YouTuber und Chemiker StyroPyro (bürgerlich Drake Anthony) hatte ein ehrgeiziges Ziel: Einen Handlaser, der 50.000-mal stärker ist als die in den USA erlaubten 5-mW-Laserpointer. Das Ergebnis: Laser 2025 – ein Hightech-Gerät mit Komponenten aus dem Bastlerarsenal und der Hochleistungselektronik, das er in einem am 31. Mai veröffentlichten Video vorstellte. Das Video ging viral – über 2,8 Millionen Klicks und ein Kommentarbereich voller „mad scientist“-Witze und technischer Bewunderung sprechen für sich.
Aus Radar-Pistole wird Strahlenkanone
Als Gehäuse dient die Verkleidung einer alten Radar-Pistole, das Innenleben besteht aus einem Array blauer Hochleistungsdioden, die teilweise über den chinesischen Schwarzmarkt bezogen wurden. Die Kühlung übernimmt ein modifiziertes CPU-Wasserkühlsystem. Gesteuert wird das Ganze über eigens entworfene Schaltungen mit Overclocking-Komponenten – und mit einer Leistung von satten 250 Watt kann der Laser nahezu alles schmelzen.
Rubinsynthese, Diamant-Zerstörung und Metall-Schmelze
In einer Reihe von Tests demonstriert StyroPyro die Kraft seines 250-Watt-Handlasers. Holz, Papier und Kunststoff gehen sofort in Flammen auf, während Metalle wie Kupfer, Aluminium und sogar Titan mühelos durchschmolzen werden. Besonders eindrucksvoll ist die Synthese von Rubinen aus Aluminiumoxid und Chromoxid sowie das Schmelzen von Pennys – etwas, das bisherigen Lasern kaum gelang.
Selbst synthetische Diamanten zerfallen unter dem Laserstrahl, und Rasierklingen lassen sich damit punktgenau verschweißen. Überraschend: Manche Materialien wie Spiegel, CD-Hüllen oder Schnee trotzen dem Strahl – meist, weil sie das Licht durch Reflexion oder Rauchbildung ablenken oder absorbieren.
Legal, aber brandgefährlich
Der Bau solch eines Lasers ist in den USA unter bestimmten Bedingungen legal – solange er nicht verkauft oder öffentlich verwendet wird. StyroPyro betont in seinem Video immer wieder den verantwortungsvollen Umgang mit dem Gerät, weist auf Schutzbrillenpflicht hin und warnt eindringlich vor billigen Online-Angeboten, die augenscheinlich legal, aber gefährlich sein können.
Quelle(n)
StyroPyro via YouTube







