Garmin Connect: Ab sofort können Garmin‑Tracks automatisch in die Navi‑App wandern

Garmin Connect ist für Nutzer entsprechender Garmin-Geräte eine extrem umfangreiche und auch über das Web aufrufbare Plattform, mit der sich unter anderem die eigenen Aktivitäten übersichtlich darstellen und auch im Detail auswerten lassen. Dabei ist die Plattform nicht komplett offen, öffnet sich tendenziell aber stärker für Drittanbieter. Nun gibt es eine neue Möglichkeit, die in Garmin Connect gespeicherten Aktivitäten auch auf einer anderen Plattform zugänglich zu machen. Konkret ist die Synchronisation mit OsmAnd möglich. Dabei handelt es sich um eine Navigationsapp, welche die Karten von OpenStreetMap nutzt und etwa auch die Offline-Navigation unterstützt.
Um das Feature zu nutzen, ist ein kostenpflichtiges OsmAnd Pro-Abonnement erforderlich, welches im Jahr mit rund 40 Euro zu Buche schlägt. Die Synchronisation findet dabei verhältnismäßig komfortabel statt. Dafür muss eine Verbindung zwischen dem OsmAnd Web- und dem Garmin Connect-Konto erstellt werden. Danach findet die Synchronisation automatisch statt, für neue Aktivitäten muss die Synchronisation nicht neu angestoßen werden. Dabei gibt es allerdings eine bedeutende Einschränkung: Es können nur Aktivitäten synchronisiert werden, die maximal 30 Tage in der Vergangenheit liegen.
Die von Garmin Connect importierten Aktivitäten werden dabei als Tracks mit den entsprechenden Wegpunkten in einem eigenen Ordner abgelegt. Es ist dann auch möglich, mit einem Klick die Aktivitäten in Garmin Connect und dort etwa mit den Leistungsparametern anzeigen zu lassen, OsmAnd ist natürlich primär eine Navigationsapp und keine Plattform dediziert zur Trainingssteuerung.
Quelle(n)
OsmAnd, Bildquelle: Inge Schwabe, Notebookcheck










