser

Der Bildschirm deckt den kleineren sRGB-Farbraum beinahe vollständig und AdobeRGB immerhin noch zu 61 Prozent ab. Diese Werte sind praktisch identisch mit denen des vorherigen Blade Stealth. Auch Digitalkünstler sollten mit der Farbraumabdeckung und der Farbgenauigkeit zufrieden sein, allerdings bieten die Bildschirme des Dell XPS 13 oder Apple MacBook Pro 13 eine noch bessere Abdeckung.

sRGB-Abdeckung
sRGB-Abdeckung
AdobeRGB-Abdeckung
AdobeRGB-Abdeckung

In den weiteren Messungen mit einem X-Rite Kolorimeter erkennen wir schon im Werkszustand ein sehr genaues Panel, was zu der beworbenen Kalibrierung ab Werk passt. Die durchschnittlichen Delta-E-2000-Abweichungen für die Graustufen und die Sättigung liegen bei gerade einmal 1,3 bzw. 1,11 und sind damit deutlich besser als bei der Konkurrenz. Wir konnten die Ergebnisse mit unserer eigenen Kalibrierung auch nicht weiter verbessern. Auch Gigabyte bietet eine werksseitige Kalibrierung für seine Aero-15-Laptops an.

Wenn es etwas zu bemängeln gibt, dann sind es die stärkeren Abweichungen für die beiden Farben Rot und Blau bei höheren Sättigungsleveln. Auf das sehr gute Gesamtergebnis hat das aber keinen großen Einfluss.

Graustufen vor der Kalibrierung
Graustufen vor der Kalibrierung
Sättigung vor der Kalibrierung
Sättigung vor der Kalibrierung
ColorChecker vor der Kalibrierung
ColorChecker vor der Kalibrierung
Graustufen nach der Kalibrierung
Graustufen nach der Kalibrierung
Sättigung nach der Kalibrierung
Sättigung nach der Kalibrierung
ColorChecker nach der Kalibrierung
ColorChecker nach der Kalibrierung

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
34 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 17.6 ms steigend
↘ 16.4 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 88 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (24.4 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
57.6 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 29.2 ms steigend
↘ 28.4 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 93 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (38.8 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 22730 Hz ≤ 24 % Helligkeit

Das Display flackert mit 22730 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 24 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 22730 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 17612 (Minimum 5, Maximum 2500000) Hz.

Dank des hellen Panels in Verbindung mit der matten Oberfläche lässt sich das Ultrabook auch im Freien gut benutzen. Wer ein Gerät mit einem noch helleren Bildschirm bevorzugt, sollte sich das MacBook Pro 13 oder das Samsung Notebook 9 NP900 ansehen.

Die Blickwinkelstabilität des IPS-Panels ist sehr gut und es gibt auch aus extremen Winkeln keine Farb- bzw. Kontrastveränderungen. Auch die Helligkeit fällt nur minimal ab, wenn man nicht frontal auf den Bildschirm schaut.

In der Sonne
In der Sonne
Im Schatten
Im Schatten
Im Schatten
Im Schatten
Weite Blickwinkel des IPS-Panels
Weite Blickwinkel des IPS-Panels

Leistung

Der verlötete RAM sitzt sehr nah an der CPU & GPU
Der verlötete RAM sitzt sehr nah an der CPU & GPU

Wie bei den alten Blade-Stealth-Modellen kommen auch im 2018er Stealth Intels ULV-CPUs mit einer TDP von 15 Watt zum Einsatz. Allerdings bekommt man auch eine dedizierte Grafikkarte von Nvidia (GeForce MX150). Das ist zwar auch beim MateBook X Pro bzw. dem HP Envy 13t der Fall, doch bei der GPU im Razer handelt es sich um die deutlich schnellere "1D10"-Version (25 Watt) und nicht die "1D12"-Version (10 Watt). Allein deshalb sollte das Blade Stealth einen spürbaren Vorteil gegenüber den Vergleichsmodellen haben, die oftmals nur mit der integrierten UHD Graphics 620 verfügbar sind.

Im Vergleich zum MateBook X Pro und dem HP Envy 13, deren GPU jeweils mit 2 GB GDDR-VRAM ausgestattet ist, verbaut Razer die 4-GB-Version. Nvidias Optimus-Technologie für die automatische Grafikumschaltung wird unterstützt, um die Akkulaufzeit zu verbessern.

Prozessor

Cinebench R15
Cinebench R15

Der Core i7-8565U wird 2019 wohl der Standard-ULV-Prozessor für viele Ultrabooks werden. Die CPU im Blade Stealth liegt im erwarteten Bereich verglichen mit den alten Kaby-Lake-R-Chips, insgesamt ist der Leistungsgewinn gegenüber dem alten Core i7-8550U also marginal.

Wichtiger ist allerdings, wie viel von der eigentlichen Leistung bei längerer Belastung zur Verfügung steht. Wir testen das mit einer Schleife des Cinebench-R15-Multi-Tests, in dem das anfängliche Ergebnis von 677 schon im zweiten Durchgang auf 626 Punkte fällt, was einem Defizit von 7,5 % entspricht. Zum Vergleich: Der Core i5 & i7 im MateBook X Pro fällt im gleichen Test beispielsweise um 10 bis 15 %. Vor allem im Vergleich zum alten Blade Stealth, das die Leistung des i7-8550U nicht besonders gut ausnutzen konnte.

Weitere technische Informationen und Benchmarks zum Core i7-8565U sind in unserer Techniksektion verfügbar.

