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Cuktech 15 Ultra Powerbank Test

Das Biest unter den 20k-Powerbanks: Cuktech 15 Ultra im Test

Schnelllader.

In nur gut 20 Minuten auf 70 Prozent geladen. Die Cuktech 15 Ultra hebt sich in der Klasse der 20.000-mAh-Powerbanks vor allem durch eigenes Schnellladen im Beast Mode von der Konkurrenz ab, wie unser Test zeigt.
Marcus Schwarten Veröffentlicht am
Zubehör Laptop / Notebook Smartphone Tablet

Cuktech 15 Ultra Test-Fazit: Zeichnet sich durch Beast Mode aus

Die Cuktech 15 Ultra zeichnet sich vor allem durch ihren Beast Mode aus. Dieser ermöglicht über die beiden Type-C-Ports bis zu 165 W schnelles Laden der Powerbank. Somit ist sie in gut 20 Minuten von 0 auf 70 Prozent geladen. Das ist vor allem dann praktisch, wenn kurzfristig eine (einigermaßen vollgeladene) Powerbank benötigt wird.

Ansonsten bietet die Cuktech 15 Ultra mehr oder weniger das, was man auch bei anderen Powerbanks der 20.000-mAh-Klasse findet. Mit insgesamt gut 160 W lassen sich zwei Geräte zügig laden. Wird nur ein USB-C-Port genutzt, sind bis zu 140 W möglich. Vermisst haben wir ein integriertes USB-C-Kabel, das sich bei diversen Wettbewerbern als äußerst praktisch erwiesen hat.

Die sind zudem teils auch einige Gramm leichter als die knapp 600 g wiegende 15 Ultra von Cuktech. Dafür ist diese mit unter 70 Euro UVP auffällig günstig für die gebotene Leistung.

Pro

+ lädt bei Bedarf extrem schnell
+ 165 W Ausgangsleistung
+ Display
+ Beutel und USB-C-Kabel im Lieferumfang
+ relativ günstig

Contra

- kein integriertes USB-C-Kabel
- etwas schwerer als andere 20k-Powerbanks

Preis und Verfügbarkeit

Die Cuktech 15 Ultra Powerbank wird für 66,99 Euro bei Amazon verkauft. Damit liegt die unverbindliche Preisempfehlung unter denen vieler vergleichbarer Powerbank-Modelle mit 20.000 mAh und 165 W.

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Powerbanks mit 20.000 mAh gibt es viele auf dem Markt. Cuktech bietet mit der 15 Ultra aber ein Modell an, dass sich vor allem mit dem sogenannten "Beast Mode" von der Konkurrenz abheben möchte. Was das bedeutet und was die Cuktech 15 Ultra sonst noch zu bieten hat, schildern wir in diesem Praxis-Test.

Spezifikationen

Name Cuktech 15 Ultra
Batteriekapazität 20.000 mAh/72 Wh (14,4V x 5.000 mAh)
Nennkapazität 12.000 mAh (5V/3A)
Anschlüsse 2x USB Type-C, 1x USB-A
max. Ausgangsleistung (pro Port) 165 W (140 W, 65 W, 18 W)
max. Eingangsleistung 165 W
Abmessungen 152 x 57 x 45 mm
Gewicht 590 g

Powerbank mit 12.000 mAh Nennkapazität

Cuktech 15 Ultra beim Laden eines Notebooks
Cuktech 15 Ultra beim Laden eines Notebooks

Die Cuktech 15 Ultra wird mit einer Lithium-Ionen-Akku-Kapazität von 20.000 mAh bzw. 72 Wh (14,4V x 5.000 mAh) beworben. Die Nennkapazität bei 5V und 3A beträgt aber nur 12.000 mAh. Was das genau bedeutet, haben wir in diesem Artikel genauer beleuchtet.

In der Praxis haben wir beispielsweise ein aktuelleres iPad Pro mit 13 Zoll einmal komplett geladen. Hierbei sind rund 53 Wh durchs Messgerät in den Tablet-Akku geflossen, während die Powerbank am Ende noch rund 15 Prozent Ladestand aufwies. Ein iPhone 16 Pro lässt sich rund viermal komplett laden. 

