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Computex 2019 | 10. Intel Core-Generation 10 nm Ice Lake startet endlich, auch als 9W-CPU

Intel startet auf der Computex 2019 die lange überfälligen 10 nm-Core-Prozessoren der 10. Generation.
Intel startet auf der Computex 2019 die lange überfälligen 10 nm-Core-Prozessoren der 10. Generation.
Seit Skylake 2015 hat Intel keine neue PC-Architektur mehr veröffentlicht, jetzt ist es endlich soweit. "Sunnycove" bringt in Form der neuen 10 nm Ice Lake-CPUs jede Menge neuer Features wie Thunderbolt 3, höhere Performance und eine neue Gen.11 GPU-Generation und all das in 9 Watt, 15 Watt oder 28 Watt-Paketen.

Teaser und Vorab-Informationen zu Intels Ice-Lake-CPUs gab es ja schon einige. So ist beispielsweise die Integration von Thunderbolt 3 und Wi-Fi 6 keine absolute Neuheit mehr. Zur Computex 2019 wurden nun aber sehr viele weitere technische Details verraten. Erstmals seit Skylake im Jahr 2015 basiert die 10. Intel Core-Generation auf einem neuen Fertigungsprozess. Während die Konkurrenz bereits mit 7 nm-Strukturen arbeitet, ist es für Intel nun aber immerhin ein großer Erfolg, nach all den Verzögerungen endlich mit 10 nm-CPUs auf den breiten Markt zu kommen.

Die 10. Intel Core-Generation startet vorerst mal im Ultrabook-Bereich und wird in drei TDP-Ausführungen erhältlich sein. Für ganz dünne und vermutlich passiv gekühlte Designs wird es 9 Watt-CPUs geben, daneben stehen 15 und 28 Watt-Prozessoren geplant, wie immer als Core i3, Core i5 und Core i7. Mit bis zu 4 Kernen und 8 Threads, bis zu 8 MB Cache und einer maximalen Turbo-Frequenz von 4,1 Ghz erwartet Intel ungefähr die 2,5-fache KI-Performance im Vergleich zur 8. Core-Generation, die IPC-Performance soll um 18 Prozent gestiegen sein.

Auch die Grafik-Performance der neuen Gen.11-GPU als UHD oder Iris Plus-Variante mit bis zu 64 EU und maximal 1,1 Ghz soll mit 1,8-fachen FPS-Werten und Unterstützung von Adaptive Sync überzeugen, sogar Ryzen-Niveau wird unter gewissen Bedingungen erreicht. Mit DisplayPort 1.4, HDMI 2.0b, Thunderbolt 3 und Wi-Fi 6-Unterstützung, hat Intel auch die Schnittstellen auf Stand gebracht, ein neuer HEVC-Media-Encoder kann bis zu 8K30- oder alternativ 4K60-Video codieren. Intel sieht die neue Plattform als ideal für 1080p-Gamer oder die Wiedergabe von 4K60 HDR-Video. Im Juni sollen die ersten Ice-Lake-CPUs ausgeliefert werden. 

Quelle(n)

Intel

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Autor: Alexander Fagot, 28.05.2019 (Update: 27.05.2019)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.