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660670680Tooltip
Razer Blade Stealth i7-8565U GeForce MX150, i7-8565U, Lite-On CA3-8D256-Q11; CPU Multi 64Bit: Ø627 (623.29-676.66)
Razer Blade Stealth QHD i7-8550U UHD Graphics 620, i5-8550U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP; CPU Multi 64Bit: Ø514 (508.92-521.44)
Dell Inspiron 14 5000 5482 2-in-1 UHD Graphics 620, i7-8565U, SK Hynix BC501 NVMe 256 GB; CPU Multi 64Bit: Ø557 (543.67-594.64)
Lenovo Yoga C930-13IKB 81C4 UHD Graphics 620, i5-8550U, SK hynix PC401 HFS256GD9TNG; CPU Multi 64Bit: Ø588 (570.26-651.27)
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Intel NUC8i7BE
Intel Core i7-8559U
188 Points ∼82% +8%
Intel NUC8i7BE
Intel Core i7-8559U
180 Points ∼78% +3%
Intel Hades Canyon NUC8i7HVK
Intel Core i7-8809G
178 Points ∼77% +2%
Lenovo Legion Y530-15ICH
Intel Core i7-8750H
175 Points ∼76% +1%
Razer Blade Stealth i7-8565U
Intel Core i7-8565U
174 Points ∼76%
Durchschnittliche Intel Core i7-8565U
  (138 - 193, n=51)
173 Points ∼75% -1%
Dell G3 15 3579
Intel Core i5-8300H
168 Points ∼73% -3%
Dell XPS 13 9370 i7 UHD
Intel Core i7-8550U
165 Points ∼72% -5%
Razer Blade Stealth QHD i7-8550U
Intel Core i7-8550U
164 Points ∼71% -6%
Microsoft Surface Laptop i7
Intel Core i7-7660U
154 Points ∼67% -11%
Acer Nitro 5 AN515-42-R6V0
AMD Ryzen 7 2700U
150 Points ∼65% -14%
Microsoft Surface Laptop 2-LQN-00004
Intel Core i5-8250U
141 Points ∼61% -19%
Razer Blade Stealth QHD i7-7500U
Intel Core i7-7500U
139 Points ∼60% -20%
CPU Multi 64Bit
Lenovo Legion Y530-15ICH
Intel Core i7-8750H
1219 Points ∼28% +80%
Intel Hades Canyon NUC8i7HVK
Intel Core i7-8809G
864 Points ∼20% +28%
Dell G3 15 3579
Intel Core i5-8300H
831 Points ∼19% +23%
Intel NUC8i7BE
Intel Core i7-8559U
808 Points ∼18% +19%
Intel NUC8i7BE
Intel Core i7-8559U
798 (671.37min - 798.44max) Points ∼18% +18%
Razer Blade Stealth i7-8565U
Intel Core i7-8565U
677 Points ∼15%
Acer Nitro 5 AN515-42-R6V0
AMD Ryzen 7 2700U
661 Points ∼15% -2%
Dell XPS 13 9370 i7 UHD
Intel Core i7-8550U
639 Points ∼15% -6%
Durchschnittliche Intel Core i7-8565U
  (452 - 815, n=52)
612 Points ∼14% -10%
Microsoft Surface Laptop 2-LQN-00004
Intel Core i5-8250U
590 Points ∼13% -13%
Razer Blade Stealth QHD i7-8550U
Intel Core i7-8550U
521 Points ∼12% -23%
Microsoft Surface Laptop i7
Intel Core i7-7660U
397 (337min - 397max) Points ∼9% -41%
Razer Blade Stealth QHD i7-7500U
Intel Core i7-7500U
348 Points ∼8% -49%
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
94.02 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
677 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
174 Points
Hilfe

System Performance

In den synthetischen PCMark-Benchmarks kann sich das neue Blade Stealth deutlich vor die Konkurrenz inklusive MateBook X Pro setzen. Die Ergebnisse profitieren zweifellos von der schnellen GeForce MX150.

PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 10 Standard
PCMark 10 Standard
PCMark 10
Digital Content Creation
Razer Blade Stealth i7-8565U
GeForce MX150, i7-8565U, Lite-On CA3-8D256-Q11
3704 Points ∼29%
Dell XPS 13 9370 i7 UHD
UHD Graphics 620, i5-8550U, Toshiba XG5 KXG50ZNV512G
2994 Points ∼23% -19%
Apple MacBook Pro 13 2018 Touchbar i5
Iris Plus Graphics 655, i5-8259U
2975 Points ∼23% -20%
Lenovo Yoga C930-13IKB
UHD Graphics 620, i5-8250U, SK hynix PC401 HFS256GD9TNG
2795 Points ∼22% -25%
Razer Blade Stealth QHD i7-8550U
UHD Graphics 620, i5-8550U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
2689 Points ∼21% -27%
HP Spectre x360 13t-ae000
UHD Graphics 620, i5-8550U, Lite-On CA1-8D256-HP
2548 Points ∼20% -31%
Productivity
Razer Blade Stealth i7-8565U
GeForce MX150, i7-8565U, Lite-On CA3-8D256-Q11
6575 Points ∼63%
Lenovo Yoga C930-13IKB
UHD Graphics 620, i5-8250U, SK hynix PC401 HFS256GD9TNG
5715 Points ∼55% -13%
Dell XPS 13 9370 i7 UHD
UHD Graphics 620, i5-8550U, Toshiba XG5 KXG50ZNV512G
5475 Points ∼53% -17%
HP Spectre x360 13t-ae000
UHD Graphics 620, i5-8550U, Lite-On CA1-8D256-HP
5253 Points ∼50% -20%
Razer Blade Stealth QHD i7-8550U
UHD Graphics 620, i5-8550U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
4962 Points ∼48% -25%
Apple MacBook Pro 13 2018 Touchbar i5
Iris Plus Graphics 655, i5-8259U
4390 Points ∼42% -33%
Essentials
Razer Blade Stealth i7-8565U
GeForce MX150, i7-8565U, Lite-On CA3-8D256-Q11
8373 Points ∼73%
Lenovo Yoga C930-13IKB
UHD Graphics 620, i5-8250U, SK hynix PC401 HFS256GD9TNG
8355 Points ∼73% 0%
Dell XPS 13 9370 i7 UHD
UHD Graphics 620, i5-8550U, Toshiba XG5 KXG50ZNV512G
7410 Points ∼65% -12%
HP Spectre x360 13t-ae000
UHD Graphics 620, i5-8550U, Lite-On CA1-8D256-HP
7376 Points ∼64% -12%
Apple MacBook Pro 13 2018 Touchbar i5
Iris Plus Graphics 655, i5-8259U
7364 Points ∼64% -12%
Razer Blade Stealth QHD i7-8550U
UHD Graphics 620, i5-8550U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
6743 Points ∼59% -19%
Score
Razer Blade Stealth i7-8565U
GeForce MX150, i7-8565U, Lite-On CA3-8D256-Q11
4219 Points ∼52%
Dell XPS 13 9370 i7 UHD
UHD Graphics 620, i5-8550U, Toshiba XG5 KXG50ZNV512G
3728 Points ∼46% -12%
HP Spectre x360 13t-ae000
UHD Graphics 620, i5-8550U, Lite-On CA1-8D256-HP
3313 Points ∼41% -21%
Apple MacBook Pro 13 2018 Touchbar i5
Iris Plus Graphics 655, i5-8259U
3284 Points ∼40% -22%
Razer Blade Stealth QHD i7-8550U
UHD Graphics 620, i5-8550U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
3262 Points ∼40% -23%
Razer Blade Stealth QHD i7-8550U
UHD Graphics 620, i5-8550U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
3212 Points ∼40% -24%
Lenovo Yoga C930-13IKB
UHD Graphics 620, i5-8250U, SK hynix PC401 HFS256GD9TNG
2603 Points ∼32% -38%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Razer Blade Stealth i7-8565U
GeForce MX150, i7-8565U, Lite-On CA3-8D256-Q11
5065 Points ∼74%
Lenovo Yoga C930-13IKB
UHD Graphics 620, i5-8250U, SK hynix PC401 HFS256GD9TNG
4854 Points ∼71% -4%
Apple MacBook Pro 13 2018 Touchbar i5
Iris Plus Graphics 655, i5-8259U
4399 Points ∼64% -13%
Razer Blade Stealth QHD i7-8550U
UHD Graphics 620, i5-8550U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
4184 Points ∼61% -17%
HP Spectre x360 13t-ae000
UHD Graphics 620, i5-8550U, Lite-On CA1-8D256-HP
4149 Points ∼61% -18%
Dell XPS 13 9370 i7 UHD
UHD Graphics 620, i5-8550U, Toshiba XG5 KXG50ZNV512G
4125 Points ∼60% -19%
Home Score Accelerated v2
Razer Blade Stealth i7-8565U
GeForce MX150, i7-8565U, Lite-On CA3-8D256-Q11
3873 Points ∼64%
Lenovo Yoga C930-13IKB
UHD Graphics 620, i5-8250U, SK hynix PC401 HFS256GD9TNG
3774 Points ∼62% -3%
Apple MacBook Pro 13 2018 Touchbar i5
Iris Plus Graphics 655, i5-8259U
3665 Points ∼60% -5%
Dell XPS 13 9370 i7 UHD
UHD Graphics 620, i5-8550U, Toshiba XG5 KXG50ZNV512G
3371 Points ∼55% -13%
HP Spectre x360 13t-ae000
UHD Graphics 620, i5-8550U, Lite-On CA1-8D256-HP
3306 Points ∼54% -15%
Razer Blade Stealth QHD i7-8550U
UHD Graphics 620, i5-8550U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
3268 Points ∼54% -16%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3873 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5065 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Die M.2-SSD sitzt neben dem WLAN-Modul
Die M.2-SSD sitzt neben dem WLAN-Modul

