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Cubase 16 bringt verbesserte Stem-Separation und KI-Gesangssynthese in die Musikproduktion

Cubase 16: Studio-Produktionsoberfläche
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Cubase 16: Studio-Produktionsoberfläche
Steinberg hat Cubase 16 veröffentlicht. Das Update bietet eine verbesserte Stem-Separation, mit der sich neben Gesang, Schlagzeug und Bass nun auch Klavier und Gitarre isolieren lassen. Zu den weiteren Neuerungen zählen Instrumenten-Layering, eine schnellere MIDI-Bearbeitung sowie Yamahas weiterentwickelter Gesangssynthesizer Omnivocal. Damit können Produzenten größere Teile einer Aufnahme in einzelne Spuren zerlegen und sogar Gesangsparts erstellen, ohne dafür Studiozeit buchen zu müssen.

Steinberg hat Cubase 16 veröffentlicht und erweitert seine digitale Audio-Workstation um neue Werkzeuge für Produzenten, Remixer und Musiker. Sie sollen den kreativen Workflow erleichtern und dafür sorgen, dass mehr Zeit für die Musikproduktion bleibt, statt für die Navigation durch endlose Menüs. Zu den wichtigsten Neuerungen zählt die verbesserte Stem-Trennung, die in Zusammenarbeit mit dem Audiotechnologie-Unternehmen zplane entwickelt wurde.

Cubase kann fertige Audioaufnahmen nun in sechs Bestandteile zerlegen: Gesang, Schlagzeug, Bass, Klavier, Gitarre und weitere Instrumente. Die Vorgängerversion unterstützte lediglich vier Kategorien. Die beiden zusätzlichen Instrumentengruppen bieten daher einen echten Mehrwert, insbesondere beim Remixen oder Umarrangieren vorhandenen Audiomaterials.

Darüber hinaus führt das Update die sogenannten Instrument Stacks ein, mit denen sich bis zu acht virtuelle Instrumente kombinieren und über eine einzige Spur ansteuern lassen. Neue MIDI-Werkzeuge sorgen dafür, dass programmierte Akkorde natürlicher klingen – beispielsweise wie beim tatsächlichen Anschlagen der Saiten eines Instruments. Eine überarbeitete Tempoerkennung und durchsuchbare Einstellungen sollen zudem alltägliche Aufgaben bei der Musikproduktion effizienter gestalten.

Cubase 16 music production workflow with electric guitar in a professional recording studio

Yamahas Gesangssynthesizer Omnivocal Basic ist eine weitere bemerkenswerte Neuerung. Auf Basis der neuen Omnivocal-NX-Engine erzeugt er Gesang anhand von MIDI-Noten und Liedtexten, die direkt im Key-Editor von Cubase eingegeben werden können. Die Basic-Version umfasst zwei Stimmen-Bänke. Die separat für 149 Euro erhältliche Omnivocal-Pro-Version erweitert die Auswahl auf zehn Bänke und bietet zusätzlich die Funktion Vocal Stacking, mit der sich mehrere Gesangsspuren übereinanderlegen lassen.

Cubase 16 ist in drei Editionen über den Steinberg-Onlineshop erhältlich: Pro für 599 Euro, Artist für 299 Euro und Elements für 99 Euro. Omnivocal Basic ist kostenlos enthalten, während Omnivocal Pro separat 149,99 Euro kostet. Kunden, die ihre Cubase-Lizenz am oder nach dem 7. Oktober 2026 aktiviert haben, erhalten ein kostenloses Update auf die entsprechende Edition von Cubase 16.

Die Stem-Separation und die Gesangssynthese sind zwar keine neuen Konzepte, doch ihre direkte Integration in den Produktions-Workflow ist ein interessanter Ansatz. Ob die Ergebnisse tatsächlich überzeugend klingen, bleibt abzuwarten – insbesondere dann, wenn die KI Dinge singen soll, die ein Mensch besser nicht singen sollte.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-11 > Cubase 16 bringt verbesserte Stem-Separation und KI-Gesangssynthese in die Musikproduktion
Autor: Aurelian Nedelcu,  5.11.2026 (Update:  5.11.2026)