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IFA 2019 | Razer Blade Stealth wird mit Ice Lake und GTX 1650 deutlich schneller

Das neue Razer Blade Stealth für 2019 wird dank Geforce GTX 1650 massiv bei der GPU-Performance zulegen.
Das neue Razer Blade Stealth für 2019 wird dank Geforce GTX 1650 massiv bei der GPU-Performance zulegen.
Nicht nur ein simples Upgrade auf Intels aktuelle 10 nm Ice Lake-Architektur bringt der Gaming-Profi Razer mit seinem Blade Stealth Ultrabook, welches auf der IFA 2019 erstmals mit GTX-GPU in Form der Nvidia Geforce GTX 1650 Max-Q aufwarten wird. Das verspricht in etwa 150 Prozent mehr Grafikpower als bei der bisherigen MX150, vermutlich bei etwas weniger langen Laufzeiten.
Alexander Fagot,

Jetzt ist klar, warum Razer das Blade Stealth nie mit der neueren Geforce MX250-GPU bestückt hat. Die Gaming-Profis hatten für die nächste Iteration des Blade Stealth-Ultrabooks aus 2018 offenbar Größeres im Sinn. Anlässlich der IFA 2019 und der Verfügbarkeit der ersten 10 nm-CPUs von Intel ist jetzt der Zeitpunkt an dem aus dem Blade Stealth ein echter Gaming-Profi wird. Das neue Modell wird Ende September beziehungsweise im Oktober mit 25 Watt-Core i7-1065G7 Ice Lake CPU und einer einer etwa 35 Watt starken optionalen GeForce GTX 1650 Max-Q-GPU bestückt, ein massives Upgrade von der bisherigen 15 Watt-Core i7-8565U Whiskey Lake-U CPU mit seiner 25 Watt-GeForce MX150-GPU.

Wer den Markt aufmerksam verfolgt: Ja, das ist somit das einzige 13,3 Zoll Ultrabook mit GTX 1650. Auf Basis unserer 3DMark-Werte des 14 Zoll MSI PS63 Modern mit der gleichen Grafik-Option können wir durchaus bereits erahnen, um wie viel rasanter sich das neue Razer Blade Stealth vorstellen wird, rein nur aufgrund der dedizierten GPU, von der Ice Lake-CPU der 10. Core-Generation ganz abgesehen. Wir rechnen mit etwa 100 bis 150 Prozent mehr Gaming-Performance, vor allem in neueren Spielen. 

3DMark
2560x1440 Time Spy Graphics
MSI PS63 Modern 8SC
NVIDIA GeForce GTX 1650 Max-Q, i7-8565U
2896 Points ∼19%
Razer Blade Stealth i7-8565U
NVIDIA GeForce MX150, i7-8565U
1147 Points ∼8%
Huawei MateBook 14 KLV-W29
NVIDIA GeForce MX250, i7-8565U
1130 Points ∼8%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce MX150
  (830 - 1147, n=16)
995 Points ∼7%
1920x1080 Fire Strike Graphics
MSI PS63 Modern 8SC
NVIDIA GeForce GTX 1650 Max-Q, i7-8565U
7740 Points ∼19%
Razer Blade Stealth i7-8565U
NVIDIA GeForce MX150, i7-8565U
3726 Points ∼9%
Huawei MateBook 14 KLV-W29
NVIDIA GeForce MX250, i7-8565U
3664 Points ∼9%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce MX150
  (2323 - 3739, n=44)
3310 Points ∼8%
Intel SDS Core i7-1065G7 Preliminary Sample 25 W
Intel Iris Plus Graphics G7 (Ice Lake 64 EU), i7-1065G7
2864 Points ∼7%
3DMark 11
1280x720 Performance Combined
MSI PS63 Modern 8SC
NVIDIA GeForce GTX 1650 Max-Q, i7-8565U
8584 Points ∼38%
Huawei MateBook 14 KLV-W29
NVIDIA GeForce MX250, i7-8565U
4552 Points ∼20%
Razer Blade Stealth i7-8565U
NVIDIA GeForce MX150, i7-8565U
4394 Points ∼19%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce MX150
  (2820 - 4421, n=46)
3957 Points ∼18%
Intel SDS Core i7-1065G7 Preliminary Sample 25 W
Intel Iris Plus Graphics G7 (Ice Lake 64 EU), i7-1065G7
3731 Points ∼17%
1280x720 Performance GPU
MSI PS63 Modern 8SC
NVIDIA GeForce GTX 1650 Max-Q, i7-8565U
11046 Points ∼22%
Razer Blade Stealth i7-8565U
NVIDIA GeForce MX150, i7-8565U
4905 Points ∼10%
Intel SDS Core i7-1065G7 Preliminary Sample 25 W
Intel Iris Plus Graphics G7 (Ice Lake 64 EU), i7-1065G7
4517 Points ∼9%
Huawei MateBook 14 KLV-W29
NVIDIA GeForce MX250, i7-8565U
4459 Points ∼9%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce MX150
  (2796 - 4905, n=47)
4191 Points ∼8%


