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Datenblatt-Leak heizt Gerüchte um erste mobile GeForce-RTX-Modelle an

Erscheinen demnächst mobile RTX-Varianten am Markt?
Erscheinen demnächst mobile RTX-Varianten am Markt?
Erste Gerüchte über eine mobile Version der Nvidia GeForce RTX-Serie tauchen nun im Netz auf. Ein Datenblatt-Leak eines taiwanesischen Laptopherstellers könnte Aufschluss über mögliche mobile Varianten der RTX 2080, RTX 2070 und RTX 2060 geben.

Einerseits war es nur eine Frage der Zeit, andererseits fällt dieser Leak noch unter die Kategorie "Gerücht", da noch keine offiziellen Bestätigungen zu finden sind. Der taiwanesische Hersteller CJScope hat die Spezifikationen von zwei noch nicht veröffentlichten Laptops online gestellt, und gleich darauf wieder offline genommen. Als mögliche Optionen für eine dedizierte Grafikkarte in einer mobilen Variante waren die Modelle RTX 2080 MXM, 2070 MXM und 2060 MXM gelistet. Obwohl CJScope dieses Datenblatt wieder aus dem Netz genommen hat, konnte der Redditor eric98k mithilfe des Google Cache diesen Screenshot veröffentlichen.

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Natürlich beweist das noch nichts, es könnte sich auch fehlerhafte oder einfach falsche Informationen handeln. Wahrscheinlicher ist aber, dass die Informationen zumindest annähernd stimmen, denn dass eine mobile Version der RTX-Grafikkarten auf den Markt kommt, wird erwartet. Laut Datenblatt ist geplant, dass die Laptops mit der neunten Intel-Core-Serie und den Modellbezeichnungen HX-970 GX (17-Zoll) und HX-950 GX (15-Zoll) mit übertakteten mobilen RTX 2080 MXM OC, RTX 2070 MXM OC und RTX 2060 MXM OC ausgestattet werden sollen. Die RTX 2080 MXM soll dabei 2944 CUDA Cores enthalten und bis auf 1847 MHz hochtakten können.

Wann die Laptops auf den Markt erscheinen werden, ist ebenfalls nicht bekannt. Eine kleine Notiz erwähnt nur den 15. Januar 2019 in Verbindung mit der RTX 2060. Weiters ist herauszulesen, dass das HX-970 GX in mehreren CPU-Kombinationen angeboten wird, nämlich mit 65-Watt bis 95-Watt CPUs, wie dem Intel Core i9-9900K oder Core i7-9700K. Dementsprechend wird auch das Gewicht mit 3,4 Kilogramm bis 3,9 Kilogramm hoch ausfallen, wohlgemerkt das 330-Watt-Netzteil hier noch nicht miteingerechnet.

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Autor: Daniel Puschina, 27.12.2018 (Update: 27.12.2018)
Daniel Puschina
Daniel Puschina - Editor
Ich bin die Generation, die in den 90er Jahren auf einem 386er mit der 20MHz Turbotaste die ersten Computer-Erfahrungen gesammelt hat. Es war eine Gratwanderung zwischen der Leistungsgrenze meines Rechners und dem knappen Taschengeld, umso größer war aber dadurch die Motivation, das letzte Stück Leistung hier noch rauszuholen. Das Herauskitzeln eines einzelnen Kilobytes in der config.sys Datei war bei 2MB RAM absolut bestimmend über „Spiel startet“ oder „Spiel startet nicht“. Ab diesem Zeitpunkt habe ich auch damit begonnen, mich hardwareseitig immer eingehender mit Benchmarktests, Leistungsvergleiche und Tuning der Komponenten zu beschäftigen, was mich in den letzten Jahren zum Dauerbesucher der Notebookcheck-Seite machte. Es ist mir somit eine große Freude, hier nun selbst aktiv für diese Seite schreiben und testen zu können.