Notebookcheck

Test Razer Blade Stealth mit GTX 1650 Max-Q: 4K-Display, Akkulaufzeit & CPU-Leistung enttäuschen

Benjamin Herzig, 👁 Sebastian Jentsch, Felicitas Krohn, 12.11.2019

Günstigerer Bildschirm, bessere Wahl!? Razer versucht sich an dem Konzept der Eier legenden Wollmilchsau für Gamer. Herausgekommen ist das Razer Blade Stealth. Dieses hat zwar viele gute Eigenschaften wie z.B. die sehr leistungsstarke GPU, doch der 4K-Bildschirm kann uns nicht zufriedenstellen. Auch die CPU-Leistung könnte Razer besser gestalten.

Ein 13,3-Zoll-Laptop mit einer gamingtauglichen GPU? So etwas gibt es eher selten, schließlich spricht die Hitzeentwicklung in der Regel gegen solcherlei Experimente. Razer wagt sich dennoch an dieses Gebiet heran. Das aktuelle Razer Blade Stealth 13 kombiniert die neuesten Ice-Lake-Prozessoren mit der aktuellen Nvidia GeForce GTX 1650 Max-Q, eine Kombination, die es sonst so nicht auf dem Markt gibt. Zusammen mit der 512-GB-SSD, den 16 GB RAM und dem 4K-UHD-Touchscreen handelt es sich bei unserem heutigen Testgerät eindeutig um eine High-End-Konfiguration des Razer Blade Stealth 13. In Deutschland kostet das Razer Blade 13 in dieser Ausstattung mindestens 2.200 Euro.

Mangels anderer 13,3-Zoll-Gaming-Laptops vergleichen wir das Razer Blade Stealth 13 stattdessen mit anderen aktuellen Ice-Lake-Laptops. Das wären in dem Fall das Dell XPS 13 7390 2-in-1 sowie das Lenovo Yoga C940-14IIL. Zudem dient uns das kürzlich getestete iGPU-Modell des Razer Blade Stealth 13 als Vergleichsreferenz.

Razer Blade Stealth 13, Core i7-1065G7 (Blade Stealth Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1650 Max-Q - 4096 MB, Kerntakt: 1254 MHz, Speichertakt: 1751 MHz, 1F91, 436.15, Optimus (Intel Iris Plus Graphics G7)
Hauptspeicher
16384 MB 
, LPDDR4-3744, onboard
Bildschirm
13.3 Zoll 16:9, 3840 x 2160 Pixel 331 PPI, 10-Punkt-Touch, AUO202B, IPS LED, spiegelnd: ja, HDR
Mainboard
Intel 495 (Ice Lake-U PCH-LP Premium)
Massenspeicher
Lite-On CA3-8D512,
Soundkarte
Intel Ice Lake-U/Y PCH-LP cAVS
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 USB 3.1 Gen2, 1 Thunderbolt, 1 DisplayPort, Audio Anschlüsse: Kombo-Audio
Netzwerk
Intel Wi-Fi 6 AX201 (a/b/g/h/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5/ax = Wi-Fi 6), Bluetooth 5.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 15.3 x 304.6 x 210
Akku
53.1 Wh Lithium-Ion
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: 720p mit Infrarot
Sonstiges
Lautsprecher: Quad-Lautsprecher-System, Tastatur: 6 Reihen Chiclet mit mehrfarbigem Backlight, Tastatur-Beleuchtung: ja
Gewicht
1.471 kg, Netzteil: 582 g
Preis
2199 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Bew.DatumModellGewichtDickeGrößeAuflösungPreis ab
84%11.2019Razer Blade Stealth 13, Core i7-1065G7
1065G7, GeForce GTX 1650 Max-Q
1.5 kg15.3 mm13.3"3840x2160
86%10.2019Dell XPS 13 7390 2-in-1 Core i7
1065G7, Iris Plus Graphics G7 (Ice Lake 64 EU)
1.3 kg13 mm13.4"1920x1200
88%10.2019Lenovo Yoga C940-14IIL
1065G7, Iris Plus Graphics G7 (Ice Lake 64 EU)
1.4 kg14.95 mm14"1920x1080
86%10.2019Razer Blade Stealth i7-1065G7 Iris Plus
1065G7, Iris Plus Graphics G7 (Ice Lake 64 EU)
1.4 kg15.3 mm13.3"1920x1080

Razer-Gaming-Notebook mit schwarzem Alu-Gehäuse

Razer Blade Stealth 13
Razer Blade Stealth 13

Das kleine Razer Blade trägt den Beinamen "Stealth" nicht ohne Grund im Namen, denn es ist komplett in einem schwarzen Farbton gehalten. Im ausgeschalteten Zustand bilden die grünen USB-A-Ports den einzigen Farbtupfer. Angeschaltet erzeugt die RGB-Backlight-Tastatur zusätzlichen Flair.

Visuell hält es Razer also schlicht, haptisch setzt man auf Hochwertigkeit. Das Razer Blade Stealth 13 besteht komplett aus schwarz-exoliertem Aluminium, mal abgesehen von der Displayblende und dem Touchpad aus Glas. Dadurch ist nicht nur die Haptik extrem hochwertig, das Razer Blade 13 ist auch sehr stabil. Besonders die Basiseinheit lässt sich nicht verwinden oder eindrücken. Das dünne Display-Cover ist in dieser Hinsicht ein wenig schwächer, Druck auf die Rückseite pariert es aber vergleichsweise gut.

Das breite Drop-Down-Scharnier hat eine Kunststoff-Kappe – vermutlich verbergen sich hier die Wi-Fi-Antennen. Razer hat das Scharnier so eingestellt, dass man den Bildschirm mit einem Finger aufklappen kann. Der maximale Öffnungswinkel beträgt etwa 130 Grad und das Scharnier hat den Bildschirm immer fest im Griff.

Von den kompakten Ice-Lake-Laptops ist der Razer Blade Stealth 13 knapp der dickeste. Das ist in Anbetracht der leistungsstarken Komponenten kein Wunder. Im Vergleich zum Dell XPS 13 7390 2-in-1 ist das Razer Blade 13 etwas größer. Lenovos Yoga C940-14IIL ist dagegen wegen seines 14-Zoll-LCDs nochmal breiter und tiefer. Beim Gewicht ist dagegen das Razer Ultrabook klar der schwerste Ice-Lake-Laptop.