Bei der reinen CPU-Performance wird der Unterschied natürlich nicht ganz so dramatisch ausfallen, auf Basis eines frühen Testsamples eines Intel Core-i7-1065G7-Prozessors erwarten wir 15 bis 30 Prozent mehr Multi-Thread-Performance im Vergleich zur Whiskey Lake-CPU im Vorgänger Stealth, natürlich abhängig davon, wie gut die Kühlung Turbo-Boost-Raten zulässt. 

Performance-Unterschiede zwischen Whiskey Lake und den 10 nm Ice Lake-Modellen.
Performance-Unterschiede zwischen Whiskey Lake und den 10 nm Ice Lake-Modellen.
Weiß soll die Standard-Farbe für die Intel-GPU-Version werden, die Nvidia-Option bleibt schwarz.
Weiß soll die Standard-Farbe für die Intel-GPU-Version werden, die Nvidia-Option bleibt schwarz.
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Intel SDS Core i7-1065G7 Preliminary Sample 25 W
Intel Core i7-1065G7
183 Points ∼82%
Razer Blade Stealth i7-8565U
Intel Core i7-8565U
174 Points ∼78%
Durchschnittliche Intel Core i7-8565U
  (138 - 193, n=50)
172 Points ∼77%
CPU Multi 64Bit
Intel SDS Core i7-1065G7 Preliminary Sample 25 W
Intel Core i7-1065G7
751 Points ∼17%
Razer Blade Stealth i7-8565U
Intel Core i7-8565U
677 Points ∼15%
Durchschnittliche Intel Core i7-8565U
  (452 - 815, n=51)
610 Points ∼14%


Rein äußerlich hat sich am neuen Razer Blade Stealth wenig verändert. Aufgrund der gestiegenen Anforderungen an CPU- und GPU-Kühlung, wird das Magnesium Unibody-Chassis zwar um 0,5 mm dicker und ein wenig schwerer (je nach Variante bis zu 1,48 kg statt 1,31 kg). die Port-Auswahl, das RGB-Keyboard und das große Trackpad bleiben aber erhalten.

Gleiche Portauswahl wie im Vorjahr.
Gleiche Portauswahl wie im Vorjahr.
Gleiches Design aber etwas dicker und schwerer.
Gleiches Design aber etwas dicker und schwerer.


Der M.2-SSD-Speicher bleibt auch in diesem Modell erweiterbar, zudem sind nun 16 GB LPDDR4-RAM Standard, wie im Vorjahr allerdings direkt ans Bord gelötet und nicht erweiterbar. Laut Razer ist kein OLED-Modell geplant, das bleibt dem Razer 15 vorbehalten. Das Razer Blade Stealth 2019 mit Geforce GTX 1650-GPU wird es ab Oktober zu Preisen ab 1.800 US-Dollar geben, schon im September startet das weiße Modell mit Intels integrierter Iris Pro-GPU zu Preisen ab 1.500 US-Dollar. Im Gegensatz zu diesem wird das Nvidia-Modell mit 100 Watt USB-C-Ladegerät ausgeliefert. Europreise und eine Verfügbarkeit in der EU wurden noch nicht kommuniziert. 

Razer Blade Stealth 13 Late 2019 Spezifikationen.
Razer Blade Stealth 13 Late 2019 Spezifikationen.

Quellen

Razer

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Autor: Alexander Fagot,  4.09.2019 (Update:  4.09.2019)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Managing Editor News
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.