Garmin CIRQA Patente in Europa und Kanada deuten auf neuen Sensor

Schon seit vielen Monaten kursieren Gerüchte, laut denen Garmin eine Alternative zu Whoop 5.0, zu Google Fitbit Air (ca. 99 Euro auf Amazon) und zu Polar Loop entwickelt. Bis zum Launch dürfte es nun nicht mehr allzu lange dauern, denn nach Zertifizierungen in Singapur und in den USA hat Garmin den Markennamen CIRQA auch in Europa beim European Intellectual Property Office (EUIPO) sowie in Kanada beim Canadian Intellectual Property Office (CIPO) schützen lassen.
Die Patente beschreiben in beiden Fällen ein tragbares Gerät, das elektronische Sensoren nutzt, um physische Parameter sowie die physische und psychische Erholung zu ermitteln. Das Produkt soll auch physischen und emotionalen Stress erkennen können. Das kann als Hinweis darauf interpretiert werden, dass Garmin CIRQA einen EDA-Sensor besitzt, der Stress anhand der elektrischen Aktivität der Haut ermittelt. Allerdings könnte Stress auch aus der Herzfrequenz-Variabilität extrapoliert werden, wie dies einige Konkurrenzprodukte handhaben, sodass die Patente noch keine Bestätigung sind, dass Garmin einen EDA-Sensor verbaut.
Wie eine frühere Zertifizierung zeigt, funkt Garmin CIRQA ausschließlich über Bluetooth, das Armband besitzt kein integriertes GPS-Modul. Garmin CIRQA könnte nicht nur als einfaches Fitness-Armband vermarktet werden, sondern als Upgrade für Smartwatches, denn Gerüchten zufolge kann das Armband beispielsweise in Verbindung mit einer Garmin Fenix 8 eine präzisere Workout-Erkennung ermöglichen, und auch während eines Trainings zusätzliche Daten sammeln, sodass dieses präziser ausgewertet werden kann. Wann genau Garmin CIRQA auf den Markt kommen wird, ist noch nicht bekannt.
Quelle(n)
EUIPO & CIPO, via Gadgets & Wearables









