
Extra Dünn - Baseus PicoGo Air Powerbank ausprobiert
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Samsung Galaxy S25 Edge, Apple iPhone Air - es gibt einen Trend zu besonders dünnen Smartphones. Baseus bietet passend dazu eine besonders dünne magnetische Powerbank an, die PicoGo Air. Mit 5000 mAh soll sie Smartphones durch den Tag bringen. Per NFC lassen sich Ladedaten und Temperatur auslesen.Benedikt Winkel Veröffentlicht am 🇺🇸
Testfazit - PicoGo Air ist schlank, aber nicht bahnbrechend
Mit der PicoGo Air baut Baseus eine besonders dünne Powerbank, die kabelloses und kabelgebundenes Laden beherrscht. Die knapp 7 Millimeter sind im Vergleich angenehm, aber kein Quantensprung. Interessanter könnte für manche das Datenauslesen per NFC sein. Leider bringt die Bauform auch Nachteile: die Haftstärke fällt geringer aus und Qi2.2 ist noch nicht verbaut.
Eine Chance für Preisbewusste: Die ähnlich performante und kaum dickere PicoGo AM42 kostet aktuell weniger als die Hälfte der neuen AM71.
Pro
Contra
Preis und Verfügbarkeit
Die Baseus PicoGo Air wird sowohl direkt von Baseus als auch über große Händler, wie etwa Amazon verkauft. Die UVP liegt bei 60 Euro. Die Powerbank wird nur in einer Spezifikation ausgeliefert, aber es gibt zwei Farben: silber und schwarz. Unser Testmodell ist schwarz.
Baseus liefert eine Vielzahl an Powerbanks. Die neue PicoGo Air soll vor allem durch ihre dünne Bauform herausstechen. Der Hersteller verspricht 6,9 Millimeter Höhe, wir messen 7 Millimeter. In jedem Fall ist die PicoGo Air angenehm dünn, dafür baut sie mit 71 Millimetern recht breit.
Specifications
| USB | USB-C |
| Max. Ausgangsleistung kabelgebunden | 22,5 w |
| Max. Ausgangsleistung kabellos | 15 w |
| Max. Eingangsleistung | 20 w |
| Kapazität | 5000 mAh |
| Maße | 10,1 x 7,1 x 0,7 cm |
| Gewicht | 103,9 g |
| Sonstiges | semi-solid-state cells, NFC, CCC(China Compulsory Certification) |
Baseus PicoGo Air mit Akku-Infos per NFC
Neben der Bauform setzt Baseus auf eine NFC-Schnittstelle. Darüber können Infos zum Akku ausgelesen werden. Voraussetzung ist, dass die Basesus-App auf dem Smartphone installiert ist, auch eine Anmeldung in einem Baseus-Account ist zwingend. Die Powerbank wird in der App allerdings nicht dauerhaft angezeigt, wie etwa gekoppelte Kopfhörer.
Die App öffnet sich automatisch, wenn die Powerbank an die aktive NFC-Schnittstelle des Smartphones gehalten wird. Die Software gibt Auskunft über den Ladestand, die Akku-Temperatur, die Gesamtnutzungsdauer und den Akkuzustand (SoH). Es gibt auch einen Bereich für die Ladeleistung, die wird jedoch im Test nicht angezeigt. Der NFC-Bereich der Powerbank ist durch einen Schriftzug markiert.
Bei der Nutzung werden die Daten nicht kontinuierlich aktualisiert. Für ein Update muss die Powerbank erneut an die NFC-Schnittstelle gehalten werden. Die Baseus-App gibt es für Android und iOS. Die Powerbank kann auch ohne App genutzt werden, nur ein Auslesen der Daten ist dann nicht möglich.
PicoGo Air haftet weniger stark am Smartphone
Anders als bei den Modellen AM41 und AM52 setzt Baseus bei der PicoGo Air (AM71) nicht auf weiches Silikon auf der Rückseite. Die Oberfläche besteht aus hartem Kunststoff und weist eine deutliche Perforierung auf. Die Hohlräume sollen für eine bessere Luftzirkulation und damit bessere Kühlung sorgen.
Hält die Powerbank magnetisch am Smartphone, gibt es auf der nach unten zeigenden Seite fünf LEDs. Eine zeigt den Verbindungsstatus an, die anderen vier visualisieren den Ladestand. Daneben ist ein USB-C-Anschluss angebracht. Darüber wird die PicoGo Air geladen, sie kann aber auch andere Geräte kabelgebunden mit Strom versorgen. Ein kurzes, stoffummanteltes USB-Kabel liegt der Powerbank bei.
Neben dem Port ist ein Knopf angeordnet. Darüber kann der Ladestand abgefragt werden. Mit einem zweifachen Drücken wird die Powerbank in einen Energiesparmodus versetzt. Die PicoGo Air haftet etwas schwächer an Smartphones als anderes MagSafe-Zubehör. Laut Hersteller wurde die haftstärke wegen der dünnen Bauform reduziert. Verloren haben wir die AM71 im Test nicht, die geringeren Haltekräfte fallen aber auf.
Beim Laden zeigt sich die PicoGo Air unauffällig. Anders als die PicoGo AM52 unterstützt sie nicht Qi2.2. Kabellos lädt sie andere Geräte maximal mit 15 Watt auf. Auch 5, 7,5 und 10 Watt werden unterstützt. Das funktioniert im Test mit einem Samsung Galaxy S24 Ultra und mit einem Apple iPhone 11 Pro problemlos.
Auch Qi-fähige Smartwatches wie eine Huawei Watch Ultimate 2 oder kompatible Kopfhörer-Cases lädt die PicoGo Air im Test zuverlässig. Per Kabel erreicht die AM71 eine Spitzenleistung von 22,5 Watt, die Leistung pendelt sich aber bei etwa 17-18 Watt ein. Das vollständige Laden der AM71 dauert etwa 90 Minuten. Wir nutzen im Test ein Anker 335-Netzteil.
Die Powebank beherrscht Power-Delivery: Sie kann während sie geladen wird ein Smartphone kabellos laden. Zwei Geräte gleichzeitig laden kann sie jedoch nicht. Ein auf 15 Prozent entladenes Samsung Galaxy S24 Ultra mit 5000 mAh Akku lädt die PicoGo Air kabellos auf 60 Prozent bei normalem Gebrauch des Smartphones. Der Akku lädt etwa drei Stunden.
Trotz der vom Hersteller beworbenen neuen Kühlmechanismen wird die AM71 spürbar warm. Laut App erreicht der Akku eine Temperatur von 41 Grad Celsius.

Conclusio
Die Baseus PicoGo Air ist eine schlanke Powerbank mit ordentlicher Ladeleistung. Die Besonderheit liegt im Datenaustausch per NFC. Darüber können Akkuzyklen, Ladestand und Temperatur abgefragt werden.
Transparenz
Die Auswahl der zu testenden Geräte erfolgt innerhalb der Redaktion. Das vorliegende Testmuster wurde dem Autor vom Hersteller unentgeltlich zu Testzwecken überlassen. Eine Einflussnahme auf den Testbericht gab es nicht, der Hersteller erhielt keine Version des Reviews vor der Veröffentlichung. Es bestand keine Verpflichtung zur Publikation. Als eigenständiges, unabhängiges Unternehmen unterliegt Notebookcheck keiner Diktion von Herstellern, Shops und Verlagen.















