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PS5-Preiserhöhung lässt Verkaufszahlen in Japan einbrechen, Xbox legt zu

Eine japanische PlayStation 5 Digital Edition mit Region-Lock
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Eine japanische PlayStation 5 Digital Edition mit Region-Lock
In Japan meiden mehr Käufer die aktuell erhältlichen PlayStation-Konsolen. Nach der jüngsten Preiserhöhung für die PS5 und die PS5 Pro sind die wöchentlichen Verkaufszahlen der Systeme deutlich eingebrochen. Da die Xbox Series X aufholt, bleibt nur noch die regional gesperrte Digitalversion attraktiv.

Analysten haben sich gefragt, wie stark die deutlichen Preiserhöhungen der PS5 den Verkauf von PlayStation-Konsolen belasten könnten. Dank Gematsu hat Famitsu nun einen ersten Einblick in die Auswirkungen in Japan gegeben. In der Woche bis zum 5. April haben sich einige Modelle 80 Prozent seltener verkauft als in den sieben Tagen davor. Unterstützung durch die von der Preiserhöhung nicht betroffene Digital Edition ohne Laufwerk den Schaden jedoch begrenzt.

Ein beunruhigender Trend für Sony

Wie in anderen Ländern haben auch japanische Spieler am 2. April die Preiserhöhung der PS5 und PS5 Pro gesehen. Nach früheren Anpassungen ist der Preis der Disc-Version von Sonys Basismodell erneut auf 97.980 Yen gestiegen, das entspricht etwa 527 Euro. Die sprachlich eingeschränkte, laufwerkslose Alternative, die im November eingeführt worden ist, kostet weiterhin 55.000 Yen, also 296 Euro. Gleichzeitig kostet die PS5 Pro jetzt 137.980 Yen, das sind rund 758 Euro.

Die Daten von Famitsu umfassen mehrere Tage vor der unerwünschten Ankündigung. Trotzdem haben Käufer PlayStation-Konsolen, die den Geldbeutel belasten, bereits gemieden. Die PS5 mit optischem Laufwerk hat 558 Einheiten verkauft, nach 2.801 in der Woche davor. Auch bei der Pro hat es nicht besser ausgesehen, dort ist die Nachfrage von 4.662 auf 840 gefallen.

Zum Glück für Sony haben die digitalen Konsolen des Unternehmens tatsächlich leicht zugelegt und 12.141 Verkäufe erreicht. Dennoch dürfte die günstigere, regional gesperrte Variante einen großen Teil dieser Einnahmen ausgemacht haben.

Die Switch 2 baut ihren Vorsprung noch weiter aus

Die Dominanz der Switch 2 auf dem heimischen Markt bleibt ungebrochen. Erneut hat sie mit insgesamt 59.543 Einheiten in einer Woche klar vorn gelegen. Sony droht im Wettbewerb mit Nintendo noch weiter zurückzufallen. Außerdem hat die Xbox Series X fast das Niveau der PlayStation-Systeme erreicht, die von der PS5-Preiserhöhung betroffen sind.

Da das Einsprachenmodell überwiegend die Hälfte der nächstgünstigsten Variante kostet, ist es ein noch besseres Angebot. Es ist eingeführt worden, um mit Nintendos eigener regionaler Handheld-Variante zu konkurrieren, Besitzer können jedoch nur auf japanische PSN-Konten zugreifen. Sony zögert möglicherweise, so kurz nach dem Marktstart Änderungen vorzunehmen, doch der Speichermangel zeigt keine Anzeichen einer Entspannung.

Für Spieler in anderen Märkten gibt es oftmals leider keine günstigen Modelle. Einige Händler führen die PS5 und die PS5 Pro weiterhin noch zu ihren ursprünglichen Preisen, bis die Bestände aufgebraucht sind. Unabhängig davon warten Fans nun noch gespannter darauf, ob die Konsolenverkäufe außerhalb Japans einen ähnlich massiven Wandel zeigen.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-04 > PS5-Preiserhöhung lässt Verkaufszahlen in Japan einbrechen, Xbox legt zu
Autor: Adam Corsetti, 10.04.2026 (Update: 10.04.2026)