Die Kamera-Hardware des Xiaomi 15T agiert zwar nicht ganz auf Augenhöhe zu der Flagship-Konkurrenz, in unserem Test gefällt uns das Leica-System dennoch. Insbesondere die Hauptkamera kann mit Blick auf den Preis des Mittelklasse-Handys (ab etwa 400 Euro, unter anderen bei Amazon.de erhältlich) überzeugen.
Die Leica-Hauptkamera nutzt im Vergleich zum Pro-Modell nur einen 1/1,55-Zoll-Sensor, welcher unter anderen auch beim Mix Flip 2 verbaut ist. Nichtsdestotrotz sind mit dem Light Fusion 800 gute Fotos bei Tageslicht möglich. Bei wenig Licht überrascht die geringe Lichtausbeute in unserem Testfotos zudem positiv.
Xiaomi 15T ohne 8K, dafür kommt das Android-Phone mit LOG und LUT
Die Kamera des Xiaomi 15T bietet zwar eine hohe Auflösung und eine optische Bildstabilisierung (OIS), allerdings können Videos nur bestenfalls in 4K60 aufgenommen werden. Anders als das Pro-Modell unterstützt das günstigere Smartphone der T-Reihe keine 120 fps für UHD-Videos und auch keine 8K-Option.
Ein LUT-Import oder das LOG-Videoformat wird aber auch beim Xiaomi 15T geboten. Damit ist ein Einfügen oder Anwenden von sogenannten "Look-Up Tables" (LUTs) im Videobearbeitungsprozess möglich. LUTs fungieren dabei als vordefinierte Farbprofile oder Farbkorrektur-Tabellen um das Aussehen eines Videos gezielt zu verändern oder zu verbessern. Das LOG-Format ist wiederum ein spezieller Aufnahmemodus, um einen möglichst großen Dynamikumfang zu generieren und um mehr Flexibilität bei der Nachbearbeitung zu ermöglichen. Im Gegensatz zu normalen Videoaufnahmen, welche bereits farblich bearbeitet sind, zeichnet das Xiaomi 15T im LOG-Profil das Bild mit mehr Details und einer neutralen Farbwiedergabe auf.
Aufnahmen in der 4K30-Option sind mit dem Xiaomi-Phone für alle Brennweiten möglich. Unser Bespielvideo zeigt die Qualität und Stabilisierung des Leica-Kamera-Systems im Bereich zwischen 0,6x und 10x.
Quelle(n)
Test zum Xiaomi 15T