Erwartungsgemäß gibt es nur einen einzelnen M.2-Steckplatz. Interessanterweise verwendet Razer für das neue Blade Stealth eine SSD von Lite-On, während alle bisherigen Systeme von Razer mit SSDs von Samsung ausgeliefert wurden. Wir wissen nicht, warum Razer den Zulieferer gewechselt hat, doch die 256 GB große Samsung PM981 im Blade Basis-Modell ist in fast allen Tests schneller als das Laufwerk von Lite-On. Im Alltag wird man diese Unterschiede aber kaum spüren und insgesamt ist die Leistung auch vergleichbar zu anderen Ultrabooks.

Für weitere Benchmark-Vergleiche verweisen wir auf unsere umfangreiche SSD/HDD-Liste.

AS SSD
AS SSD
CDM 5.5
CDM 5.5
Razer Blade Stealth i7-8565U
Lite-On CA3-8D256-Q11
Dell XPS 13 9370 i7 UHD
Toshiba XG5 KXG50ZNV512G
Apple MacBook Pro 13 2018 Touchbar i5
 
HP Spectre x360 13t-ae000
Lite-On CA1-8D256-HP
Lenovo Yoga C930-13IKB
SK hynix PC401 HFS256GD9TNG
Razer Blade Stealth QHD i7-7500U
Samsung PM951 NVMe MZVLV256
AS SSD
5%
-7%
-4%
-18%
-5%
Copy Game MB/s
1029.3
503.34
-51%
838.95
-18%
340.01
-67%
252.3
-75%
Copy Program MB/s
485.8
570.18
17%
300.87
-38%
209.69
-57%
132.3
-73%
Copy ISO MB/s
1595.45
584.6
-63%
1492.46
-6%
539.41
-66%
687.4
-57%
Score Total
1495
1911
28%
1998
34%
1373
-8%
1967
32%
Score Write
487
596
22%
590
21%
427
-12%
412
-15%
Score Read
679
926
36%
968
43%
657
-3%
1059
56%
Access Time Write *
0.063
0.055
13%
0.13
-106%
0.056
11%
0.03
52%
Access Time Read *
0.069
0.059
14%
0.121
-75%
0.069
-0%
0.06
13%
4K-64 Write
281.49
444.78
58%
162
-42%
404.1
44%
266.32
-5%
256.9
-9%
4K-64 Read
477.27
678.32
42%
957
101%
724.86
52%
434.3
-9%
891.1
87%
4K Write
103.4
107.45
4%
20
-81%
91.36
-12%
94.98
-8%
127.2
23%
4K Read
40.03
29.36
-27%
9.7
-76%
29.84
-25%
38.04
-5%
35.2
-12%
Seq Write
1017.09
435.82
-57%
1694
67%
945.31
-7%
661.05
-35%
283.6
-72%
Seq Read
1616.93
2204.54
36%
1442
-11%
2133.49
32%
1849.93
14%
1331.9
-18%

* ... kleinere Werte sind besser

Lite-On CA3-8D256-Q11
CDM 5/6 Read Seq Q32T1: 3015 MB/s
CDM 5/6 Write Seq Q32T1: 1086 MB/s
CDM 5/6 Read 4K Q32T1: 449.3 MB/s
CDM 5/6 Write 4K Q32T1: 392.1 MB/s
CDM 5 Read Seq: 2459 MB/s
CDM 5 Write Seq: 1085 MB/s
CDM 5/6 Read 4K: 59.23 MB/s
CDM 5/6 Write 4K: 153.8 MB/s

Grafikkarte

Razer bewirbt die 25-Watt-Version der GeForce MX150 in den technischen Daten und wir können bestätigen, dass man den Leistungszuwachs spüren kann. Die Grafikleistung liegt etwa 15 % über den durchschnittlichen Werten, die wir bisher von mehr als 40 Laptops mit der MX150 gesammelt haben. Im Vergleich zur langsameren 10-Watt-MX150, die beispielsweise im MateBook X Pro zum Einsatz kommt, liegt der Vorteil bei rund 35 %. Der Laptop von Razer erreicht sogar das höchste 3DMark-11-Ergebnis unter allen MX150-Chips in unserer Datenbank. Im Vergleich zur alten Maxwell-GPU GTX 960M ist die neue GPU nur 15 % langsamer, dafür aber deutlich effizienter.

