Notebookcheck

CES 2019 | Dells neues Latitude 7400 2-in-1 spürt die Präsenz des Nutzers

Dells neues Business-Convertible kommt in einem besonders kompakten Gehäuse. (Bild: Dell)
Dells neues Business-Convertible kommt in einem besonders kompakten Gehäuse. (Bild: Dell)
Zur CES 2019 stellt Dell das neue Latitude 7400 2-in-1 vor. Das Business-Convertible erkennt, wenn der Nutzer in der Nähe ist, und entsperrt sich dann automatisch über Windows Hello. Entfernt sich der Nutzer vom Gerät, sperrt es sich wieder.

Dell nennt dieses Feature "ExpressSign-in". Dabei wird eine Windows Hello-konforme Infrarot-Kamera mit einem Sensor kombiniert, der erkennt, wenn jemand vor dem Convertible sitzt, sodass es automatisch aus dem Standby aufwacht und sich per Gesichtserkennung entsperrt. 

Mit optional integriertem LTE, bis zu 24 Stunden Akkulaufzeit und einem im Vergleich zur Vorgängergeneration 25 Prozent kleinerem Gehäuse bei einem Gewicht von nur 1,36 Kilogramm soll das 2-in-1-Gerät die Business-Welt für sich gewinnen.

Gehäuse, Display und Ausstattung

Das Latitude 7400 soll das weltweit kleinste 2-in-1 mit 14 Zoll Display sein. Mit Maßen von 320 x 200 x 8,5 – 14,9 mm ist es dabei etwa 25 Prozent kleiner als das Vorgängermodell, und nur geringfügig größer als das Latitude 7390 mit seinem 13,3 Zoll Display. Das WVA-Panel löst mit 1920 x 1080 Pixeln auf, erreicht eine Helligkeit von 300 nits und unterstützt Touch-Eingabe, sowohl mit dem Finger als auch über Dells aktiven Stylus. 

Als Business-Gerät bietet das Latitude 7400 eine ganze Reihe an Sicherheits-Features. Die PCIe NVMe-SSD kann per Opal 2.0 SED verschlüsselt werden. Das Gerät kann je nach Kundenwunsch per Fingerabdrucksensor, Contacted Smart Card, Control Vault 3, Contactless Smart Card und / oder NFC geschützt werden. Dazu liefert Dell diverse Sicherheitssoftware mit.

Mit optionaler Unterstützung für WiFi 6 AX und Bluetooth 5.0 LE ist das Gerät für die Zukunft gerüstet. Ein ebenfalls optionales Qualcomm Snapdragon X20 Modem ermöglicht es, das Convertible direkt mit einem LTE-Netz zu verbinden. Auch die Anschlüsse lassen kaum Wünsche offen: 2 x USB-A 3.1 Gen 1, 2 x Thunderbolt 3 (USB-C), 1 x HDMI, ein microSD-Kartenleser und ein Noble Lock-Slot sollten für fast alle Gegebenheiten ausreichen.

Dell gibt eine Akkulaufzeit von bis zu 24 Stunden an. Wie üblich sollte man diese Angabe nicht für bare Münze nehmen. Standardmäßig wird hier ein 52 Wh großer Akku verbaut, optional lässt sich dieser auf 78 Wh upgraden. 

Leistung

Das Latitude 7400 kommt mit Intels aktuellen Whiskey Lake 15 Watt CPUs. Dell gibt im Datenblatt keine genauen Modelle an, man darf jedoch davon ausgehen, dass sowohl der Intel Core i5-8265U als auch der Intel Core i7-8565U zur Auswahl stehen wird. Diese Quad-Core CPUs dürften genügend Reserven für den Großteil der Nutzer bieten.

Als Grafikchip kommt auch hier Intels UHD 620 zum Einsatz. Die Leistung des Chips reicht für Multimedia-Aufgaben vollkommen aus, ans Spielen aktueller Titel ist damit jedoch nicht zu denken. Dazu gibt es bis zu 16 GB 2.133 MHz LPDDR3 RAM (am Mainboard verlötet) und eine M.2 PCIe NVMe SSD mit einer Größe zwischen 128 GB und 2 TB.

Preise und Verfügbarkeit

Das Dell Latitude 7400 wird ab 12. März 2019 zu einem Preis ab 1.599 US-Dollar ausgeliefert. EU-Preise wurden bis dato noch nicht kommuniziert.

Quelle(n)

Dell

static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
Teilen Sie diesen Artikel um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft!
> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2018-12 > Dells neues Latitude 7400 2-in-1 spürt die Präsenz des Nutzers
Autor: Hannes Brecher,  4.01.2019 (Update:  4.01.2019)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.