Dem HP EliteBoard G1a fehlt ein Feature das fast alle Tastaturen haben

Das HP EliteBoard G1a ist ein Produkt der ersten Generation, das im Grunde ein PC-Mainboard in eine Desktop-Tastatur integriert. Auch wenn es wie eine gewöhnliche Tastatur aussieht und sich auch so anfühlt, steckt darin ein kompletter PC mit AMD-Zen-5-CPU, Li-Ionen-Akku sowie austauschbarem Speicher und RAM. So vielseitig das Gerät auch sein mag, dem EliteBoard fehlt merkwürdigerweise eine grundlegende Funktion, die jede normale Tastatur für einen Bruchteil des Preises bietet.
Wie in unserem englischsprachigen Test angemerkt, kann die Tastatur des EliteBoard G1a nur mit dem im Modell integrierten PC verwendet werden. Andere Tastaturen lassen sich auf Wunsch als Eingabegeräte für den PC des EliteBoard G1a nutzen, die Tastatur des EliteBoard G1a selbst kann jedoch nicht als Eingabegerät für andere PCs verwendet werden. Eine einfache Funktion, um die Tastatur zwischen zwei oder drei verschiedenen PCs umzuschalten, wie sie viele Bluetooth-Tastaturen und -Mäuse bereits bieten, hätte das EliteBoard wohl deutlich multifunktionaler, anpassungsfähiger und wiederverwendbarer gemacht.
Warum dem EliteBoard G1a diese Funktion überhaupt fehlt, dürfte daran liegen, dass HP sich zunächst stark auf die Optimierung des PC-in-Tastatur-Erlebnisses konzentriert hat, bevor zusätzliche Funktionen berücksichtigt worden sind. Bei einem Verkaufspreis von umgerechnet deutlich über 1.000 Euro würden ein paar zusätzliche Funktionen allerdings nicht schaden. Künftige Updates oder Revisionen dürften die Schwächen beziehungsweise den "Barebone"-Eindruck des ersten Modells adressieren.