Größenvergleich

320.3 mm 215.6 mm 14.95 mm 1.4 kg304.6 mm 210 mm 15.3 mm 1.5 kg296 mm 207 mm 13 mm 1.3 kg

Einfache Ausstattung für den Razer-Laptop

Das Razer Blade Stealth 13 verfügt über eine einfache Anschluss-Ausstattung. Dem Nutzer stehen jeweils zwei USB-A- und USB-C-Ports zur Verfügung. Zusätzlich gibt es noch einen Kombo-Audio-Port, zudem handelt es sich bei dem USB-C-Anschluss rechts um einen Thunderbolt-3-Port. Damit ist das Razer flexibler als die Ice-Lake-Konkurrenten Dell XPS 13 7390 2-in-1 und Lenovo Yoga C940-14IIL, die entweder gar keine USB-A-Ports (XPS 13) oder nur einen (Lenovo Yoga) haben. 

Clever finden wir, dass man auf beiden Seiten einen USB-C-Port hat. So kann man das Razer Blade von beiden Seiten laden.

Rechts: USB 3.0 Typ A, Thunderbolt 3
Rechts: USB 3.0 Typ A, Thunderbolt 3
Links: USB 3.0 Typ C, USB 3.0 Typ A, Kombo-Audio
Links: USB 3.0 Typ C, USB 3.0 Typ A, Kombo-Audio

Kommunikation

Als Wi-Fi-Modul dient die Intel Wireless AX201, ein 2x2-WLAN-Modul der neuesten Generation. Es unterstützt Wi-Fi 6, was in unseren Benchmarks allerdings nicht zum Tragen kommt – unser Test-Router unterstützt den neuen Standard noch nicht. Dennoch erreichte die Intel Wireless AX201 exzellente Transferraten und lieferte im Alltagsbetrieb eine stabile Leistung ab.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Apple MacBook Pro 13 2019 i5 4TB3
Broadcom 802.11ac
730 MBit/s ∼100% +4%
Razer Blade Stealth 13, Core i7-1065G7
Intel Wi-Fi 6 AX201
703 (min: 641, max: 729) MBit/s ∼96%
Dell XPS 15 7590 9980HK GTX 1650
Killer Wi-Fi 6 AX1650x Wireless Network Adapter (200NGW)
674 MBit/s ∼92% -4%
Dell XPS 13 7390 2-in-1 Core i7
Intel Killer Wi-Fi 6 AX1650s
640 MBit/s ∼88% -9%
Lenovo Yoga C940-14IIL
Intel Wi-Fi 6 AX201
635 MBit/s ∼87% -10%
Apple MacBook Air 2018
Broadcom 802.11ac
570 (min: 566, max: 572) MBit/s ∼78% -19%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (30.9 - 950, n=127)
536 MBit/s ∼73% -24%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Lenovo Yoga C940-14IIL
Intel Wi-Fi 6 AX201
743 MBit/s ∼100% +16%
Apple MacBook Pro 13 2019 i5 4TB3
Broadcom 802.11ac
710 MBit/s ∼96% +11%
Dell XPS 15 7590 9980HK GTX 1650
Killer Wi-Fi 6 AX1650x Wireless Network Adapter (200NGW)
644 MBit/s ∼87% +1%
Razer Blade Stealth 13, Core i7-1065G7
Intel Wi-Fi 6 AX201
638 (min: 626, max: 644) MBit/s ∼86%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (36 - 949, n=127)
532 MBit/s ∼72% -17%
Apple MacBook Air 2018
Broadcom 802.11ac
461 (min: 216, max: 525) MBit/s ∼62% -28%
Dell XPS 13 7390 2-in-1 Core i7
Intel Killer Wi-Fi 6 AX1650s
356 MBit/s ∼48% -44%
0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660670680690700710720730Tooltip
Razer Blade Stealth 13, Core i7-1065G7 Intel Wi-Fi 6 AX201; iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10; iperf 3.1.3: Ø703 (641-729)
Apple MacBook Air 2018 Broadcom 802.11ac; iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10: Ø478 (462-488)
Razer Blade Stealth 13, Core i7-1065G7 Intel Wi-Fi 6 AX201; iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10; iperf 3.1.3: Ø638 (626-644)
Apple MacBook Air 2018 Broadcom 802.11ac; iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10; iperf 3.1.3: Ø454 (216-525)

Zubehör

Dem Razer Blade Stealth 13 liegt, außer dem 100-Watt-Netzteil mit USB-C-Anschluss, kein Zubehör bei.

Wartung

Um das Razer Blade Stealth 13 zu öffnen, muss man zehn TX5-Schrauben entfernen. Danach kann man das Cover einfach abnehmen, nervige Clips gibt es nicht. Das Innenleben des Razer Blade Stealth 13 wird von dem Kühlsystem und dem Akku dominiert, wobei man den Akku einfach tauschen und das Kühlsystem im Bedarfsfall reinigen kann. Da der RAM verlötet ist, sind lediglich die M.2-2280-SSD und das Wi-Fi-Modul aufrüstbar. 

Blick ins Innere
Blick ins Innere

Garantie

Die Herstellergarantie deckt lediglich das erste Jahr nach dem Kauf ab. Das ist im Privatkundensegment schon sehr wenig, gerade in dieser Preisklasse. Viele wesentlich günstigere Privatkundenlaptops haben zweijährige Garantien. Nur gegen Aufpreis lässt sich die Garantie auf drei Jahre verlängern (RazerCare).

Eingabegeräte: Touchpad des Razer-Ultrabooks überzeugt

Tastatur

Die Tastatur des Razer Blade Stealth 13 hat nicht ganz die volle Breite, was zum Beispiel bei der rechten Shift-Taste sichtbar ist. In dieser Hinsicht ist also eventuell eine Umgewöhnung notwendig, wenn man breitere Layouts gewöhnt ist. Ebenfalls bemerkenswert ist die Power-Taste, die Teil der Tastatur ist. Man muss aufpassen, dass man sie nicht aus Versehen statt der Delete-Taste betätigt.

Die eckigen, flachen Chiclet-Tasten haben eine stufenlos einstellbare Backlight-Beleuchtung, die in verschiedenen Farben leuchten kann. Der Drückpunkt der Tasten ist sehr knackig und ihr Hub ist ziemlich kurz, wobei er länger ist als beispielsweise beim aktuellen Apple Macbook Pro 13. Das Tippgefühl der Tastatur ist insgesamt gut und das Keyboard ist brauchbar. Nutzer von Desktop-Tastaturen müssen sich allerdings eventuell ein wenig an das kleinere Layout und den kurzen Hub der Tasten gewöhnen.

Tastaturbereich Razer Blade Stealth 13
Tastaturbereich Razer Blade Stealth 13

Touchpad

Die Oberfläche des Touchpads besteht aus Glas. Sie ist sehr großzügig dimensioniert für ein 13,3-Zoll-Laptop und bietet eine exzellente Gleitfähigkeit. Weil es ein Clickpad ist, gibt es keine dedizierten Tasten, stattdessen drückt man die Oberfläche des Touchpads im unteren Bereich runter. Qualitativ ist die Anmutung des Touchpads top, das Razer Blade Stealth bewegt sich in dieser Hinsicht auf einem sehr hohen Niveau. Auch an der Software-Umsetzung können wir nichts aussetzen, das Touchpad ist präzise und Multitouch-Gesten werden auch tadellos umgesetzt.