Die GPU ist für ihre Klasse also schnell, doch gegen einen Gaming-Laptop mit einer Pascal-GPU hat das Razer keine Chance. Das günstige Dell G3 15 mit der GeForce GTX 1050 ist etwa 60 % schneller und hat damit einen deutlichen Vorteil beim Spielen. Wer sich hingegen für das Razer Blade 15 mit der GTX 1060 Max-Q entscheidet, kann mit einem Leistungsschub von rund 200 Prozent rechnen.

Weitere technische Details und Benchmarks zur GeForce MX150 gibt es hier.

3DMark 11
3DMark 11
Cloud Gate
Cloud Gate
Fire Strike
Fire Strike
3DMark 11
1280x720 Performance Combined
Intel Hades Canyon NUC8i7HVK
AMD Radeon RX Vega M GH, i7-8809G
10391 Points ∼46% +136%
Razer Blade 15 Base Model
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, i7-8750H
9792 Points ∼43% +123%
Dell G3 15 3579
NVIDIA GeForce GTX 1050 Mobile, i5-8300H
7598 Points ∼34% +73%
Acer Nitro 5 AN515-42-R6V0
AMD Radeon RX 560X (Laptop), R7 2700U
5792 Points ∼26% +32%
HP Pavilion 17 FHD V3A33AV
NVIDIA GeForce GTX 960M, 6700HQ
5515 Points ∼24% +26%
Razer Blade Stealth i7-8565U
NVIDIA GeForce MX150, i7-8565U
4394 Points ∼19%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce MX150
  (2820 - 4421, n=46)
3957 Points ∼18% -10%
Huawei Matebook X Pro i5
NVIDIA GeForce MX150, i5-8250U
3538 Points ∼16% -19%
Dell Latitude 5591
NVIDIA GeForce MX130, i7-8850H
2934 Points ∼13% -33%
Apple MacBook Pro 13 2018 Touchbar i5
Intel Iris Plus Graphics 655, i5-8259U
2683 Points ∼12% -39%
Asus VivoBook S410UQ-NH74
NVIDIA GeForce 940MX, i5-8550U
2395 Points ∼11% -45%
HP EliteBook 745 G5 3UN74EA
AMD Radeon RX Vega 10, R7 2700U
1854 Points ∼8% -58%
Dell XPS 13 9370 i7 UHD
Intel UHD Graphics 620, i5-8550U
1755 Points ∼8% -60%
Microsoft Surface Laptop 2-LQN-00004
Intel UHD Graphics 620, i5-8250U
1741 Points ∼8% -60%
Razer Blade Stealth QHD i7-8550U
Intel UHD Graphics 620, i5-8550U
1681 Points ∼7% -62%
1280x720 Performance GPU
Razer Blade 15 Base Model
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, i7-8750H
14351 Points ∼24% +193%
Intel Hades Canyon NUC8i7HVK
AMD Radeon RX Vega M GH, i7-8809G
14302 Points ∼24% +192%
Acer Nitro 5 AN515-42-R6V0
AMD Radeon RX 560X (Laptop), R7 2700U
8451 Points ∼14% +72%
Dell G3 15 3579
NVIDIA GeForce GTX 1050 Mobile, i5-8300H
7658 Points ∼13% +56%
HP Pavilion 17 FHD V3A33AV
NVIDIA GeForce GTX 960M, 6700HQ
5289 Points ∼9% +8%
Razer Blade Stealth i7-8565U
NVIDIA GeForce MX150, i7-8565U
4905 Points ∼8%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce MX150
  (2796 - 4905, n=47)
4191 Points ∼7% -15%
Huawei Matebook X Pro i5
NVIDIA GeForce MX150, i5-8250U
3483 Points ∼6% -29%
Apple MacBook Pro 13 2018 Touchbar i5
Intel Iris Plus Graphics 655, i5-8259U
3044 Points ∼5% -38%
Dell Latitude 5591
NVIDIA GeForce MX130, i7-8850H
3044 Points ∼5% -38%
HP EliteBook 745 G5 3UN74EA
AMD Radeon RX Vega 10, R7 2700U
2885 Points ∼5% -41%
Asus VivoBook S410UQ-NH74
NVIDIA GeForce 940MX, i5-8550U
2613 Points ∼4% -47%
Dell XPS 13 9370 i7 UHD
Intel UHD Graphics 620, i5-8550U
1915 Points ∼3% -61%
Microsoft Surface Laptop 2-LQN-00004
Intel UHD Graphics 620, i5-8250U
1852 Points ∼3% -62%
Razer Blade Stealth QHD i7-8550U
Intel UHD Graphics 620, i5-8550U
1675 Points ∼3% -66%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Razer Blade 15 Base Model
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, i7-8750H
11366 Points ∼26% +205%
Intel Hades Canyon NUC8i7HVK
AMD Radeon RX Vega M GH, i7-8809G
10248 Points ∼24% +175%
Acer Nitro 5 AN515-42-R6V0
AMD Radeon RX 560X (Laptop), R7 2700U
6262 Points ∼14% +68%
Dell G3 15 3579
NVIDIA GeForce GTX 1050 Mobile, i5-8300H
6183 Points ∼14% +66%
HP Pavilion 17 FHD V3A33AV
NVIDIA GeForce GTX 960M, 6700HQ
4361 Points ∼10% +17%
Razer Blade Stealth i7-8565U
NVIDIA GeForce MX150, i7-8565U
3726 Points ∼9%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce MX150
  (2323 - 3739, n=44)
3310 Points ∼8% -11%
Huawei Matebook X Pro i5
NVIDIA GeForce MX150, i5-8250U
2740 Points ∼6% -26%
Dell Latitude 5591
NVIDIA GeForce MX130, i7-8850H
2430 Points ∼6% -35%
Apple MacBook Pro 13 2018 Touchbar i5
Intel Iris Plus Graphics 655, i5-8259U
2070 Points ∼5% -44%
Asus VivoBook S410UQ-NH74
NVIDIA GeForce 940MX, i5-8550U
2069 Points ∼5% -44%
HP EliteBook 745 G5 3UN74EA
AMD Radeon RX Vega 10, R7 2700U
1738 Points ∼4% -53%
Dell XPS 13 9370 i7 UHD
Intel UHD Graphics 620, i5-8550U
1283 Points ∼3% -66%
Microsoft Surface Laptop 2-LQN-00004
Intel UHD Graphics 620, i5-8250U
1271 Points ∼3% -66%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Razer Blade 15 Base Model
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, i7-8750H
81720 Points ∼42% +276%
Intel Hades Canyon NUC8i7HVK
AMD Radeon RX Vega M GH, i7-8809G
59162 Points ∼30% +172%
Dell G3 15 3579
NVIDIA GeForce GTX 1050 Mobile, i5-8300H
39385 Points ∼20% +81%
Acer Nitro 5 AN515-42-R6V0
AMD Radeon RX 560X (Laptop), R7 2700U
34407 Points ∼18% +58%
HP Pavilion 17 FHD V3A33AV
NVIDIA GeForce GTX 960M, 6700HQ
31060 Points ∼16% +43%
Razer Blade Stealth i7-8565U
NVIDIA GeForce MX150, i7-8565U
21755 Points ∼11%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce MX150
  (16227 - 22183, n=43)
19512 Points ∼10% -10%
Huawei Matebook X Pro i5
NVIDIA GeForce MX150, i5-8250U
16553 Points ∼8% -24%
Dell Latitude 5591
NVIDIA GeForce MX130, i7-8850H
14809 Points ∼8% -32%
Apple MacBook Pro 13 2018 Touchbar i5
Intel Iris Plus Graphics 655, i5-8259U
14343 Points ∼7% -34%
Asus VivoBook S410UQ-NH74
NVIDIA GeForce 940MX, i5-8550U
10816 Points ∼6% -50%
HP EliteBook 745 G5 3UN74EA
AMD Radeon RX Vega 10, R7 2700U
10604 Points ∼5% -51%
Microsoft Surface Laptop 2-LQN-00004
Intel UHD Graphics 620, i5-8250U
9946 Points ∼5% -54%
Dell XPS 13 9370 i7 UHD
Intel UHD Graphics 620, i5-8550U
9533 Points ∼5% -56%
Razer Blade Stealth QHD i7-8550U
Intel UHD Graphics 620, i5-8550U
9349 Points ∼5% -57%
3DMark 11 Performance
5219 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
15768 Punkte
3DMark Fire Strike Score
3377 Punkte
3DMark Time Spy Score
1280 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Die GeForce MX150 eignet sich sehr gut für Casual-Gamers, die hauptsächlich weniger anspruchsvolle Titel wie League of Legends, Startcraft II, Fortnite oder Rocket League spielen. Im Beispiel von Fortnite erreicht das Blade Stealth 60 Bilder pro Sekunde in der 1080p-Auflösung und mittleren Details. Das wäre auf Ultrabooks mit einem integrierten Grafikadapter unmöglich, wenn man keine teure eGPU verwendet.

