Es wird noch etwas dauern, bis das Honor Magic8 Pro in Europa und hier insbesondere Deutschland und Österreich landet. In China sind die neuen Kamera-Flaggschiffe von Honor auf Basis des Snapdragon 8 Elite Gen 5 bereits Mitte Oktober gestartet, zu uns schafft es der Nachfolger des Honor Magic7 Pro (hier bei Amazon erhältlich) leider erst kurz nach dem Jahreswechsel. Immerhin wird es zum Launch dann bereits einen kompletten Testbericht von uns geben, denn wir haben die neuen Smartphones der ehemaligen Huawei-Tochter bereits aus China mitgenommen.
Im Rahmen einer exklusiven Honor-Factory-Tour gab es überraschenderweise mehr zu sehen als die üblichen Marketing-Präsentationen. Wir haben erstaunlich viele Einblicke in die Herstellung und das Testprozedere in den modernen Fabrikshallen der chinesischen Tech-Metropole Shenzhen erhalten und durften sogar die Kamera mitnehmen. Im Folgenden einige Screenshots aus einem Video, das in Gänze auf unserem englischsprachigen YouTube-Kanal zu sehen ist. Nachdem es sich bei den abgebildeten Akkus leider um Single-Cell-Varianten handelt, wird die Kapazität für die europäischen Honor Magic8 Modelle aufgrund der lokalen Transportvorschriften leider auf 6.270 mAh gekappt, ganz anders als bei Dual-Cell-Akkus, etwa im OnePlus 15.
Update 24.11.2025 Dual-Cell-Akku für Europa
Honor hat uns informiert, dass im europäischen Modell ein Dual-Cell-Akku genutzt wird, statt des Single-Cell-Akkus in China. Damit ist die Akkukapazität nicht ganz so gering wie es mit Single-Cell-Akku der Fall wäre. Das zeigt aber auch, dass manche Hersteller doch tatsächlich den Aufwand nicht scheuen, für Europa größere Anpassungen an der Hardware vorzunehmen.
Kamera-Hands-On und Factory-Tour-Video
Kameratechnisch hat sich in diesem Jahr vergleichsweise wenig und nicht nur Positives geändert, wie wir anlässlich des China-Starts bereits angemerkt hatten, insbesondere Fans einer variablen Blende bei der Hauptkamera verlieren nach Xiaomi einen weiteren Mitbewerber für die Huawei-Flaggschiffe. Beim 200 Megapixel Telefoto ändert sich die optische Brennweite von 72mm äquivalent auf 85mm. Videotechnisch gibt es allerdings sehr positive Entwicklungen, etwa der 4K120 Zeitlupen-Modus sowie Log-Recording, was wir in unserem Hands-On-Video auch gleich getestet haben.
Quelle(n)
Eigene
Alle Bilder: Alex Wätzel, Notebookcheck






















































