Eine hohe Leistung im kompakten Format verspricht FEVM mit dem neuen FAEX1. Dabei handelt es sich um einen Mini-PC mit Abmessungen von 220 x 133 x 35 Millimetern, womit sich ein Volumen von unter 1,1 Litern ergibt. Dass die Kühlung bei so kompakten Systemen im Allgemeinen kein Selbstläufer ist, wird beim Blick in das Innere schon klar, so stehen zwei Lüfter bereit und auch das aus einer Aluminiumlegierung gefertigte Gehäuse dürfte eine gewisse, passive Kühlung bieten.
Als SoC kommt der AMD Ryzen AI Max+ 395 und damit ein performanter SoC mit integrierter NPU zum Einsatz. Der 8.000 MHz schnelle LPDDR5X-Arbeitsspeicher ist fest integriert und kann damit bei einem Defekt nicht ausgetauscht oder erweitert werden, angeboten wird das Modell mit einem 64 oder 128 Gigabyte großem Arbeitsspeicher. Große Datenmengen können auch lokal vorgehalten werden, da für die Installation von SDDs drei M.2 2280-Slots bereitstehen, diese werden über PCIe 4.0 angebunden. Der M.2 2230-Slot nimmt wie üblich das Drahtlosmodul auf, welches dann WiFi und Bluetooth bietet. Die Anbindung an ein Netzwerk ist über Ethernet mit bis zu 10 GBit/s möglich, der zweite Anschluss unterstützt eine Datenübertragungsrate von 2,5 GBit/s. HDMI und DisplayPort sind ebenso vorhanden wie zweimal USB 4, auch über diese beiden universell nutzbaren Anschlüsse ist die Anbindung an Bildschirme möglich.
Die Nutzung einer externen Grafikkarte ist über OCuLink mit einer maximalen Datenübertragungsrate von 64 GBit/s möglich, dann können aber nur noch zwei SSDs montiert werden. In China ist der FEVM FAEX1 für einen Preis von mindestens 1.330 Euro erhältlich, Informationen zu weiteren Märkten liegen noch nicht vor, eine größere Alternative könnte etwa der von uns bereits getestete EVO-X2 AI (über Amazon) von GMKtec sein.