Auch im Witcher-3-Langzeittest bleibt die Leistung konstant. Anspruchsvollere Titel wie beispielsweise Witcher 3 oder Rise of the Tomb Raider können ebenfalls in der nativen Full-HD-Auflösung gespielt werden, allerdings muss man dann die Details reduzieren, um vernünftig spielen zu können (30-40 FPS). In diesem Fall wären das Blade 15 oder die Razer-Core-eGPU die bessere Wahl.

0102030Tooltip
Razer Blade Stealth i7-8565U GeForce MX150, i7-8565U, Lite-On CA3-8D256-Q11: Ø23.2 (22-24)
min. mittel hoch max.
BioShock Infinite (2013) 191.1 109.8 87.8 34.6 fps
The Witcher 3 (2015) 68.8 38.2 22.6 12.6 fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 71.7 44.6 24.5 19.8 fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Die neue Kühlung ist nun größer als zuvor und symmetrisch angeordnet. Bei sehr wenig Last wie der Textverarbeitung stehen die beiden Lüfter oft still, womit das Notebook fast lautlos ist. Ein komplett lautloses Gerät ist es aber leider nicht, denn bei unserem Modell können wir leichte elektronische Geräusche hören.

Bei höherer Belastung wird das Blade Stealth schneller lauter als die Konkurrenz und stabilisiert sich dann im niedrigen 40-dB(A)-Bereich. Maximal konnten wir sogar 45,6 dB(A) ermitteln, allerdings nur bei extremer Last wie unserem Stresstest mit Prime95 und/oder FurMark. Die Lautstärke schwankt also mehr und ist dadurch auch etwas auffälliger als bei vielen anderen Ultrabooks. Die Basiskonfiguration mit der integrierten Grafikkarte (ohne Nvidia-GPU) dürfte nicht so laut werden.

Zwei ~45-mm-Lüfter und drei Heatpipes
Zwei ~45-mm-Lüfter und drei Heatpipes
Die Kühlung wurde im Vergleich zum alten Modell komplett überarbeitet
Die Kühlung wurde im Vergleich zum alten Modell komplett überarbeitet
Razer Blade Stealth i7-8565U
GeForce MX150, i7-8565U, Lite-On CA3-8D256-Q11
Huawei Matebook X Pro i5
GeForce MX150, i5-8250U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Razer Blade Stealth QHD i7-8550U
UHD Graphics 620, i5-8550U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
Dell XPS 13 9370 i7 UHD
UHD Graphics 620, i5-8550U, Toshiba XG5 KXG50ZNV512G
HP Spectre x360 13t-ae000
UHD Graphics 620, i5-8550U, Lite-On CA1-8D256-HP
Apple MacBook Pro 13 2018 Touchbar i5
Iris Plus Graphics 655, i5-8259U
Geräuschentwicklung
1%
1%
6%
10%
2%
aus / Umgebung *
28.4
27.9
2%
30.5
-7%
28
1%
28.2
1%
29.6
-4%
Idle min *
28.5
27.9
2%
30.7
-8%
28
2%
28.2
1%
29.6
-4%
Idle avg *
29
27.9
4%
30.7
-6%
28
3%
28.2
3%
29.6
-2%
Idle max *
29.1
27.9
4%
32.11
-10%
28
4%
28.2
3%
29.6
-2%
Last avg *
42.8
36.2
15%
32.9
23%
32.5
24%
30.7
28%
36.7
14%
Witcher 3 ultra *
41.4
45
-9%
32.5
21%
Last max *
41.6
45.2
-9%
36.4
12%
42.2
-1%
32.9
21%
46.7
-12%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautstärkediagramm

Idle
28.5 / 29 / 29.1 dB(A)
Last
42.8 / 41.6 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 28.4 dB(A)

Temperatur

Zwei Lüfterauslässe
Zwei Lüfterauslässe

Aufgrund der stärkeren Komponenten wird das Gerät auch schon im Leerlauf etwas wärmer als Konkurrenten wie das XPS 13. Wir können 29 °C in der Mitte der Tastatur und 33 °C auf der Unterseite messen, also einige Grad mehr als beim XPS 13 (25 - 26 °C). Im Leerlauf befindet sich der Hotspot auf der Unterseite direkt oberhalb der M.2-SSD, das System wärmt sich also schnell auf.

