Doom: The Dark Ages verzichtet nach neuestem Update auf Denuvo

Doom: The Dark Ages (lesen Sie unseren Testbericht) erschien 2025 als Prequel zu Doom (2016). Der von id Software entwickelte und von Bethesda Softworks veröffentlichte Shooter wurde ursprünglich mit dem Denuvo-Kopierschutz ausgeliefert. Nun deuten mehrere Berichte darauf hin, dass dieser entfernt wurde.
Laut dem X-Nutzer Pirat_Nation wurde Denuvo am 7. Juli aus Doom: The Dark Ages entfernt – genau an dem Tag, an dem der neue Kampagnen-DLC Doom: The Dark Ages | Revelations veröffentlicht wurde. Auch PCGamingWiki bestätigt die Entfernung auf der Wiki-Seite des Spiels und weist darauf hin, dass sich die Größe der ausführbaren Datei deutlich verringert hat. Ein Blick auf SteamDB bestätigt dies ebenfalls: Dort ist zu sehen, dass die Größe der ausführbaren Datei um 259,12 MiB reduziert wurde.
Mit der Entfernung von Denuvo wurde zwar eine Leistungssteigerung erwartet, doch ein Bericht von GameGPU kommt zu einem anderen Ergebnis. Demnach zeigt ein Vergleich der aktuellen Version mit früheren Benchmarks, dass die durchschnittliche Bildrate der Spiel-Engine unverändert bei 30 FPS liegt, während die minimalen Bildraten in besonders anspruchsvollen Szenen sogar von 27 auf 24 FPS gesunken sind.
Unabhängig davon bringt die Entfernung des DRM-Systems einen praktischen Vorteil mit sich: Das Spiel lässt sich nun vollständig offline spielen. Zudem gibt es Spekulationen, dass Doom: The Dark Ages künftig auch auf GOG erscheinen könnte – dem digitalen Spiele-Shop, der für sein vollständig DRM-freies Angebot bekannt ist und bereits frühere Titel der Doom-Reihe im Sortiment führt.
Der neue Doom-Titel ist derzeit für PlayStation, Xbox und PC erhältlich. Darüber hinaus gibt es Berichte über eine mögliche Portierung für die Nintendo Switch, eine offizielle Bestätigung steht jedoch noch aus. Angesichts der Tatsache, dass sowohl Doom (2016) als auch Doom Eternal bereits im Nintendo eShop verfügbar sind, gilt ein entsprechender Release als durchaus wahrscheinlich.












