SteamGPT: Valve arbeitet offenbar an eigenem KI-Tool

Valve arbeitet offenbar an einem internen KI-Tool namens SteamGPT. Offiziell bestätigt ist das zwar noch nicht, aber neue Code-Funde deuten darauf hin, dass im Hintergrund bereits an einer entsprechenden Lösung geschraubt wird. Entdeckt wurden die Code-Abschnitte von Dataminer Gabe Follower, der vermutet dass das KI-Systen für Support-Anfragen bei Steam zuständig sein könnte, aber auch in Verbindung mit dem dem Anti-Cheat-System in Counter-Strike 2 sowie dem Trust Score zusammenhängt. Das ist ein internes Bewertungssystem, mit dem Valve das Verhalten von Nutzerkonten einschätzen.
Der Name SteamGPT taucht direkt in den Code-Funden auf, im Zusammenhang mit Begriffen wie „problem“, „subproblem“ und „source_type“. Das klingt nach einem internen System für Support- oder Moderationsfälle. Der mögliche Bezug zu Trust Score und CS2-Anti-Cheat ergibt sich daraus, dass parallel Trust-Score-Funktionen und ein CSBot-Modul im Code aufgetaucht sind. Die KI könnte also nicht nur den Support unterstützen, sondern auch auffälliges Spielerverhalten analysieren oder verdächtige Muster beim Trust Score erkennen.
Eindeutig verifizieren lässt sich der Einsatzzweck zwar nicht, im Moment spricht aber vieles dafür, dass SteamGPT eher im Hintergrund arbeiten soll, etwa bei Support-Anfragen oder zu Auswertungszwecken. Laut weiterer Code-Funde arbeitet Valve auch an einer Funktion, die geschätzte FPS direkt im Steam-Store anzeigen soll. Grundlage dafür sind große Menge an Performance-Daten von Nutzern, die zunächst ausgewertet und auf konkrete Hardware-Konfigurationen übertragen werden müssen. Denkbar wäre, dass ein KI-Tool wie SteamGPT auch für solche Aufgaben ins Spiel kommen könnte. Offizielle Informationen seitens Valve fehlen bislang.
Quelle(n)
Gabe Follower via X (ehemals Twitter)
Bildquelle: Valve