4K-Display des Razer-Notebooks könnte deutlich besser sein

Pixelmatrix Razer Blade Stealth 13
Pixelmatrix Razer Blade Stealth 13
Kaum Backlight-Bleeding (hier verstärkt dargestellt)
Kaum Backlight-Bleeding (hier verstärkt dargestellt)

Es gibt zwei verschiedene Display-Varianten beim Razer Blade Stealth 13. Die Full-HD-Version konnten wir mit dem iGPU-Blade-Stealth schon testen. Unser Testgerät enthält das wesentlich höher aufgelöste 4K-UHD-LCD (3.840 x 2.160). Dieser Bildschirm basiert auf IPS-Technologie, er hat eine Touch-Oberfläche, die zudem glänzt.

Die Messwerte des Bildschirms sind für uns insbesondere bei der LCD-Helligkeit enttäuschend, denn das Full-HD-Modell des Razer Blade Stealth 13 ist in dieser Hinsicht besser. Ebenfalls negativ auffällig sind die hohen Werte bei den Reaktionszeiten, was insbesondere bei Spielen zu Ghosting führen kann – für ein Gaming-Laptop eigentlich ein No-Go.

333
cd/m²
332
cd/m²
325
cd/m²
327
cd/m²
353
cd/m²
322
cd/m²
337
cd/m²
359
cd/m²
331
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
AUO202B
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 359 cd/m² Durchschnitt: 335.4 cd/m² Minimum: 7.5 cd/m²
Ausleuchtung: 90 %
Helligkeit Akku: 353 cd/m²
Kontrast: 1412:1 (Schwarzwert: 0.25 cd/m²)
ΔE Color 4.4 | 0.6-29.43 Ø6, calibrated: 1.1
ΔE Greyscale 5.49 | 0.64-98 Ø6.2
96% sRGB (Argyll 3D) 61% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.26
Razer Blade Stealth 13, Core i7-1065G7
AUO202B, IPS LED, 3840x2160, 13.3
Dell XPS 13 7390 2-in-1 Core i7
Sharp LQ134N1, IPS, 1920x1200, 13.4
Lenovo Yoga C940-14IIL
LP140WF9-SPE2, IPS LED, 1920x1080, 14
Razer Blade Stealth i7-1065G7 Iris Plus
Sharp LQ133M1JW41, IPS, 1920x1080, 13.3
Response Times
24%
22%
21%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
62 (30, 32)
47.6 (23.2, 24.4)
23%
49.6 (23.6, 26)
20%
45.2 (22.4, 22.8)
27%
Response Time Black / White *
39 (24, 15)
29.2 (16, 13.2)
25%
30 (16.4, 13.6)
23%
33.2 (17.6, 15.6)
15%
PWM Frequency
2500 (25)
22730 (24)
Bildschirm
17%
17%
20%
Helligkeit Bildmitte
353
549.8
56%
384
9%
422.6
20%
Brightness
335
520
55%
363
8%
404
21%
Brightness Distribution
90
86
-4%
90
0%
87
-3%
Schwarzwert *
0.25
0.39
-56%
0.17
32%
0.35
-40%
Kontrast
1412
1410
0%
2259
60%
1207
-15%
DeltaE Colorchecker *
4.4
2.12
52%
3.5
20%
1.02
77%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
7.21
3.66
49%
5.5
24%
3.06
58%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
1.1
1.37
-25%
1
9%
0.95
14%
DeltaE Graustufen *
5.49
2.6
53%
4.6
16%
1
82%
Gamma
2.26 97%
2.3 96%
2.32 95%
2.21 100%
CCT
7689 85%
6884 94%
6884 94%
6502 100%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
61
65.4
7%
62
2%
62.1
2%
Color Space (Percent of sRGB)
96
99.7
4%
97.7
2%
97.1
1%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
21% / 18%
20% / 17%
21% / 20%

* ... kleinere Werte sind besser

Farbwerte
Farbwerte
Sättigung
Sättigung
Grauwerte
Grauwerte
Farbwerte (kalibriert)
Farbwerte (kalibriert)
Sättigung (kalibriert)
Sättigung (kalibriert)
Grauwerte (kalibriert)
Grauwerte (kalibriert)

Der Kontrastwert von 1412:1 ist gut und die Farbdarstellung insgesamt im kalibrierten Zustand auch angenehm. Ohne Kalibrierung hat man einen Blaustich – komisch, denn eigentlich sollte das Display laut Razer von Werk ab kalibriert sein.

Den sRGB-Farbraum deckt der Bildschirm fast vollständig ab, mit 96 % fehlen nur wenige Farben. Einfache Bildbearbeitung ist mit dem Display möglich. Ein Upgrade verglichen mit dem günstigeren Full-HD-Display stellt das 4K-Panel in dieser Hinsicht allerdings nicht dar, denn die Farbraumabdeckung ist bei beiden etwa gleich gut.

sRGB: 96 %
sRGB: 96 %
AdobeRGB: 61 %
AdobeRGB: 61 %
Outdoor (bewölkt)
Outdoor (bewölkt)

Im Outdoor-Betrieb ist das Razer Blade Stealth 13 trotz Glossy-Oberfläche nutzbar, allerdings nur im Schatten oder bei bewölktem Himmel. Zudem muss man auch hier mit nervigen Spiegelungen leben.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
39 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 24 ms steigend
↘ 15 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 96 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (24.8 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
62 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 30 ms steigend
↘ 32 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 96 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (39.5 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9331 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

An der Blickwinkelstabilität des Bildschirms gibt es nichts auszusetzen.

Blickwinkelbild Razer Blade Stealth 13
Blickwinkelbild Razer Blade Stealth 13

Leistung des Razer Ultrabooks: Schwache CPU, starke GPU

Als einzige CPU-Option gibt es im Razer Blade Stealth 13 den Intel Core i7-1065G7. Als GPU dient die Intel Iris Plus Graphics G7 sowie optional die Nvidia GeForce GTX 1650 Max-Q. In jedem Fall sind 16 GB LPDDR4-3766-Speicher verlötet und als SSD-Speicher gibt es entweder eine 256-GB-SSD oder eine 512-GB-SSD.

CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z Caches
CPU-Z Caches
CPU-Z Mainboard
CPU-Z Mainboard
HWiNFO
HWiNFO
GPU-Z Intel Iris Plus Graphics G7
GPU-Z Intel Iris Plus Graphics G7
LatencyMon
LatencyMon

Prozessor

Der Core i7-1065G7 ist ein Quad-Core-Prozessor der neuesten Generation "Ice-Lake" von Intel. Er ist im 10-Nanometer-Prozess gefertigt und hat einen typischen maximalen Verbrauchswert von 15 Watt. Die Taktraten des Prozessors bewegen sich im Bereich von 1,3 bis 3,9 GHz.  Unsere CPU-Vergleichsliste ermöglicht Vergleiche dieses Prozessors mit anderen CPUs.

Im anderen Razer Blade Stealth 13 ohne dGPU kann die CPU auf Dauer 25 Watt verbrauchen. Das ist bei diesem Testgerät nicht der Fall, stattdessen ist die CPU dauerhaft auf 15 Watt abgeriegelt. Darum kann der Core i7-1065G7 auch sein Potenzial bei weitem nicht ausreizen. Logischerweise schneidet unser Razer Blade Stealth 13 in den CPU-Benchmarks daher schlechter ab als die Vergleichsgeräte mit Ice-Lake.

Die CPU-Leistung ist im Akkubetrieb geringfügig limitiert. Statt ca. 520 Punkte erzielte das Razer Blade Stealth 13 nur 475 Punkte.

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660670680690700710720730740750760770780790800810820830840Tooltip
Razer Blade Stealth 13, Core i7-1065G7 Intel Core i7-1065G7, Intel Core i7-1065G7: Ø483 (464-551)
Dell XPS 13 7390 2-in-1 Core i7 Intel Core i7-1065G7, Intel Core i7-1065G7: Ø672 (632.81-836.68)
Lenovo Yoga C940-14IIL Intel Core i7-1065G7, Intel Core i7-1065G7; Performance Mode: Ø702 (693.71-740.11)
Lenovo Yoga C940-14IIL Intel Core i7-1065G7, Intel Core i7-1065G7: Ø672 (659-720)
Razer Blade Stealth i7-1065G7 Iris Plus Intel Core i7-1065G7, Intel Core i7-1065G7: Ø671 (663.4-722.7)
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Lenovo Yoga C940-14IIL
Intel Core i7-1065G7
179 Points ∼100% +5%
Dell XPS 13 7390 2-in-1 Core i7
Intel Core i7-1065G7
174 Points ∼97% +2%
Durchschnittliche Intel Core i7-1065G7
  (149 - 183, n=6)
172 Points ∼96% +1%
Razer Blade Stealth 13, Core i7-1065G7
Intel Core i7-1065G7
171 Points ∼96%
Razer Blade Stealth i7-1065G7 Iris Plus
Intel Core i7-1065G7
149 Points ∼83% -13%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (20 - 185, n=281)
117 Points ∼65% -32%
CPU Multi 64Bit
Dell XPS 13 7390 2-in-1 Core i7
Intel Core i7-1065G7
830 Points ∼100% +51%
Lenovo Yoga C940-14IIL
Intel Core i7-1065G7
740 (min: 693, max: 740) Points ∼89% +34%
Lenovo Yoga C940-14IIL
Intel Core i7-1065G7
720 (min: 659, max: 720) Points ∼87% +31%
Durchschnittliche Intel Core i7-1065G7
  (521 - 830, n=7)
684 Points ∼82% +24%
Razer Blade Stealth i7-1065G7 Iris Plus
Intel Core i7-1065G7
676 Points ∼81% +23%
Razer Blade Stealth 13, Core i7-1065G7
Intel Core i7-1065G7
551 (min: 464, max: 551) Points ∼66%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (32 - 1051, n=291)
346 Points ∼42% -37%
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
551 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
171 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
96.69 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Hilfe

System Performance

An der System-Leistung gibt es nichts auszusetzen. In der Alltagsnutzung arbeitet das System flüssig und in den Benchmarks schnitt das Razer Blade Stealth 13 auch gut ab.

PCMark 10
Digital Content Creation
Razer Blade Stealth 13, Core i7-1065G7
GeForce GTX 1650 Max-Q, 1065G7, Lite-On CA3-8D512
4338 Points ∼100%
Durchschnittliche Intel Core i7-1065G7, NVIDIA GeForce GTX 1650 Max-Q
 
4338 Points ∼100% 0%
Dell XPS 13 7390 2-in-1 Core i7
Iris Plus Graphics G7 (Ice Lake 64 EU), 1065G7, Toshiba BG4 KBG40ZPZ512G
3998 Points ∼92% -8%
Lenovo Yoga C940-14IIL
Iris Plus Graphics G7 (Ice Lake 64 EU), 1065G7, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
3900 Points ∼90% -10%
Razer Blade Stealth i7-1065G7 Iris Plus
Iris Plus Graphics G7 (Ice Lake 64 EU), 1065G7, Samsung SSD PM981 MZVLB256HAHQ
3796 Points ∼88% -12%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (534 - 4338, n=95)
2504 Points ∼58% -42%
Productivity
Razer Blade Stealth i7-1065G7 Iris Plus
Iris Plus Graphics G7 (Ice Lake 64 EU), 1065G7, Samsung SSD PM981 MZVLB256HAHQ
7245 Points ∼100% +8%
Dell XPS 13 7390 2-in-1 Core i7
Iris Plus Graphics G7 (Ice Lake 64 EU), 1065G7, Toshiba BG4 KBG40ZPZ512G
7179 Points ∼99% +7%
Lenovo Yoga C940-14IIL
Iris Plus Graphics G7 (Ice Lake 64 EU), 1065G7, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
6924 Points ∼96% +3%
Razer Blade Stealth 13, Core i7-1065G7
GeForce GTX 1650 Max-Q, 1065G7, Lite-On CA3-8D512
6739 Points ∼93%
Durchschnittliche Intel Core i7-1065G7, NVIDIA GeForce GTX 1650 Max-Q
 
6739 Points ∼93% 0%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (1014 - 7281, n=95)
5268 Points ∼73% -22%
Essentials
Lenovo Yoga C940-14IIL
Iris Plus Graphics G7 (Ice Lake 64 EU), 1065G7, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
9678 Points ∼100% +16%
Dell XPS 13 7390 2-in-1 Core i7
Iris Plus Graphics G7 (Ice Lake 64 EU), 1065G7, Toshiba BG4 KBG40ZPZ512G
9678 Points ∼100% +16%
Razer Blade Stealth i7-1065G7 Iris Plus
Iris Plus Graphics G7 (Ice Lake 64 EU), 1065G7, Samsung SSD PM981 MZVLB256HAHQ
9664 Points ∼100% +15%
Razer Blade Stealth 13, Core i7-1065G7
GeForce GTX 1650 Max-Q, 1065G7, Lite-On CA3-8D512
8373 Points ∼87%
Durchschnittliche Intel Core i7-1065G7, NVIDIA GeForce GTX 1650 Max-Q
 