Mit ihrer Kapazität von unter 100 Wh kann die Cuktech 15 Ultra bei Flugreisen im Handgepäck mitgenommen werden, wenn die Bestimmungen der jeweiligen Airline dies zulassen. Allerdings sind nur das CE- und das FCC-Zeichen aufgedruckt, nicht die für Flüge nach und in China erforderliche 3C-Kennzeichnung (CCC).

Cuktech 15 Ultra im Größenvergleich mit einem iPhone 16 Pro
Cuktech 15 Ultra im Größenvergleich mit einem iPhone 16 Pro

Verpackt ist die Akkukapazität in einem ca. 590 g wiegenden Gerät, das rund 15 x 5,5 x 4,5 cm misst. Damit ist die Cuktech 15 Ultra von den Abmessungen vergleichbar mit anderen Powerbanks dieser Leistungsklasse. Sie ist aber beispielsweise um rund 100 g schwerer als die Anker Prime Powerbank (20K, 220W) (ca. 140 Euro bei Amazon). Wer beim Reisen mit leichtem Gepäck auf jedes Gramm achtet, ist also mit anderen mobilen Energiespendern besser bedient, zahlt dann aber meist auch mehr als bei Cuktech.

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Der „Beast Mode“ entfesselt einen wahren Schub und lädt den 20.000-mAh-Akku in nur 20 Minuten auf 70% – ein eindrucksvoller Beweis für das leistungsorientierte Design. Die CUKTECH 15 Ultra liefert eine Gesamtleistung von bis zu 165 W sowie 140 W über einen einzelnen PD3.1-Anschluss, was schnelle und effiziente Stromversorgung für Laptops, Smartphones und Tablets ermöglicht.

Die umfassende Unterstützung gängiger Schnellladeprotokolle gewährleistet breite Kompatibilität mit vielen Geräten und Marken; das integrierte 1,3-Zoll-TFT-Display liefert zudem Echtzeitdaten zum Ladestatus sowie Sicherheitswarnungen für präzise Kontrolle. Dank seiner auf einer hochdichten 4-Zellen-Architektur basierenden Konstruktion bietet die Powerbank eine optimale Balance zwischen Kapazität und Leistung – verpackt in einem kompakten, reisetauglichen Formfaktor. Im Lieferumfang sind ein 240-W-USB-C-Kabel und eine praktische Reisetasche enthalten.

Mit Display, aber ohne integriertes USB-C-Kabel

Auch gegenüber der laut UVP ebenfalls etwas teureren Ugreen Nexode Powerbank mit 20.000 mAh und 165 W (ca. 60 Euro bei Amazon) hat die Cuktech 15 Ultra gewichtstechnisch leicht das Nachsehen. Zudem gibt es in diesem Duell noch einen weiteren Kritikpunkt am Testkandidaten. Denn auf die Integration eines USB-C-Kabels verzichtet Cuktech bei der 15 Ultra.

Es gibt also weder ein ausziehbares noch ein als Handschlaufe "getarntes" USB-C-Kabel. Das ist schade, da dies meiner Meinung nach eines der praktischsten Dinge überhaupt an einer Powerbank ist. Stattdessen ist man bei der Nutzung immer auf ein externes Kabel angewiesen. Das liegt mit 1 m Länge und bis zu 240 W aber immerhin im Lieferumfang bei, genauso wie ein kleiner Stoffbeutel zum schonenden Transport der Powerbank.

Lieferumfang der Cuktech 15 Ultra
Lieferumfang der Cuktech 15 Ultra

Bei den Anschlüssen gibt es sonst wenig Grund für Kritik. Zweimal USB Type-C mit bis zu 140 bzw. 65 W sind zeitgemäß und ausreichend, um moderne Laptops und Co zügig zu laden. Dazu kommt ein USB-A-Port, der bis zu 18 W bereitstellt. Werden mehrere Ports zeitgleich genutzt, sind maximal 165 W möglich.

In der Praxis haben wir diese mit gut 160 W zwar nicht ganz erreicht. Das langt aber dennoch, um zwei Notebooks oder ein Laptop und ein Smartphone zeitgleich zügig über zweimal Type-C zu versorgen. Dank ADC 2.0-Protokolls, das zahlreiche Schnellladeprotokolle wie PPS, QC, PD3.1, FCP, SCP und MiPPS unterstützt, ist die Powerbank vielseitig nutzbar.

