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Dieser Mini-PC mit Intel Wildcat Lake ist kleiner als der Mac Mini

Der Beelink EQi 304 Mini-PC setzt auf Intel Wildcat Lake
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Der Beelink EQi 304 Mini-PC setzt auf Intel Wildcat Lake
Der neueste Wildcat Lake Mini-PC von Intel verfügt über moderne Anschlüsse und ein sehr kompaktes Gehäuse. Ob diese Eigenschaften den Kaufpreis rechtfertigen, ist aber eine andere Frage.

Da die Preise für PC-Komponenten weiter steigen, wird es von Tag zu Tag schwieriger, an günstige neue Hardware zu gelangen. Beispielsweise hat Nvidia kürzlich die GPU-Preise aufgrund steigender DRAM-Kosten angehoben, und es gibt kaum Anzeichen dafür, dass sich diese Situation in absehbarer Zeit ändern wird. Vor diesem Hintergrund erscheint der neueste Intel Wildcat Lake Mini-PC als attraktives Angebot, insbesondere da das Gerät mehr als 16GB DDR5-RAM und 500GB Speicher bietet. Das gilt allerdings nur, solange der Blick nicht auf die Konkurrenz fällt.

Kürzlich hat der YouTuber ETA Prime ein Video mit einem kurzen Teardown sowie einer Leistungs- und Gaming-Analyse des Beelink EQi 304 veröffentlicht. Der Mini-PC auf Basis von Intel Wildcat Lake ist mit einem Intel Core 3 304, 24GB DDR5-RAM mit 5.600MHz und Support für bis zu 64GB sowie 500GB UFS-3.1-Flashspeicher bestückt. Der Intel-Chipsatz ist auf Effizienz ausgelegt und besitzt einen einzelnen Performance-Core sowie vier stromsparende Kerne. Für die Grafik verfügt der Prozessor lediglich über einen einzelnen Intel-Xe-Kern.

Zudem ist der Beelink EQi 304 noch kleiner als der Apple Mac Mini M5, der in allen Abmessungen etwas größer ausfällt, wodurch der Beelink das kompaktere der beiden Geräte ist.

Anschlüsse an der Front des Beelink EQi 304 Mini-PCs
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Anschlüsse an der Front des Beelink EQi 304 Mini-PCs
Hintere Anschlüsse des Beelink EQi 304 Mini-PCs
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Hintere Anschlüsse des Beelink EQi 304 Mini-PCs

Im Video erreicht der Intel Core 3 304 in Geekbench 7 2.150 Punkte im Single-Core-Test und 5.685 Punkte im Multi-Core-Test. In unseren eigenen Benchmarks mit Geekbench 6.7 erzielte derselbe Prozessor rund 2.472 Punkte im Single-Core-Test und 6.708 Punkte im Multi-Core-Test.

In den Gaming-Tests von ETA Prime hat der Beelink EQi 304 nur mäßig abgeschnitten. In Skyrim konnte der Mini-PC bei 900p und mittleren Einstellungen beispielsweise keine konstanten 60 FPS erreichen. Cyberpunk 2077 lief bei 720p und niedrigen Grafikeinstellungen mit rund 30 FPS. Unter maximaler Spielelast hat die CPU lediglich 25 Watt verbraucht.

Ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet der Beelink EQi 304 allerdings nicht, zumal Mini-PCs wie der GMKtec NucBox M6 Ultra günstiger erhältlich sind. Dieser ist mit einem AMD Ryzen 7 7640HS, 32GB DDR5-Arbeitsspeicher und einer 512GB großen PCIe-Gen-3-SSD ausgestattet.

Cyberpunk 2077 auf dem Beelink EQi 304 Mini-PC
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Cyberpunk 2077 auf dem Beelink EQi 304 Mini-PC

Unsere Benchmarks zeigen für den Ryzen 7 7640HS zudem 2.545 Punkte im Single-Core-Test und 10.642 Punkte im Multi-Core-Test von Geekbench 6.7. Damit ist die Multi-Core-Leistung fast 58 Prozent höher als beim Intel Core 3 304, obwohl der AMD-Prozessor in einem Mini-PC zum Einsatz kommt, der mehr als 87 Euro günstiger ist und insgesamt eine bessere Ausstattung bietet.

Im Test zum GMKtec NucBox M6 Ultra hat der Ryzen 7 7640HS dank seiner integrierten Radeon 760M auch eine deutlich höhere Spieleleistung erzielt. Bei uns hat der Mini-PC in Cyberpunk 2077 bei den niedrigsten Grafikeinstellungen 157 FPS erreicht. Zu den Vorteilen des Beelink EQi 304 zählen der niedrige Stromverbrauch und zwei Thunderbolt-4-Anschlüsse, die sich besonders für mehrere Zubehörgeräte oder schnelle Peripherie eignen.

Das vollständige Teardown- und Testvideo von ETA Prime ist unten zu sehen.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-08 > Dieser Mini-PC mit Intel Wildcat Lake ist kleiner als der Mac Mini
Autor: Anmol Dubey,  2.08.2026 (Update:  2.08.2026)