In Dreamscaper schlüpfen Spieler in die Rolle von Cassidy, einer jungen Frau, die in zwei Welten lebt. Tagsüber geht sie ihrem Alltag in der Küstenstadt Redhaven nach, führt Gespräche, knüpft Beziehungen und stellt sich emotionalen Herausforderungen. Nachts taucht sie hingegen in liebevoll gestaltete Traumlandschaften ab, in denen die Ängste und Konflikte des Tages eine monströse Gestalt annehmen. Im Wachleben stärkt sich Cassidy mental – und erhält dadurch neue Möglichkeiten in ihren Träumen. Jede Nacht bringt sie der Überwindung ihrer inneren Dämonen einen Schritt näher.
Spielerisch verbindet Dreamscaper ein klassisches Roguelike-Fundament mit schnellen Echtzeitkämpfen. Jeder Run ist prozedural generiert, mit wechselnden Gegnern, Waffen und Level-Layouts. Das Kampfsystem setzt auf einen ständigen Wechsel zwischen Nah- und Fernkampf, präzises Ausweichen und Parieren sowie clevere Skill-Kombinationen. Das größte Alleinstellungsmerkmal ist jedoch der Wechsel zwischen Traum- und Realwelt: Am Tage geschlossene Freundschaften schalten neue Boni, Fähigkeiten und passive Effekte frei, die sich direkt auf den nächsten Run auswirken. Progression entsteht damit nicht nur durch bessere Ausrüstung, sondern auch durch Cassidys emotionale Entwicklung – ein Ansatz, mit dem sich Dreamscaper deutlich von anderen Genrevertretern abhebt.
Grafisch setzt das Spiel auf einen immersiven Low-Poly-Stil mit stimmungsvoll eingesetzter Beleuchtung. Die Traumwelten sind farbenfroh und surreal, während die reale Welt bewusst kühl gehalten ist. Untermalt wird das Ganze von einem atmosphärischen Soundtrack, der die melancholische Grundstimmung wirkungsvoll unterstreicht.
Ntower hob im Test die für das Genre eher ungewöhnliche Mischung aus Action und emotionaler Erzählung als größte Stärke hervor. Gelobt wurden zudem die atmosphärische audiovisuelle Präsentation sowie das sinnvoll in die Handlung integrierte Progressionssystem. Kritik gab es lediglich an der unzureichenden Erklärung einiger Spielmechaniken, wodurch Spielern oft nichts anderes bleibt, als sich Inhalte durch eigenes Experimentieren zu erschließen. Am Ende vergab die Redaktion eine starke Wertung von 9 von 10 Punkten. GameStar bezeichnete Dreamscaper sogar als „traumhaften Geheimtipp“.
Auf Metacritic kommt das Action-Roguelike auf einen Metascore von 82 und einen User Score von 6.7. Die Steam-Community urteilt mit einem zu 88 Prozent positiven Schnitt aus über 4.100 Reviews jedoch deutlich wohlwollender.
80 Prozent Rabatt auf Steam
Dreamscaper wurde von Afterburner Studios entwickelt und im August 2021 in Zusammenarbeit mit indie.io und Maple Whispering Limited veröffentlicht. Auf Steam kostet das Roguelike normalerweise rund 23 Euro. Bis zum 19. Januar reduziert ein 80-prozentiger Rabatt den Preis jedoch auf etwa 4,60 Euro. Laut SteamDB ist der Titel regelmäßig zu diesem Preis erhältlich, günstiger war er allerdings noch nie. Ein zusätzliches Plus für Handheld-Gamer: Dreamscaper ist auf dem Steam Deck (erhältlich auf Amazon für 570 Euro) als „Verifiziert“ eingestuft und läuft entsprechend problemlos.
Preisänderungen vorbehalten. Das Angebot war zum Veröffentlichungszeitpunkt des Artikels verfügbar, kann aber zeitlich oder mengenmäßig beschränkt sein. Alle Angaben ohne Gewähr.













