Direkt zum offiziellen Marktstart, am 13. November 2025 ist auch unser Test der DJI Neo 2 erschienen (ab 239 Euro bei Amazon), wir durften die handliche DJI-Drohne nämlich bereits vorab testen und uns einen Eindruck davon machen. Und natürlich zählen hier auch die Unterschiede zur ebenfalls damals von uns getesteten DJI Neo 1 dazu.
By Mydealz und Co fragen gerade diverse Leser, ob sich ein Upgrade lohnt und was die Unterschiede sind. Als Hauptunterschied wird dabei die neue Hinderniserkennung samt LiDAR genannt. Ob sich die Bildqualität indes geändert hat und wenn ja wie stark, dazu scheint es unterschiedliche Auffassungen zu geben.
Und tatsächlich haben wir im Test direkt vorhergesagt, dass das Thema Bildqualität für den größten Diskussionsstoff sorgen wird. Und das liegt vor allem daran, dass sich die Sensorgröße quasi nicht geändert hat beziehungsweise sogar der gleiche Bildsensor in der Neo 2 sitzen soll. Dennoch bescheinigen wir der Drohne eine spürbar bessere Bildqualität als der Neo 1 und das liegt vor allem an folgenden Punkten:
- Obwohl die Sensorgröße gleich geblieben ist, holt DJI einerseits jetzt mehr aus dem Sensor heraus – die Bildwiederholrate steigt in 4K von 30 auf 60 fps, im Zeitlupenmodus sind sogar bis zu 100 fps möglich. Überhaupt wurde die Bildverarbeitung überarbeitet.
Der für uns im Test noch entscheidendere Punkt ist jedoch die jetzt deutlich bessere Stabilisierung: Statt auf nur einer Achse ist der Kameragimbal jetzt über 2 Achsen stabilisiert und das ruhigere Bild sorgt auch für eine spürbar bessere Qualität durch weniger Bewegungsartefakte etc.
Übrigens hat auch die Bitrate zugelegt, wenn auch nur leicht von 75 auf 80 Mb/s - Neben den Verbesserungen bei der Stabilisierung, der Bildrate und der Hinderniserkennung gibt es weitere, kleinere Verbesserungen: Durch Sprach- und Gestensteuerung benötigt man theoretisch nicht einmal mehr das Smartphone oder die Fernbedienung zum Steuern der Drohne und ist so noch flexibler. Außerdem hat die horizontale Fluggeschwindigkeit von 8 auf maximal 12 m/s zugelegt. Für Kreative ebenfalls nicht unwichtig: Der Gimbal kann sich jetzt um 90 Grad drehen und Videos im Hochformat mit bis zu 2,7k aufnehmen.
Unser Fazit
Ja, wir denken die Neo 2 ist definitiv ein würdiges Upgrade gegenüber der Neo 1. Die Vielzahl an kleinen und größeren Verbesserungen alleine kann sich sehen lassen. Zwar ist es schade, dass der Sensor gleich klein geblieben ist, dennoch ergeben sich signifikante Bildverbesserungen, vor allem durch die bessere Stabilisierung, die leicht gestiegene Bitrate und die überarbeitete Bildverarbeitung. Hinzu kommt endlich eine sehr gute Hinderniserkennung und zusätzlich die vielen mittleren und kleineren Upgrades. Wir jedenfalls ziehen ein deutlich positiveres Fazit als beid er DJI Neo 1.


























