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Razer Blade Stealth 2018 Hands-On: Neues Modell mit schlankem Displayrahmen vorgestellt

Razer Blade Stealth 2018: Neues Modell mit schlankem Displayrahmen vorgestellt
Razer Blade Stealth 2018: Neues Modell mit schlankem Displayrahmen vorgestellt
Die Displayränder beim neuen Razer Blade Stealth sind nur 4,9 mm breit, sie umgeben ein 13,3-Zoll-Display mit 4K-UHD-Auflösung, das zudem 100 % des AdobeRGB-Farbraums abdecken soll. Abgerundet wird die mobile Spiele-Maschine durch die neuesten Whiskey-Lake-Prozessoren von Intel und eine optionale Nvidia GeForce MX150.

Vor etwas über einem Jahr kam das letzte große Update des Razer Blade Stealth auf den Markt. Die neueste Iteration des Razer-Gaming-Ultrabooks, die heute vorgestellt wurde, bringt nun einige sehr umfassenden Änderungen mit sich.

Das neue Modell trägt weiterhin den Modellnamen "Razer Blade Stealth", wobei man es inoffiziell zur Differenzierung zum Vorjahresmodell als "Razer Blade Stealth 2018" nennen kann. Das Razer Blade Stealth 2018 wird in zwei verschiedenen Modellvarianten auf den Markt kommen, ein Basismodell und eine teurere Premium-Konfiguration, ähnlich wie das Razer Blade 15. Beide Modelle teilen sich das neue Gehäuse-Design, das äußerlich stärker an die Razer-Blade-15-Serie angelehnt ist. Razer bezeichnet das neue Razer Blade Stealth sogar explizit als "miniaturisiertes Blade 15". Das dem größeren Modell nachempfundene exolierte Aluminium-Unibody-Gehäuse ist weiterhin sehr stabil und subjektiv robuster als beispielsweise das MSI GS65 oder PS42.

Razer Blade Stealth 2017Razer Blade Stealth 2018
Intel-CPUKaby Lake-R Core i7-8550UWhiskey Lake-U Core i7-8565U
GPUIntel UHD Graphics 620Intel UHD Graphics 620 oder Nvidia GeForce MX150 (4GB GDDR5 VRAM, 25 W)
Bildschirm 13,3-Zoll Full-HD oder QHD 100 % sRGB13,3-Zoll matt Full-HD 100 % sRGB oder glossy 4K-UHD 100 % AdobeRGB Touchscreen, 4,9 mm Bildschirmrahmen
RAM8 GB oder 16 GB LPDDR3 2133 MHz (verlötet)8 GB oder 16 GB LPDDR3 2133 MHz (verlötet)
Massenspeicher256 GB oder 512 GB M.2 PCIe256 GB M.2 SATA oder 512 GB M.2 PCIe
WLANKiller 1535 (Bluetooth 4.2)Intel 9560 (Bluetooth 5)
AnschlüsseThunderbolt 3 (4x PCIe), HDMI, 2x USB 3.0 Typ-A, Kombo-AudioThunderbolt 3 (4x PCIe), USB 3.1 Gen2 Typ-C, 2x USB 3.0 Typ-A, Kombo-Audio
Abmessungen321 x 206 x 13,8 mm304,6 x 210 x 14,8 mm
Gewicht1,5 kgStarting at 1,28 kg
US-Startpreis 1.700 US-Dollar1.300 US-Dollar
Überarbeitetes Blade Stealth ist im Prinzip ein kleines Blade 15
Überarbeitetes Blade Stealth ist im Prinzip ein kleines Blade 15
Das vormals grüne Logo ist nun in silber gehalten
Das vormals grüne Logo ist nun in silber gehalten
Die USB-C-Ports an beiden Seiten können jeweils zum Laden genutzt werden
Die USB-C-Ports an beiden Seiten können jeweils zum Laden genutzt werden
Die matt-schwarze Exolierung kennen wir schon von anderen Razer-Geräten
Die matt-schwarze Exolierung kennen wir schon von anderen Razer-Geräten

Im inneren enthalten sowohl das Basis- als auch das Premium-Modell Whiskey-Lake-CPUs von Intel und verlöteten RAM. Unterschiede gibt es aber bei der GPU, denn das Basismodell enthält nur die Intel UHD Graphics 620. Die teurere Konfiguration hingegen setzt auf die Nvidia GeForce MX150. Zudem unterscheiden sich die Displays, denn während man beim Einstiegsmodell des Blade Stealth mit dem matten Full-HD-Bildschirm (1.920 x 1.080) vorlieb nehmen muss, bekommt man beim Premium-Modell ein glänzendes 4K-UHD-LCD (3.840 x 2.160) mit Touch-Oberfläche serviert.