8373 Points ∼87% 0%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (2062 - 9664, n=95)
6875 Points ∼71% -18%
Score
Dell XPS 13 7390 2-in-1 Core i7
Iris Plus Graphics G7 (Ice Lake 64 EU), 1065G7, Toshiba BG4 KBG40ZPZ512G
4677 Points ∼100% +4%
Razer Blade Stealth i7-1065G7 Iris Plus
Iris Plus Graphics G7 (Ice Lake 64 EU), 1065G7, Samsung SSD PM981 MZVLB256HAHQ
4609 Points ∼99% +3%
Lenovo Yoga C940-14IIL
Iris Plus Graphics G7 (Ice Lake 64 EU), 1065G7, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
4583 Points ∼98% +2%
Razer Blade Stealth 13, Core i7-1065G7
GeForce GTX 1650 Max-Q, 1065G7, Lite-On CA3-8D512
4484 Points ∼96%
Durchschnittliche Intel Core i7-1065G7, NVIDIA GeForce GTX 1650 Max-Q
 
4484 Points ∼96% 0%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (743 - 4609, n=98)
3186 Points ∼68% -29%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Razer Blade Stealth i7-1065G7 Iris Plus
Iris Plus Graphics G7 (Ice Lake 64 EU), 1065G7, Samsung SSD PM981 MZVLB256HAHQ
5173 Points ∼100% +26%
Lenovo Yoga C940-14IIL
Iris Plus Graphics G7 (Ice Lake 64 EU), 1065G7, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
5158 Points ∼100% +26%
Dell XPS 13 7390 2-in-1 Core i7
Iris Plus Graphics G7 (Ice Lake 64 EU), 1065G7, Toshiba BG4 KBG40ZPZ512G
5086 Points ∼98% +24%
Razer Blade Stealth 13, Core i7-1065G7
GeForce GTX 1650 Max-Q, 1065G7, Lite-On CA3-8D512
4099 Points ∼79%
Durchschnittliche Intel Core i7-1065G7, NVIDIA GeForce GTX 1650 Max-Q
 
4099 Points ∼79% 0%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (1283 - 5363, n=220)
4063 Points ∼79% -1%
Home Score Accelerated v2
Razer Blade Stealth i7-1065G7 Iris Plus
Iris Plus Graphics G7 (Ice Lake 64 EU), 1065G7, Samsung SSD PM981 MZVLB256HAHQ
4030 Points ∼100% +33%
Lenovo Yoga C940-14IIL
Iris Plus Graphics G7 (Ice Lake 64 EU), 1065G7, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
4003 Points ∼99% +32%
Dell XPS 13 7390 2-in-1 Core i7
Iris Plus Graphics G7 (Ice Lake 64 EU), 1065G7, Toshiba BG4 KBG40ZPZ512G
3982 Points ∼99% +31%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (1027 - 4211, n=248)
3044 Points ∼76% 0%
Razer Blade Stealth 13, Core i7-1065G7
GeForce GTX 1650 Max-Q, 1065G7, Lite-On CA3-8D512
3029 Points ∼75%
Durchschnittliche Intel Core i7-1065G7, NVIDIA GeForce GTX 1650 Max-Q
 
3029 Points ∼75% 0%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3029 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4099 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Die M.2-2280-SSD im Razer Blade Stealth 13 stammt von LiteOn und sie hat eine Kapazität von 512 GB. Es handelt sich um eine extrem schnelle SSD, die es mit der PM981 von Samsung aufnehmen kann.

Razer Blade Stealth 13, Core i7-1065G7
Lite-On CA3-8D512
Dell XPS 13 7390 2-in-1 Core i7
Toshiba BG4 KBG40ZPZ512G
Lenovo Yoga C940-14IIL
Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
Razer Blade Stealth i7-1065G7 Iris Plus
Samsung SSD PM981 MZVLB256HAHQ
Durchschnittliche Lite-On CA3-8D512
 
CrystalDiskMark 5.2 / 6
-22%
1%
-10%
0%
Write 4K
153
106.7
-30%
128.4
-16%
176.8
16%
153
0%
Read 4K
59.52
49.94
-16%
46.37
-22%
48.38
-19%
59.5
0%
Write Seq
1608
1223
-24%
1863
16%
1332
-17%
1608
0%
Read Seq
2293
1801
-21%
2340
2%
1644
-28%
2293
0%
Write 4K Q32T1
497
325.3
-35%
451.1
-9%
440.6
-11%
497
0%
Read 4K Q32T1
543.6
550.5
1%
415.3
-24%
559.2
3%
544
0%
Write Seq Q32T1
1640
1224
-25%
2985
82%
1104
-33%
1640
0%
Read Seq Q32T1
3158
2350
-26%
2565
-19%
3481
10%
3158
0%
Lite-On CA3-8D512
Sequential Read: 2130 MB/s
Sequential Write: 534.5 MB/s
512K Read: 1631 MB/s
512K Write: 1153 MB/s
4K Read: 58.83 MB/s
4K Write: 157.3 MB/s
4K QD32 Read: 556 MB/s
4K QD32 Write: 486.9 MB/s

Grafikkarte

Die Nvidia GeForce GTX 1650 Max-Q ist ein Grafikchip der "Nvidia Turing"-Generation. Im Razer Blade Stealth 13 hat die GeForce 4 GB dedizierten GDDR5-Speicher. In Nvidias-GeForce-Lineup ist die GTX 1650 Max-Q eine Mittelklasselösung. Sie ist das wohl einzigartigste Feature des Razer Blade Stealth 13, schließlich haben kompakte Laptops in der Regel nie einen solch starken Grafikchip. Unsere GPU-Tabelle ermöglicht Vergleiche mit anderen Grafikchips.

Die Intel Iris Plus Graphics G7 kann die GeForce deutlich deklassieren. Der dedizierte Grafikchip ist mehr als doppelt so schnell. Verglichen mit der normalen Variante der GTX 1650 ist die GTX 1650 Max-Q circa 16 bis 18 % langsamer.