Oben drei USB-Ports
Oben drei USB-Ports
Unten der Produktename
Unten der Produktename
Ein Display informiert über die Energieflüsse
Ein Display informiert über die Energieflüsse

Die aktuellen Leistungswerte beim Entladen und Laden werden auf dem 1,3 Zoll kompakten Display der Cuktech 15 Ultra angezeigt, allerdings teils in sehr kleiner Darstellung. Der Bildschirm wird über die einzelne Taste darunter eingeschaltet, kann in den Einstellungen aber auch dauerhaft aktiviert werden. Das geht natürlich zu Lasten der Laufzeit. Die zeigt das Display in Relation zur aktuellen Leistungsabgabe bzw. -aufnahme ebenfalls an - praktisch, aber Standard. Eine App bietet Cuktech nicht an, ist für meinen Geschmack aber bei einer Powerbank auch nicht wirklich erforderlich.

Lädt bei Bedarf beeindruckend schnell

Mit 165 W Ausgangsleistung ist die Cuktech 15 Ultra eine von vielen Powerbanks auf dem Markt. In die andere Richtung hebt sich das Modell aber durchaus von vielen Wettbewerbern ab - vor allem im "Beast Modus". Dieser wird aktiviert, indem an USB-C-Port 1 und 2 ausreichend starke Ladegeräte mit mindestens 100 bzw. 65 W angeschlossen werden.

Für unser Hands-on hat Cuktech hierfür sein 100 W USB-C-Ladegerät (31,99 Euro bei Amazon) sowie das 65 W USB-C-Ladegerät (19,99 Euro bei Amazon) zur Verfügung gestellt. Selbstverständlich können aber beispielsweise auch das Cuktech 10 Ultra oder beliebige andere Ladegeräte auch anderer Hersteller genutzt werden.

Cuktech 15 Ultra lädt...
Cuktech 15 Ultra lädt...
ultraschnellen
ultraschnellen "Beast Mode"

Dann legt die Cuktech 15 Ultra den Turbo ein und hat im Test vom Start weg mit über 150 W losgelegt. Nach gut drei Minuten sind die ersten 10 Prozent im Tank, in unter 10 Minuten zeigt das Display 30 Prozent an. Die 70-Prozent-Marke war in weniger als 23 Minuten geknackt.

Dann nimmt die Ladegeschwindigkeit hintenheraus allerdings deutlich ab und lag im Praxis-Test bei 90 Prozent noch bei knapp 80 W. Das liegt auch daran, dass die Powerbank ab 70 Prozent auf Single-Port-Laden umstellt. Der komplette Ladevorgang von 0 auf 100 Prozent war im Test der Cuktech 15 Ultra dann in 44 Minuten und 30 Sekunden abgeschlossen, was immer noch beeindruckend schnell ist.

Wird kurzfristig eine (zumindest halbwegs) volle Powerbank benötigt, ist es eine praktische Möglihckeit, um binnen kurzer Zeit aus einer leeren eine volle 15 Ultra zu machen. Die Ladedauer ist definitiv beeindruckend, trägt aber vermutlich nicht unbedingt zur Lebensdauer der Powerbank bei, wie auch die leichte Erwärmung zeigt. Dies kann aber nur eine langfristige Nutzung zeigen, wofür unser Testzeitraum zu kurz war. Wir würden aber raten, üblicherweise auf den Beast Mode zu verzichten.

Zumal die Powerbank im normalen Modus über USB-C1 auch gar nicht so viel langsamer lädt. Ist ein ausreichend starkes Ladegerät angeschlossen, flossen im Test gut 130 W. Dann ist nach rund 27 Minuten die 70-Prozent-Marke geknackt - also nur rund 4 Minuten langsamer. Der komplette Ladevorgang von 0 auf 100 Prozent hat im Test deutlich unter eine Stunde gedauert, also auch nicht viel länger als im Biest-Modus.

Transparenz

Die Auswahl der zu testenden Geräte erfolgt innerhalb der Redaktion. Das vorliegende Testmuster wurde dem Autor vom Hersteller unentgeltlich zu Testzwecken überlassen. Eine Einflussnahme auf den Testbericht gab es nicht, der Hersteller erhielt keine Version des Reviews vor der Veröffentlichung. Es bestand keine Verpflichtung zur Publikation. Als eigenständiges, unabhängiges Unternehmen unterliegt Notebookcheck keiner Diktion von Herstellern, Shops und Verlagen.

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Autor: Marcus Schwarten, 19.05.2026 (Update: 19.05.2026)