Notebookcheck

CES 2019 | Alienware m15 mit Core i9 und RTX 2080 Max-Q

Das neue m15 packt deutlich mehr Leistung in das dünne Gehäuse. (Bild: Alienware)
Das neue m15 packt deutlich mehr Leistung in das dünne Gehäuse. (Bild: Alienware)
Dells neues Alienware m15 legt nochmal ordentlich Leistung oben drauf: Mit einer GeForce RTX 2080 Max-Q mit 8 GB GDDR6 und einem Intel Core i9-8950HK mit sechs Rechenkernen dürfte die dünne Gaming-Maschine so schnell nichts vor eine echte Herausforderung stellen.

Gehäuse und Ausstattung

Das Äußere bleibt im Vergleich zum Vorgänger praktisch unverändert: Nach wie vor kommt das Gaming-Notebook in einem 21 mm dünnen, großteils aus Metall bestehenden Gehäuse, das 2,16 Kilogramm wiegt und in "Epic Silver" und "Nebula Red" erhältlich ist. Wie gehabt gibt es diverse RGB LEDs, die das Gehäuse in einer Farbe nach Wunsch beleuchten, sowie eine Tastatur mit Nummernblock und 1,4 mm Hub. 

Die Webcam löst 1.920 x 1.080 Pixel auf. Drahtlos steht WiFi 5 (ac) 2x2 MU-MIMO und Bluetooth 4.2 zur Verfügung, optional kann auch ein Killer Wireless 1550 verbaut werden. Die Anschlüsse decken jeden Bedarf ab: 3 x USB-A 3.0, 1 x Thunderbolt 3 (USB-C), 1 x Gigabit Ethernet (Killer E2500), 1 x Alienware Graphics Amplifier Port, 1 x HDMI 2.0, 1 x Mini-Display Port 1.3 und 1 x AUX.

Leistung

Wie schon beim neuen Alienware m17 stattet Dell das Gaming-Notebook mit deutlich mehr Leistung aus: Eine GeForce RTX 2080 Max-Q mit 8 GB GDDR6-VRAM, ein Intel Core i9-8950 HK mit 6 Rechenkernen und Taktfrequenzen von bis zu 4,5 GHz sowie 32 GB DDR4 RAM dürften auf absehbare Zeit jedes noch so anspruchsvolle Spiel bewältigen. Im Vergleich zum bisher schnellsten m15 mit seiner GTX 1070 Max-Q stellt die RTX 1080 Max-Q ein massives Upgrade dar.

Das Kühlsystem funktioniert identisch wie beim großen Bruder: Zwei große Lüfter mit insgesamt mehr als 90 Lüfterflügeln sowie mehrere Heat Pipes aus Kupfer sollen die Hitze effektiv abführen. Auch beim kleinen Modell gibt Alienware an, dass die GPU bei ihrer vollen TDP betrieben werden kann, ohne gedrosselt zu werden.

CPUIntel Core i5-8300H
Intel Core i7-8750H
Intel Core i9-8950HK
GPU

NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (4 GB GDDR5)
NVIDIA GeForce RTX 2060 (6 GB GDDR6)
NVIDIA GeForce RTX 2070 Max-Q (8 GB GDDR6)
NVIDIA GeForce RTX 2080 Max-Q (8 GB GDDR6)

Display15,6 Zoll FHD (1920 x 1080), 60 Hz, 300 nits, IPS-Panel
15,6 Zoll FHD (1920 x 1080), 144 Hz, 300 nits, IPS-Panel
15,6 Zoll 4K (3840 x 2160), 60 Hz, 300 nits, IPS-Panel
15,6 Zoll 4K (3840 x 2160), 60 Hz, 500 nits, IPS-Panel, HDR-400
AkkuLi-Ion 60 Wh
Li-Ion 90 Wh
RAM8 GB (1 x 8 GB) DDR4 2.666 MHz
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 2.666 MHz
32 GB (2 x 16 GB) DDR4 2.666 MHz
Speicher1 x M.2 + 1 x 2,5" SATA-Slots, diverse Konfigurationen möglich
Maße / Gewicht363 x 275 x 17,9 – 21 mm / 2,16 kg


Display

Alienware gibt Käufern vier Displays zur Auswahl. Zwei davon sind weniger interessant: Diese bieten 60 Hz, 300 nits Helligkeit, IPS Panels und wahlweise Full HD oder 4K-Auflösung. Für Gamer besonders interessant dürfte nach wie vor das FHD (1.920 x 1.080) auflösende IPS-Panel mit einer Bildwiederholrate von 144 Hz sein, welches in unserem Test des Vorgängermodells schon überzeugen konnte.

Neu und für Kunden mit Multimedia-Fokus besonders interessant ist ein 4K (3.840 x 2.160) 60 Hz Panel, welches den HDR-400-Standard unterstützt. Alienware gibt für dieses Display eine Helligkeit von bis zu 500 nits sowie ein Kontrastverhältnis von 1.200:1 an.

Preise und Verfügbarkeit

Das neue Alienware m15 wird ab 29. Jänner ausgeliefert. Die Preise sollen bei 1.579 US-Dollar starten, genaue Informationen zur Verfügbarkeit und den Preisen für Europa sollten in Kürze folgen.

Quelle(n)

Dell

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Autor: Hannes Brecher,  7.01.2019 (Update:  6.01.2019)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.