Im Akkubetrieb ist die GPU-Leistung leider eindeutig limitiert. Der GPU-Score des 3DMark11 liegt bei nur 6742 Punkten, womit ein gutes Drittel der Leistung verloren geht.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Dell XPS 15 7590 9980HK GTX 1650
NVIDIA GeForce GTX 1650 (Laptop), Intel Core i9-9980HK
12388 Points ∼100% +16%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1650 Max-Q
  (10422 - 11764, n=7)
11095 Points ∼90% +4%
Razer Blade Stealth 13, Core i7-1065G7
NVIDIA GeForce GTX 1650 Max-Q, Intel Core i7-1065G7
10699 Points ∼86%
Lenovo Yoga C940-14IIL
Intel Iris Plus Graphics G7 (Ice Lake 64 EU), Intel Core i7-1065G7
4613 Points ∼37% -57%
Dell XPS 13 7390 2-in-1 Core i7
Intel Iris Plus Graphics G7 (Ice Lake 64 EU), Intel Core i7-1065G7
4594 Points ∼37% -57%
Razer Blade Stealth i7-1065G7 Iris Plus
Intel Iris Plus Graphics G7 (Ice Lake 64 EU), Intel Core i7-1065G7
4252 Points ∼34% -60%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (230 - 10699, n=368)
1319 Points ∼11% -88%
3DMark - 2560x1440 Time Spy Graphics
Dell XPS 15 7590 9980HK GTX 1650
NVIDIA GeForce GTX 1650 (Laptop), Intel Core i9-9980HK
3353 Points ∼100% +18%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1650 Max-Q
  (2836 - 3060, n=6)
2953 Points ∼88% +4%
Razer Blade Stealth 13, Core i7-1065G7
NVIDIA GeForce GTX 1650 Max-Q, Intel Core i7-1065G7
2840 Points ∼85%
Lenovo Yoga C940-14IIL
Intel Iris Plus Graphics G7 (Ice Lake 64 EU), Intel Core i7-1065G7
835 Points ∼25% -71%
Dell XPS 13 7390 2-in-1 Core i7
Intel Iris Plus Graphics G7 (Ice Lake 64 EU), Intel Core i7-1065G7
833 Points ∼25% -71%
Razer Blade Stealth i7-1065G7 Iris Plus
Intel Iris Plus Graphics G7 (Ice Lake 64 EU), Intel Core i7-1065G7
792 Points ∼24% -72%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (85 - 2840, n=42)
553 Points ∼16% -81%
3DMark 11 Performance
9381 Punkte
3DMark Time Spy Score
2859 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Die Nvidia GeForce GTX 1650 Max-Q kann auch aktuelle Spiele in hohen Details flüssig darstellen. Dabei sollte man es aber bei der Full-HD-Auflösung belassen, für 4K-UHD fehlt dann doch einiges an Leistung. Positiv ist auf jeden Fall, dass das Razer Blade Stealth 13 die GPU-Leistung in der Witcher-3-Schleife sehr stabil halten kann. Nach einer Stunde ist nur ein ganz geringer Leistungsverlust zu verzeichnen.

The Witcher 3 - 1920x1080 High Graphics & Postprocessing (Nvidia HairWorks Off)
Dell XPS 15 7590 9980HK GTX 1650
Intel Core i9-9980HK, NVIDIA GeForce GTX 1650 (Laptop)
64.8 fps ∼100% +40%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1650 Max-Q
  (46.3 - 55.4, n=6)
51.5 fps ∼79% +11%
Razer Blade Stealth 13, Core i7-1065G7
Intel Core i7-1065G7, NVIDIA GeForce GTX 1650 Max-Q
46.3 fps ∼71%
Razer Blade Stealth i7-1065G7 Iris Plus
Intel Core i7-1065G7, Intel Iris Plus Graphics G7 (Ice Lake 64 EU)
19.1 fps ∼29% -59%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (3.8 - 46.3, n=27)
14.2 fps ∼22% -69%
05101520253035Tooltip
Razer Blade Stealth 13, Core i7-1065G7 GeForce GTX 1650 Max-Q, 1065G7, Lite-On CA3-8D512: Ø28.1 (25-30)
min. mittel hoch max.4K
BioShock Infinite (2013) 230.7 186.6 169.3 70.3 fps
The Witcher 3 (2015) 137.5 84.9 46.3 27.5 17.5 fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 134.6 93 50.9 41.7 18.3 fps

Emissionen: Razer-Gaming-Laptop mit guten Lautsprechern

Geräuschemissionen

Im Idle sind die Lüfter zumeist ausgeschaltet. Unter Last laufen sie dagegen durchgehend, wobei die maximale Lautstärke 38 dB(a) beträgt. Das ist deutlich hörbar, aber noch nicht extrem nervend. Eine zurückhaltende Geräuschkulisse scheint durchaus ein Fokus von Razer gewesen zu sein. Spulenfiepen konnten wir nicht feststellen.

Lautstärkediagramm

Idle
30 / 30 / 30 dB(A)
Last
33.9 / 38.1 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 30 dB(A)
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2035.934.53332.835.92536.635.534.934.836.63138.834.838.138.738.84034.933.931.634.234.95038.135.632.536.738.16332.232.631.830.532.28027.426.726.625.527.410025.526.825.924.925.512524.925.125.523.724.916023.623.823.623.423.620023.223.322.622.523.225024.522.621.421.524.531524.522.22120.724.540023.221.319.819.923.250022.320.719.719.122.363021.92018.919.221.98002320.917.818.123100025.321.417.617.825.3125024.421.617.317.224.4160027.823.817.51727.820002923.817.317.329250030.524.817.517.430.5315029.723.117.317.429.7400023.82017.617.723.850002118.717.717.721630019.918.317.917.919.9800018.718.117.917.918.71000018.218.217.917.918.21250017.91817.817.817.91600017.917.917.817.817.9SPL38.233.930.130.138.2N2.61.91.41.42.6median 23.6median 21.4median 17.9median 17.9median 23.6Delta1.82.31.41.41.8hearing rangehide median Fan NoiseRazer Blade Stealth 13, Core i7-1065G7

Temperatur

Stresstest (Prime95 + FurMark)
Stresstest (Prime95 + FurMark)

Bei einem so kompakten und dünnen Gaming-Laptop bleibt eine erhöhte Hitzentwicklung natürlich nicht aus. Dabei halten sich die Maximalwerte in Grenzen, denn maximal messen wir 46,9 °C an der Oberseite. Unangenehm ist es, dass sich auch die Handballenauflage unter Last spürbar erwärmt, wobei die Werte an der Handballenauflage noch nicht kritisch sind.

Das Verhalten des Razer Ultrabooks im Stresstest ist unspektakulär. Unter kombinierter Prime95- und FurMark-Last kann der Prozessor kurz seine Boost-Frequenz ausnutzen und fällt dann sehr schnell auf 15 Watt Verbrauch zurück. Daran ändert sich für den restlichen Verlauf des Stresstest nichts. Weder GPU noch CPU drosseln ihre Leistung und die maximale CPU-Temperatur von 86 °C ist auch unbedenklich.

