Das Honor Magic8 Pro fährt im Test ein sehr gutes Ergebnis ein. Daran trägt das 6,71 Zoll messende OLED-Display des Smartphones einen großen Anteil, denn es bietet alles, was das Herz begehrt: Die hohe Auflösung erlaubt eine Pixeldichte von knackscharfen 458 PPI. Die Bildwiederholrate kann aufgrund von moderner LTPO-Technologie zwischen 1 Hz und 120 Hz automatisch von System angepasst werden, was ein hohes Energiesparpotenzial besitzt. Dazu unterstützt es alle gängigen HDR-Standards. Auch beim Schutz der Augen hat sich Honor einiges einfallen lassen (erfahren Sie hier mehr), wozu unter anderem ein hochfrequentes PWM-Dimming zählt.
Von zentraler Wichtigkeit ist das Thema Displayhelligkeit: Um eine möglichst gute Ablesbarkeit im Freien oder beeindruckende HDR-Szenen zu gewährleisten, wird viel Leuchtkraft benötigt. Im Dunkeln sollte das Display möglichst weit dimmen können, um die Augen möglichst wenig zu belasten.
Während die Spitzenhelligkeit für HDR mit über 6.000 cd/m² auf einem absoluten Topniveau liegt und auch die Helligkeit auf reinweißer Fläche (1.809 cd/m²) oder auf verkleinerter Weißfläche (3.233 cd/m²) hervorragende Werte liefert, zeigt das Honor Magic8 Pro (hier bei Honor kaufen) bei der minimalen Helligkeit Schwächen. Honor bewirbt eine Mindesthelligkeit von 1 nits, welche wir im Test auch erreichen, um genau zu sein: 1,07 cd/m².
Der Knackpunkt ist, dass wir diese nur bei der manuellen Reglung der Displayhelligkeit messen können. Wenn wir dem Umgebungssensor die Steuerung überlassen, wird die Leuchtkraft nie auf das Minimum gesenkt, sondern verweilt immer ein wenig darüber (siehe Screenshot), was einer Helligkeit von 9,24 cd/m² entspricht. Das kann im Dunkeln recht hell sein und zwingt uns im Alltag öfter mal dazu, die Helligkeit manuell weiter zu senken. Das scheint gewollt zu sein, denn auch beim Magic7 Pro können wir dieses Verhalten feststellen.









