Das Asus TUF Gaming A18 mit RTX 5070 hat uns das Fazit im Test nicht ganz leicht gemacht: An einigen Stellen merkt man ihm deutlich das Budget-Label an, beispielsweise beim unkomfortablen Touchpad, der SSD oder den Lautsprechern. An anderen Stellen wiederum versucht sich der 18-Zoll-Gamer als flache, leise und sparsame Content-Creator-Workstation.
Und dann ist – beziehungsweise war – da noch der Preis: Zum Zeitpunkt unseres Tests kostete das RTX-5070-A18 satte 2.199 Euro! Zum selben Zeitpunkt lag der Preis des von Asus höher eingestuftem ROG Strix G18 bei 2.299 Euro, also nur 100 Euro mehr!
Scheinbar hat auch Asus selbst mittlerweile gemerkt, dass ein Preis in dieser Höhe für das A18 kaum zu rechtfertigen ist und so ist der Preis seit unserem Test bereits zweimal signifikant gefallen. Bei Amazon hat man den 18-Zoll-Gamer zum Ende unseres Tests bereits für 1.999 Euro angeboten bekommen, mittlerweile kostet das gleiche Modell dort nur noch 1.799 Euro.
Warum der einstmals hohe Preis nicht gerechtfertigt war
Das TUF-Label bezeichnet für gewöhnlich Asus Budget- und Einsteiger-Gaming-Laptops und das macht sich an einigen Stellen auch beim A18 bemerkbar. Die SSD ist nicht die schnellste und drosselt im Dauertest auch noch thermisch über die Zeit. Die Klicktasten im Touchpad erfordern übertrieben viel Kraft zum Drücken und fühlen sich dennoch schwammig, wenig hochwertig und unkomfortabel an. Für viele sicher besonders wichtig: Das matte IPS-Display löst nur mit 1.920 x 1.200 Nits auf, leuchtet mit nur 300 Nits und unterstützt gerade einmal sRGB. Alles Zeichen eines Budget-Gamers.
Warum das A18 aber mehr als ein Budget-Gamer ist
Allerdings hat uns das A18 auch positiv überrascht: Asus stellt interessante Dinge mit dem „Performance“-Modus an, was dazu führt, dass der Laptop für ein paar wenige Frames weniger deutlich ruhiger, kühler und auch sparsamer bleibt. Zudem ist das 18-Zoll-Gehäuse flacher als das eines Razer Blade 18 und wiegt für einen Desktop-Replacement auch erstaunlich wenig. Hinzu kommt die überraschend gute Akkulaufzeit. Und obwohl das Display nicht die beste Auflösung oder Farbraumabdeckung hat, lässt es sich wunderbar kalibrieren und die Delta-E-Werte unter 1 drücken.
Das alles, zusammen mit dem eher schlichten Design, führt dazu, dass das Budget-TUF-Gerät schon beinahe versucht Kreative mit schmalerem Geldbeutel auf sich aufmerksam zu machen. Kein schlechter Ansatz, im Budget-Bereich ist das noch selten und könnte gerade deshalb klappen. Aber eben auch nur wenn der Preis des A18 in Regionen bleibt, die einem Budget-Gerät auch entsprechen. Das scheint mittlerweile auch der Fall zu sein. Den ehemals hohen Preis von 2.199 Euo rechtfertigt das A18 unserer Meinung nach eben nicht. Über alle Vor- und Nachteile des Asus TUF Gaming A18 informiert unser ausführlicher Test.



















