Firefox vor großem Redesign: So könnte der Browser aussehen

PCWelt beschreibt Project Nova als das größte Firefox-Redesign seit rund sechs Jahren. Laut Ajit Varma will Mozilla den Browser moderner machen, ohne Nutzern dabei eine starre Oberfläche aufzuzwingen. Geplant sind unter anderem mehr Personalisierung, Widgets, Verbesserungen bei Tabs und Einstellungen sowie die Rückkehr des Compact Mode. Auch die New-Tab-Seite soll überarbeitet werden.
Der Firefox-Experte Sören Hentzschel hatte bereits Anfang März erste Mockups zu Project Nova veröffentlicht. Gleichzeitig wies er jedoch darauf hin, dass sich die Arbeiten noch in einem frühen Stadium befinden. Die gezeigten Entwürfe sind daher nicht als finale Vorschau zu verstehen, geben aber einen Hinweis darauf, in welche Richtung sich Firefox entwickeln könnte.
Neben dem Redesign spielt auch KI eine wichtige Rolle, allerdings mit einem klaren Schwerpunkt auf Nutzerkontrolle. Firefox bietet bereits seit Version 148 einen eigenen Bereich für AI Controls in den Einstellungen. Dort lassen sich generative KI-Funktionen zentral verwalten oder komplett deaktivieren. Varma betont in einem Mozilla-Beitrag außerdem, dass Firefox bei KI bewusst auf Wahlfreiheit statt auf Zwang setzen wolle.
Hinter dem Umbau steckt nicht zuletzt auch strategischer Druck. Laut den von PCWelt zitierten Daten lag Firefox im März 2026 bei einem Marktanteil von 3,45 Prozent in den USA und 10,43 Prozent in Deutschland. Mozilla versucht also, den Browser sowohl optisch als auch funktional neu zu positionieren, ohne sich dabei vollständig an Chromium-Konkurrenten wie Chrome oder Edge anzugleichen.
Darüber hinaus deutet das Interview an, dass Mozilla Firefox stärker als Plattform für eigene Dienste ausbauen will. PCWelt nennt in diesem Zusammenhang unter anderem Relay, Monitor, VPN-Funktionen, mögliche Abo-Modelle und eine stärkere Enterprise-Ausrichtung. Ein konkretes Release-Datum für Project Nova ist bislang nicht bekannt.
Quelle(n)
Bildquelle: Mozilla Blog











