Der T-Rex braucht einen Hut: Humorvolle Parksimulation erstmals für 3,14 Euro auf Steam

In modernen Medien werden Dinosaurier oft als grausame Monster dargestellt, die nichtsahnende Parkbesucher bei der ersten Gelegenheit zum Frühstück verspeisen. Die Entwickler des kanadischen Studios Washbear gehen mit Parkasaurus jedoch einen anderen Weg: Die Urzeitechsen wirken eher knuffig als furchteinflößend und können sogar mit Hüten und anderen Accessoires ausgestattet werden. Als Parkmanager kümmern sich Spieler um Gehege, Mitarbeiter und Besucher, brüten Dinosauriereier aus und sorgen dafür, dass sich Mensch und Tier gleichermaßen wohlfühlen. Auf Steam ist das Aufbauspiel noch bis zum 27. Juli um 85 Prozent reduziert und für 3,14 statt 20,99 Euro erhältlich. Laut SteamDB markiert das Angebot einen neuen Tiefstpreis – zuvor waren maximal 80 Prozent Rabatt drin.
Spieler errichten individuelle Gehege, gestalten passende Biome und müssen dabei weit mehr beachten als nur ausreichend Platz. Unterschiedliche Dinosaurierarten stellen eigene Ansprüche an Vegetation, Luftfeuchtigkeit, Gelände, Privatsphäre und ihre tierischen Nachbarn. Gleichzeitig gilt es, Besucher mit Restaurants, Toiletten und Attraktionen zufriedenzustellen, Mitarbeiter sinnvoll einzuteilen und neue Dinos über Forschung sowie Fossilienfunde freizuschalten. Ganz ungefährlich sind die Dinosaurier aber auch in Parkasaurus nicht. Sind die schuppigen Parkbewohner unglücklich, brechen sie aus und müssen wieder eingefangen werden – und dabei kann durchaus der eine oder andere Besucher dran glauben.
Auch optisch nimmt sich Parkasaurus nicht allzu ernst. Statt realistischer Urzeitechsen setzt das Spiel auf eine farbenfrohe Low-Poly-Grafik mit bewusst knuffigen Dinosauriern, verspielten Gebäuden und einer insgesamt sehr freundlichen Präsentation. Besonders absurd wird es bei den Hüten: Die Accessoires sehen nicht nur lustig aus, sondern verleihen den Dinos teilweise sogar spielerische Vorteile, etwa einen geringeren Platzbedarf oder mehr Attraktivität bei den Besuchern.


PC Games vergab im Test 7 von 10 Punkten und hob vor allem den einsteigerfreundlichen Schwierigkeitsgrad, das abwechslungsreiche Parkmanagement und die liebevolle Präsentation positiv hervor. Kritik gab es hingegen an der teilweise unübersichtlichen Missionsstruktur, der recht unselbstständigen Mitarbeiter-KI und der mitunter fummeligen Steuerung. Mit einem Metascore von 70 fällt das Kritikerurteil auf Metacritic ähnlich aus, während die Community das Spiel deutlich wohlwollender bewertet: Der User Score liegt bei 8.4, und auf Steam empfehlen 93 Prozent von mehr als 3.100 Nutzern Parkasaurus weiter. Auf dem Steam Deck (erhältlich auf Amazon für 580 Euro) ist die Parksimulation als „Spielbar“ eingestuft.
Preisänderungen vorbehalten. Das Angebot war zum Veröffentlichungszeitpunkt des Artikels verfügbar, kann aber zeitlich oder mengenmäßig beschränkt sein. Alle Angaben ohne Gewähr.











