Offiziell bestätigt ist bislang nur eine fliegende 360-Grad-Kamera und zwar von Insta360. Die haben bereits im August die Gründung der Marke Antigravity und die erste 360-Grad-Drohne namens A1 angekündigt, allerdings erst mit breiter Verfügbarkeit im Januar 2026. Insofern hat DJI noch genügend Zeit, um ihrerseits eine Osmo 360 Kamera (hier bei Amazon erhältlich) mit einer Drohne zu paaren und damit abzuheben.
Und genau das passiert tatsächlich, wie viele Leaks der letzten Wochen bereits angedeutet hatten. Wir erwarten eine mit doppeltem 1/1.1 Zoll Sensor bestückte Kamera mit 4K/120 beziehungsweise 8K/50-Video-Funktion sowie 38 Megapixel Panorama-Photos. Dank LiDAR-Sensoren, vier nach vorne und zwei seitlich montierten Obstacle-Sensing-Sensoren dürfte auch die Hinderniserkennung auf DJI Mini 5 Pro Niveau sein. Optisch erinnert die DJI Avata 360 natürlich an die DJI Avata 2 und weniger an die DJI Mini Reihe.
Launch vor 23. Dezember 2025 wahrscheinlich
Die mit etwa 377 Gramm vermutlich deutlich schwerere Antigravity A1 Alternative wird mit den DJI Goggles N3 und dem RC Motion 3 Controller sowie OcuSync 4 kompatibel sein und vermutlich vor dem 23. Dezember zumindest in den USA starten. Dieser Termin ergibt sich laut Jasper Ellens Theorie aus einer Frist, nach der neue DJI-Produkte aus den USA verbannt werden, weswegen ein Launch vieler aktuell gemunkelter DJI-Produkte noch vor diesem Zeitpunkt sehr wahrscheinlich ist, neben der DJI Avata 360 soll etwa auch noch die Osmo Pocket 4 Minikamera vor dieser Deadline in den USA auf den Markt kommen.
Damit würde man zudem die Verfügbarkeit der Antigravity A1, also zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Und auch in punkto Verkaufspreis dürfte die Avata 360 im Hinblick auf die Konkurrenz von Insta360 recht attraktiv werden, mutmaßt zumindest der angesprochene Drohnenleaker, der von einem Verkaufspreis von 999 US-Dollar für die Fly More Combo ausgeht. Angesichts der Erwartung, dass die DJI Avata 360 nicht nur 360-Grad-Aufnahmen sondern alternativ auch klassische 2D-Videos aufnehmen kann, könnte DJI auch technisch das attraktivere Produkt für Drohnenpiloten und Pilotinnen bieten.
Quelle(n)
Bilder: Igor Bogdanov






























