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Gamer über 30: So verändern sich die Spielgewohnheiten

Auf Reddit diskutieren Ü30-Gamer über die Veränderungen ihrer Spielgewohnheiten. (Bildquelle: Pexels / Simon Trappe)
Auf Reddit diskutieren Ü30-Gamer über die Veränderungen ihrer Spielgewohnheiten. (Bildquelle: Pexels / Simon Trappe)
Auf Reddit blickt eine Generation von Gamern zurück und sinniert darüber, wie sich Spielgewohnheiten im Laufe des Lebens verändern. Der wohl größte Faktor ist dabei die Zeit, die viele dazu veranlasst, Gaming bewusster zu erleben.

Egal ob auf dem Atari 2600, dem C64 oder dem NES: Viele Menschen der heutigen Ü30- und Ü40-Generation sind mit Gaming aufgewachsen – und können nun darüber berichten, wie sich ihre Spielgewohnheiten im Laufe ihres Lebens verändert haben. In einem Thread mit dem Titel „Gamer über 30, was hat sich in euren Spielgewohnheiten im Vergleich zu früher verändert?“ wird das auf Reddit aktuell auch eifrig gemacht. Wo früher noch ganze Nächte vor dem Röhrenfernseher verbracht wurden, bleibt den meisten heute kaum noch Zeit für ihr heiß geliebtes Hobby – aber das muss nicht unbedingt etwas Schlechtes sein.

Thread-Ersteller u/Common_Caramel_4078 eröffnet mit „Für mich ist es wichtiger, über die Spiele nachzudenken, als sie zu spielen“. Wie er das genau meint, bleibt unklar. Möglich wäre, dass ihm eine tiefgründige Story mittlerweile wichtiger ist als Highscores oder stundenlanges Grinden. Beim Top-Kommentar von u/SH4KE_W3LL geht es um den Faktor Zeit: „Keine Geduld für Spiele, die mir nicht wirklich Spaß machen.“

Immer wieder wird Zeitmangel als Schlüsselfaktor genannt: Beruf, Familie und Alltag lassen oft keine langen Sessions mehr zu. Endlose Open-Worlds oder kompetitive Online-Games und MMOs schrecken viele eher ab. Spiele werden von Ü30-Gamern offenbar bewusster nach Aufwand ausgewählt, wobei qualitativ hochwertige Singleplayer-Erfahrungen im Vordergrund stehen. Wo früher noch stundenlang für Achievements oder 100 %-Abschlüsse gegrindet wurde, reicht heute oft der „Story“- oder „Easy“-Modus. Auch Cheating scheint kein Tabu zu sein. „Ich habe kein schlechtes Gewissen, wenn ich Walkthroughs und Cheats benutze. „Meine Zeit ist mir wichtiger.“, schrieb u/Demurrbz.

Die große Resonanz zeigt, dass Veränderungen der Spielgewohnheiten durchaus ein Thema sind, über das Ü30-Gamer nachdenken. Die Stimmung im Thread ist dabei keineswegs resigniert. Vielmehr wird Gaming bewusster erlebt und gezielt als Ausgleich zum stressigen Alltag eingesetzt. Zusammengefasst lässt sich sagen: Die Ü30-Gaming-Erfahrung ist kürzer, aber qualitativ hochwertiger. Wer der Debatte einen weiteren Blickwinkel hinzufügen möchte, ist in der Kommentarsektion herzlich willkommen. 

Quelle(n)

Common_Caramel_4078 via Reddit

Bildquelle: Simon Trappe via Pexels

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Autor: Marius Müller, 22.09.2025 (Update: 23.09.2025)