Bei mehr Last wie dem Spielen messen wir Temperaturen im Bereich von 40 bis 45 °C. Die Handballenauflage bleibt mit etwas mehr als 30 °C aber etwas kühler und auch die WASD-Tasten werden mit 35 °C nicht unangenehm warm. Insgesamt besteht hier aber durchaus noch etwas Optimierungspotenzial für die nächste Generation des Blade.

Leerlauf (Oberseite)
Leerlauf (Oberseite)
Leerlauf (Unterseite)
Leerlauf (Unterseite)
Witcher 3 (Oberseite)
Witcher 3 (Oberseite)
Witcher 3 (Unterseite)
Witcher 3 (Unterseite)
Prime95 + FurMark (Oberseite)
Prime95 + FurMark (Oberseite)
Prime95 + FurMark (Unterseite)
Prime95 + FurMark (Unterseite)

Wir belasten das System mit synthetischen Tools, um mögliche Stabilitätsprobleme zu identifizieren. Bei der Belastung durch Prime95 arbeitet der Prozessor in den ersten Sekunden mit 3,6 GHz, bis er eine Kerntemperatur von 80 °C erreicht. Danach pendelt sich der Takt bei 2,8 GHz und einer Temperatur von 63 °C ein. Dieses Verhalten bestätigt unsere Erkenntnisse aus der Cinebench-Schleife, wo das Ergebnis nach dem ersten Durchgang geringer ausfällt. Sobald wir noch die Grafikkarte belasten, schwankt die CPU zwischen 300 MHz und 4,1 GHz, während der GPU-Takt stabil bleibt. Dabei bleiben die Kerntemperaturen bei akzeptablen 60 °C.

Der Test mit Witcher 3 ist ein realistischeres Szenario für die Belastung im Alltag. Die MX150 arbeitet konstant mit 1.772 MHz (also deutlich höher als die 1.038 MHz beim MateBook X Pro) bei weniger als 60 °C. Die GPU im MateBook X Pro wird im gleichen Test rund 15 Grad wärmer.

Die CPU-Leistung ist allerdings nicht immer konstant, denn in seltenen Fällen kann es vorkommen, dass der Takt nur bei 400 MHz oder 1.700 MHz liegt, selbst bei der Auswahl des Höchstleistungsprofils. Das führt zu gerade einmal ~120 bzw. 350 Punkten im Cinebench-R15-Multi-Test anstatt der üblichen 670 Punkte. Wir konnten das Problem nicht zuverlässig reproduzieren, wollten es aber dennoch erwähnen.

Im Akkubetrieb ist die Leistung reduziert. Ein 3DMark-11-Durchlauf abseits der Steckdose ergibt 5.197 (Physics) und 4.340 Punkte (Graphics); im Netzbetrieb sind es 9.422 bzw. 4.905 Punkte.

Leerlauf
Leerlauf
Last Prime95
Last Prime95
Last Prime95 + FurMark
Last Prime95 + FurMark
Last Witcher 3
Last Witcher 3
CPU-Takt (GHz) GPU-Takt (MHz) durchschnittliche CPU-Temperatur (°C) durchschnittliche GPU-Temperatur (°C)
Leerlauf -- -- 49 43
Last Prime95 2,8 -- 65 --
Last FurMark -- 1.582 -- 59
Last Prime95 + FurMark 0,4 - 3,6 1.557 58 61
Last Witcher 3 4,0 - 4,6 1.772 58 59
Max. Last
 37 °C47.2 °C33.8 °C 
 36.2 °C42.6 °C34.4 °C 
 31.2 °C28.2 °C30.2 °C 
Maximal: 47.2 °C
Durchschnitt: 35.6 °C
35.8 °C42.8 °C37.8 °C
31.2 °C42 °C34.8 °C
29.6 °C33 °C31.6 °C
Maximal: 42.8 °C
Durchschnitt: 35.4 °C
Netzteil (max.)  47 °C | Raumtemperatur 20 °C | Fluke 62 Mini IR Thermometer
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 35.6 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Subnotebook v7 auf 30.7 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 47.2 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.7 °C (von 22 bis 57 °C für die Klasse Subnotebook v7).
(±) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 42.8 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 39.6 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 27.2 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.7 °C.
(±) Beim längeren Spielen von The Witcher 3 erhitzt sich das Gerät durchschnittlich auf 37 °C. Der Durchschnitt der Klasse ist derzeit 30.7 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich erreichen maximal 35.2 °C und damit die typische Hauttemperatur und fühlen sich daher nicht heiß an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.5 °C (-6.7 °C).

Lautsprecher

Angesichts des kompakten Gehäuses werden die vier Lautsprecher ziemlich laut. Selbst beim maximalen Pegel gibt es keine Störgeräusche und die Handballenauflage vibriert auch nicht, weil sich die Module weiter hinten im Gehäuse befinden. Auch der Bass ist für diese Geräteklasse überdurchschnittlich. Insgesamt kommt die Klangqualität dem größeren Blade 15 ziemlich nahe, was auch die vergleichbaren Pink-Noise-Kurven bestätigen.

Durch die Lautsprechergitter fallen einige Tasten kleiner aus
Durch die Lautsprechergitter fallen einige Tasten kleiner aus
Pink Noise bei voller Lautstärke
Pink Noise bei voller Lautstärke
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2036.635.62535.132.63131.733.44031.532.65031.731.76329.133.68029.635.110027.939.212527.243.316026.551.820025.853.625024.75931524.56240024.564.75002466.163024.169.580023.765100023.466.7125023.265.5160023.267.6200023.265.6250022.863.331502364.740002361.2500023.258.1630022.954.2800022.948.11000022.851.61250022.851.71600022.752.6SPL35.476.3N2.438.2median 23.2median 61.2Delta16.735.335.132.931.831.83236.535.132.428.93328.936.328.848.32761.52752.924.860.92462.822.763.32269.521.267.82174.82075.919.472.718.97117.770.117.86917.671.817.668.117.671.417.673.717.670.417.571.617.671.617.669.617.459.717.583.630.662.51.5median 69.6median 17.84.62.4hearing rangehide median Pink NoiseRazer Blade Stealth i7-8565UApple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
Razer Blade Stealth i7-8565U Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (69.53 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 10% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (11.8% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 5.2% abweichend
(+) | lineare Mitten (6.3% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | verringerte Hochtöne, 5.5% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (8.9% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (18.1% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 43% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 11% vergleichbar, 46% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 20%, das schlechteste Gerät hat 50%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 31% aller getesteten Geräte waren besser, 7% vergleichbar, 62% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 65%

Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.6 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 11.3% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (9.3% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 2% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 1% vergleichbar, 97% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 20%, das schlechteste Gerät hat 50%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 2% aller getesteten Geräte waren besser, 0% vergleichbar, 98% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 65%

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Im Leerlauf liegt der Stromverbrauch des Testgerätes abhängig von der Bildschirmhelligkeit und den Energieeinstellungen zwischen 6 bis 10 Watt und damit auf dem Niveau von anderen 13,3 Zoll großen Ultrabooks. Sobald sich unter Last die dedizierte Grafikkarte dazu schaltet, verbraucht das Razer Blade Stealth aber deutlich mehr Energie. Auch das MateBook X Pro mit dem größeren Display (13,9 Zoll) und der höheren Auflösung ist sparsamer. Im Vergleich zum XPS 13 9370 benötigt unser Testgerät 40 % mehr Strom, bietet dafür aber auch 200 % mehr Grafikleistung.