Am interessantesten am neuen Razer Blade Stealth 2018 sind eigentlich vor allem die Dinge, die es im Vergleich zu Konkurrenten wie dem Dell XPS 13, Huawei MateBook X Pro oder MSI PS42 richtig macht. Dazu gehört zum Beispiel  die Webcam an der richtigen Position oberhalb des Bildschirms. Auch setzt Razer die GeForce MX150 in ihrer schnellen 25-W-Variante ein, während Huawei im MateBook X Pro die langsamere 10-W-Variante nutzt, die etwa 20 bis 40 % langsamer ist. Zudem ist der Thunderbolt-3-Anschluss beim Razer Blade Stealth 2018 mit 4 PCIe-Lanes angebunden, anders als beim Huawei oder bei älteren Dell-XPS-13-Modellen. Razer war in der Entwicklung des neuen Razer Blade Stealth scheinbar umsichtig genug, mögliche Nachteile und Kompromisse zu vermeiden.

Selbe Tastatur wie beim Blade 15
Selbe Tastatur wie beim Blade 15
Unibody CNC Aluminium Gehäuse vor der Exolierung
Unibody CNC Aluminium Gehäuse vor der Exolierung
Tastaturbeleuchtung ohne RGB-LEDs pro Taste
Tastaturbeleuchtung ohne RGB-LEDs pro Taste
Der verlötete RAM schränkt die Aufrüstbarkeit ein, M.2-SSD ist austauschbar
Der verlötete RAM schränkt die Aufrüstbarkeit ein, M.2-SSD ist austauschbar

Es gibt allerdings auch einige Änderungen, die sicherlich nicht jeder Nutzer positiv sehen wird. So will Razer die graue Farbvariante, die es bisher beim Razer Blade Stealth gab, nicht mehr anbieten. Die RGB-Tastaturbeleuchtung, bei der jede Taste eigene LEDs hatte, ist auch abgeschafft worden. Laut Razer hat man dieses Feature gestrichen, da es potenziell zu viel Akkulaufzeit gekostet hat. Stattdessen kann man die Farbe der Tastaturbeleuchtung nur noch einheitlich für die gesamte Tastatur anpassen. Abgesehen von diesen Änderungen scheint Razer mit dem neuen Blade Stealth aber  ein gelungenes Redesign vorgestellt zu haben, dass im Wettbewerb mit aktuellen Ultrabooks besser bestehen kann.

Das neue Razer Blade Stealth 2018 wird noch diese Woche in Amerika erscheinen, wobei der Einstiegspreis bei etwa 1.400 US-Dollar liegen wird. In Europa erscheint das Razer Blade Stealth 2018 erst Ende Dezember. Zudem soll es zukünftig auch noch eine weitere Modell-Variante geben, die ausstattungstechnisch zwischen den anderen beiden platziert sein wird.

Das neue Razer Blade Stealth 2018 (rechts) ist etwas dicker als das alte Modell (links)
Das neue Razer Blade Stealth 2018 (rechts) ist etwas dicker als das alte Modell (links)
Displaydeckel und Scharniere sind ebenfalls dicker geworden
Displaydeckel und Scharniere sind ebenfalls dicker geworden
Blade Stealth 2018 (oben) hat definiertere Ecken und Kanten als das Vorgängermodell
Blade Stealth 2018 (oben) hat definiertere Ecken und Kanten als das Vorgängermodell
Der Displaydeckel ist nun komplett flach und ohne grünes Logo
Der Displaydeckel ist nun komplett flach und ohne grünes Logo
Weiterhin keine SD-Karte für das Blade Stealth
Weiterhin keine SD-Karte für das Blade Stealth
Razer gibt eine Akkulaufzeit von 13 Stunden für das Basismodell an
Razer gibt eine Akkulaufzeit von 13 Stunden für das Basismodell an

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Autor: Allen Ngo/Benjamin Herzig,  4.12.2018 (Update:  4.12.2018)
Benjamin Herzig
Benjamin Herzig - Editor
Ab 2010 habe ich mich mehr und mehr mit Technologie beschäftigt, insbesondere Notebooks haben es mir seitdem angetan. Klar, dass ich sehr schnell auf die detaillierten Tests von Notebookcheck stieß. Mit der Zeit habe ich mehr und mehr über Notebooks gelernt und angefangen, in Foren und Blog-Seiten kleine Reviews zu Notebooks zu schreiben. Um während des Studiums Geld dazu zu verdienen habe ich mein Hobby dann zum Beruf gemacht und stieß 2016 zum Team von Notebookcheck hinzu, mein persönliches Interesse liegt insbesondere bei Business-Notebooks.