GTA 6: Story-Missionen allein reichen offenbar nicht zum Durchspielen

In früheren GTA-Teilen waren Story und Open-World-Aktivitäten stets voneinander getrennt. Wie Rob Nelson, Entwicklungschef und Co-Studioleiter bei Rockstar North, im Interview mit Famitsu (auf Japanisch) erklärt, soll beides in GTA 6 (auf Amazon vorbestellbar) deutlich enger verzahnt sein. Und wie schlägt man die Brücke? Ganz einfach: Mit Geld. „Allein durch das Abschließen von Missionen erhält man nicht genug Geld, um die Geschichte voranzutreiben“, erklärt Nelson. Wer nur die Story spielt, wird demnach irgendwann an einen Punkt kommen, an dem das Geld knapp wird.
Wie man Abseits der Story-Missionen an Geld kommt, verrät Nelson zwar nicht, die Open World dürfte aber einige Möglichkeiten bieten, um das fehlende Kleingeld zu beschafften. Für GTA während Überfälle natürlich am naheliegendsten – und wie wir bereits berichtet haben, scheinen diese auch deutlich komplexer zu sein als im Vorgänger. Denkbar wären daneben auch kleinere Jobs oder andere kriminelle Aktivitäten. Bestätigt ist davon bislang allerdings nichts.
Auf Reddit kommt die engere Verzahnung von Story und Open World gut an – vor allem im Hinblick auf frei planbare Raubüberfälle, die dann sogar einen tieferen Sinn hätten. Einige Nutzer wollen möglichst unauffällig über Hintereingänge einbrechen, Überwachungskameras ausschalten und Alarmanlagen lahmlegen, um das Geld einzusacken, ohne eine Schießerei auszulösen. Fans hoffen jedoch, dass solche Überfälle tatsächlich frei in der Open World geplant werden können und nicht nur Teil geskripteter Missionen sind. Sollte sich das notwendige Geld jedoch nur durch repetetive Aktivitäten verdienen lassen, könnte die Begeisterung schnell in Kritik an einem möglichen Grind-Zwang umschlagen.
Quelle(n)
Famitsu (auf Japanisch)
Bildquelle: Rockstar Games