Max. Last
 44.1 °C46.9 °C38.9 °C 
 39.1 °C42.1 °C37.9 °C 
 35.3 °C32.6 °C34.7 °C 
Maximal: 46.9 °C
Durchschnitt: 39.1 °C
38.7 °C46.3 °C38.7 °C
36.8 °C43.4 °C41.2 °C
34.8 °C38.6 °C37.2 °C
Maximal: 46.3 °C
Durchschnitt: 39.5 °C
Netzteil (max.)  51.5 °C | Raumtemperatur 23.1 °C | FIRT 550-Pocket
(-) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 39.1 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Subnotebook v7 auf 30.7 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 46.9 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.8 °C (von 22 bis 57 °C für die Klasse Subnotebook v7).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 46.3 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 40 °C).
(±) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 32 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.7 °C.
(±) Beim längeren Spielen von The Witcher 3 erhitzt sich das Gerät durchschnittlich auf 35.7 °C. Der Durchschnitt der Klasse ist derzeit 30.7 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich erreichen maximal 35.3 °C und damit die typische Hauttemperatur und fühlen sich daher nicht heiß an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.6 °C (-6.7 °C).
Oberseite (Idle)
Oberseite (Idle)
Unterseite (Idle)
Unterseite (Idle)
Oberseite (Last)
Oberseite (Last)
Unterseite (Last)
Unterseite (Last)
Oberseite (Witcher 3)
Oberseite (Witcher 3)
Unterseite (Witcher 3)
Unterseite (Witcher 3)

Lautsprecher

Rechts und links der Tastatur sitzen die Stereo-Lautsprecher. Ihre Qualität ist für so einen kleinen Razer-Laptop ziemlich gut, allerdings könnten sie noch etwas lauter sein. Alternativ kann man den einwandfrei funktionierenden Kopfhörer-Anschluss verwenden.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2035.232.835.22535.434.835.43136.538.736.54033.134.233.15031.736.731.76329.130.529.18030.525.530.510036.224.936.212543.323.743.316044.723.444.72004122.54125050.421.550.431557.220.757.240064.719.964.750064.619.164.663068.519.268.580065.718.165.710006717.867125063.517.263.51600671767200065.817.365.825006217.462315063.817.463.8400059.417.759.4500059.617.759.6630060.917.960.980005917.959100005817.9581250057.417.857.41600055.317.855.3SPL7630.176N38.11.438.1median 59.6median 17.9median 59.6Delta6.61.46.64144.438.239.33838.136.238.936.837.338.537.236.336.934.945.933.453.533.359.832.361.331.661.530.665.429.96629.663.229.269.728.873.228.27427.670.227.569.827.670.227.265.72756.72761.32762.526.966.426.867.126.87126.66626.761.439.980.73.851.2median 27.6median 65.723.133.733.526.126.628.831.629.829.924.630.222.440.121.841.82351.12353.52258.822.963.322.767.120.56920.370.919.168.518.869.11868.518.164.817.36616.966.216.663.416.464.916.162.816.162.516561652.315.947.515.746.815.546.815.341.829.376.81.240.5median 17.3median 63.327.1hearing rangehide median Pink NoiseRazer Blade Stealth 13, Core i7-1065G7Dell XPS 13 7390 2-in-1 Core i7Lenovo Yoga C940-14IIL
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
Razer Blade Stealth 13, Core i7-1065G7 Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (68.49 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 14.1% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (13.6% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 6.2% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (7.2% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 1.5% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (15.8% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 28% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 9% vergleichbar, 63% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 20%, das schlechteste Gerät hat 50%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 18% aller getesteten Geräte waren besser, 4% vergleichbar, 78% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Dell XPS 13 7390 2-in-1 Core i7 Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (80.74 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 7.8% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (12.5% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.5% abweichend
(+) | lineare Mitten (6.2% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.4% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (10.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (12.7% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 6% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 2% vergleichbar, 93% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 11%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 7% aller getesteten Geräte waren besser, 2% vergleichbar, 91% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Lenovo Yoga C940-14IIL Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (76.8 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 6% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (9.9% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.9% abweichend
(+) | lineare Mitten (3.6% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | verringerte Hochtöne, 7.6% geringer als der Median
(+) | sehr lineare Hochtöne (6.1% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (15% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 10% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 7% vergleichbar, 83% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 11%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 15% aller getesteten Geräte waren besser, 4% vergleichbar, 81% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Energieverwaltung: Hoher Verbrauch resultiert in schlechter Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Ein Stromsparwunder ist das Razer Blade Stealth 13 nicht, eher im Gegenteil: Der minimale Stromverbrauch von 10,7 Watt ist extrem hoch und fast doppelt so viel wie beim Razer Blade Stealth 13 ohne dGPU. Der Vergleich mit dem Lenovo Yoga C940-14IIL und dem Dell XPS 13 7390 2-in-1 fällt für unser Testgerät noch desaströser aus.

Die maximale Lastspitze lag bei 71 Watt, was sich im Rahmen des 100-Watt-Netzteils bewegt.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.6 / 0.7 Watt
Idledarkmidlight 10.7 / 13.6 / 15.7 Watt
Last midlight 60 / 71 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Razer Blade Stealth 13, Core i7-1065G7
1065G7, GeForce GTX 1650 Max-Q, Lite-On CA3-8D512, IPS LED, 3840x2160, 13.3
Dell XPS 13 7390 2-in-1 Core i7
1065G7, Iris Plus Graphics G7 (Ice Lake 64 EU), Toshiba BG4 KBG40ZPZ512G, IPS, 1920x1200, 13.4
Lenovo Yoga C940-14IIL
1065G7, Iris Plus Graphics G7 (Ice Lake 64 EU), Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ, IPS LED, 1920x1080, 14
Razer Blade Stealth i7-1065G7 Iris Plus
1065G7, Iris Plus Graphics G7 (Ice Lake 64 EU), Samsung SSD PM981 MZVLB256HAHQ, IPS, 1920x1080, 13.3
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1650 Max-Q
 
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
 
Stromverbrauch
47%
39%
34%
-4%
35%
Idle min *
10.7
2.6
76%
3.2
70%
5.9
45%
6.75 (4.2 - 10.7, n=6)
37%
6.62 (1 - 36, n=604)
38%
Idle avg *
13.6
5.3
61%
7
49%
8.1
40%
11.8 (7.8 - 14.7, n=6)
13%
9.82 (2.06 - 39, n=604)
28%
Idle max *
15.7
7
55%
8.9
43%
11.2
29%
16.8 (10.2 - 24, n=6)
-7%
12.1 (3.9 - 55, n=604)
23%
Last avg *
60
43.1
28%
47.6
21%
44.3
26%
74 (60 - 89.6, n=6)
-23%
33.5 (6.3 - 75, n=594)
44%
Last max *
71
49
31%
63.1
11%
50.2
29%
99.9 (71 - 130, n=6)
-41%
40.7 (7.6 - 111, n=597)
43%
Witcher 3 ultra *
64
43.1
33%
41.9
35%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Ladezeit: 120 Minuten
Ladezeit: 120 Minuten

Der interne Akku des Razer Blade Stealth 13 hat eine Kapazität von 53 Wattstunden. Die Kapazität ist für einen so kompakten Laptop durchaus angemessen. Zum Vergleich: Das Dell XPS 13 7390 2-in-1 hat einen 51-Wattstunden-Akku, während das größere Lenovo Yoga C940-14IIL einen etwas größeren 60-Wattstunden-Akku hat.