Der maximale Verbrauch liegt bei 64 Watt, womit das kompakte 65-Watt-Netzteil (~10,8 x 3,5 x 2,7 cm) am Limit arbeitet. Für diesen Wert genügt schon der normale 3DMark-06-Benchmark, also reichen schon anspruchslose Spiele aus, um an das Limit des Netzteils zu gelangen. Es handelt sich um ein USB-C-Netzteil, mit dem man auch andere USB-C-Geräte bzw. Laptops aufladen kann.

Damit ist das Netzteil auch nicht in der Lage, den Akku bei gleichzeitiger hoher Last (z. B. beim Spielen) aufzuladen oder die volle Ladung zu erhalten. Beim Witcher-3-Test hat sich der Akku beispielsweise leicht entladen. Der Thunderbolt-3-Standard ermöglicht die Stromversorgung mit bis zu 100 Watt, weshalb Razer hier ruhig ein stärkeres Netzteil mitliefern könnte. Bei vielen anderen Herstellern haben die Netzteile noch etwa 10 bis 20 % Spielraum.

Wir können es zwar aktuell nicht testen, aber das Basis-Modell des Blade Stealth ohne die GeForce MX150 dürfte dieses Problem nicht haben. Alle Konfigurationen werden mit dem gleichen 65-Watt-Netzteil ausgeliefert.

Konstanter Stromverbrauch bei 3DMark 06. Der Verbrauch liegt aber bereits am Limit des Netzteils.
Konstanter Stromverbrauch bei 3DMark 06. Der Verbrauch liegt aber bereits am Limit des Netzteils.
Stromverbrauch bei Witcher 3: Auch hier liegt der Verbrauch am Limit des Netzteils
Stromverbrauch bei Witcher 3: Auch hier liegt der Verbrauch am Limit des Netzteils
Prime95 + FurMark nach 20s: Stromverbrauch bleibt konstant
Prime95 + FurMark nach 20s: Stromverbrauch bleibt konstant
Prime95 nach 20s: Der Verbrauch steigt kurz an, fällt nach einigen Sekunden aber wieder ab. Dieses Verhalten spiegelt unsere Beobachtungen aus dem Stresstest wider.
Prime95 nach 20s: Der Verbrauch steigt kurz an, fällt nach einigen Sekunden aber wieder ab. Dieses Verhalten spiegelt unsere Beobachtungen aus dem Stresstest wider.
Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.47 / 0.6 Watt
Idledarkmidlight 6.7 / 8.6 / 9.4 Watt
Last midlight 64.1 / 64.1 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Razer Blade Stealth i7-8565U
i7-8565U, GeForce MX150, Lite-On CA3-8D256-Q11, IPS, 1920x1080, 13.3
Dell XPS 13 9370 i7 UHD
i5-8550U, UHD Graphics 620, Toshiba XG5 KXG50ZNV512G, IPS, 3840x2160, 13.3
Apple MacBook Pro 13 2018 Touchbar i5
i5-8259U, Iris Plus Graphics 655, , IPS, 2560x1600, 13.3
HP Spectre x360 13t-ae000
i5-8550U, UHD Graphics 620, Lite-On CA1-8D256-HP, IPS, 3840x2160, 13.3
Razer Blade Stealth QHD i7-8550U
i5-8550U, UHD Graphics 620, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP, , 3200x1800, 13.3
Huawei MateBook X Pro, i7
i5-8550U, GeForce MX150, Toshiba XG5 KXG50ZNV512G, LTPS, 3000x2000, 13.9
Stromverbrauch
17%
10%
15%
31%
20%
Idle min *
6.7
5
25%
2.3
66%
5.9
12%
5.6
16%
4.7
30%
Idle avg *
8.6
8.3
3%
8.7
-1%
9.8
-14%
7.5
13%
8.7
-1%
Idle max *
9.4
8.8
6%
12.2
-30%
10.6
-13%
8.4
11%
9.8
-4%
Last avg *
64.1
46.4
28%
53.3
17%
36.6
43%
33.7
47%
39.4
39%
Witcher 3 ultra *
63.7
31
51%
Last max *
64.1
48.6
24%
64
-0%
34.3
46%
34.6
46%
40.4
37%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Obwohl sich die Akkukapazität im Vergleich zum alten Modell nicht verändert hat, fallen die Laufzeiten sehr gut aus. Unser WLAN-Test ermittelt rund 9,5 Stunden, womit das Blade Stealth auf dem Niveau vom MacBook Pro 13 und dem Yoga C930 liegt. Die 4K-Konfiguration dürfte deutlich kürzere Laufzeiten bieten.

Ein kompletter Ladevorgang dauert etwa 1,5-2 Stunden. Wie wir gerade schon erklärt haben, wird sich der Akku auch beim Spielen leicht entladen. Zudem war das USB-C-Kabel bei unserem Modell einige Male locker und hat das Notebook überhaupt nicht geladen. Das gilt sowohl für den linken als auch den rechten USB-Anschluss.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
20h 30min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
9h 31min
Last (volle Helligkeit)
2h 11min
Razer Blade Stealth i7-8565U
i7-8565U, GeForce MX150, 53.1 Wh
Dell XPS 13 9370 i7 UHD
i5-8550U, UHD Graphics 620, 52 Wh
Apple MacBook Pro 13 2018 Touchbar i5
i5-8259U, Iris Plus Graphics 655, 58 Wh
HP Spectre x360 13t-ae000
i5-8550U, UHD Graphics 620, 60 Wh
Lenovo Yoga C930-13IKB
i5-8250U, UHD Graphics 620, 60 Wh
Razer Blade Stealth QHD i7-8550U
i5-8550U, UHD Graphics 620, 53.6 Wh
Akkulaufzeit
-23%
2%
-17%
2%
-37%
Idle
1230
819
-33%
1432
16%
WLAN
571
465
-19%
581
2%
424
-26%
550
-4%
358
-37%
Last
131
109
-17%
121
-8%
124
-5%
Witcher 3 ultra
94
115

