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Dieses 400-Euro-Thunderbolt-5-eGPU-Dock bringt Cyberpunk 2077 in 4K-Ultra-Einstellungen ohne DLSS auf 90 FPS

Razer Core X V2 eGPU-Dock mit einer Nvidia GeForce RTX-Grafikkarte, die an den MSI Claw A8 Handheld Gaming PC angeschlossen ist. (Bildquelle: ETA Prime via YouTube)
Razer Core X V2 eGPU-Dock mit einer Nvidia GeForce RTX-Grafikkarte, die an den MSI Claw A8 Handheld Gaming PC angeschlossen ist. (Bildquelle: ETA Prime via YouTube)
YouTuber ETA Prime hat getestet, wie gut das Razer Core X V2 eGPU-Dock in Kombination mit einem vollwertigen Gaming-Laptop und einem kompakten Handheld-Gaming-PC abschneidet. Die Ergebnisse zeigen, wie leistungsfähig die neue Thunderbolt-5-Verbindung ist – und wo noch Verbesserungsbedarf besteht.

Vor einigen Monaten brachte Razer das Core X V2 eGPU-Gehäuse mit Thunderbolt-5-Port auf den Markt, das derzeit für rund 350 Euro bei Computeruniverse erhältlich ist. Es unterstützt zudem PD-Laden mit bis zu 140 W. Das Besondere an diesem eGPU-Dock ist, dass es Platz für eine Nvidia GeForce RTX 5090 oder eine vergleichbare AMD-Karte bietet. Kurz gesagt: Das Gehäuse hat reichlich Raum. Außerdem ist ein 120-mm-Lüfter verbaut, der seine Geschwindigkeit automatisch an die Auslastung anpasst. Für eine bessere Belüftung sind zudem integrierte Lüftungsöffnungen vorhanden.

Kürzlich hat YouTuber ETA Prime das Razer Core X V2 auf eine eher untypische Weise getestet. Zunächst wurde das eGPU-Dock mit einem Asus ROG Strix Scar G18 gekoppelt. Anschließend kam ein Gaming-Handheld  (MSI Claw A8) zum Einsatz. Während das erste Gerät – ein 18-Zoll-Gaming-Laptop mit Intel Core i9 und Nvidia GeForce RTX 5090 – ein naheliegendes Einsatzszenario für das Dock darstellt, ist die Wahl des deutlich kleineren und schwächeren MSI Claw A8 als Testpartner eher ungewöhnlich und spannend.

Im ersten Test baute ETA Prime das eGPU-Dock mit einer Nvidia GeForce RTX 5090 GPU auf und verglich diese mit der Laptop-Variante der RTX 5090. Wichtig zu beachten: In diesem Setup war das Dock über den Thunderbolt-5-Port mit dem Scar G18 verbunden.

Beim Test mit Cyberpunk 2077 zeigte sich dann der größte Unterschied zwischen den beiden Konfigurationen. In 4K Ultra ohne DLSS erreichte die RTX 5090 Laptop-GPU 52 FPS. Über das eGPU-Dock dagegen erzielte die RTX 5090 satte 90 FPS. Auch beim TGP gab es deutliche Unterschiede: Während die Laptop-RTX 5090 rund 170 W verbrauchte, zog das Razer eGPU-Dock etwa 460 W Leistung.

Benchmark-Vergleich von Cyberpunk 2077 in 4K Ultra ohne DLSS, der zeigt, dass die RTX 5090 Laptop-GPU 52 FPS erzielt, während die Desktop-RTX 5090 über Thunderbolt 5 90 FPS erzielt. (Bildquelle: ETA Prime über YouTube)
Benchmark-Vergleich von Cyberpunk 2077 in 4K Ultra ohne DLSS, der zeigt, dass die RTX 5090 Laptop-GPU 52 FPS erzielt, während die Desktop-RTX 5090 über Thunderbolt 5 90 FPS erzielt. (Bildquelle: ETA Prime über YouTube)

Beim Test von Horizon Zero Dawn Remastered lagen hingegen sowohl die Laptop- als auch die Desktop-RTX 5090 nahezu gleichauf: Die Laptop-GPU erreichte 83 FPS, während die Desktop-Variante im eGPU-Dock auf 84 FPS kam – jeweils in 4K Very High ohne DLSS.

Ähnlich sah es bei Borderlands 4 aus. Hier lieferte die RTX 5090 im Laptop 40 FPS, während die Desktop-Variante über das eGPU-Dock zwischen 45 und 50 FPS bei 4K Ultra ohne DLSS erreichte.

Warum die Unterschiede bei diesen beiden Spielen so gering ausfielen, ist unklar. Auch der YouTuber ging in seinem Video nicht näher darauf ein.

Im nächsten Schritt kombinierte ETA Prime das Razer Core X V2 mit dem MSI Claw A8 und testete Cyberpunk 2077 über USB 4. Aufgrund der deutlich geringeren Bandbreite kam die RTX 5090 dabei auf 70 bis 80 FPS, fiel jedoch in Szenen mit Explosionen auch unter 70 FPS.

Daraufhin aktivierte der YouTuber Nvidia DLSS Frame Generation – und die durchschnittliche Bildrate stieg auf bis zu 276 FPS. Das Spielerlebnis beschrieb er in diesem Modus als sehr „smooth“.

Einen detaillierten Blick auf Gameplay und Benchmarks gibt es im vollständigen Video des YouTubers unten.

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Autor: Anmol Dubey,  1.10.2025 (Update:  1.10.2025)