Die Rokid Max 2 ist nicht mehr wirklich neu, ist inzwischen aber auch völlig problemlos für Kunden in Deutschland erhältlich, wobei die Brille bereits für einen Preis von rund 410 Euro erhältlich ist. Alternativen gibt es im Prinzip so einige. Die Rokid Max 2 wird vom Hersteller auch als AR-Brille beworben, wir würden diese Beschreibung allerdings etwas relativieren wollen. Tatsächlich ist die Rokid Max 2 eher eine Display-Brille, welche den Eindruck eines 215 Zoll großen Bildschirms in einer Entfernung von 6 Metern bieten soll. Damit lassen sich unterwegs auch Medieninhalte besonders immersiv wiedergeben, denkbar ist beispielsweise die Nutzung im Flugzeug oder auch auf der Dienstreise. Um eine echte AR-Brille, die etwa über Kamera den Raum dreidimensional erfasst und dann das Gaming wie von uns getestete Pico 4 Ultra (bei Amazon) erlaubt, handelt es sich bei der Rokid Max 2 aber nicht. Motion-Tracking wird aber unterstützt.
Die Uhr bietet pro Auge eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln und eine wahrnehmbare Helligkeit von bis zu 600 cd/m². Dabei ist die Helligkeit in sechs Stufen justierbar, angegeben wird eine Bildwiederholfrequenz von 120 Hz. Der sRGB-Farbraum wird laut Rokid zu 106 Prozent und damit mehr als vollständig abgedeckt. Vorteilhaft: Kurzsichtige müssen keine Kontaktlinsen tragen, zumindest bis zu - 6 Dioptrien lässt sich diese Fehlsichtigkeit direkt an der Brille ausgleichen. Unterstützt wird die Wiedergabe auch von 3D-Material, die Rokid Station kann gleich als Zuspieler für die Medienwiedergabe fungieren. Auf einen externen Zuspieler ist die Rokid Max 2 allerdings immer angewiesen.