Fazit

Pro

+ beeindruckende GPU-Leistung, vor allem für ein Ultrabook
+ vollwertige 25W GeForce MX150 mit 4 GB GDDR5-VRAM
+ ab Werk sehr genaue Farbdarstellung; volle sRGB-Abdeckung
+ schnittiges Unibody-Metallgehäuse
+ dünne Bildschirmränder; kleine Standfläche
+ leise bei wenig Last
+ helles Display mit hohem Kontrast
+ optimale Webcam-Platzierung
+ Thunderbolt 3 (40 Gbit/s)
+ sehr kompaktes Netzteil
+ vollwertige Pfeiltasten
+ lange Akkulaufzeit
+ großes Touchpad

Contra

- weder 144-Hz-Display, noch individuelle RGB-Beleuchtung, SD-Leser, Kensington Lock oder RJ-45
- Akku wird beim Spielen leicht entladen, auch mit angeschlossenem Netzteil
- Razer Central erfordert Anmeldung
- hohe Reaktionszeiten; deutlicheres Ghosting
- höhere Oberflächentemperaturen als bei vielen Ultrabooks
- Enter und Backspace sind kleiner als gewöhnlich
- reduzierte Leistung im Akkubetrieb
- Tastenhub könnte länger sein
- PWM bei geringen Helligkeitsstufen
- Clickpad könnte fester sein
- verlöteter Arbeitsspeicher
Im Test: Razer Blade Stealth RZ09-0281. Testgerät zur Verfügung gestellt von Razer.
Im Test: Razer Blade Stealth RZ09-0281. Testgerät zur Verfügung gestellt von Razer.

Das neue Blade Stealth ist deutlich leistungsstärker geworden. Der neue Whiskey-Lake-U-Prozessor kann seine Leistung besser entfalten und dank der dedizierten GPU ist die Gaming-Leistung fast auf dem Niveau des 2016er Blade 14. Das Gerät ist der Beweis, dass ein Ultrabook eine ordentliche Grafikleistung bieten kann, ohne auf wichtige Subnotebook-Eigenschaften wie lange Akkulaufzeiten, ein dünnes Gehäuse, ein genaues Display und leise Lüfter im Alltag verzichten muss. Es ist damit ein optimaler Kandidat für Studenten, die zwischendurch auch mal Fortnite, Overwatch, Rocket League oder League of Legends spielen möchten. Andere Ultrabooks mit der gleichen GeForce MX150, wie beispielsweise das HP Envy 13 oder Huaweis MateBook X Pro, sind beim Spielen zwischen 25 und 30 % langsamer.

Zu den größten Schwachpunkten gehören sicherlich die Tastatur und das Display. Auch die individuelle steuerbare Tastaturbeleuchtung sowie der HDMI-Ausgang des Vorgängers wurden gestrichen. Der Arbeitsspeicher ist weiterhin nicht aufrüstbar und die Tastatur bietet kein gutes Feedback. Auch an die schmaleren Tasten (Enter, Backspace, usw.) muss man sich erst einmal gewöhnen. Die Reaktionszeiten (Grau-zu-Grau) sind bestenfalls durchschnittlich und führen zu Nachzieh-Effekten (Ghosting).

Wir hatten noch andere kleine Probleme mit unserem Testgerät, die hoffentlich nur Einzelfälle darstellen. Dazu gehören das lockere Ladekabel, die elektronischen Geräusche, das Entladen des Akkus beim Spielen (trotz des angeschlossenen Netzteils) und gelegentliche Taktreduzierungen, die den guten Eindruck des leistungsstarken 13,3-Zoll-Ultrabooks ein wenig trüben.

Hinweis: Am 03.10.2019 haben wir dieses Notebook nach dem neuen Wertungssystem Version 7 aktualisiert. Die frühere Gesamtbewertung nach Version 6 lag bei 88 %. Mehr zu unserem neuen Wertungssystem erfahren Sie hier.

Die Leistung-pro-Watt ist für dieses Segment sehr gut. Das neue Blade Stealth bietet mehr Leistung als ein MacBook Pro 13, ist dabei aber weder größer noch schwerer. Insgesamt bietet es also die bessere Kombination aus hoher Leistung und Mobilität.

Razer Blade Stealth i7-8565U - 03.10.2019 v7
Allen Ngo

Gehäuse
87 / 98 → 88%
Tastatur
71%
Pointing Device
88%
Konnektivität
56 / 75 → 75%
Gewicht
71 / 20-75 → 93%
Akkulaufzeit
88%
Display
93%
Leistung Spiele
65 / 78 → 83%
Leistung Anwendungen
88 / 85 → 100%
Temperatur
87%
Lautstärke
89%
Audio
70 / 91 → 77%
Kamera
45 / 85 → 53%
Durchschnitt
77%
86%
Subnotebook - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Allen Ngo, 18.12.2018 (Update:  3.10.2019)
Allen Ngo
Editor of the original article: Allen Ngo - US Editor in Chief
Nach meinem Abschluss in Umwelthydrodynamik an der Universität von Kalifornien studierte ich Reaktorphysik, um vom US NRC die Lizenz zum Betrieb von Kernreaktoren zu erhalten. Man gewinnt ein erstaunliches Maß an Wertschätzung für alltägliche Unterhaltungselektronik, nachdem man mit modernen Reaktorsystemen gearbeitet hat, die erstaunlicherweise noch immer von Computern aus den 80er Jahren betrieben werden. Wenn ich nicht gerade die US-Seite von Notebookcheck betreue, verfolge ich gerne die eSports-Szene und neueste Nachrichten aus dem Gaming-Bereich.
Andreas Osthoff
Translator: Andreas Osthoff - Managing Editor Business Notebooks
Ich bin mit Computern und moderner Unterhaltungselektronik aufgewachsen. Seit meinem ersten Computer, einem Commodore C64, habe ich mich für die Technik interessiert und angefangen, meine eigenen Computer zu bauen. Bei Notebookcheck kümmere ich mich schwerpunktmäßig um die Business-Geräte sowie die mobilen Workstations, doch ich mache auch gerne Abstecher in den mobilen Bereich. Es ist immer wieder eine tolle Erfahrung, neueste Geräte zu testen und miteinander zu vergleichen. Den passenden Ausgleich schafft der Sport, im Sommer vor allem mit dem Rad.