Unglücklicherweise sind die Akkulaufzeiten enttäuschend. Nur fünfeinhalb Stunden im Wi-Fi-Test sind deutlich schlechter als beim Modell mit iGPU, das fast zehn Stunden durchhielt. Mit maximaler LCD-Helligkeit verringert sich die Akkulaufzeit nochmal um etwa eine Stunde im WLAN-Test.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
8h 20min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3 (Edge)
5h 29min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3 max Brightness (Edge)
4h 34min
Big Buck Bunny H.264 1080p
6h 16min
Last (volle Helligkeit)
1h 54min
Razer Blade Stealth 13, Core i7-1065G7
1065G7, GeForce GTX 1650 Max-Q, 53.1 Wh
Dell XPS 13 7390 2-in-1 Core i7
1065G7, Iris Plus Graphics G7 (Ice Lake 64 EU), 51 Wh
Lenovo Yoga C940-14IIL
1065G7, Iris Plus Graphics G7 (Ice Lake 64 EU), 60 Wh
Razer Blade Stealth i7-1065G7 Iris Plus
1065G7, Iris Plus Graphics G7 (Ice Lake 64 EU), 53.1 Wh
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
 
Akkulaufzeit
63%
53%
77%
25%
Idle
500
622 (87 - 2557, n=552)
24%
H.264
376
793
111%
475 (182 - 1174, n=116)
26%
WLAN
329
537
63%
636
93%
583
77%
475 (206 - 806, n=222)
44%
Last
114
64
-44%
122 (40 - 347, n=560)
7%

Pro

+ hochwertiges Aluminium-Gehäuse
+ sehr gutes Touchpad
+ starke GPU-Leistung im kompakten Format
+ gute Lautsprecher
+ Lüfter bleibt meistens stumm

Contra

- CPU-Leistung auch ohne GPU-Last limitiert
- insgesamt enttäuschendes 4K-UHD-LCD
- schlechte Akkulaufzeit
- nur 1 Jahr Garantie bei hohem Preis

Fazit

Im Test: Razer Blade Stealth, zur Verfügung gestellt von Razer
Im Test: Razer Blade Stealth, zur Verfügung gestellt von Razer

Das Razer Blade Stealth schafft den Spagat: Es ist nicht nur ultrakompakt, das Razer-Ultrabook ist auch verdammt leistungsstark. Das gilt allerdings nur für die GPU-Leistung – mit der CPU-Leistung des Modells mit Nvidia GeForce GTX 1650 Max-Q sind wir unzufrieden.

Freilich handelt es sich dabei um eine bewusste Entscheidung von Razer. Die Leistungslimitierung des Prozessors auf 15 Watt soll die Hitzeentwicklung im Rahmen halten. Das gelingt auch weitestgehend. Trotzdem ist es für uns unverständlich, warum Razer dem Prozessor nicht wenigstens ein bisschen mehr Luft zum Atmen gibt, wenn der Grafikchip nicht ausgelastet ist. 

Ein weiterer, wichtiger Unterschied dieses Modells verglichen mit dem Razer Blade Stealth mit iGPU ist das 4K-UHD-Display. Leider lässt dessen Qualität doch zu wünschen übrig – schlecht ist das Panel nicht, aber gegenüber dem Full-HD-Display stellt es, abgesehen von der Touch-Oberfläche und der höheren Auflösung, keine Verbesserung dar. Teilweise ist sogar das Gegenteil der Fall: Das Full-HD-LCD ist spürbar heller als das 4K-Display. In Verbindung mit dem Display steht ein weiterer Nachteil dieses spezifischen Modells: Die Akkulaufzeit ist verdammt kurz, was bei einem so kompakten Laptop natürlich ein harter Schlag ist. Zu bemängeln ist außerdem die kurze Garantielaufzeit von nur einem Jahr.

Trotz unbestritten hoher Qualität: Diese spezifische Variante des Razer Blade Stealth ist nicht zu empfehlen. Das liegt vor allem an dem für uns enttäuschenden 4K-Bildschirm.

Deshalb können wir das Razer Blade Stealth 13 in dieser Form (insbesondere mit dem 4K-Bildschirm) nicht empfehlen. Stattdessen sollten Interessenten auf das Modell mit Full-HD-Display und Nvidia GeForce GTX 1650 Max-Q setzen. Diese Variante ist günstiger und vereint die guten Qualitäten (wie das hochwertige Gehäuse oder das sehr gute Touchpad) des Razer Blades mit der Grafikleistung der dedizierten GPU. Und dank des niedriger aufgelösten Bildschirms sollte die Akkulaufzeit besser sein.

Razer Blade Stealth 13, Core i7-1065G7 - 11.11.2019 v7
Benjamin Herzig

Gehäuse
89 / 98 → 90%
Tastatur
75%
Pointing Device
88%
Konnektivität
58 / 75 → 77%
Gewicht
69 / 20-75 → 90%
Akkulaufzeit
66%
Display
83%
Leistung Spiele
77 / 78 → 99%
Leistung Anwendungen
80 / 85 → 95%
Temperatur
86%
Lautstärke
96%
Audio
59 / 91 → 65%
Kamera
37 / 85 → 44%
Durchschnitt
74%
84%
Subnotebook - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Benjamin Herzig, 12.11.2019 (Update: 19.11.2019)
Benjamin Herzig
Benjamin Herzig - Editor
Ab 2010 habe ich mich mehr und mehr mit Technologie beschäftigt, insbesondere Notebooks haben es mir seitdem angetan. Klar, dass ich sehr schnell auf die detaillierten Tests von Notebookcheck stieß. Mit der Zeit habe ich mehr und mehr über Notebooks gelernt und angefangen, in Foren und Blog-Seiten kleine Reviews zu Notebooks zu schreiben. Um während des Studiums Geld dazu zu verdienen habe ich mein Hobby dann zum Beruf gemacht und stieß 2016 zum Team von Notebookcheck hinzu, mein persönliches Interesse liegt insbesondere bei Business-Notebooks.